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Zitat:
https://www.focus.de/gesundheit/news..._12136538.html |
Ich war 2006 mit einem meiner Jungs in einem privat organisierten Zeltlager in der Nähe von Schloss Dankern. Dort sollten wir die sanitären Anlagen und die Küche einer Einrichtung mitbenutzen. Es stellte sich heraus, dass wir in einer Unterkunft für rumänische Schlachthof-Mitarbeiter gelandet waren. Die Zustände waren mehr als eklig... also organisierten wir eine "mobile Küche" für uns Zeltlager-Teilnehmer und kein Kind durfte alleine das Haus betreten...
Aufgrund dieser Erfahrungen ahne ich schon, wie es auch heute noch in derartigen Häusern aussieht und mir tun die Menschen dort unendlich Leid. |
Zitat:
Quelle: https://www.siebenbuerger.de/zeitung...utschland.html |
Kein neues und vor allem kein unbekanntes Problem.
In den Jahren 1990 bis 1995 hatte ich beruflich mit einem - für mich großen - Schlachthofs zu tun (mein Opa war Schlachthofvorsteher eine kleinen örtlichen Schlachthofes mit Dienstwohnung als ich Kind war). Da fielen mir auf dem Hof geparkte Kombis und Kleintransporter auf, ähnlich einer Wagenburg bzw. wegen dem Zustand eher Schrottplatz. Auf meine Frage, was das Sammelsurium bedeute erklärte mir mein Ansprechpartner, da würden die polnischen Kopfschlächter (so heißt der Beruf der Leute, die die Tiere schlachten) "wohnen". Die kommen für 1-2 Wochen, dann reisen sie wieder ab und dann kommen, wieder andere. Von dem was wir zahlen kommen 3,50 DM/Stunde bei denen an und dafür könne die sich kein Zimmer nehmen. War die Auskunft meines Gegenübers, dem das Thema sichtlich unangenehm war. Die hatten in einem Anbau Sanitäreinrichtungen wie für einen Campingplatz erreichten lassen. Den Schlachthof gibt es schon lange nicht mehr, seine Kosten an dem Standort waren zu hoch. So viel dazu, wie lange es das schon gibt Tönnies kenne ich nicht, persönlich, was ich von ihm gehört und gelesen habe macht ihn mir nicht sympathisch, aber ihn jetzt zum (alleinigen) Sündenbock zu machen lenkt von den wirklichen Ursachen ab. Hans |
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Und wieder einmal, der Verbraucher ist gefragt, aber will es scheinbar nicht anders, Hauptsache BILLIG. :crazy: |
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Macht es euch bitte nicht zu leicht, mit eurem Supermarktkundenbashing. Eigentlich bin ich ja eurer Meinung, der Verbraucher hat einen grossen Einfluss. Nur haben wirklich nicht alle die Mittel und auch nicht das Bewustsein, sich so zu ernähren, dass es solche Massenproduktion nicht mehr braucht. Als hier nach dem Lockdown die McDrives wieder öffnen durften, gab es stundenlange Warteschlangen. Für mich völlig unfassbar. |
auch mit begrenztem Budget sollte man sich nichts vormachen: es ist primär eine Frage des Bewusstseins (wo wir schnell bei einem Bildungsproblem ankommen) und der Prioritäten - und da ist JEDER gefordert.
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Da bin ich völlig mit dir einverstanden. :top:
Leider ist das eine gewaltige "Baustelle" und viele haben wirklich nicht das Bewusstsein dafür. |
Bei der App hätte man noch einen Schritt weiter gehen können.
QR-Scanner und QR-Code im an allen Plätzen, wo es die Meldepflicht gibt. Reingehen einscannen, rausgehen ausscannen. Würde für die Verbreitung der App sicherlich helfen. Dezentrale Speicherung in der Mailbox des Restaurants (Teil des QR-Codes). |
@dey: Klingt auf den ersten Blick gut, aber ob sich die Leute daran halten und im Falle eines Infektionsfalls dann auch erreichbar sind?
ps.: Nun Fake-Adressen, wie sie ignorante Zeitgenossen hinterlassen, helfen ja auch nicht weiter. |
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