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Conny1 12.03.2020 16:51

@amateur
Das hat den positiven Seiteneffekt, dass ich mich auf dem Weg zur Arbeit mindestens 2 Wochen weniger an SUV-Muttis fast aller Jahrgangsstufen vorbeischlängeln muß.

amateur 12.03.2020 16:57

Zitat:

Zitat von cat_on_leaf (Beitrag 2124302)
Es geht nur darum die Kurve zu strecken damit das Gesundheitssystem nicht komplett kollabiert und dann die Anzahl der der Todesfälle nicht über das "normale" Level hinaus steigen.

Er würde ja die Toten explizit in Kauf nehmen, um den Schaden an der Wirtschaft zu vermeiden, dessen Folgen er als noch schlimmer als die Virustoten ansieht.

Ist ja immerhin eine steile These (wahrscheinlich mit Blick auf das eigene ETF-Portfolio entstanden), die ich aber nicht teile.

Stephan

Conny1 12.03.2020 16:58

Zitat:

Zitat von cat_on_leaf (Beitrag 2124302)
Ich glaube du hast es einfach nicht gerafft. Es geht nicht um AUFHALTEN!!! Es geht nur darum die Kurve zu strecken damit das Gesundheitssystem nicht komplett kollabiert und dann die Anzahl der der Todesfälle nicht über das "normale" Level hinaus steigen.

... zumal die etwa 29000 in Deutschland zur Verfügung stehenden Plätze zur Intensivpflege zumindest zu einem beträchtlichen Teil aktuell durch andere Patienten belegt sind.

amateur 12.03.2020 16:58

Zitat:

Zitat von Conny1 (Beitrag 2124303)
@amateur
Das hat den positiven Seiteneffekt, dass ich mich auf dem Weg zur Arbeit mindestens 2 Wochen weniger an SUV-Muttis fast aller Jahrgangsstufen vorbeischlängeln muß.

Prima, dass man in so einer Situation so ein eigenes stereotypisches Feindbild schön pflegen kann!

Stephan

Conny1 12.03.2020 17:02

Zitat:

Zitat von amateur (Beitrag 2124306)
Prima, dass man in so einer Situation so ein eigenes stereotypisches Feindbild schön pflegen kann!

Stephan

Kein stereotypes Feindbild, sondern tägliche Realität für mich. Primaner natürlich weitestgehend ausgenommen, da meistens selbst motorisiert.

HaPeKa 12.03.2020 17:05

Zitat:

Zitat von amateur (Beitrag 2124304)
Ist ja immerhin eine steile These (wahrscheinlich mit Blick auf das eigene ETF-Portfolio entstanden), die ich aber nicht teile.

Also sich vom ETF-Portfolio zu trennen, wäre wohl keine schlechte Idee. Wenn die USA in ein paar Wochen die volle Breitseite abbekommen, wie China vor 6 Wochen, die US-Firmen die Leute nach Hause schicken und die Produktion einstellen, wird wird das Portfolio keine Freude mehr bereiten. Den besten Zeitpunkt zum Verkauf vor ein paar Tagen haben die meisten aber eh schon verpasst ...

P.S: das ist meine persönliche Meinung und keine Aufforderung, sich vom Aktien-Portfolio zu trennen!

Ecce 12.03.2020 17:05

Zitat:

Zitat von cat_on_leaf (Beitrag 2124302)
Ich glaube du hast es einfach nicht gerafft. Es geht nicht um AUFHALTEN!!! Es geht nur darum die Kurve zu strecken damit das Gesundheitssystem nicht komplett kollabiert und dann die Anzahl der der Todesfälle nicht über das "normale" Level hinaus steigen.

Kurve strecken kann man auch durch den Schutz der Gefährdten. (hab ich alles schon geschrieben)
Es ist nicht notwendig sehenden Auges in eine Rezession zu stolpern.

TONI_B 12.03.2020 17:06

Und das sind auch genau die Probleme, die wir jetzt haben...:zuck:

Edit: Bezieht sich auf die SUVs.

Zu den abstrusen Thesen von Ecce sage ich lieber nichts. :roll:

KSO 12.03.2020 17:10

Zitat:

Zitat von cat_on_leaf (Beitrag 2124302)
Ich glaube du hast es einfach nicht gerafft. Es geht nicht um AUFHALTEN!!! Es geht nur darum die Kurve zu strecken damit das Gesundheitssystem nicht komplett kollabiert und dann die Anzahl der der Todesfälle nicht über das "normale" Level hinaus steigen.

Die absolute Zahl der Menschen die sterben werden, ist aber in beiden Szenarien die gleiche, oder? Außer es Sterben Menschen, auf Grund der Überlastung des Systems.
Die Frage die Ecce glaube ich stellt ist, welches Szenario belastet die Wirtschaft mehr?
Lieber ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende?
Ich denke genau aus der Befürchtung heraus, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems zu einer eigentlich vermeidbar hohen Opferzahl führt, werden die jetzigen Entscheidungen getroffen. Und ein kollabierendes Gesundheitssystem ist sicherlich auch kein positives Signal für die Wirtschaft.

Nur wie lange soll das noch gehen? Wieviele Tage mit minus 10% im Dax können wir noch verkraften? (Lehman ist bald Kinderfasching dagegen) Wie lange hält Italien finanziell noch durch? Zu Zeiten der Griechenlandkrise wurde nichts so sehr gefürchetet, wei ein Zusammenbruch Italiens. Das sind alles genauso vorhandene (genauso berechtigte?) Ängste, wie die Angst vor Ansteckung.

Conny1 12.03.2020 17:12

Zitat:

Zitat von TONI_B (Beitrag 2124310)
Und das sind auch genau die Probleme, die wir jetzt haben...:zuck:

Edit: Bezieht sich auf die SUVs.

(...)

Mokiert sich hier etwa die versammelte Lehrerschaft über meine Bemerkung?
Ich schrieb von Seiteneffekt. :roll:

Edit zur Güte:
Etwas erhellende Lektüre zum Thema.https://medium.com/@tomaspueyo/coron...e-f4d3d9cd99ca


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