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Ich bin ja noch Anfänger. Vielleicht liegt es daran, dass ich öfters den In-Camera-Weißabgleich total verhunzt hab und nachher froh über die RAW-Dateien war. Sie machen aber definitiv mehr Arbeit.
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Ernst-Dieter |
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Immerhin haben wir beide eine Gemeinsamkeit: Auch ich hasse es stundenlang Bilder zu bearbeiten, dies rührt jedoch daher dass ich in meinem JOB täglich viele Stunden vor dem PC verbringe. Fotografie ist dient für mich also dem Zweck: WEG vom PC! Aus diesem (Hinter-)Grund habe ich originalraw programmiert, damit ich eben NICHT mehr stundenlang RAWs/JPGs/Videos von der SD Karte importieren und RAWs umwandeln muss, von der eigentlichen Bildbearbeitung ist noch nicht mal die Rede, denn diese benötigt ja danach ZUSÄTZLICHE Zeit NACH DEM IMPORT. 2. Hinter den Einstellungen in der Kamera stecken auch nur Software-Algorithmen... es spielt keine Rolle ob binäre Daten mobile bearbeitet werden (also in der Kamera) oder auf dem PC zu Hause. Und wenn du an den Reglern schraubst und das Ergebnis als Mist empfindest, kann ich dir nur sagen, die Hersteller machen NICHTS ANDERES !! Selbst wenn du NUR OOC-JPG fotografierst hast du in der Kamera bei JEDEM Bild erst mal nur RAW-Daten und diese werden dann seitens Hersteller vorgegebenen Reglern geschraubt, und was DANN dabei als OOC-JPG am Ende rauskommt, empfinde ich als MIST! Hier unterscheidet sich mein Anspruch von deinem. Du bist mit dem OOC-JPG Ergebnis zufrieden, ich nicht. In meinem Bericht http://www.zeeshan.de/fotografie_raw_vs_jpg/0_fotografie_raw_vs_jpg.htm habe ich die Unterschiede schon mal aufgezeigt, das war aber noch mit einer A65. Mit einer A99 sind die Unterschiedliche noch einmal gravierender, weil die JPGs-out-of-RAW der A99 um 2 Blendenstufen weniger Bildrauschen enthalten. Eigentlich reicht es, sich den goldenen Himmel im http://www.zeeshan.de/fotografie_raw_vs_jpg/raw_vs_jpg-25.jpg anzuschauen. Das OOC-JPG hat blasse Farben, der Himmel ist alles andere als gold-gelb! Die Unterschiede würdest du in deinen Bildern erst sehen wenn du jeweils RAW(EV+1,3) und OOC-JPG fotografierst, und dann zu Hause die RAWs mal durch originalraw durchjagst. Danach kannst du die Bilder GEGENÜBERSTELLEN und hast so einen Vergleich! Man muss halt mal in beide Welten schauen, um vergleichen zu können und DANACH sagen zu können was einem besser gefällt. |
Speicher kostet heute nicht mehr die Welt.
Und daher nutze ich immer RAW & JPEG. Für einen ersten Überblick oder die Ansicht am TV o.ä. nehm ich die JPEG's her. Sollen Bilder weiter verarbeitet werden, greife ich auf's RAW zurück und kann so das Letzte aus den Daten herausholen. |
Ich muss sagen, ich fotografiere eigentlich ausschließlich in jpg.
Obwohl raw in manchen Situationen (z.B. Nachtaufnahmen) schon deutlich überlegen ist. Hier ein Beispiel (A550): Habe (schon vor längerer Zeit) zuerst das raw entwickelt und dann das jpg versucht genauso hinzukriegen... links das jpg und rechts das raw Foto. → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
Ich fotografiere ausschließlich in Raw. Warum?
