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peter2tria 21.03.2026 23:21

Zitat:

Zitat von *thomasD* (Beitrag 2338463)
Du hast meine Aussage ja auch recht stark eingekürzt ;)

Ich habe aber gezeigt, dass es nur ein Auszug ist und nicht die vollständige Aussage.
Ich finde auch die umfassende Aussage von Dir treffend, vor allem deswegen, weil es eben kein schwarz/weiß gibt :top:

felix181 22.03.2026 09:38

Zitat:

Zitat von *thomasD* (Beitrag 2338462)
Ich glaube du trinkst zu wenig ;)

Sagt meine Frau auch immer ;)

Kurt Weinmeister 22.03.2026 10:55

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2338432)
Das Auto in die Garage sicher, nur ob ich in das Auto passe?????

Wir hatten mal einen Vorstand, der gut über 2 Meter Körpergröße hatte. Interessanterweise hat er sich dann für einen Mini entschieden, weil er darin am meisten Platz zum Einsteigen hatte. Offensichtlich muss man das vorher ausprobieren und nicht von den Außenmaßen auf die Innenmaße schließen.

Zum Thema E-Auto: Das würde bei mir schon passen, das Thema Reichweite ist m.E. positiv geklärt. Ich habe einen Bekannten mit einem E-Porsche, der regelmäßig von Berlin nach Stuttgart fährt, um seine Mutter zu besuchen. Seine Fahrtzeit hat sich gegenüber Verbrenner nicht verschlechtert.

Was mich an neuen Autos stört und warum das der Grund für kein Neues ist: egal ob Verbrenner oder E, die eingebauten „Helfer“ sind etwas, was ich nicht brauche und die ich als Sicherheitsproblem einstufe. Ich brauche kein Auto, das selbständig eine Vollbremsung durchführt, nur weil ein Sensor meint, es drohe Gefahr. Also fahre ich weiterhin meinen 2009 gekauften A5 mit 265TKm auf der Uhr. Ist von der CO2-Bilanz auch besser …

Crimson 22.03.2026 11:02

Moin,

den letzten Absatz kann ich gut verstehen, denke (und hoffe) aber, dass die Sensorik und Beurteilung besser wird bzw. auch schon geworden ist. Ich weiß nicht, ob man bei aktuellen Autos noch was abschalten kann, bei meinem (BJ 2017) geht das noch dauerhaft.

Irmi 22.03.2026 16:57

Ich habe gerade mal spaßeshalber einen ID4 konfiguriert.
Was mich immens stört, aber das war ja schon immer so, dass man nach wie vor nur in Paketen konfigurieren kann. Da sind dann Dinge, die ich gerne hätte, nur in teuren Paketen zu bekommen, mit vielen Dingen, die ich nicht haben will.

Und der Preis ist für uns im Moment völlig jenseits von Gut und Böse.

Falls es dann doch irgendwann ein E-Auto werden muss, wird es wohl nach fast 50 Jahren VW kein VW mehr werden.

*thomasD* 22.03.2026 18:33

Wie schon oben geschrieben: Wenn es nicht diese Größe sein muss dann warte mal das Jahr ab. Am 9. April wird bspw. der Cupra Raval vorgestellt. In Österreicht gibt/gab es den schon für 22500 Euro vorzubestellen. Ist aber eben auch ein Kleinwagen und hat eine relativ kleine Batterie im Grundpaket. Andere Marken ahebn ja schon was günstigeres auf dem Markt.

Irmi 22.03.2026 20:54

Problem des Kleinwagens ist, ich habe einen zu kleinen Kofferraum. Wir transportieren oft unsere Fahrräder im Auto, weil wir schlechte Erfahrungen haben mit Fahrrädern am oder auf dem Auto.

steve.hatton 23.03.2026 12:58

Zitat:

Zitat von Kurt Weinmeister (Beitrag 2338473)
..... Also fahre ich weiterhin meinen 2009 gekauften A5 mit 265TKm auf der Uhr. Ist von der CO2-Bilanz auch besser …

Ich glaube da lügen wir uns ein wenig in die Tasche.....auch ich mit meinen Saabs, die 205.000km bzw 280.000km gelaufen sind, aber halt um die 10l Super oder auch gerne mal mehr nehmen....

