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iiT06 01.02.2012 02:29

Die Verbindung zur Natur ist mir wichtig und sie zeigt für mich in der Fotografie meist die schönste Seite des Lebens, daher mache ich zumeist Landschaftsaufnahmen.
Ich bin aber auch in Architektur interessiert. Als nächsten Schritt möchte ich mich mehr an Portrait- und Streetfotografie versuchen.

Bezeichnen würde ich mich als ambitionierten Hobbyfotografieren.
Ich fotografiere seit 2008 mit einer Sony DSLR. Ich kam von einer kleinen Sony P10, über eine Fuji Superzoom zur Alpha 300 mit den Kitobjektiven. Sie diente mir 3,5 Jahre als Begleiterin im Alltag, kam aber leider viel zu selten zum Einsatz.
Das hat sich mit der Alpha 65 geändert, mit ihr ist mein Interesse an der Fotografie um ein Vielfaches gestiegen. Mittlerweile habe ich auch den für mich optimalen Objektivfuhrparkt um mein Hobby gut auszuüben.
Außerdem besitze ich eine Minolta X-700 und knipse etwas analog. Das ist schon was ganz anderes.

GBayer 01.02.2012 02:34

Ich lasse mich nicht in Schubladen pressen. Lieber hänge ich "schlampig" herum - allzeit bereit.
  • Anfänger: Seit 1964?
    Freizeit (Hobby neudeutsch): Bei den massiven Investitionen nicht plausibel.
    Amateur: Dann müßte ich Geldangebote ablehnen.
    Berufung: Ambivalent - mit Vorbehalt ja. Aufwandentschädigung verrechne ich angemessen.
    Professionist: Dann dürfte ich keine Angebote ausschlagen.
    Lichtbild-Künstler: Ich habe noch niemanden verklagt, der mich so bezeichnet. ;)

Ich geb's auf! ....

Immerhin bekenne ich mich zum Fotografieren und fühle mich wohl dabei. Und das ist gut so! Ich bin kein Pixelpeeper oder Fokuschartfotgrafierer. Die Freude an der Fotografie beginnt für mich bereits in dem Augenblick, wo ich mir überlege welche Art Bild ich machen will, in welchen Kontext ich mein Motiv setzen sollte, um ein Bild mit Aussage zu gewinnen. Die Fotoausrüstung muss lediglich funktionieren, mir Spass machen und es mir ermöglichen, meine Vorstellung der Aufnahme umzusetzen.

Servus
Gerhard

ingoKober 01.02.2012 08:46

Ich komme im täglichen Leben dank zu viel Arbeit, der lieben Familie und zuviel anderer Hobbies (Einfluss in dieser Reihenfolge) viel zu wenig zum Fotografieren.
Daher stammen die meisten meiner Bilder von Reisen und Urlauben.
Da ist es dann meist Wildlife. Daheim knipse ich vor allem - wenn ich die Zeit finde - eigene und Zootiere oder eben auch mal Wildlife in Fussentfernung von daheim.
Daher greife ich meist zu starkem Tele oder gehe ganz nah ran in den Makrobereich.
Ich fotografiere seit dem Kindergartenalter. Aber erst 1977 hatte ich dann meine erste (selbst finanzierte) Spiegelreflex, 1984 kaufte ich mein erstes 500er Tele (Wundertüte), 1992 kam meine erste Minolta mit AF. 2005 gings mit der D7D digital los.
Reihenfolge: Petri FTE, Agfa selectronic 3, Minolta 5xi, Minolta 7xi, D7D. Sony A700, Sony A77....
Weil Zeit mein knappstes Gut ist habe ich starke Defizite in der EBV. Ich bin zwar auch diesbezüglich wohl nicht als blutiger Anfänger zu bezeichnen, aber weder habe ich je einen Zugang zu PS gefunden, noch wirklich zur Raw Bearbeitung. Ich bin daher bekennender JPG Knipser, der fleissig an der Kamera rumfummelt, um viele Bilder OOC verwenden zu können und nur ab und zu intensiver bearbetet.
Das dann meist auf JPG Ebene.
Nicht, dass ich kein Interesse an PS, RAW Entwicklung und Co hätte. Aber dafür mangelts wirklich an Zeit. Früher beschränkte sich die Bearbeitung ja auch aufs abgeben der Filme und auch damals in meinem kleinen S/W Heimlabor habe ich auf aufwändige Spielereien verzichtet.
Ich werde also nie das Niveau mancher Amateurfotografenkollegen hier erreichen. Aber mir reichts, um Spass zu haben und ab und an Bilder zeigen zu können, die auch anderen gefallen.
Einige Bilder veröffentlich ich in Fachzeitschriften zur Illustration eigener Beiträge oder auch in eigenen und fremden Büchern. Manche sind auch in Katalogen und Co gelandet (teils über Jahre auf der Titelseite).
Die nächsten gibts z.B. in der März Terraria/elaphe zu sehen.
Im Laufe der Jahre hat sich das auf ein paar hundert verwertete Bilder geläppert, aber als Geldverdenst sehe ich das nicht. Grosse Summen kommen dabei nicht rüber (meist so um die 20€/Bild, manchmal geb ich auch gratis ab). Geht vor allem um den Spass dabei.

