![]() |
Übrigens gehört die Pendlerpauschale zu den Werbungskosten, also Kosten die man hat um Gehalt oder Einkommen zu erzielen bzw. zu erhalten, so wie Arbeitskleidung oder Fortbildung.
Mit Subventionen, wie fälschlicherweise oft berichtet wird, hat sie nix zu tun. |
Moin, moin,
der Pendlerpauschale haben wir u.a. die fortschreitende Zersiedelung und die täglichen Staus zu verdanken. Niedrigere Grundstückspreise im Umland plus die staatliche Subventionierung des Landlebens führen zu einigen Verkehrsproblemen. Dat Ei |
1. hat @DatEi Recht, aber lustig sind die Reflexe schon...
2. @turboengine: meine Einlassung bezüglich der unterschiedlichen Bewertung bezog sich auf das in "..." |
Zitat:
Das mit der Zersiedelung würde ich verstehen wenn die Leute im Umland wohnen und in der Stadt steht viel leer, dann wäre das ein Argument. Der Trend mit dem Wohnen im Grünen ist doch vorbei, heutzutage will die Mehrzahl in der Stadt wohnen. Und dann aber dort die Ruhe und die gute Luft haben natürlich. Wie gesagt - das Kernproblem hier ist dass es in Gegensatz zu anderen Ländern sehr aufwendig ist umzuziehen in Deutschland. Bei Eigentum sowieso, Grunderwerbssteuer, Nebenkosten, Kredite, etc. Aber auch aus einer Mietwohnung umzuziehen bedeutet Aufwand. Mit einer Förderung von arbeitsplatznäherem Wohnen und von Homeoffice würde man viel mehr Effekt erzielen (können) als mit dieser Diskussion um die Pendlerpauschale. |
Moin, moin,
Du glaubst gar nicht, wie weit der Speckgürtel von München mittlerweile reicht, und welche Strecken täglich mit dem Auto bei dünner Besetzung im Fahrzeug absolviert werden. Die Gemeinden in den Speckgürteln wiederum halten sich bei ihrer eigenen Infrastruktur gerne zurück und verweisen auf das Angebot der Stadt. Dafür siedeln sie gerne Gewerbeparks für Gewerbe, große Supermärkte, Möbelketten etc. pp. an. Hohe Steuereinnahmen bei wenig Kosten - das ist effizient! Die direkten Nachbarn von München können sich in Teilen die Kanaldeckel vergolden lassen. Und das gilt für viele Städte - Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Erlangen etc. pp. Verkehr und Transport ist gerade im Bereich des motorisierten Individualverkehrs, aber auch Güterverkehrs zu billig. Dat Ei |
Zitat:
Da es sich nun abzeichnet dass Homeoffice gekommen ist um zu bleiben, sind die Häuserpreise in der Peripherie kräftig angestiegen. Man will mehr Platz. Außerdem hat man als Familie in den Städten das Problem, dass man nicht überall hinziehen kann. Jedenfalls nicht wenn man in den Schulen noch auf einen einigermaßen geregelten Unterricht wert legt. |
Zitat:
|
Zitat:
Inflationsbereinigt ab 1966 müssten dies heute 1,01 Euro / km sein. |
Zitat:
Dat Ei |
Zitat:
Laut BFH vom 20.12.1982, VI R 64/81, BStBl. II 1983, S. 306, sind es gemischte Aufwendungen, die nach § 12 Nr. 1 S. 2 EStG „...auch wenn sie zur Förderung des Berufs oder der Tätigkeit des Steuerpflichtigen erfolgen...“ nicht vom Betrag der steuerpflichtigen Einkünfte abgezogen werden dürften. Nur durch § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG, der insoweit konstitutiven Charakter habe, würden diese Aufwendungen als Werbungskosten qualifiziert. Es gibt auch andere Meinungen, aber das ist nun mal Stand der BFH-Rechtsprechung Wer mehr dazu nachlesen will: Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags. Hans |
Nicht jeder hat in München ein Haus geerbt oder verdient so viel, das er sich in der Großstadt eine Wohnung leisten kann. Von einen erträglichen PNV in Reichweite ganz zu schweigen.
