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Da mir die Begrifflichkeiten/Formulierungen in den Beipackzetteln manchmal nicht einleuchten kurz mal die Frage an Euch:
Das Stativ via Stativfuss am Objektiv zu befestigen ist aber erlaubt bzw. hat keine negativen Auswirkungen und es geht hier "nur" um dieses Stativgewinde am Stativmanschettenring? Ich weiss jetzt erhrlich gesagt nicht mal wo da noch ein Gewinde ist - außer dem am Stativfuss. :zuck: |
Hab den Artikel erst heute gesehen und gelesen.
Ich finde es sehr interessant wie hier teilweise reagiert wird. (meine ich neutral ohne jemanden angreifen zu wollen c:) ) Gerade weil es so unwahrscheinlich ist und der Betroffene das ohne weiters nachzudenken bzw auszuschmücken geschildert hat, glaube ich das dies schon möglich ist. Ich bin unter anderem Modelbauer und beschäftige mich auch mit Mechatronik. Ich habe auch schon defekte Schrauben verbaut ohne daß es im ersten Moment aufgefallen wäre und habe dann die Köpfe irgendwo wiedergefunden. Es ist hier schon verdammtes Pech im Spiel, daß gerade hier 4 Schrauben ähnliche Schwachstellen aufweisen, aber es ist nicht unmöglich und keiner kann das Gegenteil beweisen. Auch in der Serienproduktion, wenn mal eine Charge durchgerutscht ist, werden damit mehrere Arbeitsplätze damit aufgefüllt und somit vermischt sich diese. Kommt nun dazu, daß diese dann mit einem verstellten Drehmoment angezogen wurden, braucht man nicht lange zu warten bis ein Fehler sichtbar wird. Wenn nur eine Schraube oder 2 defekt sind merkt das wahrscheinlich niemand. Sind in diesem Fall die Schrauben nach schon vorher "defekt" und werden nur mehr durch den Lack/ Schraubensicherungsmittel in der Senkung gehalten kann ich mir den geschildeten Ablauf schon bildlich vorstellen. Das Pech ist halt, daß dies offenbar nur ein Einzelfall ist und hier die Beweislage schwierig ist ohne die Schraubenköpfe und langwierigen Gutachten mit ungewissem Ausgang. Aus diesem Grund behalte ich meine Equipmentversicherung, das kostet zwar, erspart aber sicher im Fall des Falles Nerven! |
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Die Gewinde im Stativfuß kann man selbstverständlich zum befestigen am Stativ benutzen. |
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Was ich mir aber vorstellen kann: wenn jemand dazu eine zu lange Schraube verwendet, dann stemmt er, sobald die auf "Grund" stößt, die Platte ab. Mit entsprechendem Drehmoment angezogen könnten schon Kräfte entstehen, die die 4 M2 Schrauben in irgendeiner Form überstrapazieren. Deswegen bleibe ich bei meiner Ansicht: diese 4 Schräublein sind unterdimensioniert. Und weil Sony das wusste wurde dieser besch****te Passus in den Beipackzettel aufgenommen. |
Ich frage mich, warum man ein Stativgewinde verbaut, wenn man dieses dann nicht nutzen soll, bzw warum man das so baut, dass diese nicht dafür verwendet werden kann! :shock::shock:
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Ist das jetzt nur Bauchgefühl oder hast du nachgerechnet? Die Bohrung in der Adapterplatte ist etwa 1,5 mm flacher wie im Stativfuß und wenn da ein Grobmotoriker eine zu lange Schraube reindreht gibt irgendwas nach, möglicherweise auch Teile am Objektivtubus. Wenn die M2er Schrauben nicht reichen würden, wäre es überhaupt kein Problem gewesen, z.b. M2,4 er zu verwenden. Wenn man es nicht macht dürfte es nicht nötig sein..... Übrigens, die Bodenplatte an den Kameras der 7er Reihe ist auch nur mit M2er Schrauben befestigt. Sind zwar 8 Stück, aber die äußeren 4 sind zu weit weg um nennenswert mit zu tragen. Und ich ha es oben schon mal geschrieben, Schrauben reißen nicht ab, nachdem die Kamera samt Objektiv 2 Minuten bewegungslos auf dem Stativ stand. Dafür ist eine Spannungsspitze erforderlich. Der Schaden und die Story