Weil die non-destruktiven Konverter mir alle Möglichkeiten offenlagen. Jeder gute Konverter (und gerade DXO kann das gut) kann so konfiguriert werden, dass beim Importieren bestimmte Bearbeitungen durchgeführt werden. Gerade die automatischen Verbesserungen der heutigen Konverter sind auf einem hohen Niveau und bringen gute Ergebnisse. Meine 300 Urlaubsbilder liegen dann schon mal gut bearbeitet auf der Festolatte. Das kostet kaum Zeit. Dann gehe ich hin und sichte die Bilder und suchen mir jene heraus, die ich einer besonderen Bearbeitung unterziehen möchte. Die markiere ich und nehme einzelne oder alle Bearbeitungen zurück und entwickle nach meinem Gusto. Ich muss also nicht, wie die Jpeg-Befürworter gerne anführen, jedes Bild einzeln bearbeiten! Sondern nur jene, aus den ich das Maximum herausholen will. Und das Maximum kann ich aus sattsam bekannten Gründen (die man auch nicht wegdiskutieren kann) nur aus einem Raw gewinnen. Ich halte aus den oben genannten Gründen (Workflow) auch eine Paraeelspeicherung für obsolet. Noch eine Anmerkung, die wohl bei einigen einen Beissreflex auslösen wird: Ich bin der Meinung, dass viele in JPeg fotografieren, weil sie meinen, die umfangreichen Einstellungen ihrer Kamera unbedingt nutzen zu müssen. Ich habe auch mal so gedacht, aber irgendwann gemerkt, dass die Ergebnisse auch in Raw zu erreichen sind (oft im Detail besser). Ich behaupte mal, dass es keine kamerainteren Funktionen gibt, die ich nicht auch in Meinem Raw-Konverter realisieren könnte. Hier habe ich allerdings Kontrolle über das, was ich tue. Und jetzt drauf. Uwe |
Moin,
hier mal ein Vergleich: Ausschnittvergrösserung ISO 6400. Linkes Bild JPG - OOC, rechtes Bild entwickelt mit DxO mit Prime- Entrauschung. Beachtet auch das Lautsprechergitter des alten Radios unten im Bild. → Bild in der Galerie L.G. Walt |
@zeeshan: Klar schraubt die Kamera auch an den Reglern. Aber wenn sie gut passend zur Aufnahmesituation eingestellt ist, macht sie das gar nicht schlecht und viel schneller als ich..
Ich bin mit meinen Bildern zufrieden wie sie sind. Ich sitze beruflich jeden Tag so 10 Stunden vor dem Computer. Da hab ich keine Lust, beim Fotohobby noch viel Zeit dranzuhängen. Mag sein, dass ich noch bessere Bilder machen könnte, steige ich konsequent auf RAW um. Aber wie gesagt: Für meine Zwecke sind sie OK, ich habe schon einige hundert in Printmedien untergebracht, für deren Zwecke waren sie auch OK und ab und an gefallen meine Bilder auch hier. Die Kunst am Bild ist für mich die Situation zu finden - bzw bei mir meist das Tier finden, anschleichen, knipsen. Man soll sich an dem abgebildeten Motiv erfreuen, weniger an dessen technischer pefektion. Daher ist mein Anspruch an die technische Verbesserung des Ergebnisses vielleicht geringer als bei anderen. Aber klick Dich ruhig mal durch meine Bibliothek hier. Ich glaube katgorisch merklich schlechter als die von Kollegen, die das RAW bevorzugen sind meine Bilder auch gar nicht. Wer meint, die unbestreitbaren zusätzlichen Reserven, die RAW bietet, nutzen zu müssen, zu können und sinnvoll einzusetzen, der mag das gerne tun und sich dran freuen. Ich meine das halt für mich nicht und freue mich auch nicht dran. Viele Grüße Ingo |
Hi Ingo
Gerade deine Tieraufnahmen zeigen wie gut Bilder ooc sein können. Ob du mit RAW und prests einfach noch mehr schaffst weist du erst, wenn du es versuchst. Ich hatte mit der D5D ähnlich gedacht. Mit dem recht unattraktiven Entrauschen der A65 habe ich umgedacht. Für dxo und c1 habe ziemlich gute preset die auf komfort oder maximale Details ausgelegt sind. Ich stelle die gerne zur Verfügung oder entwickel dir gerne mal RAWs, so du welche hast. bydey |
Vergleich II
Moin,
hier nochmal ein Vergleich, links OOC, rechts entwickelt mit DxO. Die Lichtverhältnisse waren etwas schwierig, die Sonne kam schräg von vorne. Ohne RAW -Konverter, wäre das Bild in die Tonne gewandert! → Bild in der Galerie L.G. Walt |
Och, da könnte man aber auch aus dem JPG noch was rausholen, das dem rechten Teil sehr nahe kommt...