|
Zitat:
Das Problem ist ja nicht dass die Städte verlassen werden sondern dass zuviele Menschen auf zuviel Raum wohnen. Wohnfläche pro Person steigt immer weiter, Personen steigen immer weiter. Natürlich ist Verkehr zu billig. Aber was ist DEIN Weg? Du gehst nicht darauf ein. Was willst du tun um den Verkehr zu reduzieren? Ein langer und teurer Arbeitsweg ist nichts was man sich aussucht sondern ein Opfer das man bringt. Oder ist die Position "arbeitslos für das Klima" deine? |
Zitat:
Die Peripherie war in Frankfurt, München, Zürich etc. schon lange teuer. Mit dem Homeoffice müsste der Trend jetzt eigentlich sein WEITER weg als die Peripherie zu ziehen. Wenn ich nur einmal die Woche in die Firma muss kann diese auch mal 50-100km entfernt sein. |
Zitat:
Man verdient entweder über 150kEUR per annum, dann kann man sich München leisten Zitat:
Oder man gehört zum privilegierten Personenkreis der von rot-grün gepampert wird. Vitamin B. Dann hat man es auch gut in München. https://www.bayerische-staatszeitung...ml#topPosition |
Eine unvollständige Liste verschiedener Ansätze:
|
Ich kenne Leute, die pendeln von Nördlingen nach München- mit der Bahn. sind knapp 150 km einfach. Geht aber nur, wenn man in der Nähe der großen Bahnhöfe arbeitet. Muss man dann noch U-, S- oder Straßenbahn noch weiter wird es zur Hölle.....
Als Eurocopter vor 10 Jahren sein Entwicklungszentrum von Ottobrunn bei München nach Donauwörth verlagert hat, sind hier die Immobilienpreise total durch die Decke gegangen. Die Leute aus München haben für den letzten Schuppen fast jeden Preis bezahlt...... |
Zitat:
So ? → Bild in der Galerie Immerhin braucht man kein Auto, da die nächste U- Bahn Station nie mehr als 500 m weg ist, die unteren 3-5 Geschosse sind Restaurants, Geschäften und sonstigen öffentlichen Einrichtungen vorbehalten sind und auf jeden neu oder wieder bebauten Grundstück müssen mindestens 50% der Grundfläche begrünt sein. Das Viertel hinter der ersten Hochhauszeile wurde übrigens inzwischen Platt gemacht und mit Hochhäusern (40 Etagen +x) bebaut. |
Zitat:
Das Ergebnis ist entweder Abwertung der Lebensqualität durch Gentrifizierung oder – im Fall von Sozialbauten – zu Ghettoisierung. Selten was anderes. 2. Geschosswohnungsbau passt nicht in dörflich geprägte Stadtteile. 3. Und für Punkt drei planst Du Zwangsumsiedlungen und Residenzpflicht? |
Deine Antworten sind mal wieder typisch.
Ich sprach von Ansätzen, die durchaus diskutiert werden. Zur Wohnraumverdichtung: Das ist nicht das Gleiche wie Plattenbauten. :roll: Zu Mehrfamilienhäusern: Hier ging es vor allem um Städte und nicht um Dörfer. Und selbst in Dörfern sind Mehrfamilienäuser ohne "Verschandelung" möglich. :roll: Zur Segregation: Du beklagst die Schulsituation und wehrst Dich gegen Maßnahmen gegen Segregation? Ich plane gar nichts, aber zur Stadtplanung gehören auch Themen wie Ökologie, Soziologie und viels mehr. :roll: |
Moin Frank,
Zitat:
Wenn man sich die statische Verteilung der Pendler über die Entfernung anschaut, dann wählt das Gros der Pendler den Wahnsinn täglich freiwillig selber. Über entsprechende Kosten sollte man sie zum Denken zwingen. Persönlicher Komfort darf nicht über Gemeininteressen wie Ökologie oder Gesundheit gehen. Wer täglich Arbeitswege von über 150 km (einfach) hinlegt, sollte eher mal seine Lebensplanung und - gestaltung überdenken, als eine Finanzierung durch die Allgemeinheit zu erwarten. Dat Ei |
Es soll Umstände geben, die werden einem von Außen aufgezwungen.......
|
Mir sagte mal ein Freund, dass jeder nur so stark wie seine Alternativen sei. Der Gedanke führte dazu, dass ich wegen des Berufs meine Heimat verlassen habe und nach München gezogen bin.
Neben dem kompletten Umzug ist auch die wochenweise Unterkunft am entfernten Arbeitsplatz eine Möglichkeit. Die tägliche Fahrerei geht auf Mensch, Maschine und Umwelt. Dat Ei |
Wochenendpendeln tötet auf Dauer jede Familie.
