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miso 23.10.2020 10:59

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2166904)
Hervorragende Idee. Ich schlage Bruichladdich Octomore 8.3 vor, hat 61,2 Vol% und hoher Phenolgehalt hilft sicher zusätzlich. Ich versuche mal den bei der Krankenkasse einzureichen...

:D

Das wird nicht gehen. Die Kassen müssen 8 Mrd Ihrer Rücklagen rausrücken.
Anderseits käme es da auf ein paar Flaschen mehr oder weniger nicht an:D

Porty 23.10.2020 11:22

Das dürfte micht das primäre Problem sein.

Eher was ist schlimmer: Corona oder täglich Octomore trinken müssen....
Ist schon sehr speziell der Stoff.:lol:

HaPeKa 26.10.2020 09:24

Mittlerweile sind wir alle beim Schweden-Modell zur Coronabekämpfung angelangt.

Während im April 1000 neue Ansteckungen pro Tag zum totalen Lockdown führten, wird mittlerweile bei 6000 täglichen Ansteckungen Maskenpflicht, Händewaschen und Abstand halten empfohlen. Grossveranstaltungen bleiben erlaubt, beim Hansi Hinterseer Konzert tummeln sich die Leute vor der Bühne ohne Masken ...

In D sieht es auch nicht besser aus, ein zweiter Lockdown kann (und will) sich niemand mehr leisten. Gesundheit vor Wirtschaft war im April ... Bei der zweiten Welle haben sich die Prioritäten verschoben ...

Sofian 26.10.2020 09:56

Dass wir bisher gut durch die Pandemie gekommen sind, liegt sicher nicht an den schlechten Maßnahmen, sondern, dass wir überhaupt welche haben und diese ja auch scheinbar von der Mehrheit gelebt werden. Ich glaube trotzdem, dass es von einigen immer noch unterschätzt wird, was passieren kann.

Will weiß Gott keine Panik schüren und verstehe, wenn nicht jeder so rigoros seine Kontakte reduziert, ist ja auch individuell zu bewerten. Wir als Familie mit kleinen Kindern und Oma und Opa ggü. sind da sehr vorsichtig, da ja bei einer eventuellen Ansteckung (auch erst einmal davon ausgehend, dass es für einen noch relativ jungen Menschen meist mild verläuft) die KiTa mit dran hängt. Da muss man Verantwortung und Weitsicht zeigen. Wenn jemand alleine lebt, halte ich es für grausam und unverhältnismäßig, wenn derjenige niemanden mehr treffen soll. Ohne Kinder hat man ja weitgehende Kontrolle über die Intensität der Kontakte und kann die Hygieneregeln einhalten.

Was mir Sorgen bereitet ist bei den aktuellen Zahlen die mit Verzögerung auftretende steigende Zahl der Intensivfälle in den Krankenhäusern. Das ist eine Zumutung für die Menschen, die dort an die Kapazitätsgrenze stoßen und dazu noch für uns alle ihr Leben aufs Spiel setzen. Insofern versuche ich meinen Teil dafür zu leisten, dass die Ausbreitung verhindert wird und hoffe, dass es andere auch so machen.

Nukic23 26.10.2020 10:03

Zitat:

Corona - Pandemie. Eine Welt verändert sich...
Ja da hasst du wohl recht!
Die Welt verändert sich und ich denke, es wird nie wieder so sein, wie bisher... leider!
Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass das ganze bald ein Ende hat! Das Wort Corona kann ich so langsam nicht mehr hören!!!

Aber gut, es ist wie es ist, und wollen wir nur das beste hoffen!
Es heißt, Atemschutzmaske tragen, Abstand halten etc., denn nur so können wir den Virus "besiegen"! Apropos Atemschutzmaske, diese kann man günstig ... bestellen!.... Für den Fall das noch einer welche braucht! Seit einfach bereit, denn wie es scheint, wird es noch mal "gefährlich"! Passt auf euch auf!

steve.hatton 26.10.2020 13:13

Zitat:

Zitat von HaPeKa (Beitrag 2167749)
Mittlerweile sind wir alle beim Schweden-Modell zur Coronabekämpfung angelangt.

Während im April 1000 neue Ansteckungen pro Tag zum totalen Lockdown führten, wird mittlerweile bei 6000 täglichen Ansteckungen Maskenpflicht, Händewaschen und Abstand halten empfohlen. Grossveranstaltungen bleiben erlaubt, beim Hansi Hinterseer Konzert tummeln sich die Leute vor der Bühne ohne Masken ...

In D sieht es auch nicht besser aus, ein zweiter Lockdown kann (und will) sich niemand mehr leisten. Gesundheit vor Wirtschaft war im April ... Bei der zweiten Welle haben sich die Prioritäten verschoben ...

Die Ansteckungszahlen müssen deutlich höher sein, als im Frühjahr, da ja auch mehr getestet wird, oder ?

