![]() |
Laut Martins Blogbeitrag wird es LR auch erstmal noch als Lizenzprodukt geben. Und da ich davon ausgehe, dass Martin das weiß und nicht vermuten muss, atme ich erstmal auf. Ich bezahle lieber etwas mehr, habe es aber dann als Lizenz.
|
Zitat:
Damit wäre dann der Einwand entkräftet, dass ich meine Bearbeitungen bei Beendigung des Abos verliere, aber verändern kann ich sie mangels Bearbeitungsmodul nur noch eingeschränkt. Letztendlich ist die Funktionalität im zentralen Bereich mithin dennoch stark beschnitten, und somit ist das ein ganz erheblicher Unterschied zum bisherigen Kaufmodell, das mir die unbefristete und uneingeschränkte Nutzung der Lizenz einräumt. Muß jeder für sich entscheiden, aber zumindest für LR gibts ja meines Wissens noch keinen veröffentlichten "Beschluß" seitens Adobe, dass das Kaufmodell abgeschafft wird. Vielleicht kommt das LR-Abo ja auch gar nicht, oder der Kunde hat wie bei Capture One die Wahl. Meins wäre das reine Abo-Modell für LR nach dieser Regelung definitiv nicht. Rainer |
Zitat:
|
Zitat:
Aber es ist trotzdem nur ein "halber" Schritt in die richtige Richtung - die CAD-Branche ist da (wohl dank Druck der Großkunden) etwas weiter. Wenn ich bestehende Projekte (sprich importierte Fotos/Videos) auch nach Abo-Ende bearbeiten könnte, jedoch selbstverständlich weder neue Medien importieren könnte noch Support erhalte und die Software auch natürlich nicht notwendigerweise auf neuen Betriebssystem-Versionen laufen muss, wäre ich vollständig zufrieden mit einem Abo-Modell - na ja, noch eine Bedingung: die Software sollte sich nach Abo-Ende trotzdem jederzeit neu installieren lassen (weil der alte PC ja ... und wegen inkompatibler neuer Betriebssysteme das ganze vielleicht in einer VM installiert werden muss usw.). Das fände ich einen guten Ausgleich zwischen Anwender-Interesse und Entwickler/Anbieter-Interesse! |
Zitat:
b) ob Cloud Services in USA oder der EU gehostet werden, spielt keinerlei Rolle - wenn eine deutsche Firma in D Server betreibt, aber eine amerikanische Tochter hat, hat sie genau dieselben Probleme mit dem Patriot Act wie jede US-Firma... Und auch bei uns gibt es vergleichbare Gesetze... c) du hast keine Abos o.dgl. mit Lastschrift-Einzug abgeschlossen? -> bei aller berechtigten Kritik am Verhalten der US-Administration übersehen wir gerne sowohl den Alltag als auch unsere eigene deutsche/europäische Realität! |
Ein Punkt bei dem Abomodell ist bisher gar nicht zur Sprache gekommen: Software auf Datenträger kann ich wieder verkaufen. Zumindest früher sind auch für uralt Versionen von PS noch stattliche Preise aufgerufen worden. Beim Abo gibt es keinen Restwert.
Ich verteufel Adobe nun auch nicht. Das ist ein Konzern und der will Gewinn machen. So gesehen, finde ich auch den Preis von ca. 150 pro Jahr nicht schlecht, aber auch nicht fair. Fair würde bedeuten, Adobe macht sich Gedanken darum, was ich problemlos zahlen kann. Machen sie auch, aber nur aus dem Blickwinkel, was sie maximal aus den Kunden rausholen können. Ist nicht persönlich gemeint, so sind Firmen eben. Halt keine Wohlfahrtsvereine. Mich stört an diesem - und jedem anderen Abomodell - dass mir die Freiheit genommen wird, wann und wofür ich Geld ausgeben will. Ich sehe auch keinen Vorteil darin, regelmäßig Updates zu bekommen. Das ist doch jetzt auch so. Fast jede Software nervt alle paar Tage mit Aktualisierungen. Die sollen den Kram mal vernünftig programieren. Außerdem sehe ich mich schon als mündigen Bürger und Softwarekonsument, der in der Lage ist herauszufinden, ob es Aktualisierungen gibt oder nicht. Was beim Abo als tolles Feature verkauft wird ist doch nichts anderes als die Reduzierung des Support- und Distributionsaufwandes sowie auf die Spitze getriebene Kundenbindung. Kaufmännisch betrachtet mag das alles OK sein. Wenn es sich rechnet und die Adobemitarbeiter weiterhin ihr Gehalt bekommen, hat es seinen Zweck erfüllt. Und Adobe Gewinne macht, of course. Wäre es wie beim Auto Leasing und ich könnte nach Beendigung der Leasingzeit die Software freikaufen und unbeschränkt weiter nutzen, würde ich anders darüber denken. So fühle ich mich angefixt, in die Abhängigkeit getrieben und bei dem Gedanken an einen Ausstieg (bei dem ich meine Bilder nicht mehr öffnen oder wie gehabt bearbeiten kann) bekomme ich Schweißausbrüche. Im übertragenen Sinne. Etwas versöhnlicher zum Schluss und wie schon gesagt: Adobe macht, was Firmen halt so machen um Geld zu verdienen. Ich verteufel das nicht. Für denjenigen, der immer alles Neue haben möchte oder muss, weil er es beruflich benötigt, mag das Abomodell passen. Ich will diese Abo genauso wenig wie dass einer Fernsehzeitschrift, die ich trotzdem jede Woche kaufe. Oder alle 14 Tage. Oder auch mal gar nicht. Schönes Wochenende. Ich fahre jetzt nach Hamburg zum Fotografieren. Gruß Michael |
Zitat:
Bei den großen Stückzahlen und der doch genialen aber eben auch begrenzten Funktionalität von Lightroom müsste so eine Software schon auch für 69 EUR Stückpreis sehr profitabel sein. Der geringe Preis sorgte ja noch einmal für eine viel größere Verbreitung im Amateurlager. Die Cloud selbst finde ich völlig uninteressant. Da gibt es flexiblere Lösungen, denen ich sich mehr traue. Seitdem mein Adobekonto gehackt wurde und Adobe gleichzeitig weiterhin behauptet, es sei nichts passiert, da traue ich denen gar nicht mehr. Genauso, wie man Sony in diesen Dingen nicht mehr traut. Oder Apple. :) Stephan |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Tatsache ist aber, dass wir aktuell einen extrem starken Trend in genau diese Richtung haben. Der Wettbewerb unter den Herstellern ist dabei aber so stark, dass sich die wenigsten die Kunden auf Dauer zum Feind machen können. Ich bin selbst gespannt wie es mit LR weiter geht und ob das als Einzellizenz überleben wird. Microsoft fährt mit Office ja im Moment auch ein zweigleisiges Modell. Man hat so ein bisschen das Gefühl, dass die Hersteller selber unsicher sind welcher Weg denn nun der richtige ist. |
Eine gute Alternative scheint mir auch Lightzone zu sein.
Ich habe es gerade mal ausprobiert. Noch ein wenig Einarbeitung nötig aber ich denke, ich kann damit klar kommen. |
Capture One Express gratis für Sony
In dem ganzen Photokina-Trubel ist vielleicht etwas untergegangen, dass es seit Kurzem Capture One Express für Sony für lau gibt. Und das Upgrade auf Capture One Pro für Sony kostet keine 30 Euro.
Scheint mir eine tolle Alternative zu sein, gerade auch zum Image Data Converter. LG Martin |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:10 Uhr. |