Und ein Zimmer in einer Großstadt muss man auch erst mal zahlen können. Ich hab für meinen Sohn während seines Studiums in Stuttgart das Zimmer gezahlt. Von der Summe zahlen andere einen Neuwagen - Mittelklasse........ Und die Mieten sind seit dem nicht niedriger geworden, im Gegenteil. |
Moin, moin,
Zitat:
Die Alternativen zum permanenten Pendeln großer Strecken sind z.B. Jobwechsel oder der Umzug in die Nähe der Arbeitsstelle. Wer lieber fossile Brennstoffe inkl. Pkws verheizt und Gummi auf den Asphalt legt, sollte nicht erwarten, dass er dafür auch noch steuerlich gefördert wird. Dat Ei |
Und wie soll das verünftig funktionieren mit kleinen Kindern ?
Die jüngste Tochter meines Bruders sagte nach dessen 6-monatiger Montage in Kanada zu einem Freund Papa, nur weil dieser auch einen Vollbart hatte.... |
Zitat:
Dat Ei |
Zitat:
Die GBW-Wohnungen verkaufte seinerzeit - ohne Not - der jetzige Ministerpräsident in seiner Zeit als Finanzminister - auch kein Grüner. |
Zitat:
Zitat:
Und durch das Punktesystem werden wohnungslose Auswärtige bevorzugt. Man zieht damit künstlich Einkommensschwache in eine Hochpreismetropole. Das ist nicht sehr schlau. Wer nur mit fremder Hilfe seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, dem wäre auch zuzumuten z.B. in Pfaffenhofen and der Ilm oder in Neufinsing zu wohnen. Dann wäre für in München Beschäftigte Wohnraum da. |
Letzteres st plausibel - die Beendigung der Fehlbelegungsabgabe ist eine Schnade.
|
Zitat:
Es soll Beziehungen geben, die nur so funktionieren können.....;) Zitat:
Schon mal mit drei schulpflichtigen Kindern umgezogen? Sie aus ihren Freundeskreis und persönlichen Umfeld gerissen? Damit tust du denen garantiert keinen Gefallen. Wenn man aber in einer Gegend lebt, wo es, wenn überhaupt nur Scheißjobs gibt....... Oder man von der Geschäftsleitung "gebeten" wird, an einen anderen Standort zu gehen, weil der bisherige geschlossen wird? Die ganze Problematik ist leider etwas zu vielschichtig für platte Lösungen... |
Zitat:
Und zwar wieder den Punkt den du hartnäckig ignorierst - nicht nur fragen warum sie das jeweilige Verkehrsmittel wählen sondern auch fragen warum sie überhaupt so einen langen Arbeitsweg haben und was man tun müsste um das zu ändern. Dieses ewige "die Leute sind böswillig, wir müssen sie strafen". Wenn du den Verkehr immer teurer machst dann wird am Ende das herauskommen was ich sagte - es "rechnet" sich nicht einen weiter entfernten Job anzunehmen. Mit entsprechenden Folgen für die Menschen, Unternehmen und Staatskassen. Wenn ich mich als beispiel nehme - ich wohne in Kehl, die nächste Bushaltestelle ist 100m weg, wir haben seit ein paar Jahren ein ganz gut getaktetes Bussystem. Angenommen ich möchte in Offenburg arbeiten, 20km weg, z.B. zu Burda, das dürfte der grösste IT-Arbeitgeber im Kreis sein. Dann steige ich in den Stadtbus, der bringt mich zum Rendesvouz-Punkt, dort steige ich in die Tram, die bringt mich zum Bahnhof. Dort steige ich in die IMMER völlig überfüllte (selbst abends um 11) Ortenau S-Bahn. Die fährt mich zum Offenburger Bahnhof, dort steige ich in den Stadtbus um zum Burda zu kommen. Die S-Bahn und der Bus sind leider nicht vertaktet, das hat man bei der Planung des Bussystems als unnötig empfunden. Wer den Kehler Stadtbus nutzt soll gefälligst nach Kehl wollen. Zeitaufwand ca. 1.15h-1.45h. Mit dem Auto 25 Minuten. Bin ich wirklich böse wenn ich das Auto nutze und man muss mich bestrafen? |
Moin,
ist der Status Quo gut und jede Veränderung eine Strafe? Es ist wie zuletzt an ganz anderer Stelle gut zu beobachten war: Einzelwohl vs. Gemeinwohl - und an der Stelle sind wir speziell in D schon seltsam fixiert auf den Individualverkehr... vor den tatsächlichen Kosten werden schlicht die Augen verschlossen. Ja, die Problematik ist zu vielschichtig für platte Lösungen, das platte Festhalten am Status Quo definitiv aber auch keine. |
