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@berlac
Hast du Kinder und Beruf in Einklang zu bringen? Ihr habt meinen Post schon komplett gelesen und auch komplett verstanden? Ich habe mich Toni bezogen, dass er persönlich kaum Einschränkungen gespürt hat. Ich habe schlicht ein weiteres mal beschrieben, dass es bei anderen andere Auswirkungen hat. @berlac 2. Gerade du solltest mal versuchen, alles zu lesen. Ich schreibe, dass ich die Maßnahmen grundsätzlich richtig finde. Dass die Einschränkungen extrem die Kinder und Jugendlichen betreffen und diese am längsten von Einschränkungungen betroffen sein werden und nix getan wird das zu ändern ist mehr als ärgerlich. Das jeder weitere Tag Einschränkungen hinterfragt werden kann und muss steht für mich außer Frage. Das Problem ist jedoch, dass es weder Erfahrung noch Maß gibt, was jetzt noch sinnvoll ist. Ihr verlangt, dass alle weiter wie eine Herde blöder Hammel diesen Vorgaben hinterherrennen müssen. Das home schooling ist komplett fürn Arsch. Ohne uns Eltern gäbe es exakt gar kein home schooling. Arbeitsblätter per email zu verteilen hat mit Schule und Lehre mal gar nix zu tun. Irgendwann muss das wieder aufgeholt werden. Zu wessen lasten? Zu euren? Ne, meine Kinder und werden das leisten. Ich wiederhole die Frage: wer von euch, die ihr das alles uneingeschränkt für sinnvoll haltet muss Beruf und Kinder in Einklang bringen. |
Wie war das nochmal in Vor-Corona-Zeiten? Lehrerdasein - morgens hat man recht und nachmittags frei, dazu noch 11 Wochen Ferien! So manche Eltern haben inzwischen gemerkt, dass dieses Lehrervolk soo schlecht nun auch wieder nicht ist, ebenso haben etliche gemerkt, wie sie ihren Nachwuchs verzogen haben und nun mal selbst den ganzen Tag bespassen dürfen. Übrigens haben Kinder in dieser Zeit keine Sekunde ihres Lebens verloren, sondern knallhart Erfahrungen sammeln dürfen, die sie in ihrer Lebenszeit hoffentlich durch positive Verstärkung aus dem Elternhaus verwerten können. Viele Eltern haben die Erziehung ihres Nachwuchses auf Kita-Erzieher und Lehrer ausgelagert - plötzlich müssen sie selbst tätig werden und Verantwortung übernehmen.
Meine Elterngeneration wurde durch eine Diktatur mit ihren Folgen um ihre Jugend betrogen, meine Eltern haben daraus gelernt und diese Erfahrungen an meine Brüder und mich weitergegeben. Sie haben uns Verantwortung und Mitarbeit abgefordert, aber auch begründet. Wie oft kam in den vergangenen Jahrzehnten der Seufzer bei Kolleginnen und Kollegen aus dem Lehrerkreis, dass es einen Elternführerschein geben müsse... Erziehungsziel Selbstverantwortung, Hilfsbereitschaft und Toleranz - Kinder sind dafür eigentlich sehr empfänglich und konditioniert. Warum müssen viele ihnen das aberziehen? |
Und, musst du Beruf und Kinder in dieser Situation in Einklang bringen?
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"Das home schooling ist komplett fürn Arsch. Ohne uns Eltern gäbe es exakt gar kein home schooling.
Arbeitsblätter per email zu verteilen hat mit Schule und Lehre mal gar nix zu tun." Diese Aussage finde ich sehr allgemein und sie wird der Arbeit und dem hohen Engagement vieler (möglicherweise nicht aller) Lehrerinnen und Lehrer aus meiner Sicht nicht gerecht. Meine Tochter ist Realschullehrerin und ich habe miterlebt, wie sie in den vergangenen Monaten noch sehr viel stärker gefordert war und unter Strom stand, gerade auch wegen Homeschooling. Gut, dass es Eltern wie Dich/Euch gibt, die sich mit so viel Engagement einbringen, aber auch das ist nicht überall so, im Gegenteil! Auch davon kann meine Tochter nicht nur ein Lied singen. |
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Und zweitens, dass gar nichts getan wird ist ja nun mal so auch nicht richtig. Das es mit der Schule nach den Ferien "besser" weitergehen muss, da bin ich aber bei dir. Zitat:
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Nachdem dey hier sehr starke Worte für das home schooling verwendet hat, muss ich schon noch meinen Senf dazu geben: das mag für seine Kinder gelten! Ich habe als Betroffener (Lehrer) eine gänzlich andere Erfahrung gemacht: bei uns hat es super geklappt. Innerhalb von 48 Stunden wurden mehr als 1000 Teams in MSTeams erstellt und für 10 Wochen waren wir mit 1500 Schülern online damit. Im Nachhinein hat keiner meiner knapp 200 Schüler irgendwie gemeint, dass es nicht machbar wäre (oder sogar "fürn Ar..." wie dey meinte) oder dass sie sich irgendwie eingesperrt gefühlt hätten. Gerade die jüngeren lebten vielfach ihre sozialen Kontakte auch vor Corona schon online. Auch wenn ich das nicht unbedingt gut finde!
Und die bereits angesprochene Wertschätzung unserer Arbeit ist ein durchaus angenehmer Nebeneffekt, weil wirklich viele Eltern gemerkt haben wie anstrengend die Betreuung sein kann. |
Ich korrigiere: UNSER home schooling ist fürn Arsch.
Ich habe gerade meine Töchter interviewt: ca 25% der Lehrer haben eine gute Performance gezeigt. Im Bekanntenkreis waren wir wohl die letzten mit Video-Kontakt. Unterricht kann man es leider nicht nennen. Es ist noch nicht vorbei. Irgendwann muss das verpasste wieder nachgeholt werden. Was der Einzelne verpasst hat, ist komplett unklar. Was angesprochen, aber nicht verinnerlicht ist auch. Wir Eltern werden in jedem Falle eine Art zweite Welle erleben. |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:47 Uhr. |