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Jumbolino67 10.08.2021 12:39

Zitat:

Zitat von wus (Beitrag 2212055)
Klar, wenn man ein Stativ am Stativgewinde anbringt wird das Stativgewinde beschädigt, das war ja immer schon so.
...
Wenn das wirklich so im Beipackzettel steht ist es wirklich ein absolutes Armutszeugnis, das Sony sich da selbst ausgestellt hat. Würde mich jetzt interessiren ob es im japanischen Original auch so drinsteht - könnte sich ja auch um einen Übersetzungsfehler handeln.

Das ist kein Übersetzungsfehler. Dieses Stativgewinde am Stativmanschettenring ist wohl nicht zur Befestigung am Stativ gedacht, sondern um das Objektiv ohne Stativfuß in irgendwelchen Meßgeräten zu fixieren. Wenn da jemand mit Schmackes ein Stativ dranschraubt, besteht die Gefahr, daß diese Platte ausbeult und dann der Stativfuß nicht mehr dranpasst. Deshalb die Warnung.

Mikosch 10.08.2021 14:06

Da mir die Begrifflichkeiten/Formulierungen in den Beipackzetteln manchmal nicht einleuchten kurz mal die Frage an Euch:

Das Stativ via Stativfuss am Objektiv zu befestigen ist aber erlaubt bzw. hat keine negativen Auswirkungen und es geht hier "nur" um dieses Stativgewinde am Stativmanschettenring? Ich weiss jetzt erhrlich gesagt nicht mal wo da noch ein Gewinde ist - außer dem am Stativfuss. :zuck:

duffy2512 10.08.2021 14:32

Hab den Artikel erst heute gesehen und gelesen.
Ich finde es sehr interessant wie hier teilweise reagiert wird. (meine ich neutral ohne jemanden angreifen zu wollen c:) )

Gerade weil es so unwahrscheinlich ist und der Betroffene das ohne weiters nachzudenken bzw auszuschmücken geschildert hat, glaube ich das dies schon möglich ist.
Ich bin unter anderem Modelbauer und beschäftige mich auch mit Mechatronik.
Ich habe auch schon defekte Schrauben verbaut ohne daß es im ersten Moment aufgefallen wäre und habe dann die Köpfe irgendwo wiedergefunden.
Es ist hier schon verdammtes Pech im Spiel, daß gerade hier 4 Schrauben ähnliche Schwachstellen aufweisen, aber es ist nicht unmöglich und keiner kann das Gegenteil beweisen.
Auch in der Serienproduktion, wenn mal eine Charge durchgerutscht ist, werden damit mehrere Arbeitsplätze damit aufgefüllt und somit vermischt sich diese. Kommt nun dazu, daß diese dann mit einem verstellten Drehmoment angezogen wurden, braucht man nicht lange zu warten bis ein Fehler sichtbar wird.
Wenn nur eine Schraube oder 2 defekt sind merkt das wahrscheinlich niemand.
Sind in diesem Fall die Schrauben nach schon vorher "defekt" und werden nur mehr durch den Lack/ Schraubensicherungsmittel in der Senkung gehalten kann ich mir den geschildeten Ablauf schon bildlich vorstellen.
Das Pech ist halt, daß dies offenbar nur ein Einzelfall ist und hier die Beweislage schwierig ist ohne die Schraubenköpfe und langwierigen Gutachten mit ungewissem Ausgang.

Aus diesem Grund behalte ich meine Equipmentversicherung, das kostet zwar, erspart aber sicher im Fall des Falles Nerven!

Jumbolino67 10.08.2021 17:01

Zitat:

Zitat von Mikosch (Beitrag 2212093)
Ich weiss jetzt erhrlich gesagt nicht mal wo da noch ein Gewinde ist - außer dem am Stativfuss. :zuck:

Hier ist eine Abbildung des FE200600G mit entferntem Stativfuß. Der rote Pfeil zeigt genau auf das 1/4 Zoll Gewinde, das man nicht zum Befestigen am Stativ nehmen sollte, laut Bedienungsanleitung.