Moin, moin,
Zitat:
Du darfst übrigens auch gerne meine Frau hier ansprechen, wie sie die Situation sieht. Sie ist ebenfalls an Bo(a)rd und war eine zeitlang hier Teammitglied. Zitat:
Dat Ei |
Zitat:
Du unterstellst hier anderen Leuten, die du nicht kennst, Sachen,die gar nicht war sind, was du aber wissen könntest, hättest du die Posts in diesen Thread vor ein paar Tagen gelesen: Aber um dein Gedächtnis aufzufrischen; Zitat:
Also gehe davon aus, dass ich durchaus persönliche Erfahrungen mit diesen Situationen hab, und durchaus in der Lage war, meine persönlichen Konsequenzen daraus zu ziehen. Ich bin übrigens heute noch meinen damaligen Nachbarn in Oettingen sehr dankbar, dass sie uns als Neuankömmlinge aufgenommen und integriert haben, so dass gerade meine Kinder sich sehr schnell wohl gefühlt haben :top: Ein Umstand, der gerade in Großstädten sicher nicht selbstverständlich ist. Mein Berufsweg hat übrigens immer rund 20 min gedauert, egal ob in Gotha dank chaotischen Verkehr für 3,5 km (Nahverkehr wären 45 min gewesen, da war man zu Fuß schneller) oder hier für rund 20 km. Da kommt es nicht auf 2 oder 3 km mehr Landstraße an, sondern auf die Länge der Tempo 30 Zonen und vernünftig verknüpfte Verkehrsampeln. Übrigens, von meinen 250 Kolleginnen und Kollegen wohnen nur 2 Hand voll, so nahe, dass sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen. Da ist aber schon der eine Kollege mitgerechnet, der dank Alkoholfahrt die 10 km einfach noch mindestens ein Jahr mit dem Fahrrad kommen darf. Es ist halt einfach so, dass produzierende Betriebe in der Regel im außen liegenden Industriegebiet sitzen und es in der Nähe einfach (fast) keine Wohnungen gibt. Der Vollständigkeit halber noch 2 Szenarien, die einem zwingen können, eine längere Strecke zu pendeln, als einem lieb ist. Eine ehemalige, sehr nette Kollegin hat über Jahre ihre hilfsbedürftigen Elten betreut und passende Jobs waren nicht in der Nähe. Als sich das Thema dann irgendwann erledigt hatte, war man Immobilienbesitzer und knapp 60, da zieht man auch nicht mehr um oder wechselt den Job. Oder wie ein anderer Kollege, er arbeitete in Nördlingen, sie in München, gewohnt haben sie in Augsburg. Er hat Jahre nach einer passenden Tätigkeit in der Nähe von Augsburg gesucht. Wobei Pendeln nach München rein wäre für mich eh keine Option, die chaotischen Verkehrsverhältnisse dort, egal ob auf der Straße oder ÖPNV wären für mich nicht akzeptabel. Also wie schon geschrieben, die Sache ist leider zu komplex für platte Lösungen und nur weil man persönlich Glück hatte, sollte man nicht auf die Lebensumstände anderer schließen..... Übrigens, wenn man rechtzeitig beim Auto auf einen niedrigen Sprtverbrauch geachtet hat, kann man auch die jetzigen Spritpreise ertragen. → Bild in der Galerie Aufgenommen nach dem Weg zur Arbeit (wir hatten am Sonntag noch eine wichtige Besprechung, da ging es um eine neue Anlage und mein Chef sowie mein Nachfolger hatten am Montag früh einen Vor- Ort Termin bei Mailand) Macht also rund 2,30 € Sprit (Super E10) für die einfache Fahrt. Für die U- Bahnkarte im Innenraum München zahlt man 3,50 € die einfache Fahrt..... Und bevor die wieder was schreibst, ich weiß durchaus, das ein Auto mehr kostet, als nur Spritkosten....... |
Zitat:
Und ob das mit Diesel, Benzin, Elektro oder Feenstaub angetrieben wird ist egal. Dekadenz korrumpiert - ich weiss :D P.S. den Verbrauch von Michael kann ich nach unten toppen :shock: |
Ich möchte mal etwas von dem Thema ablenken, anderen Details ihrer Lebensumstände vorzuwerfen. Das macht meistens nur schlechte Stimmung und führt zu wenig.