Viele Grüße Ingo |
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Im JPG steckt ne Menge mehr drin. Selbst in dieser Briefmarkenauflösung komme ich mit ein paar Klicks sehr nah an die RAW-Entwicklung ran. Wobei das nur eine der unendlich vielen Variationsmöglichketen ist. |
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Es kommt aufs Motiv an. Raw ist dann angesagt, wenn der Dynamikumfang die Belichtungsmöglichkeit des Sensors sprengt. Das ist bei den meisten Motiven nicht der Fall. Da genügt Jpeg vollkommen. Dann ist Raw natürlich angesagt, wenn Collagen oder aufwendige Retuschen in der Nachbearbeitung vorgenommen werden müssen. Wie in der Werbung meist gefragt. Dass sind Arbeiten, die ein Fotoamateur kaum macht. Und wenn - sorry - dann amateurhaft. Die meisten Profis, auch jene, bei denen eine Glanzfotografie in einem Magazin das Endresultat ist, fotografieren in Jpeg. Das sind doch keine Stümper! Letztlich gibt es ein 8-bit Jpeg als Ausgabeformat. Sei es am Monitor oder auf dem Papier. Raw ist also nur eine erweiterte Dynamik in der Zwischenbearbeitung. Ich wiederhole: Bei den allermeisten Motiven unnötig. Teilweise sogar kontraproduktiv, weil der "Raw-Junkie" auf Teufel komm raus jedes Detail aus der Aufnahme kitzelt, bis die Aufnahme schliesslich in einem völlig unhomogenen Bild ihren Niederschlag findet. Die Foren sind voll von solchen Pseudo-HDRs. Noch etwas: Ein Jpeg kann wie ein Raw bearbeitet werden. Inkl. Weissabgleich. Es bedingt aber Photoshopkenntnisse. Wenn erfahrene, professionelle Bildbearbeiter ein Raw bearbeiten, dann machen sie im Konverter nur das Nötigste (Weissabgleich, evtl noch eine TonwertKorrektur). Danach gehts als PSD oder 16-Tiff in den Photoshop, wo mit Ebenen, Masken, LAB-Modus und, und, und ... ganz andere Möglichkeiten offenstehen. In diesem Fall sprechen wir dann auch von einer professionellen Bildbearbeitung. Gruss bubu |
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Ich habe an meiner Kamera eben nicht die gleichen Einstellmöglichkeiten in der Automatik. Besonders die vielen Parameter für Schärfe und NR fehlen. Wenn DRO das Bild ruiniert hat kann ich das jpg nicht mehr retten. Wenn mein preset das Gleiche macht dann korrigiere ich das. Wer zusätzlich jpg aufnimmt braucht diese Automatiken nicht . Aber jedes RAW möchte ich nicht individuell machen müssen. bydey |
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Es ist vollkommener Humbug, beispielsweise 300 Urlaubsbilder einzeln bearbeiten zu wollen. Da lasse ich erst einmal die Automatik ran. I.d.R. habe ich dann das gleiche Ergebnis wie JPG-OOC. Wenn jedoch bei diesen 300 Urlaubsbildern Fotos dabei sind, die etwas Besonderes darstellen (oder bei denen ich von vorne herein vorhatte, diese weitergehend zu bearbeiten), nehme ich mit einem Klick die Presetbearbeitungen zurück und bearbeite diese jungfräulichen RAWs individuell mit allen Vorteilen eines RAW-Formats. Diese Möglichkeit bleibt mir aber verwehrt (die RAW-Entwicklung!), wenn ich von Anfang an nur in JPEG fotografiere. Nach deinen Einlassungen müsstest du dann auch sagen: Wenn JPGEG, dann keine individuelle Bildentwicklung (Denn deine JPEG-OCC sind ja schon fertig. |
Ich sehe schon, wo mein Problem wirklich liegt....bei mir sinds eher 3000 Urlaubsbilder - und das mindestens 2mal im Jahr- von wegen 300, das hatmir nichtmal zu Diazeiten gereicht.
