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Hallo Stuessi,
danke, dass Du Deine Messreihen hier zeigt. Die Grafik Auflösung vs Blende zeigt sehr gut die Grenzen beim Abblenden auf. Die Grafik mit Auflösung vs ISO macht mich aber auch stutzig. Kann es sein, dass das Programm zur Auswertung Rauschen als Kontrast interpretiert? Kannst Du auf die schnelle ein Bild aus der JPG-Messreihe mit niedriger ISO mit Rauschen überlagern und dann nachsehen ob sich im Auswerteprogramm die Auflösung erhöht? Gruß, Dirk |
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Wäre interessant zu sehen wie sich die Auflösung in den einzelnen Primärfarben R, G, B verhält. Du hast nicht zufällig Farbfilter? Dazu den Siemensstern in der passenden Farbe ausdrucken, das müsste doch gehen. Notfalls die monochromen Aufnahmen nachträglich wieder in S/W umwandeln. Grüße, Dewus Nachtrag: Oder den Siemensstern in der Primärfarbe mit schwarzem Hintergrund drucken, dann sollte es auch ohne Farbfilter gehen. |
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Kamera- und Objektivhersteller bevorzugen sicher die erste Variante. Als Hobbyfotograf kann ich mit der zweiten gut leben, wenn ich keine großen Drucke oder starke Ausschnittsvergrößerungen mache. Die Frage nach der "sinnvollen Auflösung bei APS-C" ist damit letztendlich keine technische Frage mehr. |
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Ich nehme an, beides war mit dem selben Objektiv Sigma 50 mm? Demnach bleibt jeweils 76 % der Sensorauflösung vertikal übrig sowohl beim 16 MPixel als auch beim 24 MPixel-Sensor. So ein Ergebnis war eigentlich nicht zu erwarten, oder? Oder war da noch ein anderer Effekt beteiligt? Welche Blende? Ernst |
Stuessi ist zwar ein hervorragender Tester, trotzdem sollte man vorsichtig sein bei der Interpretation der Ergebnisse: dieses Programme zur Bestimmung der MTF-Auflösung lassen sich sehr gerne durch die Nachschärfung per EBV beeindrucken. Es hängt also sehr stark von der internen oder externen Schärfung ab, wie viele LPH man bekommt. Und damit auch diese ominösen Prozentwerte zur Ausnutzung der Pixelzahl. Also, ob man da jetzt 60 oder 80% ausnutzen kann, hängt mehr von der EBV als vom Sensor/Objektiv ab.
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moin,
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Daher ist Tonis Hinweis auf die Effekte der Nachschärfung zu beachten. Es gibt einige Objektive, die bei jedem aktuell lieferbaren APS-C oder Kleinbild-Sensor bei mittleren Blenden (f/4-f/8) beugungsbegrenzt sind, zumindest in der Mitte. Ein runtergerechnetes Bild eines höher auflösenden Sensors liefert fast immer ein besseres Ergebnis als ein von vorn herein mit niedrigerer Auflösung aufgenommenens Bild, selbst wenn das Objektiv Schwächen hat. |
Die Frage lag mir schon lange auf dem Herzen: was passiert eigentlich, wenn man in der Kameraeinstellung die 24MP auf 12 oder 6MP reduziert?
Hat man da automatisch einen 12MP rauschärmeren Sensor? Oder ist das nachträgliche "herunterrechnen" besser? Oder hat die Einstellung mit der Kamera nur den Effekt, dass die Dateigrößen entsprechend kleiner werden? Gruß helgo |
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Gilt das dann auch für feine Strukturen mit geringen Farbkontrasten (wie Haare, Gras etc), oder nur für Testcharts mit harten s/w Kontrasten? Hier konkurriert m.E. der Gewinn durch Oversampling gegen ein schlechteres Signal-Rausch-Verhältnis des einzelnen Pixels. Ist schon mal gemessen / untersucht worden, was in welcher Situation gewinnt? |
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Als ich die A7R neu hatte, habe ich sie natürlich gegen meine vorhandenen Kameras getestet. Sie zeigt sich beim pixelpeepen, herunter gerechnet, allen 24MP Kameras erkennbar überlegen (A99, A900, A65). Sogar meiner A850R gegenüber ist sie dann noch ganz leicht, aber erkennbar, besser. Die Bilder wirken minimal sauberer, die Details feiner.
Rechne ich die Bilder alle auf 12 MP herunter, kann ich zwischen der A7R und der A850R keinen Unterschied mehr sehen. Den 'stock' Kameras gegenüber hat sie an manchen Stellen dann noch einen geringen Vorteil. Auf die 16MP der NEX-6 herunter gerechnet, ist der Vorsprung der A7R sehr deutlich (wobei mit Sicherheit auch einiges auf das Konto des nicht vorhandenen AA-Filters geht). edit: Meine Aufnahmen sind outdoor mit Entfernungen zwischen 30 und 50m, keine Testcharts. |
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