SonyUserforum

SonyUserforum (https://www.sonyuserforum.de/forum/index.php)
-   Nach der Aufnahme (https://www.sonyuserforum.de/forum/forumdisplay.php?f=12)
-   -   Suche kostenloses Bildarchivierungsprogramm (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=169455)

meshua 06.04.2016 19:08

Zitat:

Zitat von Aleks (Beitrag 1807838)
(...) Egal wie toll auf den ersten Blick, meist sammeln die Programme die Informationen in irgendwelchen internen proprietären Datenbanken und funktionieren bereits mit der übernächsten Betriebssystem-Generation nicht mehr vollumfänglich.

Zumindest Lightroom erlaubt das Speichern von Metadaten auch in externen Dateien. Als Notnagel gibt es Plugins für den Export.

Ich verstehe aber die Bedenken - habe u.a. auch mit Content-Store DBs von Big Blue zu tun - nach jedem Fixpack zerschiest es einem die mühsam entwickelten Abfragen...es ist zum *$%&§*$!:roll:

Viele Grüße, meshua

usch 07.04.2016 00:03

Capture One speichert die Metadaten zusätzlich zum Katalog ebenfalls in XMP-Sidecars, wahlweise automatisch oder jeweils durch manuelles Synchronisieren. Letzteres muß man selber anstoßen, wenn man Keywords, Sternchen-Bewertungen o.ä. geändert hat, allerdings läuft C1 dann insgesamt deutlich flüssiger. Beim automatischen Synchronisieren verschluckt er sich schon mal gerne an einer XMP-Datei, weil er seine eigene Änderung dann gleich wieder importieren will, aber die Datei noch gar nicht zu Ende geschrieben hat. Doofes Multitasking. ;)

Und wenn alle Stricke reißen: Die C1-Kataloge sind einfache SQLite-Datenbanken. Mit den entsprechenden Werkzeugen kann man da auch schon mal an C1 vorbei eingreifen (z.B. den Namen eines Objektivs ändern, der in der Benutzeroberfläche eigentlich read-only ist).


Was jetzt FSIV angeht, das ist ein sehr guter Bildbetrachter, aber mitnichten ein Archivprogramm. Außer ein paar willkürlich ausgewählten Exif-Werten und dem antiquierten JPEG-Kommentarfeld hat man keinerlei Zugriff auf irgendwelche Metadaten. Man kann sich ja nicht einmal z.B. das verwendete Objektiv oder das Copyright anzeigen lassen, geschweige denn nach speziellen Kriterien sortieren oder filtern. Gerade letzteres wäre für mich eine Mindestanforderung an ein Archivprogramm (z.B. "zeige mir alle Bilder, die ich 2014 mit der NEX-7 in Oberhausen gemacht habe"), denn ein Archiv nützt ja nichts, wenn man nichts darin wiederfindet.

Giovanni 07.04.2016 00:31

Zitat:

Zitat von meshua (Beitrag 1807828)
Ein Killer-Feature und logische Weiterentwicklung der Gesichtserkennung wäre eine automatische Analyse und Verschlagwortung eines Bildes: Bäume, Schiff, (Eifel-)Turm, Himmel, Auto, meshua...;) Bei Uneindeutigkeiten gibt es Rückfragen und man kann manuell korrigierend eingreifen. Dafür würde ich auch etwas Zeit investieren. Gibt es sowas schon - als Plugin für LR und nach Möglichkeit Offline (also ohne CLOUD-Geraffel)?

Imagga.com - ist Cloud-Geraffel. Es gibt auch ein LR-Plugin dazu: Das lädt deine Bilder in die Cloud, wo sie verschlagwortet werden. Leider haben sie vergessen, die Bilder vor dem Hochladen zu verkleinern oder zu konvertieren. Bei RAW-Bildern deshalb ultralangsam. Und es gibt noch ein paar weitere gravierende Nachteile.

Was die Bildarchivierungssoftware betrifft: Media Pro von PhaseOne (ex iView Multimedia, ex Microsoft Expression Media). Schnell, flexibel, übersichtlich.

Nachtrag: ooops, nicht kostenlos ... sorry.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 08:33 Uhr.