Viele Grüße Ingo |
Mein Argument pro AWR (Rohdatei) lautet:
Außerhalb des Studiobereichs, insbesondere wenn sehr häufig wechselnde Aufnahmebedingungen in kürzester Zeit herrschen, speichere ich fast ausschließlich Rohdaten. Manchmal zusätzlich auch JPG. Hintergrund: Mich hat es mit der Zeit immer mehr genervt, ständig die Parameter für JPG anzupassen, damit diese hinterher ohne Nachbearbeitung verwendbar wurden. Z.B.: Eine Boxgala (6 Stunden) in einer zwielichtigen Halle bildlich dokumentieren. Die Lichtbedingungen sind überwiegend letztklassig (aus Fotografensicht) und ändern sich in schneller Folge ständig. Das Geschehen im Ring sollte mit höchster Konzentration verfolgt werden, ein ansatzloser Schlag kann jeden Kampf abrupt beenden. In so einer Situation an Parametern drehen, macht die Bemühungen um aussagekräftige Bilder zunichte. Alles auf Automatik stellen ist nur für Hilflose ratsam, weil die wechselhaften, grundsätzlich mieserablen, Lichtbedingungen jede Automatik überfordern. Beweis: Es gibt kaum gute Bilder dieses Genres! (Erst recht nicht heftig nachbearbeitete...) Mehr oder minder trifft das auf Hallensport-Fotografie immer zu. Allerdings ist es im Freien nicht unbedingt einfacher, wenn es um schnelle Bewegung, laufenden Entfernungswechsel, etc.. geht. Deshalb meine ich: JPG fertig aus der Kamera ist zwar für die große Mehrheit befriedigend in der Qualität und wird deshalb genutzt; ebenso groß ist allerdings auch die Mehrheit, die Schönwetter-Standardaufnahmen von unbewegten Motiven macht, die meist unendlich wiederholbar sind. (Bis halt der Zufall ein nettes Bild ergibt.) http://www.sonyuserforum.de/galerie/...80&mode=search Servus Gerhard |
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Batch konvertierung über Nacht und gut. Wobei 3.000 die Grenze des funtionierenden Batch überschreitet. Eine Optimierung und Anpassung immer von Nöten. Entweder während der Szene an der Cam oder später am PC. Ist eben auch eine Frage, wann man mehr Zeit hat. bydey |
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Ich kann die Einstellung von Ingo völlig verstehen und es spricht absolut nichts dagegen mit dem zufrieden zu sein was die Kamera liefert. Das man das noch optimieren könnte weiss er, aber es ist ihm den Aufwand nicht wert, weil es in seinem Sujet nur wenig bringt. Das finde ich absolut OK.
