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steve.hatton 23.11.2023 12:56

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2291385)
Es ist die Frankfurter Rundschau - das ist eigentlich ein grünes Habeck-Fanzine.

Eine weitere dubiose Gestalt ist der Vetter von Patrick Graichen, Michael Kellner. Er ist Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz der mit keinerlei Fachkenntnis glänzt, sondern vorher die Wahlkämpfe für die Grünen organisiert hat.

Die Ministerien werden immer weniger als Verwaltung für die Regierung angesehen, sondern als Beute der herrschenden Partei. Sachverstand ist dabei eigentlich eher hinderlich und führt bei Widerspruch mit der ideologischen Agenda unweigerlich zum Kaltstellen und bei Referatsleitern und höher direkt zum Hinauswurf wenn man sich nicht brav in den Wind stellt.

Es ist absolut katastrophal welche Fehlsteuerung auf allen Ebenen da in Deutschland da mittlerweile stattfindet. Das dumme ist halt, dass die Realität sich irgendwann durchsetzt wenn alle Reserven verprasst sind.

Es tut mir leid, aber da muss ich dir vollumfänglich zustimmen.

"Komplett befreit von Fachwissen, agiert es sich sehr ungeniert", war bisher ein freundlicher Oberbegriff meines "Berufsstandes", scheint aber mittlerweile viral zu gehen.

turboengine 23.11.2023 13:50

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2291392)
"Komplett befreit von Fachwissen, agiert es sich sehr ungeniert",

Auch der Vorgänger von Graichens Vetter, Joachim Flasbarth, hat eigentlich keine Ausbildung die für einen Spitzenposition im Ministerium geeignet war.

Zitat:

Beruflicher Werdegang
Flasbarth leistete seinen Zivildienst beim Verein Jordsand ab, studierte anschließend von 1983 bis 1989 Volkswirtschaft, Politikwissenschaft und Philosophie in Münster und Bonn und schloss sein Studium als Diplom-Volkswirt ab.

Zunächst war er von 1989 bis 1992 als Lektoratsleiter beim Bonner Economica-Verlag tätig. Von 1992 bis 2003 war er hauptamtlicher Präsident des Naturschutzbunds Deutschland (NABU), nachdem er bereits seit 1989 das Amt des NABU-Vizepräsidenten innegehabt hatte.
Die heir genannten waren eher Politoffiziere als die Köpfe einer Verwaltung. Es ist daher kein Wunder, dass man in Berlin mittlerweile kaum noch einen klaren Gedanken fassen kann vor lauter Gender-Leitfäden, Story-Telling- und Framing-Handbüchern.

Wenn man einfach mal die Augen aufmacht, sich die nackten Produktionsdaten übers Jahr anschaut und mit den erwarteten Steigerungen beim Energieverbrauch abgleicht, tut sich ein Abgrund auf. Dummerweise palavern Aktivisten munter weiter Quatsch und werden trotzdem ständig in Talkshows usw. eingeladen.

https://taz.de/Irritation-um-ARD-Faktencheck/!5959666/

Zitat:

Irritation um ARD-Faktencheck
: Netto importiert Deutschland Strom
Luisa Neubauer erklärt in einer Talkshow für „Fake News“, dass Deutschland mehr Elektrizität aus- als einführe. Das stimmt so nicht ganz.
Das fällt mittlerweile sogar den traditionell zugeneigten Medien auf. Die Deindustrialisierung ist dann eben der Preis dafür.

steve.hatton 23.11.2023 14:09

Wie sagte einst ein promovierter Freund zum Thema Promotionsplagiate eines bayer. Politikers: "Wenn man nie gelernt hat wissenschaftlich zu arbeiten...."

Aber mal ehrlich: War das denn früher wirklich besser?

frame 23.11.2023 14:39

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2291402)
Wie sagte einst ein promovierter Freund zum Thema Promotionsplagiate eines bayer. Politikers: "Wenn man nie gelernt hat wissenschaftlich zu arbeiten...."

Aber mal ehrlich: War das denn früher wirklich besser?

Das überlege ich auf öfter. Ich denke ein Karrierepolitiker muss sich auf Parteiebene kann nur selten auch noch Spezialist in einem Fachgebiet sein. Dass er gar keine Ahnung von seinem Fachgebiet haben darf sehe ich zwar auch nicht, aber ist wohl Fakt.

Eigentlich müsst er sich mit den entsprechenden leuten umgeben und sich beraten lassen. Das auswärtige Amt z.B. ist etwas wo man einfach Leute mit vielen Jahre Erfahrung auf verschiedenen Gebieten der Welt braucht.
Die gesamte Besetzung des Ministeriums zum Amtsantritt rauszuwerfen und mit seinen Gesinnungsgenossen zu besetzen ist denke ich eine miese Idee.

Aber was ich mich auch frage - warum kommt nichts nach? Wir hatten früher so tolle Politiker, Genscher, Blüm, Rau, Scheel, Schmidt, Brandt, Vogel. Leute mit Charisma, Überzeugungskraft und Führungsstärke. Warum kommt da nichts nach?

