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da hat eben jeder so seine Erfahrungen gemacht... :? Ich hatte auf jeden Fall schon etliche Situationen, wo es definitiv nichts Stabiles zum Anlehen gab... Beispiel Langzeitbelichtungen auf Brücken. Wenn ich das Brückengelände mit auf dem Bild haben möchte, finde ich nichts zum Anlehnen. Ich kann die Kamera wegen der Schwingungen des Geländers auch nicht direkt ans Geländer anlehnen. Die einzige Möglichkeit ist also ein Dreibein... :top: Ich möchte mich auch nicht absolut von den örtlichen Gegebenheiten abhängig machen. Was machen Sie denn, wenn der einzige Baum zum Anlehnen leider 5m zu weit rechts steht? Um die Kamera alleine an einen Gegenstand anzulehnen, ist sie mir einfach zu wertvoll. Da reicht ja schon ein leichter Windstoss, um einen Totalschaden zu verursachen... Grüße Jürgen P.S.: Ich benutze selbst ein Einbein von Cullmann und bin damit sehr zu frieden. Es kann mein Dreibein aber nicht in jeder Situation ersetzen... :cool: |
Ich habe sowohl ein Einbein als auch ein Dreibein, auf das letztere möchte ich nicht verzichten, aufs Einbein auch nicht unbedingt, im Zweifel würde ich aber eher das Dreibein behalten!
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hallo,
ich habe ein manfrotto einbein 679b/nj22 bei saturn für 49 euro erworben. die schnellverschlüsse finde ich genial. auf meinem dreibein möchte ich allerdings auf keinen fall verzichten,gerade bei gruppenfotos. |
Tja und ich habe mein Einbein gerade wieder verscherbelt und habe mir ein 055 mit Getriebeneiger zugelegt. Irgendwann kommt noch ein stabiles Tischstativ dazu und dann denke ich das ich damit auskommen werde.
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Wenn ich etwas stabiles habe, an das ich mein Einbein anlehnen kann, habe ich oft auch etwas stabiles, auf das ich meine Kamera direkt legen kann (ggf. mit 'Beanbag').
Ein grußes Plus beim Dreibein ist, daß es ermöglicht, eine Bildkomposition ganz in Ruhe auszuwählen, unabh. von etwas stabilem zum Anlehnen. Es gibt Dreibein-Nutzer mit Getriebekopf, denen bietet ein Kugelkopf oder sogar ein Dreiwegeneiger schon zu viele Freiheistgrade bei der Auswahl des optimalen Ausschnitts. Die können m.E.mit einem Einbein nicht glücklich werden. Grüße, Jan |
Toll, ich weiss überhaupt nicht mehr, was ich nun nehmen soll...
Die Dreibeine, die von Gewicht und Preis her meinen Vorstellungen entsprechen, sind viel zu wackelig (und die Köpfe sind auch nicht mein Fall) ... Die Dreibeine, die für mich stabil genug sind, sind zu schwer und/oder zu teuer ... Einbeine sind schön leicht und kompakt, allerdings bezweifle ich ,dass ich immer was passendes zum anlehnen finden werde... Ab morgen geh ich erst mal skifahren und da sind mir Stative sch...egal! :D Da ist schon die D7i unter dem Anorak ziemlich groß :lol: ... |
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Schlussendlich, ohne Angabe, nur zur Info: Ich fotografiere seit rund 50 Jahren mit Spiegelreflex-Kameras und adaptierten Leica-Objektiven, seit Erscheinen der Leica R3 nur noch mit dem Leica R-System, seit Mitte 2001 endlich digital mit dem Minolta Dimage-System. Beruflich hatte ich sehr viele Repros mit stabilen Dreibeinen zu machen, jetzt kann ich mir die Motive als Pensionär leichter heraussuchen und bevorzuge statische Motive aus allen möglichen Bereichen von extremer Ferne (800 mm Brennweite) bis zu Lupenfotos mit dem Photar 4/50 am Balgengerät auf schweren Dreibeinen. Insbesondere draußen in der Natur bei uns am Oberrhein und im Schwarzwald, in den Alpen, in Südfrankreich und in Nordafrika liegt meine Motivwelt. Und da muss ich auf langen Marschstrecken und im engen Menschengewühle mobil sein und kann dabei nicht viel Schleppen. Wie Sie herauslesen, verlangt das sehr unterschiedliche Stative, vom Dreibein über das Einbein bis zum Tischstativ. Da habe ich allein 6 verschiedene Dreibeine herumliegen, mindestens 4 Einbeine (mehrere Monostat und Bilora 2106) und 9 Tischstative. Dazu unzählige Kugelköpfe vom leichten bis zum extrem schweren, vom Schrott bis zum Profikopf. Da darf ich mal ausnahmsweise sagen, dass ich bei Stativen weiß, wovon ich rede. Und da darf ich weiterhin behaupten, dass man mit einem Monostat (wegen des unübertroffenen, patentierten Fußes) und dem passenden Kugelkopf die meisten fotografischen Aufgaben erledigen kann, bei hoher Stabilität und ohne viel schleppen zu müssen. Deshalb geht bei mir mit der Digitalkamera fast ausschließlich nur noch das Einbein mit, in dunkle Kirchen, düstere Fabriken, Museen, Kieswerke, Schlammlöcher, Alpengipfel, Wochenmärkte, usw. Nach organisierten Fernreisen und nach Fach-Exkursionen wurde ich immer wieder von den Reiseteilnehmern, die die gleichen Motive freihändig abgelichtet hatten und vorzeigten, gefragt, warum ich denn so viel schärfere, brillantere Bilder habe. Meine stereotype Antwort: EINBEIN... Sehen Sie sich meine Bilder hier oder im Minolta-Forum oder im Leica-Forum oder bei digitalkamera.de oder in meiner Galerie unter http://www.schulacc.de/Bilder/images/Galerie.htm an: Die sind bis auf verschwindende Ausnahmen ALLE mit dem Einbein gemacht worden... |
Hofentlich werd ich mir nix brechen... Ich hab auch die Erfahrung schon gemacht, naja, ich fahre trotzdem wieder Ski.
WinSoft, ihre Bilder sind alle wirklich sehr gut und zeigen deutlich, dass man mit einem Einbein viel machen kann. Ich werde mir einfach mal einige Einbeine ankucken und mich dann entscheiden. Edit: Ich hab mir jetzt die Galerien mal etwas genauer angekuckt. Einfach nur genial! :top: *auchsotollebildermachenwill* |
Ich habe mit großem Interesse dieses "Stativ"-Thema verfolgt. Spannend und lehrreich. Da ich nur ein "Kuhschwanz"-Dreibein-Stativ aus Alu habe, erwäge ich nun doch ernsthaft den Erwerb eines Monostats. Dazu hätte ich aber jetzt noch eine recht simple Frage: Wird die Kamera eigentlich direkt auf das Monostat aufgeschraubt oder benötigt man noch einen sog. Kugelneiger (Monostat selber bezeichnet ihn lediglich als "ideale Ergänzung")?
Schöne Grüße Gerhard |
Ein Kugelkopf ist auf alle Fälle empfehlenswert!
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