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Gruß vom RAW-Junkie Roland |
Hallo Roland,
da bin ich ganz bei Dir! Aber einen Punkt hast Du nicht angesprochen: Zitat bubu52: "Die meisten Profis, auch jene, bei denen eine Glanzfotografie in einem Magazin das Endresultat ist, fotografieren in Jpeg. Das sind doch keine Stümper!" Sorry, aber so einen Unfug liest man selten! Ich habe von den Profis die ich kenne (etliche auch aus Tutorials) KEINEN EINZIGEN gesehen der JPG fotografiert. Die weitaus meisten benutzen LR. L.G. Walt |
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Und nun kehren wir wieder zu einem freundlichen Ton und Fakten zurück, denn schließlich ist Heute der 4. Advent.
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Grüsse Horst |
Schön wie sich hier alle einig sind. Aber geht es hier noch speziell um die Raw Ausgabe über DxO gegenüber den Kamera Jpegs oder ist es ein allgemeiner Thread Raw vs Jpeg geworden?? Denn was man mit Lightroom erreicht, ist ja hier nicht wichtig oder? Ich selber lese gerne mit, allerdings gehts doch nicht mehr um eine spezielle Software. Hier wird über Grundsatzfragen diskutiert.
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sehr interessante Diskussion
Hallo zusammen
Eine sehr interessante Diskussion :-) Ich habe mal das ganze durchgelesen. Ich verstehe beide Seiten. Daher nutze ich teils nur jpg und teils RAW. Je nach Situation halt. Viele "RAW-Extremisten" erinnern mich an "Ich-nutze-nur-bis-max-800-ISO-Extremisten" Das heutige Kamera-JPG bei Sony (kenne es von der A700 und A77II) ist schon sehr gut. Früher war das sicher nicht so. Früher war auch bei den ISO 800 auch Schluss - heute nicht mehr. Teils sind die Meinungen langjähriger Fotografen sehr festgefahren auf die Erfahrungen, die jemand von früher immer noch im Kopf hat. Dass sich das mit dem technischen Fortschritt ändert, lässt man vielmals aussen vor. Soll heissen, dass ich früher auch nur mit JPG arbeitete, da ich RAW nicht verstand und meistens mit den Bildern zufrieden war. Dann kam das Schlüsselerlebnis und ich habe am WhiteTurf in St.Moritz bei greller Sonne und Schnee fotografiert. Schwarze Pferde auf weissen Hintergrund. Da stiess ich mit meiner A700..oder wars noch die KoMi 5d... an die Grenze. Seither schiesse ich immer doppelt - sprich JPG+RAW - Warum? JPG nutze ich, wenn ich nur etwas rumknipse, Stadtbummel, Vereinsanlässe usw. Dann ist mir der Aufwand zu gross für den RAW-Schritt und der Unterschied zum JPG ist marginal. RAW mit der "Autoeinstellung im Batch-Modus" nutze ich dann, wenn ich etwas bewusster fotografiere und im RAW-Converter sehe, dass da alles gut rauskommt. Sprich wenn die Aufnahme-Situation etwas heikler war (Licht, Weissabgleich, Dynamik-Umfang...) - aber nicht extreme Unterschiede habe. RAW im Einzelverarbeitungsmodus (ich bearbeite jedes Foto einzeln und variiere jede einzelne Einstellung leicht bis stark) nutze ich dann z.B. bei einem Modelshooting, bei extremen Aufnahme-Situationen, wenn ich meinen künstlerinschen Freiraum nützen will und z.B. zwei ähnliche Fotos einmal mit einem solchen Farbton/Bildwirkung und einmal mit einem anderen Farbton/Bildwirkung haben will. D.h. damit ich Variationen und spezielle Fotos habe (also ein künstlerischer Ansatz). Oder wenn ich (wie z.B. bei einem Horrorshooting