![]() |
Flussseeschwalben
Das Revier mit den Eisvögeln teilen sich Bachstelzen und Flussseeschwalben, die hier ebenfalls ihren Nachwuchs aufziehen. Die Flussseeschwalben bilden dabei eine Art Polizei. Sobald man sich dem Weiher nähert, steigen sie auf, zetern erregt und stoßen immer wieder im Sturzflug auf den vermeintlichen Eindringling herab, um ihn zu vergrämen. Unwillkürlich zieht man dann den Kopf ein.
Es sind sehr schöne, elegante Vögel mit langen Flügeln und langen Schnäbeln, die sich indes gar nicht so leicht fotografieren lassen. Jedenfalls ist das mein Eindruck. Den starken Kontrast zwischen schwarzem Kopf und weißem Gefieder – zumal vor recht dunkler Kulisse – muss die Kamera erst mal bewältigen. Nach meiner Erfahrung gelingt das bei hochstehender Sonne besser als bei grellem Morgen- oder Abendlicht. Doch gefüttert wird bei Familie Flussseeschwalbe inzwischen eben fast nur noch abends... Was die Mama vormacht… → Bild in der Galerie …versucht auch das halbwüchsige Küken. → Bild in der Galerie Und ständig hofft der Nachwuchs, der Papa könne mal wieder ein Fischlein anlanden… → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie …das dann eilig vor den Geschwistern in Sicherheit gebracht wird. → Bild in der Galerie Die Übergabe des Fisches habe ich auch auf der Speicherkarte, leider aber unscharf wegen des Pflanzenbewuchses davor…:( |
Das Fischlein passt zum Küken:top:
Gruß Thomas |
Zitat:
Und wie sieht es hier beim Seeadler mit den Relationen aus? → Bild in der Galerie Der Aal dient allerdings auch als Futter für den Nachwuchs, selbst wenn die "Küken" des Adlers inzwischen schon fast die Schulterhöhe der Eltern erreicht haben.. |
Zitat:
→ Bild in der Galerie Indes weiß ich gar nicht, ob es ein Sohn ist, wie ich im Bildtitel schreibe. Da weibliche Seeadler deutlich größer werden als die Männchen und der Jungaar hier nicht mehr weit hinter der Mutter zurücksteht, könnte es auch eine Tochter sein...;) |
Ein Aal hat einen deutlich höheren Nährwert wie ein vom Gewicht gleichwertiger Weißfisch. Auch wenn der Aal verhältnismäßig mickrig aussieht, ist er es bei weitem nicht. Um das auszugleichen, müsste der Adler geschätzt die doppelte Menge an Weißfisch fangen und verfüttern. Tiere wissen übrigens sehr wohl häufig um den Nährwert ihrer Beute. Auch Fische können das unterscheiden. Nicht umsonst nutzen Angler heute Hochproteinköder um Karpfen zu fangen. Für die Fische bedeutet das, wenig Einsatz für hochwertiges Futter. Für Adler und andere Beutegreifer ist das ähnlich. Deshalb ist ein dünner, kleiner Aal eine durchaus begehrenswerte Beute für einen Seeadler.
|
Zitat:
|
Zitat:
Auch wen sie dann manchmal den Schnabel etwas zu voll nehmen und letztlich ohne Beute abziehen müssen – zur Freude der Konkurrenz…;)
|
Spektakuläre Serie.:top:
Wenn du allerdings nur #6 gezeigt hättest, hättest du versuchen können uns weiszumachen, der Aal würde die Möve attackieren.:mrgreen: Die Spekulationen darüber wären sicher lustig geworden. |
Zitat:
Etwa so: → Bild in der Galerie Schade, dass wir diesmal die Pointe schon verraten haben... ;) |
Zitat:
|
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:13 Uhr. |