Stattdessen berichte ich, dass ich meinen spritfressenden Dienstwagen seit 2 Wochen durch ein privates E-Auto ersetzt habe, das erst einmal sehr viel Spaß macht und das ich bisher komplett mit der Photovoltaik laden konnte. Letztere ist relativ dumm, aber ich kann im Fahrzeug die Ladeleistung an die Wintersonne angepasst reduzieren und muss den Wagen passend ein- bzw. ausstecken. Da ich die meiste Zeit von zuhause aus arbeite, kommen trotz verminderter Ladeleistung genug Stunden zusammen, so dass das Fahrzeug immer hinreichend einsatzbereit ist. Natürlich wird das nicht immer funktionieren (im dunklen Dezember) und bei längeren Strecken muss ich an den Schnelllader, aber erst einmal fühlt sich das ganz gut an. Mal sehen, ob die Moral hier hoch bleibt oder man irgendwann zu bequem wird. Dann muss eine intelligentere Steuerung von Photovoltaik und Wallbox her. Förderung gab es von der KfW für die Wallbox und den vollen BAFA Zuschuss für das Auto. KfW hat schon ausgezahlt, BAFA ihat bewilligt und das Geld soll bald kommen. Das ist schon ein Modell, welches im Eigenheim funktioniert, wenn das Fahrzeug tagsüber nicht ständig unterwegs ist, und welches jetzt an Lebensqualität außerhalb der Großstadt trotzdem keine Abstriche bedeutet. Nicht soviel ärgern, was andere alles falsch machen könnten, sondern einfach selber machen. Erste Nachbarn haben mich schon angefragt, haben sich Daten geben lassen und fangen auch an zu überlegen. Nächstes Projekt ist der Umbau der Heizung, weil die Gastherme so langsam end of lifecycle hat. Aktuelle Beschäftigung ist es, die Vorlauftemperaturen bei verschiedenen Witterungsverhältnissen zu erfassen, um eine Idee zu bekommen, ob ein reiner Tausch der Therme gegen eine Wärmepumpe schon funktionieren könnte. Stephan |
Moin, moin,
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Deine konkrete, persönliche Geschichte juckt mich wenig, aber durch meinen Beruf habe ich im 27. Jahr mit dem Thema Verkehr zu tun. Und da fallen leider immer wieder die gleichen Verhaltensweisen und Argumentationsketten auf - Ökologie und Mobilitätswandel fordern, aber der beste Spezl von St. Florian sein, ist ein typisches Muster, in das wir Menschen gerne verfallen. Das geht gar nicht gegen Dich, sondern da schließe ich mich und jeden mit ein. Dat Ei |
Zitat:
Und ob du auf 4,5l Diesel /100 km kommst? :D;) Abgesehen davon, bei den zulässigen Geschwindigkeiten in der Schweiz kann man ja schon fast nicht mehr von fahren reden...... ;) |
Zitat:
Es schreien ja inzwischen schon diverse Verkehrsträger, dass wegen der Energiepreise die Tarife angehoben werden müssen...... Noch mehr Geld in den ÖPNV der Großstädte pumpen, damit noch mehr Pendler kommen? Ich hätte eine andere Idee: einfach wieder mehr ortsnah produzieren, dann muss man erstens nicht mehr so viel tausende km durch die Gegend karren und man muss in den Unternehmen nicht Tausende mit der Planung und Überwachung der Lieferketten beschäftigen. Die müssen dann schon mal nicht mehr in die Großstädte reinpendeln. Löst sicher nicht alle Probleme, wäre aber ein Anfang. |
Moin, moin,
unter den hohen Energiepreisen leiden derweil alle Verkehrs- und Transportmittel, die nicht per Muskelkraft betrieben werden - MIV, Taxen, Tram, S- und U-Bahn, Nv- und Fv-Bahn etc. pp. Daher wird Mobilität durchweg teurer werden. Das produzierende Gewerbe stellt knapp 20%, der Dienstleistungsbereich gute 70% der Arbeitsplätze in Deutschland. Daher sehe ich den größeren Hebel im Dienstleistungsbereich. Jeden Tag pendeln über 400 Tsd. Menschen nach München. Bundesweit pendeln rund 68% der Arbeitnehmer mit dem Pkw. Jeder München-Pendler verliert pro Jahr durchschnittlich 79 h (~2 Arbeitswochen) im Stau. Ist das schlau? Ist das ökologisch? Ist das effizient? Neben möglichen Push-Pull-Ansätzen, wie ich sie weiter oben angerissen habe, hoffe ich, dass das Thema Homeoffice auch eine nachhaltige Geschichte wird, auch wenn wir uns in D mit der Digitalisierung soooo schwer tun. Dat Ei |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:53 Uhr. |