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twolf 04.06.2023 13:25

Zitat:

Zitat von saiza (Beitrag 2277197)
Ich denke, die wenigsten Häuser sind luftdicht, es gibt bei nicht total gedämmten Häusern und Fenstern doch immer einen Luftaustauch. Die trockene Raumluft ist im Winter ja bei herkömmlichen Heizungen auch ein Problem.

Schon mal die Luftfeuchte gemessen, meist liegt das Problen an der Luftumwälzung Geschwindigkeit. Kleine Heizkörper mit hoher Themperatur.

Denn eigentlich ist das Problem zu hohe Luftfeuchtigkeit, allein durch die Einbringung der Bewohner schon.

saiza 04.06.2023 22:54

Merkwürdig, ist das Thema „trockene Luft“ im Winter hier nicht bekannt ?
Selbst bei google stehen unzählige Abhilfevorschläge.

steve.hatton 04.06.2023 23:23

Früher hatte man Luftbefeuchter an der Heizung...das haben offenbar viele schon vergessen ?

webwolfs 05.06.2023 19:15

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2277448)
Früher hatte man Luftbefeuchter an der Heizung...das haben offenbar viele schon vergessen ?

Nö, war aber mehr Deko als nützlich.

steve.hatton 06.06.2023 13:25

Deko oder häßlich, das mag jeder selbst beurteilen - bei mir sind einige "natürliche" Befeuchter im Einsatz, wie auch ein kleiner "Zimmerbrunnen" im Büro - mit extrem trockener Luft habe ich nicht zu kämpfen, obwohl die Feuchte immer noch nicht die idealen Werte für Parkettböden erreicht.....

turboengine 12.06.2023 19:30

Berlin geht das Wasser aus…
 
…und der Schuldige ist auch schon wieder schnell gefunden.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/...d-590b159984ca

Der Klimawandel und das dadurch notwendige Ende der Braunkohleförderung in der Lausitz. Gut die Hälfte des Wassers, das der Fluss gegenwärtig bei Cottbus führt, stammt aus abgepumptem Grundwasser.

Zitat:

Eine Option wäre laut UBA notfalls, das Grundwasser vorerst weiter aus den Tagebauen abzupumpen und gereinigt in die Spree zu leiten

Das Umweltnetzwerk Grüne Liga forderte, die Pflichten des Tagebaubetreibers LEAG nicht auszublenden. »Das Unternehmen muss einen verursachergerechten Anteil der Kosten tragen, sonst droht ein neues Milliardengeschenk des Staates an die fossilen Konzerne«, sagt René Schuster, Braunkohle-Experte des Verbandes, laut dpa.
Es wird immer irrer - ein auf den natürlichen Stand zurückfallender Wasserpegel ist nun auch böse. Vielleicht sollte man sich darauf besinnen in Berlin und Umgebung mit Wassersparen anzufangen. Die Beschränkung des Bevölkerungswachstums wäre ein Anfang, denn Tesla will ja auch immer mehr Wasser.

steffenl 13.06.2023 00:02

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2278107)
Beschränkung des Bevölkerungswachstums wäre ein Anfang

meinst Du den Zuzug in die Gegend (schneller Weg) oder eher Eugenik (langer Weg) oder soll eine Süd-Fluchtroute, z.B. in die Schweiz eröffnet werden (schöner Weg)?
Alternativ wären da noch teurere Wohnungen (Machiavelli-Weg), Kondome (inkl. Anwendungsanleitung) subventionieren (Böser Weg weil Subventionen), die Pille für alle (auch böse, s.o.) oder den ÖV lahmlegen (generischer Weg), obwohl, lieber nicht, spontane Massenkopulationen auf den Straßen könnten die Folge sein, hmm oder bis zum Winter warten und die Heizungen abschalten (Darvins Weg).

Oder ein anderer Gedanke?

steffenl 13.06.2023 00:09

ach ja und das mit dem knappen Wasser ist (leider) auch in Deutschland nicht neu. Die heißen Sommer bedeuten für immer mehr Gemeinden Trinkwasserknappheit https://www.tagesschau.de/wirtschaft...hland-101.html

turboengine 13.06.2023 01:10

Zitat:

Zitat von steffenl (Beitrag 2278127)
Oder ein anderer Gedanke?

Wie sich Berlin entwickeln soll ist hier ja schön beschrieben:
https://www.stadtentwicklung.berlin....urzfassung.pdf

Aber Wasserpumpen wird wohl nötig werden…

turboengine 13.06.2023 08:19

Zitat:

Zitat von steffenl (Beitrag 2278128)
ach ja und das mit dem knappen Wasser ist (leider) auch in Deutschland nicht neu.

In Berlin muss man sich daher langfristig entscheiden: Duschen oder Tesla. Und Raumplanung mit Bevölkerungsobergrenzen.

Zitat:

Besonders betroffen ist die Region im Südosten Berlins - hier ist der Wasserverband Strausberg-Erkner zuständig. In seinem Verbandsgebiet liegt auch die sogenannte Giga-Factory des Elektroauto-Herstellers Tesla. Konzernchef Elon Musk behauptete in einem Interview mit dem rbb, hier gebe hier überall Wasser - es regne so viel. Aber tatsächlich hat der Wasserverband Strausberg-Erkner, der für die Region zuständig ist, den Wasserverbrauch für Neukunden gedrosselt. Sie dürfen nur noch 105 Liter Wasser pro Person und Tag verbrauchen. Nach aktuellen Daten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft wären demnach schon zwei Toilettenbesuche, fünf Minuten Duschen und eine Maschine Wäsche zu viel - der Wasserverbrauch würde das Budget übersteigen. Solche Einschränkungen seien "ein einmaliger Vorgang in Deutschland", kritisiert Steffen Schorcht von der Bürgerinitiative Grünheide.


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