Die Gewinde im Stativfuß kann man selbstverständlich zum befestigen am Stativ benutzen.

wus 10.08.2021 19:36

Zitat:

Zitat von Jumbolino67 (Beitrag 2212086)
Wenn da jemand mit Schmackes ein Stativ dranschraubt, besteht die Gefahr, daß diese Platte ausbeult und dann der Stativfuß nicht mehr dranpasst. Deshalb die Warnung.

Man kann auf dem Foto ungefähr erkennen wie tief das Gewinde ist, und somit wie massiv das Bauteil. Dass das ausbeult wenn man es mit Schmackes anknallt halte für nicht wahrscheinlicher als beim eigentlichen Stativfuß.

Was ich mir aber vorstellen kann: wenn jemand dazu eine zu lange Schraube verwendet, dann stemmt er, sobald die auf "Grund" stößt, die Platte ab. Mit entsprechendem Drehmoment angezogen könnten schon Kräfte entstehen, die die 4 M2 Schrauben in irgendeiner Form überstrapazieren.

Deswegen bleibe ich bei meiner Ansicht: diese 4 Schräublein sind unterdimensioniert. Und weil Sony das wusste wurde dieser besch****te Passus in den Beipackzettel aufgenommen.

duffy2512 10.08.2021 19:50

Ich frage mich, warum man ein Stativgewinde verbaut, wenn man dieses dann nicht nutzen soll, bzw warum man das so baut, dass diese nicht dafür verwendet werden kann! :shock::shock:

Porty 10.08.2021 20:52

Zitat:

Zitat von wus (Beitrag 2212129)

Was ich mir aber vorstellen kann: wenn jemand dazu eine zu lange Schraube verwendet, dann stemmt er, sobald die auf "Grund" stößt, die Platte ab. Mit entsprechendem Drehmoment angezogen könnten schon Kräfte entstehen, die die 4 M2 Schrauben in irgendeiner Form überstrapazieren.

Deswegen bleibe ich bei meiner Ansicht: diese 4 Schräublein sind unterdimensioniert. Und weil Sony das wusste wurde dieser besch****te Passus in den Beipackzettel aufgenommen.


Ist das jetzt nur Bauchgefühl oder hast du nachgerechnet?
Die Bohrung in der Adapterplatte ist etwa 1,5 mm flacher wie im Stativfuß und wenn da ein Grobmotoriker eine zu lange Schraube reindreht gibt irgendwas nach, möglicherweise auch Teile am Objektivtubus. Wenn die M2er Schrauben nicht reichen würden, wäre es überhaupt kein Problem gewesen, z.b. M2,4 er zu verwenden. Wenn man es nicht macht dürfte es nicht nötig sein.....
Übrigens, die Bodenplatte an den Kameras der 7er Reihe ist auch nur mit M2er Schrauben befestigt. Sind zwar 8 Stück, aber die äußeren 4 sind zu weit weg um nennenswert mit zu tragen.

Und ich ha es oben schon mal geschrieben, Schrauben reißen nicht ab, nachdem die Kamera samt Objektiv 2 Minuten bewegungslos auf dem Stativ stand. Dafür ist eine Spannungsspitze erforderlich. Der Schaden und die Story dazu passen einfach nicht zusammen. Und ja, ich hab im Beruf schon mehr als einmal nachgebende Schrauben aller Durchmesser erlebt, z. b. an Extrusionswerkzeugen bei Überdruck (400- 500 bar). Bis hin zu 10.9 er Schrauben in M 16. Da möchtest du nicht den Kopf in der Flugbahn haben.......

p.s. diese Adapterplatte wird auch am 70/200 GM und am 100/400 GM verwendet. Mir ist noch nicht zu Ohren gekommen, dass es da Probleme gibt. Und wenn man die Belastungen an der Adapterplatte nachrechnet, merkt man, das die Belastung auf dem Stativ deutlich niedriger ist, wie wenn man das Objektiv am Stativfuß trägt. Auf dem Stativ wird die Verschraubung durch das Eigengewicht des Objektives entlastet, im anderen Fall kommt es als zusätzliche Last oben drauf.
Dem Typen ist irgend ein Missgeschick passiert und er hat sich halt die falsche Story ausgedacht.....

