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Dani25 03.06.2009 15:10

Diese Seite kenne ich und habe das Buch dazu. Bin noch am Buch zur Kamera und danach kommt das andere dran. Dass es nur mit Lesen nicht getan ist, ist mir klar. Das gelesen anwenden muss ich selber. Auch das ist klar. Mir war halt zu Beginn das mit den Farben aufgefallen, was mich verunsichert hatte. Denn mit AdobeRGB oder sRGB hatte das bei mir nichts zu tun. Die Kamera war ja zu Beginn auch auf sRGB, wie das bei Neuteilen wohl normal ist.

Dat Ei 03.06.2009 15:20

Hey KHD46,

Zitat:

Zitat von KHD46 (Beitrag 845273)
Hier setzt dann das Farbmanagement ein, um auf einem anderen Ausgabemedium (Monitor, Ausdruck usw.) wieder die gleichen Farben vorzufingen. Kamera, kalibrierter Monitor und Drucker müssen im gleichen Farbraum arbeiten und diesen auch darstellen können.

Zitat:

Zitat von KHD46 (Beitrag 845313)
Ich geb's auf, selten soviel gequirlten Blödsinn auf 12 Seiten gelesen.

wenn ich mir die beiden Zitate anschaue, muß ich allerdings auch ein wenig schmunzeln. Gerade ein sauberes Farbmanagement sorgt dafür, daß die Daten mittels der Profile konfigurierbar zwischen den verschiedenen Farbräumen der Geräte konvertiert werden können. Z.B. ist der Farbraum eines Tintenstrahlers mit 7 Patronen sicherlich kein AdobeRGB oder sRGB.


Dat Ei

guenter_w 03.06.2009 15:42

Sollte man einigen absolut Lernresistenten nach so Basisbegriffe wie additive und subtraktive Farbsysteme um die Ohren hauen, vielleicht erwähnen, dass Weißabgleich mit dem Farbsystem absolut nichts zu tun hat, dass Monitore und andere leuchtende Gerätschaften mit Papiermedien nichts zu tun haben...?

Wer sich ausgiebig und tiefschürfend mit Farbsystemen und Farbmanagement sowie der Hohen Schule des kalibrierten Workflows beschäftigen will, der findet für das Fotografieren keine Zeit mehr.

Wer dagegen fotografieren möchte und seine Bilder einigermaßen farbrichtig auf dem Ausgabemedium haben möchte, belasse seine Kamera für JPEG auf alle Fälle in sRGB, den Monitor und seine EBV ebenfalls in sRGB, wobei der Monitor durchaus mit einem der geläufigen Colorimeter regelmäßig justiert (nicht kalibriert) sein soll und gebe seine JPEG dann genauso zur Ausbelichtung.

Sollte der AWB nicht hinhauen, lohnt sich die Investition in eine handelsübliche Graukarte für 7 - 12 €, mit der man den Weißabgleich einstellen kann (siehe jeweiliges Kamerahandbuch). Für RAW braucht man auf den Farbraum nicht zu achten, darf dafür eine Graukarte und/oder Farbreferenzkarte mitfotografieren.

Klappt's dann immer noch nicht, hilft nur der Gang zum Augenarzt.

WB-Joe 03.06.2009 16:03

Zitat:

Warum der Auto-Weissableich der Sony nicht so gut wie der der Nikon ist, verstehe ich nicht. Die Nikon D80 ja eine Consumerkamera und die Sony A700 eine Semiprofessionelle. Beim Kauf hatte ich die A350 und die A700 im Vergleich und mich für die A700 entschieden, weil sie besser in der Hand liegt und für später mehr Möglichkeiten bietet.
Jetzt platzt mir aber ein wenig der Kragen!!!:evil:

Der Weißabgleich der A700 ist weder schlechter noch besser als bei den Nikons!
Jeder Hersteller bzw jede Kamera hat beim WB ihre Eigenheiten (schon durch die Toleranzen bei der Kalibrierung und wegen des Chips), deswegen werden die Bilder, auch wenn sie mit gleichen Einstellungen (und gleichen Kameramodellen) aufgenommen werden etwas anders dargestellt. Wenn dann auch noch in unterschiedlichen Farbräumen Aufnahmen gemacht werden ist die Vergleichbarkeit schlichtweg dahin und jeder Vergleich wird unsinnig.