in einer Ruine) spezielle - etwas unnatürlichere - Farben / Lichter haben will. Diese Unterscheidung hat auch viel mit dem Verhältnis Zeit - Nutzen zu tun. Es ist wie immer - im Dorf brauche ich meine 144PS meines Autos nicht - auch nicht den 4x4. Aber auf Pässen oder beim Beschleunigen in heiklen Situation bzw. 4x4 im Schnee sind das praktische Sachen. Daher ein kleiner Tipp für die JPG-Fraktion. Einfach JPG+RAW aufzeichnen und am PC entscheiden, ob mal ein RAW genutzt werden soll. Speicherplatz ist definitiv kein Argument mehr. Auch der Sony RAW Converter ist schon recht brauchbar. Und je nach Sony-Kamera-Modell kann man CaptureOne gratis runter laden. Weihnachtliche Grüsse Harry |
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Allerdings habe ich den Sony Image Data Converter (Raw) gerade vor kurzem für mich neu entdeckt (sogar unter Linux über WINE). Damit erhalte ich aus den Raw Dateien ohne weiteres Zutun fast identische Ausgaben wie sie mir die Kamera Jpeg liefert. Zusätzlich kann ich noch ein paar Kleinigkeiten wie Weißabgleich oder Schärfe anpassen und dann in best möglicher Jpeg Qualität (Einstellung der Kompression) oder in 16 Bit Tiff für weitere Bearbeitungen ausgeben. |
"Einige Features und besondere Modi sind halt nur in Jpeg only möglich, beispielsweise AutoHDR, MFNR und Bildeffekte"
.. genau DAS ist in meinen Augen ein in dieser Diskussion bisher stark vernachlässigter Aspekt - und auch der Grund, warum ich (schweren Herzens) meist im jpg-Modus bleibe. Es ist einfach lästig, z.B. "raw+jpg" eingestellt zu haben und dann mal eben ein paar HDR-Bilder zu machen; Erst wieder die Grundeinstellung ändern, fofotografieren, dann wieder umstellen ... und das womöglich mehrfach an einem Tag ... irgendwann will man schließlich fotografieren und nicht ständig in Menüs navigieren! |
Tikal
Ich war ja auch ein Fan von idc. Dxo kann es genauso gut oder sogar besser. Auch capture one funktioniert. Der Thread war ca. 3 Jahre eingeschlafen. Das er unter neuen Vorzeichen weiter geführt wurde hat ihn überhaupt erst belebt. bydey @monsieur Diese jpg features können gut auch nachträglich gemacht werden. Einzig MFNR ist nicht wirklich simulierbar. Es passt allerdings auch nur für wenige recht statische Motive. bydey |
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Du hast weder auf den detailierten Beitrag von Roland Hank, der dich mehrfach zitiert hat geantwortet, noch hast du irgendwelche Belege für deine Aussagen "Profis fotografieren JPG" etc. erbracht. Es würde mich freuen, wenn statt grosser Worte und beleidigter Leberwurst spielen, wieder sachliche Argumente vorgebracht würden. Gruss Walt |
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Hallo MonsieurCB, ganz genau so hab ich früher auch gedacht! Die Fehlermeldung der Kamera waren darüberhinaus nervig, wenn man im RAW+JPG -Modus war und z.B. in-Camera HDR schiessen wollte. Auch die Multi-Frame-Noise-Reduction -Funktion hat mich damals begeistert! Doch als ich das erste Mal DxO OpticsPro in der Vers.9 getestet habe, musste ich feststellen dass z.B. die Funktion "Single Shot HDR" bessere Ergebnisse als die in-Camera-HDR -Funktion erbrachte! Ebenso konnte ich mit der "PRIME" Entrauschung mindestens gleichgute Ergebnisse erzielen wie mit MFNR (siehe meinen Beitrag #128 in diesem Thread). Beide in-Camera -Methoden haben noch den Nachteil aus mehreren Bildern zusammengesetzt zu werden, sodass sich bewegende Objekte wie Personen oder Blätter im Wind etc. das Ergebnis ruinieren können. Seit der Zeit fotografiere ich in RAW+JPG, wobei ich das JPG eigentlich nur noch zu Vergleichszwecken oder für ein schnelle Übersicht im Browser benötige. L.G. Walt |