Windbreaker 10.08.2021 21:50

Zitat:

Zitat von wus (Beitrag 2212129)
Deswegen bleibe ich bei meiner Ansicht: diese 4 Schräublein sind unterdimensioniert. Und weil Sony das wusste wurde dieser besch****te Passus in den Beipackzettel aufgenommen.

Das glaube ich nicht. der Passus ist übrigens genauso bei den GM-Objektiven 70-200 und 100-400 zu finden. Die sind zwar jeweils wesentlich leichter aber hier gibt es, trotz gleicher Bauart des Stativträgers keinerlei Schadensmeldungen.

Mikosch 11.08.2021 08:58

Zitat:

Zitat von Jumbolino67 (Beitrag 2212119)
Die Gewinde im Stativfuß kann man selbstverständlich zum befestigen am Stativ benutzen.

Vielen lieben Dank für die Aufklärung! :top:

Der Titel des Threads birgt irgendwie schon die Möglichkeit von Mißverständnissen in sich - meiner bescheidenen Meinung nach.

wus 12.08.2021 07:52

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2212140)
Ist das jetzt nur Bauchgefühl oder hast du nachgerechnet?

Bauchgefühl. Ich bin zwar Ingenieur, aber kein Maschinenbauer.

Zitat:

Zitat von Windbreaker (Beitrag 2212146)
Der Passus ist übrigens genauso bei den GM-Objektiven 70-200 und 100-400 zu finden. Die sind zwar jeweils wesentlich leichter aber hier gibt es, trotz gleicher Bauart des Stativträgers keinerlei Schadensmeldungen.

Das muss "weil" heißen, nicht "trotz":

Weil sie wesentlich leichter sind ist - logisch - die Gefahr des Abreißens wesentlich geringer.

duffy2512 12.08.2021 08:26

Hab mir das mit dem Stativgewinde nochmal genauer angeschaut und mir überlegt, warum das bei allen Modellen (70-200, 100-400 und 200-600) angeführt ist.

Die Punkte welche ich mir vorstellen kann warum man das nicht ohne dem Winkel verwenden soll, ist das man dadurch den Schwerpunkt weiter nach hinten verschiebt, was bei montierter Kamera die Montageaufnahme schwerer belastet und dies dann auf die Lebensdauer geht oder auch die Balance nicht mehr stimmt und somit die Gefahr des Umfallen bestehen könnte.
Ausbeulen oder zu lange Schrauben würde ich mal ausschließen.
Eher noch die Möglichkeit der Abnutzung/Beschädigung des Gewindes bei häufiger oder unsachgemäßer Benutzung.
Passiert dies beim Montagewinkel, kann man diesen leicht tauschen ohne am Objektiv etwas reparieren zu müssen.

Windbreaker 12.08.2021 08:46

Leute: Es gibt doch eine einfache Lösung! Dieses Gewinde nicht benutzen! Nienicht!
Das ist nicht für ein Stativ gedacht und geeignet. Steht in der Bedienungsanleitung. Punkt!.
Da ist es doch müßig, irgend etwas zu hinterfragen. Warum das Gewinde da ist ist doch sch...egal. Es ist nicht fürs Stativ, Basta!

Wo ist das Problem?

steve.hatton 12.08.2021 11:21

Man muss nur lange genug suchen....dann findet man Probleme...überall.

duffy2512 12.08.2021 12:41

Es gibt kein Problem!

Was stört dich @Windbreaker? :shock:
Ich nutze es ja eh nicht anders als in der Bedienungsanleitung.

Es geht mir viel mehr darum nachvollziehen zu können, wie eine falsche Nutzung sich auswirkt und um das eigentliche Thema. Ist das was er erzählt hat irgendwie erklärbar?
Wenn so etwas einem selbst passiert wie geht man dann damit um?
Nicht mehr und nicht weniger!

