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heischu 21.01.2017 17:36

Zitat:

Zitat von Rudolfo (Beitrag 1886496)
Und wenn mal jemand erlebt hat, wenn Katzen Kaninchenjungtiere jagen, wird das Totes gequicke sein Leben lang nicht vergessen.

Ist mir so lieber, als wenn ich mich drum "kümmern" muss. Die Viecher sind neben Tauben hier eine echte Plage! :lol:

Viel schlimmer finde ich die Rehkitze die immer wieder von wildernden Hunden gejagt und auch gerissen, bzw. in die Stacheldrahtzäune getrieben werden. :flop:

Bei uns auf dem Land leben wohl auf jedem Hof 5-10 Katzen die auch kontinuierlich wechseln.

Wir haben es mal versucht in den "Griff" zu bekommen, aber sobald man ein paar Tiere "entfernt" hat (Tierheim/Vermittlung) kommen Neue zugelaufen oder werden gleich einfach auf dem Land ausgesetzt... :roll:

Glaube nicht das man das mit einer Steuer in den Griff bekommt... :?

Die Tiere leben hier und auch auf den Nachbarhöfen meist in der Scheune, oder wie bei uns, auf dem Heuboden. Sie werden nicht gefüttert, fangen aber sehr erfolgreich (deutlich erfolgreicher als Ich) Mäuse, Ratten, Kanninchen und wilde Tauben. :top:

Um mal eine "Lanze" für die Katzen zu brechen, wenn ich mir hier so angucke wie die riesige Dohlen Population in der Umgebung Jungvögel und Nester attakiert, kann ich mir kaum vorstellen das das weniger Problematisch ist...

Letztes Jahr haben sie ein Bussard Nest regelrecht zerlegt und das Jungtier gefressen...

ingoKober 21.01.2017 18:00

Zitat:

Zitat von heischu (Beitrag 1886578)
Um mal eine "Lanze" für die Katzen zu brechen, wenn ich mir hier so angucke wie die riesige Dohlen Population in der Umgebung Jungvögel und Nester attakiert, kann ich mir kaum vorstellen das das weniger Problematisch ist...

Letztes Jahr haben sie ein Bussard Nest regelrecht zerlegt und das Jungtier gefressen...

Und die im Raum stehenden Schlussfolgerungen sind eben völlig falsch, beziehungsweise die Daten geben sie nicht her. Räuber Beute Beziehungen. Populationsdynamik, das sind komplexe Beziehungsgefüge, die man beim ersten Blick auf dramatische Einzelreignisse fast immer missinterpretiert. Das passiert auch Fachleuten...doch die bleiben dann dran und sammeln Daten..
Was Du schilderst ist völlig normal....leider braucht man wohl ein Studium oder drei Stunden Diskussion, um einem Laien zu erklären, warum die Hauskatzen anders - und letztlich schlimmer sind.
Aber diesbezüglich sind sich alle Fachleute einig.
Leider ist das allein aber ja kein Argument, denn - wie ich schon oben sagt- die Katzenbesitzer sind ja schlauer und wissen es besser.
Anekdoten wie Deine sammeln sie zu Hauf und sie zählen ihnen mehr als jegliche jahrelange Bestands-, Dynamiks- und Wechselwirkungserhebungen durch Wissenschaftler.
Zum Trost: Genauso wenig aussagekräftig ist die Beobachtung, dass die Nachbarskatze alle Eidechsen im eigenen Garten ausgerottet hat.
Soo einfach ist es nunmal nicht, die Gesamtsituation realistisch zu beurteilen, auch, wenn die Anekdoten lokal durchaus relevant sein können und wenn mir persönlich diese Tätigkeit der Nachbarskatzen sehr weh tut!