dazu passen einfach nicht zusammen. Und ja, ich hab im Beruf schon mehr als einmal nachgebende Schrauben aller Durchmesser erlebt, z. b. an Extrusionswerkzeugen bei Überdruck (400- 500 bar). Bis hin zu 10.9 er Schrauben in M 16. Da möchtest du nicht den Kopf in der Flugbahn haben....... p.s. diese Adapterplatte wird auch am 70/200 GM und am 100/400 GM verwendet. Mir ist noch nicht zu Ohren gekommen, dass es da Probleme gibt. Und wenn man die Belastungen an der Adapterplatte nachrechnet, merkt man, das die Belastung auf dem Stativ deutlich niedriger ist, wie wenn man das Objektiv am Stativfuß trägt. Auf dem Stativ wird die Verschraubung durch das Eigengewicht des Objektives entlastet, im anderen Fall kommt es als zusätzliche Last oben drauf. Dem Typen ist irgend ein Missgeschick passiert und er hat sich halt die falsche Story ausgedacht..... |
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Der Titel des Threads birgt irgendwie schon die Möglichkeit von Mißverständnissen in sich - meiner bescheidenen Meinung nach. |
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Weil sie wesentlich leichter sind ist - logisch - die Gefahr des Abreißens wesentlich geringer. |
Hab mir das mit dem Stativgewinde nochmal genauer angeschaut und mir überlegt, warum das bei allen Modellen (70-200, 100-400 und 200-600) angeführt ist.
Die Punkte welche ich mir vorstellen kann warum man das nicht ohne dem Winkel verwenden soll, ist das man dadurch den Schwerpunkt weiter nach hinten verschiebt, was bei montierter Kamera die Montageaufnahme schwerer belastet und dies dann auf die Lebensdauer geht oder auch die Balance nicht mehr stimmt und somit die Gefahr des Umfallen bestehen könnte. Ausbeulen oder zu lange Schrauben würde ich mal ausschließen. Eher noch die Möglichkeit der Abnutzung/Beschädigung des Gewindes bei häufiger oder unsachgemäßer Benutzung. Passiert dies beim Montagewinkel, kann man diesen leicht tauschen ohne am Objektiv etwas reparieren zu müssen. |
Leute: Es gibt doch eine einfache Lösung! Dieses Gewinde nicht benutzen! Nienicht!
Das ist nicht für ein Stativ gedacht und geeignet. Steht in der Bedienungsanleitung. Punkt!. Da ist es doch müßig, irgend etwas zu hinterfragen. Warum das Gewinde da ist ist doch sch...egal. Es ist nicht fürs Stativ, Basta! Wo ist das Problem? |
Man muss nur lange genug suchen....dann findet man Probleme...überall.
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Es gibt kein Problem!
Was stört dich @Windbreaker? :shock: Ich nutze es ja eh nicht anders als in der Bedienungsanleitung. Es geht mir viel mehr darum nachvollziehen zu können, wie eine falsche Nutzung sich auswirkt und um das eigentliche Thema. Ist das was er erzählt hat irgendwie erklärbar? Wenn so etwas einem selbst passiert wie geht man dann damit um? Nicht mehr und nicht weniger! |
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Ist auch mir schon passiert. Und man sollte sich gegen so was versichern, wenn man schon etwas datterich ist. Für mich ist der Vorgang ein gutes Beispiel dafür, wie Fake- News entstehen. P.s. ich trage die Kombi aus Kamera und langen Tele schon seit vielen Jahren am Snipergurt und hatte noch nie irgendwelche Probleme, auch nicht bei stundenlangen Fußsafaris in Afrika oder im hektischen Einsatz auf dem Sportplatz. Und Schrauben in Metall geben nicht so einfach unter ruhender Belastung nach. Das gibt es nur bei Kaugummi oder vergleichbaren Kunststoffen die einem starken kalten Fluss unterliegen. |
Ja Porty diese logische Erklärung ist nicht von der Hand zu weisen. #
