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Viele Grüße Ingo |
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Ich will hier auch ganz sicher nichts verharmlosen. Es gibt Impfungen, bei denen ich durchaus für die Impfpflicht bin. Masern zum Beispiel. Meine Kinder haben sämtlichen nur möglichen Impfschutz erhalten. Selbst als die Keuchhustenschutzimpfung in den 80er Jahren so umstritten waren, machte ich bei der Kinderärztin Druck,, dass ab dem 4. Kind alle geimpft wurden, nachdem ich bei meiner Tochter erleben musste, dass sie aufgrund ihres Keuchhustens immer schwächer wurde. Die Jungs wurden gegen Röteln geimpft, obwohl es ja bei Jungs nicht üblich war. Ich war beim ersten Kind mindestens 10 bis 15 Jahre jünger als die meisten "jungen" Eltern, die ich damals kannte. Aber ich war in der Hinsicht wesentlich verantwortungsvoller im Umgang mit den Impfungen und dem Schutz meiner Mitmenschen. Daher lasse ich mir hier und heute nicht die Welt erklären in Bezug um meine Verantwortung im Umgang mit Impfungen! |
Wenn Du für die Masernimpfpflicht bist, warum bist Du dann gegen SARS-COV2 Impfflicht? Das erschließt sich mir nicht. Das Patientenprofil ist ein anderes, aber die Inzidenzrate für lebensbedrohliche Erkrankungen höher und die Übertragbarkeit leichter.
Viele Grüße Ingo |
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Aber nach Deinen Aussagen zu schliessen scheinen zusätzliche Informationen zumindest nicht kontraindiziert zu sein. :D Wenn Du Dir den Entwurf der nationalen Impfstrategie COVID-19von Ende Oktober ansiehst, siehst Du, dass zunächst bei begrenzter Menge an Impfdosen und schwieriger Lagerung/Handhabung nur bestimmte Gruppen geimpft werden können und sollten. Die Priorisierung ist ja derzeit noch nicht abschliessend festgelegt. Und dann in der zweiten Phase (mehr Impfstoffdosen verfügbar und ggf. einfachere Handhabung) kann der Großteil der Bevölkerung geimpft werden ('Durchimpfung') um durch weitverbreitetetn Impfschutz einen Herdenimmunitätseffekt zu erhalten. Das heisst, in den ersten Wochen und Monaten der Verfügbarkeit von Impfstoffen wirst Du vermutlich gar nicht in die Verlegengheit kommen können, Dich nicht vorzudrängeln.:D |
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Ingo, seid ihr positiv oder seid ihr tatsächlich krank.
Wir haben letztens mit einem Krankenhausarzt (Anesthesie, Réanimation) diskutiert, der die Gefahr der Ansteckungen durch symptomfreie Personen als sehr gering einschätzte. |
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Meines Erachtens ist die Durchimpfung in der Realität nicht machbar und bei Verfügbarkeit eines wirksamen Impfstoffs wohl auch nicht notwendig.
Mit einem wirksamen Impfstoff kann man alle Risikopatienten schützen, Personen, die täglich mit vielen anderen zu tun haben, werden sich ebenfalls freiwillig impfen lassen. Nicht impfen werden sich diejenigen, die sich nicht gefährdet sehen, sich gesund fühlen und sich erfahrungsgemäss auf ihr Immunsystem verlassen können und wollen. Damit wird die Reproduktionszahl weit unter 1 sinken und es werden kaum mehr mittlere bis schwere Verläufe auftreten. Alles ohne Impfpflicht und Durchimpfung. Darum wieder mal der Vergleich zur Grippe. Dort gibt es auch keine Durchimpfung, jährlich viele Todesfälle und wir haben das alle jahrelang toleriert. Warum dürfen wir bei Corona kein Restrisiko tolerieren? |
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