Viele Grüße

Ingo

raul 21.01.2017 18:46

Die Wissenschaft spricht da eine sehr eindeutige Sprache und meine persönlichen Beobachtungen im eigenen Garten gehen in exakt die gleiche Richtung. Zusätzlich mißbrauchen mind. 10 verschiedene Katzen mein Grundstück als Toilette und nein, es ist kein riesiger Park. Einen Elektrozaun kann ich mir wegen kleiner Nachbarskinder auch nicht durch die Hecken ziehen. Ultraschall mit Bewegungsmelder fällt wegen in der Nachbarschaft lebender Hunde leider auch flach und die sog. Katzenschreck-Pflanze verbuche ich unter Scherzartikeln. Es gibt noch einen Wassersprenkler mit Bewegungsmelder, der in die Richtung der detektierten Bewegung ein paar Spritzer abgeben soll, aber das würde im Winter nicht mehr funktionieren.

Hat noch jemand einen praktischen Tipp, wie ich diese Plagegeister loswerde?

Gruß,
raul

heischu 21.01.2017 18:57

Zitat:

Zitat von raul (Beitrag 1886603)
Hat noch jemand einen praktischen Tipp, wie ich diese Plagegeister loswerde?

Opa hat noch ein paar Tellereisen im Schuppen... [emoji38]

Dornwald46 21.01.2017 19:41

Zitat:

Zitat von raul (Beitrag 1886603)
Es gibt noch einen Wassersprenkler mit Bewegungsmelder, der in die Richtung der detektierten Bewegung ein paar Spritzer abgeben soll, aber das würde im Winter nicht mehr funktionieren.
Gruß,
raul

Den Wassersprenkler mit Frostschutz/Spiritus und Zitronensäure füllen. Soviel ich weiß, hassen die Katzen den Zitronenduft.

raul 21.01.2017 20:33

Zitat:

Zitat von heischu (Beitrag 1886605)
Opa hat noch ein paar Tellereisen im Schuppen...

So langsam ertappe ich mich dabei, diese Lösung sympathisch zu finden.:shock:

Zitat:

Zitat von Dornwald46 (Beitrag 1886616)
Den Wassersprenkler mit Frostschutz/Spiritus und Zitronensäure füllen.

Da ist leider kein Tank dran, der Sprenkler funktioniert mit Leitungsdruck, sonst wäre es einen Versuch wert gewesen.

Gruß,
raul

Rudolfo 21.01.2017 20:44

Zitat:

Zitat von raul (Beitrag 1886603)
Hat noch jemand einen praktischen Tipp, wie ich diese Plagegeister loswerde?

Gruß,
raul

Katzen wirst du nicht los. Dafür sind sie viel zu schlau. Wenn du sie ständig verjagst, kommen sie halt, wenn die Rollos unten sind oder wenn du beim Mittagessen sitzt. Die Ruhephasen haben sie ganz schnell spitz. Es sind halt sehr intelligente Jäger. Sie haben ganz schnell raus, zu welcher Tageszeit sie zu dem einen Nachbarn und danach zum anderen Nachbarn gehen müssen.
Du kannst dich nur mit ihnen arrangieren und z.B. Beete schützen, damit sie nicht als Katzenklo dienen können. Pflanz doch mal Katzenminze an und beobachte die Nachbarskatze, wie verzaubert sie davon ist. Sie schmust regelrecht damit. Ansonsten ist Katzenminze ein wunderbares Bienen und Hummelhotel. Sehr geeignet für Makroaufnahmen. Übrigens ich wollte dich nicht auf den Arm nehmen. Man muss halt realistisch bleiben und das beste aus der Situation machen.

raul 22.01.2017 10:44

Das Beste draus machen ist wohl das Stichwort. Leider habe ich nicht die Zeit einen kleinen Katzen-Buster-Robo zu basteln, der mittels Bilderkennung und mini-Taser die Viecher vom Grundstück jagt, aber man wird ja noch träumen dürfen.:crazy: Ich glaube, als Kickstarter-Kampagne wäre das sehr erfolgreich.

Gruß,
raul

uomo 22.01.2017 11:03

"Betreten verboten Eltern haften für die Kinder". Gibt es sowas nicht auch für Katzen. im Ernst, die Tiere verschmutzen fremde Grundstücke durch ihre "Geschäfte" und gut ist?

BeHo 22.01.2017 11:24

Grundsätzlich haftet natürlich der Tierhalter für Schäden: § 833 BGB


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