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Ja, diese Zeit entspricht in etwa "eurer" Bild-Zeitung vom Niveau her...:oops:
Hab den Link von einem Alpin-Forum und wollte nicht über zwei Ecken verlinken. Es gibt bei der Bergrettung fixe Stundensätze, die eigentlich sehr moderat sind, obwohl die Leute das freiwillig und unentgeltlich machen. D.h. der eingehobene Betrag wird für Material usw. verwendet und nicht für die Bezahlung der Retter! Und für ein paar Stunden für 15 Mann Einsatz sind 2000€ ohnehin viel zu wenig. Und gerade ein Anwalt, der mit 10 Seiten Schriftsatz diesen Betrag wahrscheinlich verdient... Trotzdem freuen wir uns, wenn ihr in unsere Berge kommt...:cool: Noch dazu gibt es Versicherungen bzw. Mitgliedsbeiträge, die diese Einsätze abdecken: deutscher oder österr. Alpenverein usw. |
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Nein, hauptsächlich weil wir die Wege benutzen, die fleißige Mitarbeiter ehrenamtlich anlegen und pflegen. Wir sind immer wieder beeindruckt von der Arbeit die dahinter steckt. Einige Wege sind ja schon schwierig zu laufen... Und wenn man sich vorstellt, dass die mal jemand angelegt hat. Meist in Handarbeit mit Spaten und Hacke, weil kein schweres Gerät dahin kommt.:top: "Wir" freuen und auch wenn "ihr" in unsere Berge kommt. Auch wenn wir nicht soviel davon haben wie ihr;). Dafür dürft ihr Nord- und Ostsee benutzen. Hui... jetzt kommen wir aber weit weg vom Eingangsthema.... |
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Ich bin selbst weit weg davon, vegetarisch zu leben, aber manche Reflexe (auch und gerade 2013) sind schon äußerst eigenartig :roll: |
Es ist HIER und HIER ganz gut beschrieben. Ich weiß, Wikipedia ist nicht immer der Quell der Wahrheit, aber ich erinnere mich auch noch ganz gut an diese völlig aus dem Ruder gelaufene Diskussion.
Ein simpler, wie ich finde -guter- Vorschlag ziemlich grundlos zunichte gemacht. (Ich bin kein Vegetarier.) Aber jetzt entfernen wir uns noch weiter Thema... Daher zurück. Die Eingangsfrage war ja, inwiefern hat jemand selbst zu seinem Unglück beigetragen und wie weit verdient das überhaupt Mitgefühl? Ich habe bisher weitestgehend in eine Richtung argumentiert, obwohl ich anfangs was von ambivalent geschrieben hatte. Also die andere Seite in mir: Wenn jemand ohne Sauerstoff auf einen der höchsten Berge rennt, vielleicht gar mit dem Ziel, es in neuer Rekordzeit zu schaffen, dann hat er seinen Teil dazu beigetragen, wenn das nicht gut geht. Je nach Umständen (ist er trotz Warnungen bei schlechtem Wetter los oder hat ihn ein Felssturz mitgerissen) pegelt sich mein Mitgefühl für die Person ein. Die Hinterbliebenen haben es in jedem Fall verdient (außer sie haben irgendwie was beigetragen, aber selbst dann ein wenig). Aber nochmal die nervige Frage: Auf welche Freizeitaktivitäten beschränkt sich das? Bergsteigen über 6.000 Meter ohne Sauerstoff? Bergsteigen generell? Drachenfliegen? Paragliding? Wie ist es mit dem verunglückten Motarradfahrer? Motorradfahren ist ja in der Regel reiner Freizeitspaß. Die Gefahren kennt jeder. (Ich habe nichts gegen das Motorradfahren, es eignet sich aber so schön als plakatives Beispiel). Beim Raucher, der an Lungenkrebs erkrankt, werden die meisten wohl sagen "kein Wunder". Ein Aspekt, der bisher nicht genannt wurde: Soweit ich weiß (Halbwissen!), hat zumindest David Lama damit seinen Lebensunterhalt bestritten. Es war also kein reines Freizeitvergnügen, sondern auch Beruf. |
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Gruß André |
Sollte sich dieses "verweigerte Mitgefühl" auf mich beziehen: ich glaube, ich kann die Gedankengänge eines Bergsteigers durchaus nachvollziehen und daher habe ich vermutet, dass die Verunglückten bei dem gestorben sind, was sie am liebsten gemacht haben und sich auch der Gefahr bewusst waren. Wenn man sie vorher gefragt hätte, hätten sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gesagt, dass kein Mitgefühl erwarten!
Und das habe ich gleich zu Beginn geschrieben: sie haben aber meine Bewunderung! |
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Waren übrigens auch Deutsche, wie man hörte... |
Also wenn man sowas hört, da muss man sich für die eigenen Landsleute schämen. Echt daneben sowas. :flop: Gott sei Dank, ist sowas aber nicht an die Nationalität gebunden. Sowas gibt es leider überall.
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