Aber die "Probleme" löst i.d.R. die Zeit, denn mit 23 Jahren hat der ältere von beiden wohl seinen Zenit dezent überschritten....

Ebenso interessant ist diese reflexartige Empörung über ein "drohendes" Tempolimit.

Komischerweise benötige ich auf der Insel(UK) immer gut 20% weniger Sprit als in D.

HoSt 23.03.2026 16:10

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 2338417)
Moin, moin,

Ebenfalls Moin... und sorry - ich komme erst jetzt zum Antworten ;)


Zitat:

entschuldige, wenn ich die Frage nicht sonderlich smart finde.

Es gibt Aspekte, dafür benötigt man keine eigene, persönliche Erfahrung, sondern da reicht auch schon ein wenig Nachdenken.
Ich habe in den letzten 5 Jahren - also seitdem wir auf BEV umgestiegen sind - schon soo viele unsmarte Gespräche über das Thema geführt, die geprägt waren von Facebook und TikTok "Wissen", dass ich das Thema echte Erfahrung gerne im Vorfeld kläre ;)

Zitat:

Kleines Beispiel: unser Fahrzeug wird in einer zur Wohnung gehörenden Mietwohnung abgestellt. Es handelt sich um eine Doppelhubgarage. Die Stellplätze sind für maximal 2 t Gewicht zugelassen. Des Weiteren ist die maximale Fahrzeughöhe derart eingeschränkt, dass ich vor 30 Jahren, als ich die Münchner Wohnung angemietet habe, auf den Stellplatz verzichten musste, weil unsere Ente nicht hinein passte.
Nun... also wurde schon mal der Stellplatz leergelassen... für einen Verbrenner ;)

Zitat:

Eine Lademöglichkeit gibt es in der Garage nicht. Ob eine installiert werden könnte, eine zulässig wäre, oder überhaupt ein E-Fahrzeug in der Garage abgestellt werden dürfte, müsste geklärt werden. Meine Vermieterin hat wenig Interesse, dafür ein Fass aufzumachen. Ich als Mieter habe bei den Randbedingungen und meiner persönlichen Münchner Restlaufzeit (< 4 Jahre) auch wenig Interesse, viel Zeit und viel Geld in die Hand zu nehmen. Die Frage, was nach dem Auszug aus dem Invest würde, mal ganz außen vor.
Ich frag jetzt mal ganz plakativ: Kannst du in der Garage Tanken?

Und für ein nächtliches Laden reicht übrigens auch im Prinzip eine 220V Steckdose. Ich kenne die Begebenheiten vor Ort natürlich nicht, aber 220v ist schon mal viel einfacher (/und billiger) zu bekommen, als eine echte Wallbox. Aber selbst wenn nun mal kein Laden am Stellplatzt möglich ist. Geht ihr in München Einkaufen? Fahrt ihr mit dem Auto in den Zoo? Ins Museum? Zum Sport? halt irgendwas, was länger als 30 Minuten dauert?

Beim BEV ist es nämlich so, dass man damit NICHT extra zum Tanken aka Laden fahren muss, sondern das erledigen kann und sollte(!!!) , wenn das Auto sowieso nur dumm rumsteht. An vielen Supermärkten, Kinos, Museen, Zoos, ... gibt es inzwischen Schnelllader (>= 50kW). Man erledigt etwas und in der Zeit lädt das Auto. Punkt.

Von den 25.000km im Jahr die wir ca. fahren, fallen vielleicht 5000-8000km auf Urlaubfahrten etc. wo das nicht der Fall ist. Da "verliere" ich Zeit - wobei wir alters und hundebedingt auch schon mit Verbrenner ca. alle drei Stunden eine Pause gemacht haben. Jetzt wird da halt nachgeladen (und bei 18 Minuten von 10-80% Akku muss man sich schon fast schon sputen, um auf einer Autobahnraststätte / Autohof in der Zeit auf's Klo und wieder zurück zu kommen.

Seit wir elektrisch unterwegs sind, haben wir vielleicht 2mal auf eine freie Säule warten müssen... maximal 10 Minuten.