Dani25 03.06.2009 16:05

Ich rede vom selben Farbraum. Nicht Vergleich und oder Weissabgleich in unterschiedlichen Farbräumen etc.

guenter_w 03.06.2009 16:23

Zitat:

Zitat von Dani25 (Beitrag 845307)
Ich habe ja kein Studio. Kann ja schlecht einfach irgendwo eine grosse Graukarte aufhängen. Ich möchte auch nicht, dass der Wind mich beim Abgleich behindert. Habe jetzt mal einen K-Wert abgespreichert, der hier an einem bestimmten Ort oft in etwa passt. So werden die Fotos sichtbar besser, als auf AUTO. Muss mich halt noch einarbeiten. Serienfotos sind teilweise langsam, trotz Sandisk Extreme III, etc. Mal sehen, was ich falsch mache. Bei Lichteinfall in den Sucher sind sie sehr schnell. Das kanns ja nicht sein.

Zitat:

Ich rede vom selben Farbraum. Nicht Vergleich und oder Weissabgleich in unterschiedlichen Farbräumen etc.
Kannst du mal den Verkäufer von dem Zeug nennen, das du gerade rauchst?

Dat Ei 03.06.2009 16:33

Hey Günter,

ich weiß, es fällt in diesem Thread an einigen Stellen schwer, die Fassung zu wahren, aber bitte laß uns versuchen, derlei Sprüche zu unterlassen. Das gibt nur eine Schlammschlacht. Ok?


Dat Ei

KHD46 03.06.2009 16:53

Hallo Dat Ei,

Echtes Farbmanagement steht nur zur Verfügung, wenn das Bild einen definierten Farbraum besitzt (z. B. sRGB), die benutzte Software Farbmanagement unterstützt und außerdem ein Profil des Ausgabegerätes (z. B. Monitor oder Drucker) installiert ist. Nur so kann aus den definierten Farben des Bildes (Arbeitsfarbraum-Profil) und denen des Ausgabegerätes (Monitor-Profil bzw. Drucker-Profil) eine korrekte Wiedergabe errechnet werden. Ein Hin- und Herkonvertierenist nicht möglich, weil interpoliert werden müsste.
Das ist auch, vereinfacht gesagt, die Funktionsweise jedes Farbmanagement-Systems: Man benötigt zu jeder Zeit mindestens zwei Profile, so daß die Eingangsfarben auf die Ausgabefarben umgerechnet werden können. Und man benötigt ein System (z. B. die benutzte Software), das diese Umrechnung vornimmt.
Dein 7-Farben-Drucker kann sicherlich sRGB, warum auch nicht. Es ist kein Nachteil.
Verstehst du nun den verquirlten ...... ?

Dat Ei 03.06.2009 17:14

Hey KHD46,

Zitat:

Zitat von KHD46 (Beitrag 845386)
Dein 7-Farben-Drucker kann sicherlich sRGB, warum auch nicht.

vielleicht, weil er kein R, kein G und auch kein B kennt? Mit seinen 7 Grundfarben hat er einen ganz eigenen geräteabhängigen Farbraum. Klar, der Druckertreiber und/oder die Applikation und/oder das Farbmanagement kann potentielle sRGB-Daten in den Farbraum konvertieren.

Zitat:

Zitat von KHD46 (Beitrag 845386)
Es ist kein Nachteil.

Eigentlich sollte es auch keine qualitative Bewertung sein. Kein Nachteil ist es dann, wenn die Konvertierung von sRGB in den geräteabhängigen Farbraum des Druckers ohne nenneswerte Verluste verläuft. Gehen die Farbräume in ihrem Umfang arg auseinander, so droht schon Ungemach.

Zitat:

Zitat von KHD46 (Beitrag 845386)
Verstehst du nun den verquirlten ...... ?

Nur bedingt, denn Deinen Satz

Zitat:

Zitat von KHD46
Kamera, kalibrierter Monitor und Drucker müssen im gleichen Farbraum arbeiten und diesen auch darstellen können.

halte ich immer noch für nur bedingt richtig bzw. sehr mißverständlich.