Porty 12.08.2021 13:00

Zitat:

Zitat von duffy2512 (Beitrag 2212260)
Es geht mir viel mehr darum nachvollziehen zu können, wie eine falsche Nutzung sich auswirkt und um das eigentliche Thema. Ist das was er erzählt hat irgendwie erklärbar?

Ganz einfach, wenn man eine Kamera mit Objektiv herunterwirft, gibt irgend was nach und je größer und schwerer die Kombination ist, desto größer sind die Schäden.......
Ist auch mir schon passiert. Und man sollte sich gegen so was versichern, wenn man schon etwas datterich ist.


Für mich ist der Vorgang ein gutes Beispiel dafür, wie Fake- News entstehen.


P.s. ich trage die Kombi aus Kamera und langen Tele schon seit vielen Jahren am Snipergurt und hatte noch nie irgendwelche Probleme, auch nicht bei stundenlangen Fußsafaris in Afrika oder im hektischen Einsatz auf dem Sportplatz. Und Schrauben in Metall geben nicht so einfach unter ruhender Belastung nach. Das gibt es nur bei Kaugummi oder vergleichbaren Kunststoffen die einem starken kalten Fluss unterliegen.

duffy2512 12.08.2021 15:08

Ja Porty diese logische Erklärung ist nicht von der Hand zu weisen. #

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, daß auch mir mal ein Problem untergekommen ist ,bei meiner 7000€ Alarmanlage (deutscher Hersteller).
Mir hat auch niemand geglaubt, daß diese ein Problem mit dem Bedienteil hat und die Anlage losgeht bzw sich nicht mehr ausschalten läßt.
Aussagen, wie die Alarmanlage hat nicht ausgelöst sonst würde man das im Logfile sehen, das sind sicher Bedienungsfehler und das haben wir noch nie gehabt, das kann so nicht gewesen sein, bei noch keiner unserer Anlagen ist jemals so etwas aufgetreten und wir machen das schon ewig und so weiter, ließen mich schon verzweifeln.
Als ich dann darauf bestanden habe die Interfacekarte in der Zentrale und das Bedienteil einmal gleichzeitig zu tauschen und nicht nur immer eine Seite, war der Fehler behoben.
Später hatte sich herausgestellt, daß sich die beiden Teile immer gegenseitig zerschossen haben und zudem wurde noch einen SW Bug festgestellt, weshalb es keine Einträge bei derartigen Fehlern gab.

Fakt ist, wir waren nicht dabei und können die Schilderungen weder bestätigen noch widerlegen, auch wenn es mit hoher Wahrscheinlichkeit so geschehen ist wie du/wir (inkl. Sony) es vermuten.

Eine Zusatzfrage an die Kollegen die hier mitlesen.
Was würdet Ihr tun wenn es bei euch so geschehen wäre wie geschildert?
Darauf hat noch keiner geantwortet.

chefboss 12.08.2021 17:24

Ich verwende den Ersatzfuss von Wimberley, welcher an dieser Schraube befestigt wird. Das Sony Original hält sich auch nur an der Platte und nicht zusätzlich am Objektivgehäuse (beide haben auch dasselbe minimale Drehspiel der Platte).

Windbreaker 12.08.2021 20:00

Zitat:

Zitat von duffy2512 (Beitrag 2212260)
Was stört dich @Windbreaker?

Mich stört, dass hier jemand sehr offensichtlich seine eigene Dummheit in einen Produktfehler umwandeln will, weil er den Schaden nicht selbst bezahlen will. Solche offensichtlich hanebüchende Schilderungen tauchen in den Schadenbüros der Versicherer täglich auf. (Ich weiß wovon ich rede, ich bin gelernter Versicherungskaufmann).

Zitat:

Zitat von duffy2512 (Beitrag 2212260)
Es geht mir viel mehr darum nachvollziehen zu können, wie eine falsche Nutzung sich auswirkt und um das eigentliche Thema. Ist das was er erzählt hat irgendwie erklärbar?

Stativ mit Optik und Kamera umgekippt und dadurch ist der Stativfuss durch den unsanften Aufprall abgebrochen.

Zitat:

Zitat von duffy2512 (Beitrag 2212260)
Wenn so etwas einem selbst passiert wie geht man dann damit um?