Zudem irritiert mich die Nähe zur Lebenswirklichkeit unserer Politiker: Offenbar hat niemand damit gerechnet, dass im September die neuen Schuljahre beginnen und ebenso keiner damit, dass es im Oktober kälter werden könnte (Heizpilze sind teils immer noch verboten !)
Aber in Augsburg wurde geissen Gastroomen schon mal ein Schreiben zugesandt, man möge die Außenbestuhlung bis 16.11. räumen, da ja die Christkindlmarkt-Stände aufgebaut werden sollen - ich fass es nicht !

Irgendwie kommt mir das alles spanisch vor - btw. ich bin kein Verschwörungstheoretiker und trage Maske wo sinnvoll und wo vorgeschrieben.

HaPeKa 26.10.2020 13:47

Das mit dem Testen hat was Unberechenbares. Klar, je mehr getestet wird, umso mehr findet man.

Für mich ist aber das wichtigste Kriterium die Einweisung in die Spitäler. Wer einen schwereren Verlauf hat, kommt früher oder später ins Spital, unabhängig, wer, wie, wo und wieviele getestet werden.

Die Einweisungen in die Spitäler nehmen rapide zu. Es gibt hierzulande schon Spitäler, die keine Neueintritte mehr aufnehmen und an andere Spitäler weiterweisen müssen. Und das ist besorgniserregend.

ingoKober 26.10.2020 14:02

Was passieren KANN ist doch eigentlich ganz einfach auszurechnen.
Wären in Deutschland 50 Millionen Bürger gleichzeitig infiziert - was bei ungebremster exponentieller Ausbreitung ziemlich rasch erreichbar ist- , müssten davon wohl 5%, also 2500 000 intensivmedizinisch behandelt werden.
Maximal 20 000 davon kommen unter. Dank Behandlung sterben von denen nur ca 15% also rund 3000.
Von den 2480 000, die trotz Bedarf keinen Platz in einem Intensivbett finden, sterben rund 70%. Sind 1736000.
Runden wir mal großzügig ab, kann eine ungebremste Pandemie unter Berücksichtigung der derzeitigen Mortalität allein in Deutschland über eine Million Menschenleben fordern!
Und wenn man nicht glaubt, dass 50 Millionen gleichzeitig infiziert werden können, rechne man halt mal mit 10 Millionen, was wirklich konservativ ist.....dann wären es 300-400 000 Tote.
Klingt das etwas gut oder normal?
Nein, wir sollten gefälligst akzeptuieren, dass wir in einer außergewöhnliuchen Situation leben die außergewöhnliche Maßnahmen fordert. Egal, wie doof man das findet.
Und hielten sich wirklich alle daran, müssten das gar nicht mal so viele Maßnahmen sein.
Im Krieg wird ja auch kaum einer sagen, der Luftschutzbunker beschneidet das Grundrecht auf persönliche Freiheit und deshalb gehe ich da nicht rein, wenn ein Angriff geflogen wird.
Obwohl...wenn man die Leute so hört, würde heute wohl bei uns genau das passieren.

Viele Grüße

Ingo

Dat Ei 26.10.2020 14:09

Moin, moin,

Zitat:

Zitat von ingoKober (Beitrag 2167792)
Im Krieg wird ja auch kaum einer sagen, der Luftschutzbunker beschneidet das Grundrecht auf persönliche Freiheit und deshalb gehe ich da nicht rein, wenn ein Angriff geflogen wird.
Obwohl...wenn man die Leute so hört, würde heute wohl bei uns genau das passieren.

der Vergleich hinkt dahingehend sehr, dass die Nicht-Benutzung eines Bunkers keine Dritten gefährdet.


Dat Ei

Robert Auer 26.10.2020 14:15

Wenn ich die gestrige DAS-Sendung im NDR richtig verstanden habe, sind Luftreinigungen mit Hepa-Filterungen in Räumen nicht nur wesentlich effektiver als wiederholtes Stoßlüften in der kalten Jahreszeit, sondern in der Gesamtschau auch erheblich billiger und umweltfreundlicher. Sie sollen z.B. für Schulen pro Klassenraum (ein Bsp.: https://de.trotec.com/shop/raumluftr...&rc=b5e7fae3ff) selbst bei Einzelbestellung "nur" rd. 3.000,- Euro/St. kosten. Die Filter erlauben in Verbindung mit Plexiglas-Trennscheiben (mit Randeinfassungen) gefahrlos einen Unterricht ohne Maskenpflicht im Schulraum. Die Luftreiniger sind übrigens nicht nur in Pandemie-Zeiten sinnvoll, entfernen sie doch auch Allergene aus der Raumluft, die Allergiker belasten.
Problem ist, dass die Förderbedingungen diese mobilen, leistungsfähigen und zeitnahe beschaffbaren Geräte nicht zulassen und die lt. Fördervoraussetzungen fest zu installierenden Anlagen (u.a. wegen baulich erforderlicher Anpassungen) erst bis in 3-4 Jahren umsetzbar. Daher werden auch kaum Fördermittel abgerufen und die Geräte aus den Schul-Haushalten und Spenden beschafft. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.


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