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Die meisten Kameras begrenzen die Laufende-Nummer das Bilder auf 9999, und dann geht die Nummernvergabe wieder von vorne los. Mit der A65 musste ich damals voll aufpassen als es soweit war, damit ich rechtzeitig einen neuen Ordner erstelle wenn die Nummerierung wieder von vorne beginnt. Mit meinem Tool originalraw brauche ich mir keine Gedanken mehr machen, ich konzentriere mich SORGENFREI voll und ganz auf die Fotografie! Egal wie viele RAW-Bilder oder Videos-Clips (oder JPGs auf der Karte). Originalraw setzt aus der Laufenden-Nummer und dem Zeitstempel eine neue ID zusammen (gilt nur für die RAW-Bilder und Videos), es können sich also rein theoretisch ca 4 294 967 295 RAW-Bilder in einem Ordner in deinen PC importiert werden (""Maximum number of files in a single folder for NTFS: 4 294 967 295""). Ich mache nur einen Mausklick. Das ist alles. Bei Bedarf fährt originalraw nach der Abarbeitung aller Dateien den PC herunter. Stundenlang vor dem PC Sitzen, das war einmal. Wenn ich dann später mal Zeit habe UND ein paar Bilder MANIPULIEREN möchte, dann habe ich sowohl RAW als auch die JPG-Out-Of-RAW auf dem PC verfügbar. TIP: Beim Import von 65 000 RAW Bildern von der SD-Karte über originalraw empfiehlt es sich: 1. den PC über Nacht arbeiten zu lassen 2. Nach Abarbeitung PC Herungerfahren Schaltzer vor dem starten zu aktivieren 3. Den FastStone-Image-Viewer offen im Ordner C:\max mustermann\DIGICAM\SLTAXY\jpg\ stehen zu lassen, damit die generierung der Thumbnails für die FS-Datenbank ebenfalls über Nacht erfolgt. |
Aber bringt eine Stapelverarbeitung hunderter RAW Bilder, die ganz untershciedliche Helligkeitsverteilungen, ISO Einstellungen und Bildinhalte haben wirklich einen Vorteil im Vergleich zu jeweils zur passend eingestellter Kamera, JPG output und ein paar Klicks in Fixfoto?
Im letzten Urlaub waren das zB Nachtbilder, Makros, Teleaufnahmen, Bilder bei gleissender Sonne, Tiere, Landschaften, Menschen. Iso 100-6400, Kontrastumfang groß, Kontrastumfang klein... . Das soll man alles durch dieselben presets jagen und dadurch mehr rausholen als ich es bisher tue? Beim Einzelbild ja, aber an die Presets one fits all kann ich nicht so recht glauben. Viele Grüße Ingo |
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JPG`s Nachbearbeiten
Hallo liebe Fotofreunde,
erstmal: wer nur JPG schiessen möchte sollte es tun. Bei optimaler Belichtung und unkritischen Lichtverhältnissen ist ein aus RAW entwickeltes Bild kaum besser. In diesem Thread wurde jedoch mehrfach empfohlen JPG-Bilder nachzubearbeiten, was ich nur für den Notfall empfehle. Bei der Nachbearbeitung werden Helligkeits- bzw. Farbbereiche des Bildes gestaucht oder gestreckt, was in jedem Fall zum Verlust von Bildinformation führt. Als Beispiel habe ich mal ein JPG relativ stark nachbearbeitet. Im Histogramm sieht man deutlich dass Lücken entstanden sind. Von den ohnehin nur 256 Stufen sind ca. 100 verschwunden. → Bild in der Galerie Das sieht auf den ersten Blick nicht schlimm aus, wenn man aber das Bild in der 100% - Ansicht betrachtet, kann man im Himmel deutliche Tonwertabrisse feststellen. Das sind genau die fehlenden Teile des Histogramms: → Bild in der Galerie Diesem Problem kann mit der RAW-Bearbeitung Entgehen, da man sich von vorneherein die "richtigen" 256 Bit aus z.B. 4096Bit des RAW-Bildes auswählt :top: L.G. Walt |
