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Dat Ei 23.07.2018 15:28

Moin Frank,

in dem konkreten Fall gelten die Konditionen sowohl für Pakete im B2C, als auch im B2B. Selbst Lieferungen zwischen Hauptsitz und Filialen oder Filialen untereinander werden jetzt über den Logistiker abgewickelt, obwohl regelmäßig eigene Fahrzeuge mit größeren Lieferungen zwischen den Standorten pendeln. Das hat zu der Perversion geführt, dass die Autoreifen der Fahrzeugflotte nach dem saisonalen Reifenwechsel nicht mehr in der Werkstatt eingelagert, sondern per Logistiker zum Hauptsitz des Unternehmens verschickt und dort eingelagert werden. Für 4*2,- Euro für Hin- plus 4*2 Euro Rücktransport pro Saison bekommst Du in der Regel keine Einlagerung in Deiner Vertragswerkstatt.


Dat Ei

meshua 23.07.2018 17:56

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2009149)

You get what you pay for !

"You pay peanuts, you'll get monkeys!"

Ist eben immer das klassische Preis - Qualität - Zeit (Ressourcen) Dreieck, was mache Manager glauben überlistet zu haben :P

Die Fluktuation in diesen Jobs ist doch ganz normal: keiner möchte für das Gehalt seine Gesundheit dauerhaft auf's Spiel setzen. Also ist "Auslieferer" einfach nur ein Durchlaufposten im Lebenslauf - hoffentlich. Ich kann's durchaus nachvollziehen

Grüße, meshua

Irmi 23.07.2018 18:28

Ja, mein Paket ist wieder mal abgetaucht, wie neulich auch schon mal, als eins angeblich im paketzentrum Hagen lag, obwohl es tagszuvor schon im Zustellfahrzeug war. Wie sich herausstellte, war es im falschen gelandet und dann am Abend in unsere Filiale gebracht worden, aber nicht gescannt worden, da schlummerte es dann.

In der Hoffnung, dass es jetzt ebenso wäre, bin ich eben auf gut Glück zur Filiale gefahren, nein, es ist kein Paket da. Der Status sagt, es schlummert seit Samstag morgen im Paketzentrum Hagen und bewegt sich nicht vom Fleck.:evil:

Was wollen wir wetten, wenn ich jetzt die Ware nochmals bestelle, ist sie morgen da :crazy: und das Schlummerpaket geht Retour. Was aber nicht geht, weil ausverkauft.:evil:

Irmi 24.07.2018 22:11

Ein Tag später, es tut sich nix.:flop:
Na ja, das Leben hängt nicht davon ab.:D
Hab ich selbst die Tage noch gesagt.
Also abwarten und Tee, ach nee, besser was Kühles trinken:cool:

steve.hatton 24.07.2018 22:23

Irrtum: Tee ist besser !

hanito 25.07.2018 00:26

Mein letztes schlechtes Erlebnis hatte ich mit DHL. Versender hat die Kamera abgeschickt und die kam dann ins Zustellzentrum. Dort lag sie fast eine Woche, laut Tracking. Dann rief mich der Absender an die Kamera lag heute vor seiner Tür ohne irgendeinen Hinweis. Er hat mir dann die Kamera per Expreß gesendet was dann ohne Probleme funktionierte.
Fazit: Auch DHL ist nicht ohne Fehler.

About Schmidt 25.07.2018 06:33

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 2009197)
Moin Frank,

in dem konkreten Fall gelten die Konditionen sowohl für Pakete im B2C, als auch im B2B. Selbst Lieferungen zwischen Hauptsitz und Filialen oder Filialen untereinander werden jetzt über den Logistiker abgewickelt, obwohl regelmäßig eigene Fahrzeuge mit größeren Lieferungen zwischen den Standorten pendeln. Das hat zu der Perversion geführt, dass die Autoreifen der Fahrzeugflotte nach dem saisonalen Reifenwechsel nicht mehr in der Werkstatt eingelagert, sondern per Logistiker zum Hauptsitz des Unternehmens verschickt und dort eingelagert werden. Für 4*2,- Euro für Hin- plus 4*2 Euro Rücktransport pro Saison bekommst Du in der Regel keine Einlagerung in Deiner Vertragswerkstatt.


Dat Ei

Diese Perversion führt auch dazu, dass auf unseren Weltmeeren Waren in Milliardenwerten einfach herum schippern. Denn einlagern wäre teurer, also schippert man sie in der Gegend herum und verschmutzt die Umwelt.