Beim Sony Service anrufen und den Schaden reparieren lassen.

Fotoversicherung ersetzt den Schaden, wenn man eine hat. Bei teuren Teilen habe ich bisher einen Pannenschutz abgeschlossen. Gibt's leider nicht mehr.

ZU deinem Fall mit der Alarmanlage besteht in dem hier behandelten Fall ein großer Unterschied. Diu wolltest ja eine kaputte Anlage reparieren lassen im Rahmen der Garantie. Bei dir deutet aber nichts darauf hin, dass du an dem Schaden/Defekt selbst schuld sein könntest. Man hat dir nur nicht geglaubt, dass du überhaupt einen Schaden hast. Der ist aber beim kaputten Objektiv ja offensichtlich.

Porty 12.08.2021 20:30

Zitat:

Zitat von duffy2512 (Beitrag 2212270)
Fakt ist, wir waren nicht dabei und können die Schilderungen weder bestätigen noch widerlegen, auch wenn es mit hoher Wahrscheinlichkeit so geschehen ist wie du/wir (inkl. Sony) es vermuten.


Noch mal: So wie der Typ das darstellt, kann es nicht passiert sein, das ist aus Gründen der Festigkeitslehre und Bruchmechanik schlicht unmöglich. Ist ungefähr so, wie wenn du ein Auto frontal gegen einen Baum knallst und versuchst der Polizei zu erklären, dir sei jemand in das unbeschädigte Heck gedonnert und hat dich vor den Baum geschoben......
Zu meinen Aufgaben auf Arbeit zählt auch die Schadensanalyse bei Maschinenschäden, da kriegt man schon mit, was passiert ist. Das steht oft genug im krassen Gegensatz dazu, was mir die Bediener versuchen unterzujubeln. Und sosehr ich Verständnis für durch eine Unachtsamkeit eingetretene Schäden hab, so sauer werde ich, wenn man mir versucht Lügen aufzutischen.
Da geht es nicht darum den Unglücksraben eins drüber zu braten, sondern eine Wiederholung des Fehlers zu vermeiden.
Nur durch diese Kultur, auch Fehler einzugestehen, ist es möglich geworden, die Fliegerei so sicher zu machen, wie sie heute ist. Nur Boeing hat versucht, bei der 737MAX die eigenen Fehler den Piloten in die Schuhe zu schieben. Das hat Ihnen sehr viele Sympathien gekostet und auch eine Menge Geld. Man schätzt, der Schaden für Boeing liegt mittlerweile bei 60 Mrd. $

wus 12.08.2021 22:55

Zitat:

Zitat von duffy2512 (Beitrag 2212270)
Was würdet Ihr tun wenn es bei euch so geschehen wäre wie geschildert?

Ich weiß nicht sicher was ich in dem Fall tun würde, aber sicher würde ich mich extrem ärgern. Am meisten wahrscheinlich über Leute, die dann gut begründet behaupten dass das gar nicht sein kann.

Zitat:

Zitat von Porty (Beitrag 2212285)
Noch mal: So wie der Typ das darstellt, kann es nicht passiert sein, das ist aus Gründen der Festigkeitslehre und Bruchmechanik schlicht unmöglich.

Aber kann es denn absolut nie nicht sein, dass es vielleicht ein einzelner, extrem seltener Materialfehler war, etwa der Schrauben? Lunker im Material, in das die Schrauben greifen? Oder dass das ein Bearbeitungsfehler war? Wir reden hier ja von einem Consumerprodukt, von dem keine Leben abhängig sind. Da gelten andere Maßstäbe in der Produktion.

Porty 12.08.2021 23:57

Zitat:

Zitat von wus (Beitrag 2212296)
I
Aber kann es denn absolut nie nicht sein, dass es vielleicht ein einzelner, extrem seltener Materialfehler war, etwa der Schrauben? Lunker im Material, in das die Schrauben greifen? Oder dass das ein Bearbeitungsfehler war? Wir reden hier ja von einem Consumerprodukt, von dem keine Leben abhängig sind. Da gelten andere Maßstäbe in der Produktion.