Viele Grüße

Ingo

el-ray 01.02.2012 15:44

Zum Teil verdiene ich mit der Fotografie mein Geld, ich fertige Produktfotos für unseren hauseigenen Onlineshop an.

In der Freizeit würde ich mich als fortgeschrittenen Hobbyfotografen bezeichnen, am liebsten betreibe ich Naturfotografie, also Tiere, Makro und Landschaft.

ha_ru 02.02.2012 09:04

Schizophrener Zuviel-Knipser
 
Hallo,

Profi - wenn es um die Ansprüche an das Equipment geht
ambintionierter Hobbyfotograf - wenn es um die Beurteilung von Bildern geht
Stümper - wenn ich eine eigenen Bilder so ansehe

Das ist mein Dilemma, das ich sicher mit etlichen hier teile. Die Kluft zwischen dem Anspruch und dem Können zu ertragen und nicht mit immer besserem Equipment erfolglos an der falschen Stellschraube zu drehen.

Eigentlich fotografiere ich am liebsten Personen und Landschaften, finde aber beides schwierig so abzulichten, dass es meinen Empfindungen und Wahrnehmungen entpricht.

Dann noch Motive aus meinem Hobby (Modellfliegen) oder dem meiner Kinder (Handball und Fussball) und eben im Urlaub.

Nächstes Dilemma. Zu viel kreuz und quer bei zu wenig Zeit alles zu erlernen und zu beherrschen.

Hans

Kofferraummann 02.02.2012 09:26

Ich fotografiere jetzt seit 5 Jahren, würde mich selbst eigentlich noch als absoluten Amateur und Hobby Knipser bezeichnen...

Erst jetzt, nach 5 Jahren gelingen mir hin und wieder Bilder die mir sogar selbst gefallen :top:


Zur erklärung warum ich eine a900 habe:
Im Oktober auf ebay ersteigert für sagenhafte 500€ ;P
Der Verkäufer meinte sie sei ihm runtergefallen und der AF funktioniere nicht mehr. Ich dachte mir was solls kann mich ja mal mehr mit dem MF beschäftigen, aber:

Sie fokussiert einwandfrei! :top::top::top:

Jan 02.02.2012 11:23

Ich bin der Typ Ingo, nur ohne den Schwerpunkt Wildlife/langes Tele, meine Motive sind eher Familie / Gemeindeveranstaltungen, Urlaubsmotive aller Art und wenn es ums Hobby und Entspannung geht am ehesten Makro in- und outdoor, dass geht halt auch mal zwischendurch.
Vor allem Ingos Absatz über die EBV kann ich 1:1 übernehmen.
Jan

Artur 02.02.2012 11:35

Ich arbeite 2-3 Tage in einem Brot-und-Butter-Job, um 4-5 Tage fotografieren, entwickeln und meine Projekte vorbereiten zu können.

oglala 02.02.2012 12:25

Um in der klassichen Nomenklatur des TO zu bleiben und es einfach und kurz zu machen: Amateur.


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