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Das wird wohl so sein, dass Energie teurer werden wird!
Und plötzlich werden Dinge die ich erst am "St. Nimmerleinstag rechnen" wieder interessant, oder ? Und sie wird auch sichtbarer werden: http://www.sueddeutsche.de/wissen/in...icht-1.1907340 Aber berechnen wir doch mal den "Ablasshandel-Betrag" für Atommüll ? Oder stellen wir mal die Atommüllfässer "sichtbar" vor die Kernkraftwerke ? Der oben verlinkte Artikel über ein Wasserkraftwerk in München in welchem u.a. deutlich gemacht wird, dass Alternativen möglich sind, aber eben nicht zum Nulltarif und sicherlich auch sichtbar, zeigt dass die Lösungen möglich sind. Interessant ist immer wieder. dass der Wasserkraftwerksbetreiber z.B. eine "Fischtreppe" bauen, zahlen und unterhalten muss, der AKW-Betreiber aber nicht mal seine Müllentsorgung. Vergleichbares Zahlenwerk kann so wohl kaum entstehen ! |
Wir haben uns vor 50 Jahren auf einen Stuhl namens Atomenergie gestellt und knüpfen uns genauso lang eine Schlinge um den Hals mit dem Namen Ernergieverschwendung.
Wir dürfen jetzt nicht (ab)springen! Die Alternativen (Alternative Energiene) kommen ein paar Flaschen gleich auf denen wir jetzt versuchen dürfen die Balance zu halten, während sich die Schlinge schon etwas zu gezogen hat. Nein, wir müssen weiter machen. Außerdem ist es ja letztlich egal, für wie viel Atommüll wir keine Lösung finden. Ich hoffe nur, dass der Mensch nie mehr so etwas dämliches, wie Atomenergie entwickelt. Glauben kann ich es nicht! Die zivile Nutzung der Atomenergie war ein risen Fehler, der (eigentlich) nicht mehr gut zu machen ist. Ich kann mir im Moment gar nicht vorstellen, wie viele Generationen es brauchen wird, bis dieses Kapitel als abgeschlossen betrachtet werden. Ich glaube auch nicht, dass wir weltweit so viele atomare Waffen, bzw. Nationen mit atomaren Waffen hätten, wenn es die zivile Koexistenz gegeben hätte. bydey |
Die Atomenergie hatte von Anfang an etwas Verlockendes: Saubere Energie, weil kein Kamin raucht und hohe Leistung.
Die negativen Konsequenzen wie ein nur statistisch kontrollierbares "Restrisiko" sowie die Müllentsorgung glaubte man einerseits statistisch zu lösen und das letzter später irgendwie technisch. Ob man es wirklich glaubte oder verdrängte, um es dem Volk zu "verkaufen" ist letztendlich wurscht. Mit letztere Annahme lag man halt definitv falsch und bezahlen wird es, wie so oft, die Allgemeinheit - das erinnert irgendwie an einen Ölwechsel beim PKW, wo der "Wechsler" das Altöl einfach in den Gulli kippt. |
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Im Moment sehe ich das Problem, dass eine (welt)weite Einsicht nicht besteht. Es scheint, dass sich die halbe bis ganze Welt über uns totlacht. Die faire Rechnung sollte sein, dass wir unseren Ausstieg jetzt teuer bezahlen und die anderen eben später. Ich befürchte jedoch, dass wir doppelt bezahlen. Ich weiss nicht, ob die Rot-Grüne Regierung es hätte besser machen können, wenn sie lange genug an der Macht geblieben wären. Mir scheint es jedoch, als wenn die CDU der Zwangsverwalter einer Idee ist, die nicht die ihre ist. bydey |
Übrigens, nicht jeder Alte trägt Mitschuld an diesem Irrweg. Ich habe mich ein Leben lang gegen die Kernkraft gewehrt und bin dafür, dass wir die Chance des Ausstiegs nun aktiv nutzen. Die Welt schaut auf uns. Bekommen wir dies (trotz der schwieriger gewordenen Rahmenbedingungen) gebacken, sind wir Nutznießer dieser Technologie. Unser Scheitern würde in erster Linie den "Betonköpfen" und "Profiteuren" der alten Energien nutzen. Bitte keine Resignation!
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bydey |
Hier eine ehr vorsichtige Schätzung zu den Kosten der Atomenergie:
In ihrer 60-jährigen Geschichte hat die Atomkraft weltweit Schäden in Höhe von mehr als tausend Milliarden US-Dollar verursacht. http://www.heise.de/newsticker/meldu...r-2140104.html Da sehe ich die Peanuts-Beträge, die uns die Energiewende kostet, ganz entspannt. |
man was geht denn Hier ab?
Man kommt sich ja vor wie auf einer Propagandaveranstaltung vom BUND. Für alle Verfechter der Wasserkraft: Ihr seit euch darüber im klaren, welche Auswirkungen ein Wasserkraftwerk mit 2 GW hat? Da ist ein Stausee schon mal 300 km lang. Ein Blick auf die russische Landkarte hilft weiter. Es gibt schon Studien, die Veränderungen im globalen Wetter darauf zurückführen. Die Auswirkungen des geplanten Lena- Kraftwerkes in Sibirien waren so groß, das das Projekt noch zu Sowjetzeiten aus Umweltschutzgründen eingestampft wurde. Zum Vergleich: die Hohenwarte- Talsperre an der Saale in Thüringen mit einer Stauhöhe von ca 70 m, ist ca 30 km lang und hat eine installierte Leistung von 63 MW, die allerdings nur im Pumpspeicherbetrieb erreicht wird. Die normale Wasserführung der Saale reicht im Schnitt für 30 MW. Für die Saalekraftwerke mussten damals einige Dörfer und die Stadt Saalburg dran glauben. Aber das ging damals per Führererlass.... Und solche Standorte gibt es wenige in Deutschland. Für alle, die selber rechnen wollen: für 1 MW braucht man 100m³ Wasser je Sekunde und 1 m Fallhöhe ohne Verluste durch den Wirkungsgrad..... Michael |
Zitat aus Wikipedia:
Gewöhnlich ist die Lena von Oktober bis zum Juni des Folgejahres zugefroren |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 07:25 Uhr. |