Definitiv Nein!
Dann wären die Schrauben beim Aufsetzen aufs Stativ oder beim Hochheben am Stativfuß oder bei irgend einer anderen dynamischen Belastung abgebrochen. Aber nicht beim ruhigen Stehen auf dem Stativ, zumal dort die Schraubverbindung durch das Eigengewicht der Kamera+Objektiv entlastet wird. Das ist ganz simple technische Mechanik......
Alles Andere gibt es nur in Film und Fernsehen. Da stürzt schon mal ein Fahrstuhl ab, weil urplötzlich die Stahlseile reißen, nachdem der Korb 2 Stunden bewegungslos im Schacht hing.......
(zur Info: Die Seile bei einen Fahrstuhl haben die NEUNFACHE Sicherheit) :roll:
Der Typ wollte wohl auf Nummer Sicher gehen, und da ist ihm die Fantasie durchgegangen......
Oder wie heißt es so schön: Eine Ausrede muss plausibel klingen und einer ersten Überprüfung standhalten......
P.s. Natürlich hängt von einem Stativfuß nicht das Leben des Fotografen ab, außer er ärgert sich so sehr, dass er davon einen Herzkasper kriegt.
Ich wollte damit nur darlegen, warum ich auf solche Storys so allergisch reagiere.

minolta2175 13.08.2021 07:20

Sony hat bei einigen Objektive eine abnehmbare Stativvorrichtung mit der Begründung eingeführt:

Dank der abnehmbaren Stativvorrichtung ist ein schneller Wechsel zwischen handgeführten Aufnahmen und Aufnahmen mit Stativ problemlos möglich. Die Vorrichtung kann für Transport und Aufbewahrung bei Bedarf auch entfernt werden. Ein Verriegelungsmechanismus verhindert ein versehentliches Entfernen.

Gezeigt wird aber das die Stativhalterung verdreht wird.

Bei dem FE 600 mm F4 GM OSS aber nicht, sie ist nicht abnehmbar, eine Ausführung der Halteösen für den angelegten Schultergurt wie beim FE 200–600 mm F5,6–6,3 G OSS und einer Arca-Swiss Aufnahme wäre SUPER.

peter2tria 13.08.2021 07:38

Natürlich kann es ein Material- oder Monatgefehler sein.
Aber die Schilderung zu welchem Zeitpunkt und wie der eigentliche Schaden zu Stande gekommen ist, passt einfach nicht.

wus 13.08.2021 14:15

O.K.

Traumtraegerin 05.01.2022 11:43

Guten Morgen. Bevor ich einen neuen Thread eröffne, versuche ich einfach mal hier, meine Frage anzubringen.
Ich nutze für meine Kamera(s) schon länger die Gurte von Peak Design und bin damit ganz zufrieden. Bisher ist nichts kaputt oder abgenutzt, obwohl die "Ankerschlaufen" sich gerne verdrehen.
Jetzt zum eigentlichen Thema: Ich würde anstelle des mitgelieferten Gurtes am 200-600 Tele gerne ein paar der "Ankerschlaufen" anbringen, um bei Bedarf den Gurt von der Kamera direkt am Objektiv anzubringen, um die Kombi zu tragen. Irgendwie bin ich in Sorge, dass die Ösen am Objektiv zu scharfkantig sind und die Schlaufen schnell kaputt scheuern.

Den Cotton Carrier habe ich mir bereits bestellt, um zwischendurch das Kreuz zu entlasten. Daher will ich auch keinen Gurt an die Stativschelle machen.

WB-Joe 05.01.2022 12:14

Servus Sabine,

ich hab die Peak-Schlaufen seit Jahren am 200-600. Völlig problemlos.

Traumtraegerin 05.01.2022 13:06

Oh, das liest sich gut. Ich habe direkt Ersatz-Schlaufen bestellt. :top:

HaPeKa 05.01.2022 13:34

Das handhabe ich auch so, ohne Probleme ... schön ist anders, aber es ist praktisch :top:


→ Bild in der Galerie

Windbreaker 05.01.2022 13:44

Ich hab die Dinger auch am 200-600.