Zitat:

Nachdem wir on top auch noch zwei Wohnsitze haben, die 200 km voneinander entfernt sind und pendeln müssen, sollte das Fahrzeug (auch im Winter) Langstrecken tauglich sein. Das steigert zum einen die Kosten und zum anderen Gewicht und Dimensionen des Fahrzeug. Oder wir müssten mindestens einmal pro Standortwechsel zum Nachladen, bei einer in unserem Umfeld recht überschaubaren Ladeinfrastruktur. In unser Leben geht schon genug Zeit für Job und Pendeln drauf.
200km einfach ist heute auch im Winter nun wirklich nicht mehr die Herausforderung... da gibt es wirklich jede Menge Modelle, die das können. Und selbst wenn(!!) man einmal in die Verlegenheit kommen sollte... bei 2 bis 2:30h Stunden Fahrzeit fallen 10 Minuten nachladen an einer Schnellladesäule wirklich sooo ins Gewicht, dass man deswegen sag, das ein Umstieg nicht möglich ist?

Ja... man fährt mit einem BEV anders als mit einem Verbrenner. Aber ich muss für mich sagen, dass ich noch nie so entspannt lange Strecken zurückgelegt habe. Und den Komfort, wie warmes und enteistes Auto im Winter, kühles, vorklimatisiertes Auto im Sommer per Knopfdruck möchte ich auch nicht mehr missen.

Zitat:

Das waren nur mal ein paar Punkte durch die ganz persönliche Brille betrachtet. Mit dem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, frage ich mich, woher die Energie für eine Voll-Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs kommen soll, insbesondere, nachdem wir auch das Heizen und industrielle Prozesse auf E umstellen wollen. Über die Planung, den Ausbau und die Finanzierung unserer Netze (überregional, aber auch konkret in den Städten) in Zeiten klammer Kassen und schrumpfender Wirtschaft deckt man auch besser den Mantel des Schweigens.
Dass das alles nicht von jetzt auf gleich gehen kann ist mir auch bewußt, aber mal ganz ehrlich. Berta Benz musste zum Tanken auch noch in die Apotheke gehen, da gab's auch nicht an jeder Ecke eine Tankstelle. Und die Logistik und die Energie um das ganze Rohöl um die Welt zu schippern, zu raffinieren und dann als Benzin/Diesel wieder unter Verbrauch von Unmengen an Diesel quer durch die Republik zu karren um alle Tankstellen damit zu versorgen gibt's doch auch. Und das smarte an Strom ist, dass man den superbillig lokal durch Sonne und Wind erzeugen kann... ja ich weiß, Strom kann man schlecht lagern. Aber mal ehrlich... da sind wir doch - genau wie bei der Batterie Entwicklung - erst am Anfang.

Zitat:

Woher soll das Geld kommen, wenn wir jetzt schon mit der Instandhaltung kämpfen, oder Systeme wie Rente, gesetzliche Krankenversicherung und Pflege gegen die Wand fahren? Und das bei absehbar schrumpfender Bevölkerung mit der umgekehrten Alterspyramide... Ich weiß, da gibt es die üblichen Ideen von (ganz) links und auch (ganz) rechts...
Geld ist eigentlich genug da. Aber genau wie die deutsche Automobil Industrie das Geld lieber in Lobbyismus zur Verhinderung von E-Mobilität oder Versuche der (Verbrenner) Besitzstandswahrung gesteckt hat, als sie als Technologie-Führer (der wir mal als Autoland waren) in die Entwicklung zu stecken, genauso wird in der Politik gehandelt (oder auch besser nicht gehandelt). In Bayern kann man keine Windräder bauen, aber Mini-Atomkraftwerke sollen es jetzt werden. Und billiger in den Gestehungskosten als Wind und Solar geht nun mal nicht.


Zitat:

Dat Ei
Holger

Kurt Weinmeister 23.03.2026 20:22

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2338510)
Ich glaube da lügen wir uns ein wenig in die Tasche.....

Ich brauche auf Langstrecken <6 Liter Diesel auf 100 Kilometer.
Da müsste ich mal rechnen, ob sich Ökobilanz rechnet, wenn ich ein funktionierendes Auto verschrotte und ein neues kaufe. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: I doubt it.


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