Zitat:

Zitat von hanito (Beitrag 2009436)
Mein letztes schlechtes Erlebnis hatte ich mit DHL. Versender hat die Kamera abgeschickt und die kam dann ins Zustellzentrum. Dort lag sie fast eine Woche, laut Tracking. Dann rief mich der Absender an die Kamera lag heute vor seiner Tür ohne irgendeinen Hinweis. Er hat mir dann die Kamera per Expreß gesendet was dann ohne Probleme funktionierte.
Fazit: Auch DHL ist nicht ohne Fehler.

Natürlich sind sie es nicht und es passieren immer wieder absurde Dinge. Aber wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein. Ich selbst habe vor einiger Zeit so ein Bock geschossen. Fünf Pakete für ein Kunden mit Ablagevertrag unter Straße A Hausnummer 16. Zugestellt habe ich 6 Pakete, weil das nächste Paket auch für Hausnummer 16, auch für Ablagevertrag aber Straße B genau daneben lag. Mit gescannt, mit ausgeliefert. So was passiert, wenn man dann, wie in meinem Fall, das dann noch bemerkt und korrigieren kann, ist das nicht ideal, aber immer noch gut.
Hätte ich es nicht bemerkt, und der Kunde A hätte das Paket verschwinden lassen, würde Kunde B in die Röhre schauen, weil ich ein Fehler gemacht habe. Zwar habe ich kein Moment daran gezweifelt, das Paket wieder zu bekommen, weil ich meine Kunden sehr gut kenne. Das ist nicht überall so. In Städten werden Pakete an Ablagestellen zugestellt, wo sich Zusteller und Kunde noch nie gesehen haben.

Gruß Wolfgang

Dat Ei 25.07.2018 08:21

Moin, moin,

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 2009439)
Diese Perversion führt auch dazu, dass auf unseren Weltmeeren Waren in Milliardenwerten einfach herum schippern. Denn einlagern wäre teurer, also schippert man sie in der Gegend herum und verschmutzt die Umwelt.

beim Transport per Schiff geht es nicht um eingesparte Lagerkosten, sondern um den Transport großer Warenmengen aus den produzierenden Ländern zu den weiterverarbeitenden oder konsumierenden Ländern. Gründe für den Transport können günstigere Lohnkosten, aber auch einzigartige Vorkommen oder Produktionen sein. Was die Umweltbilanz von Schiffen angeht, bist Du anscheinend nicht im Bilde. So einseitig und so schlecht ist die Ökobilanz von Überseeschiffen nicht. Betrachtet man z.B. die CO2-Bilanz, dann gibt es kein anderes Transportmittel, das auch nur annähernd an die Werte der Schiffe pro Tonnenkilometer kommt. Problematisch sind leider überalterte Schiffe, die technisch nicht auf der Höhe der Zeit sind. Das haben sie aber wiederum auch mit LKWs gemeinsam.


Dat Ei

meshua 25.07.2018 08:55

Zitat:

Zitat von About Schmidt (Beitrag 2009439)
Diese Perversion führt auch dazu, dass auf unseren Weltmeeren Waren in Milliardenwerten einfach herum schippern. Denn einlagern wäre teurer, also schippert man sie in der Gegend herum und verschmutzt die Umwelt.

Ich denke, du meinst vielmehr das "herumschippern" von LKWs über die Landstraßen und Autobahnen - quasi das rollende "Just-in-time" Lager - auf Kosten unserer Umwelt.

Der hohe Güterfluß wird aber durch die Wegwerkmentalität grundsätzlich begünstigt: Güter sind nicht mehr zu akzeptablen Kosten oder aus technischen Gründen reparierbar (verklebt, verlötet, keine Ersatzteile). Hier MUSS die Politik handeln und die Herstellern zur Brust nehmen - mit unserer industriefreundlichen Regierung wohl ein frommer Wunsch...

Grüße, meshua

About Schmidt 25.07.2018 15:30

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 2009444)
Moin, moin,



beim Transport per Schiff geht es nicht um eingesparte Lagerkosten, sondern um den Transport großer Warenmengen aus den produzierenden Ländern

Dat Ei

Leider steht die Sendung bei Phonix nicht mehr online. Dort war genau dies um das es ging und ich irre hier nicht. Man fährt große Tonnagen auf Containerschiffen über das Meer, nicht um sie von den produzierenden Ländern zum Importland zu befördern, sondern um Lagerkosten zu sparen, weil es günstiger ist, diese auf Schiffen über die Weltmeere zu schippern, als diese bis zum Verkauf einzulagern. Es drehte sich hier um eine Summe von über 300 Milliarden!

Gruß Wolfgang


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