Kohl hat natürlich die Taktik angewendet jeden der ihm gefährlich werden konnte in der Parteilaufbahn frühzeitig zu stoppen und Merkel hat das perfektioniert, das ist eine Erklärung für die Lücke, es kamen einfach nur noch Leute hoch die nicht gut genug waren um die Führung zu gefährden. Aber erklärt das alles?

turboengine 23.11.2023 15:09

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2291402)

Aber mal ehrlich: War das denn früher wirklich besser?

Ja. Zum Plagiieren musstest Du wenigstens noch in eine Bibliothek gehen und selbst abschreiben und nicht CTRL-C, CTRL-V oder nur gar eine KI-Engine belabern.

steve.hatton 23.11.2023 15:25

Ich meinte das Personal.

Aber lassen wir das.....

Gepard 23.11.2023 15:39

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2291409)
Das überlege ich auf öfter. Ich denke ein Karrierepolitiker muss sich auf Parteiebene kann nur selten auch noch Spezialist in einem Fachgebiet sein. Dass er gar keine Ahnung von seinem Fachgebiet haben darf sehe ich zwar auch nicht, aber ist wohl Fakt.

Eigentlich müsst er sich mit den entsprechenden leuten umgeben und sich beraten lassen. Das auswärtige Amt z.B. ist etwas wo man einfach Leute mit vielen Jahre Erfahrung auf verschiedenen Gebieten der Welt braucht.
Die gesamte Besetzung des Ministeriums zum Amtsantritt rauszuwerfen und mit seinen Gesinnungsgenossen zu besetzen ist denke ich eine miese Idee.

Daran sieht man wie sich die Arbeitsweise in der Politik geändert hat.
Heute hat der Politiker eine Vorstellung von dem was er machen will.
Oft ist das beeinflußt davon, was in seiner Partei gerade angesagt ist. Oder was die Lobyisten wollen, für die man arbeitet.
Dann geht er zu seinen Fachleuten, aber nicht um sich beraten zu lassen, sondern damit sie ihm Argumente für sein Vorhaben liefern.

turboengine 02.12.2023 13:14

Energiewende ist gescheitert
 
Zitat:

„ENERGIEWENDE IST GESCHEITERT“
Union und FDP wollen neue Atomkraftwerke bauen
Die nächste Episode im deutschen Zick-Zack-Kurs der Energiepolitik startet nun. Ausgerechnet die besonders eifrigen Ausstiegsbefürworter unter der Ägide Merkel tun sich nun wieder hervor. Im März 2011 über Nacht ergrünt wird nun wieder Gegensteuer gegeben.

https://www.faz.net/aktuell/politik/...-19354756.html

Kein Wunder dass irgendwann das Geld ausgeht. Es wäre nun wirklich an der Zeit sich ehrlich zu machen, die Scherben der dümmsten Energiepolitik der Welt zusammenzukehren und auf den Pfad zur Realität zurückzukehren. Und dazu gehört nun mal neue Kraftwerke zu bauen - Habecks 50 Gaskraftwerke wären zu ersetzen.

Das Problem auszusitzen und der Weltverbesserung Geld hinterherzuwerfen wird nicht reichen.

Zitat:

In Dubai treibt eine besonders engagierte Gruppe von Industrie- und Entwicklungsländern den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen voran. Der Zusammenschluss wächst immer weiter, aber Berlin hält sich raus. Warum?
Die Idee ist wohl sich an der “Brückentechnologie” Gas festzuklammern. Also die Fortsetzung der Merkelpolitik.

https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-19356063.html

Zitat:

Nur eines ist klar: Deutschland zahlt mal wieder
https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-19352970.html

turboengine 04.12.2023 09:16

Zitat:

Eine gute geführte Regierung könnte die aktuellen Haushaltsnöte auch als Chance für eine grundsätzliche Reform der Klimaschutzgesetze nutzen. Eine größere Technologieoffenheit, weniger Subventionen und ein radikaler Abbau von Vorschriften könnten privates Kapital mobilisieren und womöglich sogar das vom Kanzler versprochene grüne Wirtschaftswunder auslösen.
https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-19357989.html

Dass ich sowas in einer deutschen Zeitung lesen kann, die schon zum Habeck-Fanzine mutierte, lässt hoffen. Jetzt muss man nur noch die Politiker dazu haben.

turboengine 14.12.2023 10:28

Augrund der Haushaltsnöte hat die deutsche Bundesregierung beschlossen, die Übertragungsnetzentgelte nicht weiter zu bezuschussen. Die Stromnetzgebühren für Haushalte im Jahr 2024 wären ohnehin schon um rund 11 Prozent angestiegen, nun ist der Anstieg doppelt so hoch.

Für einen Haushalt mit 4000kWh Verbrauch sind das 100 EUR pro Jahr Extra.
Viele Kugeln Eis !

Die Energiewende, so hatte es der damalige „grüne“ Umweltminister Jürgen Trittin im Jahr 2004 versprochen, werde den Durchschnittshaushalt umgerechnet nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat kosten. Damals kostete ein Kugel Eis 50 Cent.

Ähnlich wie die Aussage „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ dürfte das wohl als „Politisches Versprechen“ in die Geschichte eingehen.


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