Traumtraegerin 05.01.2022 14:07

Zitat:

Zitat von HaPeKa (Beitrag 2228502)
Das handhabe ich auch so, ohne Probleme ... schön ist anders, aber es ist praktisch :top:


→ Bild in der Galerie

Ich antworte auf so etwas immer: "Wenn ich es schön haben will, färbe ich es rosa!"

Schlumpf1965 05.01.2022 15:42

Zitat:

Zitat von HaPeKa (Beitrag 2228502)
Das handhabe ich auch so, ohne Probleme ... schön ist anders, aber es ist praktisch :top:
...

Sony ist so schon sexy genug :D

Windbreaker 05.01.2022 16:06

Zitat:

Zitat von Traumtraegerin (Beitrag 2228505)
Ich antworte auf so etwas immer: "Wenn ich es schön haben will, färbe ich es rosa!"

IIIhhhhhh!!! wer so was macht, frisst auch kleine Kinder!

minolta2175 05.01.2022 18:17

Zitat:

Zitat von WB-Joe (Beitrag 2228494)
Servus Sabine,

ich hab die Peak-Schlaufen seit Jahren am 200-600. Völlig problemlos.

Mit welchen Gewicht / Kraft darf die Peak-Schlauf belastet werden?

kiwi05 05.01.2022 18:24

Laut Peak Design hält jedes 90kg…….sollte gerade so reichen.

https://www.peakdesign.com/products/anchor-links

Traumtraegerin 05.01.2022 18:34

Ich hatte eher Bedenken, dass die Schlaufen an den Ösen am Objektiv durchscheuern könnten. Aber es scheint ja zu halten.

Windbreaker 05.01.2022 20:30

Zitat:

Zitat von Traumtraegerin (Beitrag 2228532)
Ich hatte eher Bedenken, dass die Schlaufen an den Ösen am Objektiv durchscheuern könnten. Aber es scheint ja zu halten.

Das war anscheinend wirklich früher ein Problem. Aber da gab es mal eine Rückrufaktion von Peak Designund die Dinger wurden gegen neue ausgetauscht. Dabei ist die Seele der Schlaufen wohl verstärkt worden.

Fuexline 05.01.2022 21:32

ich hatte lange die V2 Clips und Tatsächlich beim Tausch vor 2 Monaten war diese schwarze Isolierung gerissen man sah das rote Innenleben, aber obwohl ich fest zog (wollte die dann eh restlos zerstören) brachte ich es nicht fertig sie zum reißen zu bringen, und die neuen V4 sind dicker ummantelt sollten also locker die 90Kg packen

Gerhard55 05.01.2022 22:10

Zitat:

Zitat von Traumtraegerin (Beitrag 2228532)
Ich hatte eher Bedenken, dass die Schlaufen an den Ösen am Objektiv durchscheuern könnten. Aber es scheint ja zu halten.

Auch bei mir bis jetzt ohne Probleme.

WB-Joe 05.01.2022 22:24

Zitat:

Zitat von Windbreaker (Beitrag 2228548)
Das war anscheinend wirklich früher ein Problem. Aber da gab es mal eine Rückrufaktion von Peak Designund die Dinger wurden gegen neue ausgetauscht. Dabei ist die Seele der Schlaufen wohl verstärkt worden.

Das Material wurde verändert, erste Generation ist deutlich rauher und gröber. Die neuen sind deutlich glatter und fester. Ich habe bis heute mit keinen von beiden ein Problem.
Da hingen bereits die D500/800 mit dem 120-300/2,8 und das 150-600Sport dran. Aktuell das SAL300/2,8 und das 200-600 mit A1 und A9.

loewe60bb 06.01.2022 09:49

Es gibt halt, wie so oft, zwei Seiten der Medaille:

1. Seite:
Die Peak- Schlaufen halten es vom Material her locker aus! - Gut!

2. Seite:
Die Schlaufen sehen halt ziemlich filigran aus und hinterlassen deshalb (vielleicht) trotzdem ein mulmiges Gefühl- so ist es zumindest bei mir. :zuck:


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