Dat Ei

KHD46 03.06.2009 17:38

Hi Ei,
der 3-Farbdrucker kennt auch kein R, G und B, sondern C, M und Y.

Dat Ei 03.06.2009 17:44

Hey KHD46,

Zitat:

Zitat von KHD46 (Beitrag 845396)
der 3-Farbdrucker kennt auch kein R, G und B, sondern C, M und Y.

und arbeitet er in einem RGB-Farbraum?


Dat Ei

KHD46 04.06.2009 07:03

Hi Ei,
Ja! Nicht in einem RGB-Farbraum sondern im sRGB-Farbraum.

Dat Ei 04.06.2009 11:36

Hey KHD46,

Zitat:

Zitat von KHD46 (Beitrag 845636)
Ja! Nicht in einem RGB-Farbraum sondern im sRGB-Farbraum.

RGB-Farbräume (darunter auch der sRGB-Farbraum) basieren auf Mischungen der drei Primärfarben, entsprechend werden die Farben über drei Werte für die jeweiligen Primärfarben codiert. Wenn der Drucker seine Farben nicht durch Mischung der drei Primärfarben, sondern durch Mischung von 7 anderen Farben erreicht, dann arbeitet er nicht in einem RGB-Farbraum und auch nicht im sRGB-Farbraum. An irgendeiner Stelle erfolgt eine Umsetzung Deiner Bilddaten in den Drucker-Farbraum, der über sieben Achsen verfügt.


Dat Ei

guenter_w 04.06.2009 12:10

Zitat:

Zitat von Dat Ei (Beitrag 845756)
An irgendeiner Stelle erfolgt eine Umsetzung Deiner Bilddaten in den Drucker-Farbraum, der über sieben Achsen verfügt.

...Ergänze CMYK-7, Transformation mit ICC-Profil.

CarlSagan 04.06.2009 14:30

Hallo Roland!

Mit Anfänger möchte ich in dem Falle den charakterisieren, der sich nur auf max. 13x ... Bilder beschränkt oder PC respektive Fernsehauswertungen.
Ich habe mittlerweile ca 3,5 Terrabyte Festplatten.
Na gut, auch viel Video.
Aber ein Großteil davon ist Foto JPG und RAW. Aber RAW Aufnahmen eben selektiert durch die Wichtigkeit der Motive.
Ich bin eher nicht der Fotograf, der "hinterher" aussiebt.
Ich versuche schon vorher zu entscheiden.
Und RAW ist für Anfänger doch sehr umständlich und aufwendig.
Klar lernt man an Schwierigem, aber was in "ein paar Jahren" das RAW erstrebenswerter macht, kann ich so nicht nachvollziehen. Wie gesagt, es sei denn man will wirklich Wichtiges (zB. Gutachtenfotografie etc.) nachsehen.

Eckhard


Zitat:

Zitat von Roland Hank (Beitrag 845106)
Da kann ich dir leider gar nicht zustimmen. Auch für Anfänger ist RAW durchaus eine gute Möglichkeit zu lernen wie sich bestimmte Einstellungen (Weißabgleich, Kontrast ...) am Bild bemerkbar machen und das online am Bildschirm. Schneller kann ein Lernerfolg gar nicht eintreten.
Woher soll man denn beim Auslösen schon wissen für was man das Bild später mal gebrauchen kann. Und selbst wenn man am Anfang noch nicht so recht mit RAW-Entwicklung umgehen kann, ein paar Jahre später ist man unter umständen froh ein "digitales Negativ" zu haben.
Ich mache grundsätzlich, ohne Ausnahme (c)RAW + JPEG. JPEG für die schnelle Vorschau und zum aussortieren. Bilder die ich veröffentliche, ausschließlich aus dem RAW.
Gruß Roland


Roland Hank 04.06.2009 21:19

Ich will jetzt nicht auch noch eine RAW-Diskussion vom Zaun brechen.
Soll jeder machen was er für richtig hält, entscheidend ist letztendlich was am Ende herauskommt.

Gruß Roland


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