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, daß auch mir mal ein Problem untergekommen ist ,bei meiner 7000€ Alarmanlage (deutscher Hersteller). Mir hat auch niemand geglaubt, daß diese ein Problem mit dem Bedienteil hat und die Anlage losgeht bzw sich nicht mehr ausschalten läßt. Aussagen, wie die Alarmanlage hat nicht ausgelöst sonst würde man das im Logfile sehen, das sind sicher Bedienungsfehler und das haben wir noch nie gehabt, das kann so nicht gewesen sein, bei noch keiner unserer Anlagen ist jemals so etwas aufgetreten und wir machen das schon ewig und so weiter, ließen mich schon verzweifeln. Als ich dann darauf bestanden habe die Interfacekarte in der Zentrale und das Bedienteil einmal gleichzeitig zu tauschen und nicht nur immer eine Seite, war der Fehler behoben. Später hatte sich herausgestellt, daß sich die beiden Teile immer gegenseitig zerschossen haben und zudem wurde noch einen SW Bug festgestellt, weshalb es keine Einträge bei derartigen Fehlern gab. Fakt ist, wir waren nicht dabei und können die Schilderungen weder bestätigen noch widerlegen, auch wenn es mit hoher Wahrscheinlichkeit so geschehen ist wie du/wir (inkl. Sony) es vermuten. Eine Zusatzfrage an die Kollegen die hier mitlesen. Was würdet Ihr tun wenn es bei euch so geschehen wäre wie geschildert? Darauf hat noch keiner geantwortet. |
Ich verwende den Ersatzfuss von Wimberley, welcher an dieser Schraube befestigt wird. Das Sony Original hält sich auch nur an der Platte und nicht zusätzlich am Objektivgehäuse (beide haben auch dasselbe minimale Drehspiel der Platte).
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Fotoversicherung ersetzt den Schaden, wenn man eine hat. Bei teuren Teilen habe ich bisher einen Pannenschutz abgeschlossen. Gibt's leider nicht mehr. ZU deinem Fall mit der Alarmanlage besteht in dem hier behandelten Fall ein großer Unterschied. Diu wolltest ja eine kaputte Anlage reparieren lassen im Rahmen der Garantie. Bei dir deutet aber nichts darauf hin, dass du an dem Schaden/Defekt selbst schuld sein könntest. Man hat dir nur nicht geglaubt, dass du überhaupt einen Schaden hast. Der ist aber beim kaputten Objektiv ja offensichtlich. |
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Noch mal: So wie der Typ das darstellt, kann es nicht passiert sein, das ist aus Gründen der Festigkeitslehre und Bruchmechanik schlicht unmöglich. Ist ungefähr so, wie wenn du ein Auto frontal gegen einen Baum knallst und versuchst der Polizei zu erklären, dir sei jemand in das unbeschädigte Heck gedonnert und hat dich vor den Baum geschoben...... Zu meinen Aufgaben auf Arbeit zählt auch die Schadensanalyse bei Maschinenschäden, da kriegt man schon mit, was passiert ist. Das steht oft genug im krassen Gegensatz dazu, was mir die Bediener versuchen unterzujubeln. Und sosehr ich Verständnis für durch eine Unachtsamkeit eingetretene Schäden hab, so sauer werde ich, wenn man mir versucht Lügen aufzutischen. Da geht es nicht darum den Unglücksraben eins drüber zu braten, sondern eine Wiederholung des Fehlers zu vermeiden. Nur durch diese Kultur, auch Fehler einzugestehen, ist es möglich geworden, die Fliegerei so sicher zu machen, wie sie heute ist. Nur Boeing hat versucht, bei der 737MAX die eigenen Fehler den Piloten in die Schuhe zu schieben. Das hat Ihnen sehr viele Sympathien gekostet und auch eine Menge Geld. Man schätzt, der Schaden für Boeing liegt mittlerweile bei 60 Mrd. $ |
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Definitiv Nein! Dann wären die Schrauben beim Aufsetzen aufs Stativ oder beim Hochheben am Stativfuß oder bei irgend einer anderen dynamischen Belastung abgebrochen. Aber nicht beim ruhigen Stehen auf dem Stativ, zumal dort die Schraubverbindung durch das Eigengewicht der Kamera+Objektiv entlastet wird. Das ist ganz simple technische Mechanik...... Alles Andere gibt es nur in Film und Fernsehen. Da stürzt schon mal ein Fahrstuhl ab, weil urplötzlich die Stahlseile reißen, nachdem der Korb 2 Stunden bewegungslos im Schacht hing....... (zur Info: Die Seile bei einen Fahrstuhl haben die NEUNFACHE Sicherheit) :roll: Der Typ wollte wohl auf Nummer Sicher gehen, und da ist ihm die Fantasie durchgegangen...... Oder wie heißt es so schön: Eine Ausrede muss plausibel klingen und einer ersten Überprüfung standhalten...... P.s. Natürlich hängt von einem Stativfuß nicht das Leben des Fotografen ab, außer er ärgert sich so sehr, dass er davon einen Herzkasper kriegt. Ich wollte damit nur darlegen, warum ich auf solche Storys so allergisch reagiere. |
