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Es gibt immer wieder Trends, die nach einer Zeit abebben. Erinnert euch mal an die kleinen Netbooks, die vor einigen Jahren ein Hoch hatten. Am Ende haben sie die Notebooks nicht abgelöst und sind stattdessen in einer kleinen Nische verschwunden. Wie hier eigentlich bekannt sein sollte, bieten spiegellose Systemkameras keinen durchdringenden Vorteil durch ihre Kompaktheit und spätestens, wenn man mehrere Wechselobjektive mitnimmt, verpufft dieser nahezu vollständig. Durch das andere Aussehen der Kameras und die markentingstrategisch in den Vordergrund gestellte Kompaktheit wirken die neuen Spiegellosen allerdings innovativ. Innovation ist aber etwas, das im klassischen DSLR-Segment zurzeit nicht wirklich wahrnehmbar ist. In diesem Lager gibt es im Wesentlichen Modellpflege und bestensfalls leichte technische Verbesserungen. Aber die Unterschiede zwischen 5 Jahre alten Kameras und aktuellen Modellen sind für die breite Masse kaum bis gar nicht erkennbar. Der Kunde weiß doch oftmals nicht, wieso er jetzt hunderte oder tausende Euros in eine neue Kamera investieren soll. Bei den Spiegellosen hat man natürlich diesen markanten Unterschied als Verkaufsargument. Ich glaube das ist die wesentliche Triebfeder des Erfolgs der Spiegellosen. Und ich könnte mir vorstelle - und nun komme ich auf meine Einleitung zurück - dass das irgendwann auch wieder abebbt und das Canon und Nikon möglicherweise genau dies auch so erwarten, weshalb sich ihr Engagement in bisher in Grenzen hält. Bei allem Erfolg, den Sony gerade mit den Spiegellosen hat, sieht man ja auch hier ganz gut die Kehrseite, nämlich Verunsicherung und natürlich auch ein Stück weit die Kannibalisierung eigener Marktanteile im DSLR-Bereich. |
Wise, guy! :)
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Warum sollte es abebben.
Klappspiegelsysteme haben keinen Vorteil, der zukünftig mit besserer Elektronik nicht ausgleichbar wäre. Der elektronische Suchermag für viele noch seine Nachteile haben, die werden aber sicher nicht für ewig bestehen bleiben. Aktuell ist der AF noch der größte Schwachpunkt. Und auch wird es sicherlich bald kein Thema mehr sein. Dann gäbe es noch zwei Hemmnisse: das OVF-Feeling und alte Objektive, die nicht mit dem Kontrast-AF können. |
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Beim Fotografieren kommt es bei den allermeisten Anwendungen auf Mobilität an. Einschränkungen liefert aber die Physik(Optik) - kleine Sensoren (Nikon1) können zwar scharfe Bilder liefern aber niemals den "Look" großer Sensoren (Vollformat). Was ich bei Sony nicht ungeschickt finde, ist die Brücke zw. E-Mount und A-Mount (LA-Ex). Dies war möglich auf Basis der SLT-Technik. Ich sehe das als großes Glück für alle A-Mount'ler. Hier hat Sony eindeutig Vorteile zur Konkurrenz. |
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.... tja, manche sehen auch das Positive, statt immer nur zu schimpfen.
Oder andersrum, die einen sehen das Glas halbvoll, die anderen halbleer. Ich sehs auch eher positiv, würde mir aber doch eine klare Ansage von Sony in Richtung A-Mount Entwicklung erwarten. Die Investitionsbereitschaft ist sonst eher gering. |
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Für E-Mount-Nutzer ist so ein Adapter deutlich nützlicher. Nichts anderes habe ich damit sagen wollen. |
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Beim Vergleich mit den Netbooks gebe ich malo völlig recht. Die waren als handliche Ergänzung zum Notebook gedacht, wurden jedoch von den Tablets überrollt. |
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aus diesem Grund bleibe ich lieber bei der SLT... Warum man jetzt bei der A77M2 noch einen Spiegel eingebaut hat ist mir schleierhaft, denn der schnelle AF ohne Spiegel gibt es ja schon im eigenen Haus... Die RX10 wäre auch nicht schlecht... hat aber einen zu langsamen AF... schau mer mal was 2015 bringt... |
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