Sony hat bei einigen Objektive eine abnehmbare Stativvorrichtung mit der Begründung eingeführt:
Dank der abnehmbaren Stativvorrichtung ist ein schneller Wechsel zwischen handgeführten Aufnahmen und Aufnahmen mit Stativ problemlos möglich. Die Vorrichtung kann für Transport und Aufbewahrung bei Bedarf auch entfernt werden. Ein Verriegelungsmechanismus verhindert ein versehentliches Entfernen. Gezeigt wird aber das die Stativhalterung verdreht wird. Bei dem FE 600 mm F4 GM OSS aber nicht, sie ist nicht abnehmbar, eine Ausführung der Halteösen für den angelegten Schultergurt wie beim FE 200–600 mm F5,6–6,3 G OSS und einer Arca-Swiss Aufnahme wäre SUPER. |
Natürlich kann es ein Material- oder Monatgefehler sein.
Aber die Schilderung zu welchem Zeitpunkt und wie der eigentliche Schaden zu Stande gekommen ist, passt einfach nicht. |
O.K.
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Guten Morgen. Bevor ich einen neuen Thread eröffne, versuche ich einfach mal hier, meine Frage anzubringen.
Ich nutze für meine Kamera(s) schon länger die Gurte von Peak Design und bin damit ganz zufrieden. Bisher ist nichts kaputt oder abgenutzt, obwohl die "Ankerschlaufen" sich gerne verdrehen. Jetzt zum eigentlichen Thema: Ich würde anstelle des mitgelieferten Gurtes am 200-600 Tele gerne ein paar der "Ankerschlaufen" anbringen, um bei Bedarf den Gurt von der Kamera direkt am Objektiv anzubringen, um die Kombi zu tragen. Irgendwie bin ich in Sorge, dass die Ösen am Objektiv zu scharfkantig sind und die Schlaufen schnell kaputt scheuern. Den Cotton Carrier habe ich mir bereits bestellt, um zwischendurch das Kreuz zu entlasten. Daher will ich auch keinen Gurt an die Stativschelle machen. |
Servus Sabine,
ich hab die Peak-Schlaufen seit Jahren am 200-600. Völlig problemlos. |
Oh, das liest sich gut. Ich habe direkt Ersatz-Schlaufen bestellt. :top:
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Das handhabe ich auch so, ohne Probleme ... schön ist anders, aber es ist praktisch :top:
→ Bild in der Galerie |
Ich hab die Dinger auch am 200-600.
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Laut Peak Design hält jedes 90kg…….sollte gerade so reichen.
https://www.peakdesign.com/products/anchor-links |
Ich hatte eher Bedenken, dass die Schlaufen an den Ösen am Objektiv durchscheuern könnten. Aber es scheint ja zu halten.
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ich hatte lange die V2 Clips und Tatsächlich beim Tausch vor 2 Monaten war diese schwarze Isolierung gerissen man sah das rote Innenleben, aber obwohl ich fest zog (wollte die dann eh restlos zerstören) brachte ich es nicht fertig sie zum reißen zu bringen, und die neuen V4 sind dicker ummantelt sollten also locker die 90Kg packen
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Da hingen bereits die D500/800 mit dem 120-300/2,8 und das 150-600Sport dran. Aktuell das SAL300/2,8 und das 200-600 mit A1 und A9. |
Es gibt halt, wie so oft, zwei Seiten der Medaille:
1. Seite: Die Peak- Schlaufen halten es vom Material her locker aus! - Gut! 2. Seite: Die Schlaufen sehen halt ziemlich filigran aus und hinterlassen deshalb (vielleicht) trotzdem ein mulmiges Gefühl- so ist es zumindest bei mir. :zuck: |
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