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Die sinnfreien 24 MP RAW Bilder einer A65/77/77ii belegen sinnlos 24 Megabytes pro Bild... 18 sinnlose Megabytes pro Bild wären angemessener (native RGB-Auflösung). Hinzu kommt noch das JPG-Out-Of-RAW, das bis zu 15 Megabytes (oder größer) werden kann!! Das sind in Summe: 24+15=39 Megabytes pro Bild! 2. Im RAW und JPG Modus zu fotografieren ist mehrere Blendenstufen sinnfreier!! In jeder RAW-Datei ist das Fertigbild enthalten, es muss nur zusammengesetzt werden (OHNE aufwändige CPU Auslastung!!). Out-Of-Cam-JPG macht dann Sinn, wenn du sagst, du willst unbedingt eine Funktion der Kamera nutzen, in der der Kamerahersteller NUR JPG als Dateiformat erlaubt. Mit RAW+JPG verschwendest du Speicherplatz auf der Speicherkarte UND Akku, weill die OOC-JPG noch eventuell zusätzlich berechnet werden muss, die Buffer-Auslastung steigt unnötig. 3. NUR für die Ansicht am TV reicht wenn die Thumbnails innerhalb der RAWs zur Beurteilung heranziehst. 4. Das RAW Format KANN MAN zur weiteren Verarbeitung(Bildbearbeitung) heranziehen, darf aber kein Zwang sein. Ich lasse aus den RAWs primär JPGs-Out-Of-RAW mit maximaler JPG-Qualität generieren, eine Qualität die man mit JPG-out-of-Cam niemals bekommen wird. Mit Bildbearbeitung hat das NULL KOMMA NULL zu tun. |
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NEIN! JPG-Artefakte bilden sich hauptsächlich an harten Übergängen, Kanten etc. nicht aber wie im Bild im Himmel. JPEG- Qualität stand auf "Fein" und sind im Bearbeitungsprogramm mit 98% JPG-Qualität abgespeichert worden. L.G. Walt |
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Das Bild-Zusammensetzungs-Verfahren, das ich nutze hat GAR KEINEN Preset!! Es gibt DIR als FOTOGRAF genau das, WAS DU FOTOGRAFIERT HAST!! Nicht mehr (!!) und nicht weniger (!!). * Wenn ich als Fotograf bei Kerzenlicht Blende 22 einstelle und ISO 25600 und 1/1000 Sek... dann brauche ich mich nachher nicht wundern wenn das Ergebnis total beschissen ist. * Wenn ich weiß, dass ich als Fotograf meistens im ISO Bereich 1600 und höher fotografiere, dann wäre es sinnvoller eine mit einer 12MP A7S (bald A7S ii mit IBIS) zu knipsen anstatt mit einer 24MP APS-C A65/77/77ii !! * Wenn ich weiß, dass ich als Fotograf meistens im ISO 100 Bereich bei sonnigem Wetter fotografiere und jede Menge Auflösungsvermögen für Crops/Plakate benötige, dann wäre es sinnvoller mit einer 36MP A7r zu knipsen, anstatt mit einer 12MP A7S !! * Eine 24 MP VF mit IBIS ist eben in Kompromiss aus beiden Welten. Hinzukommt noch das passende Objektiv. Kann das Objektiv das Auflösungsvermögen des Sensors ansprechen ? Hat es Lichstark oder muss man ISO auf 25600 stellen ?? Das sind eher die Fragen mit denen man sich primäre als Fotograf auseinandersetzen muss, denn diese sind die Basis dafür, ob die Bilder später OHNE ZUSÄTZLICHE BEARBEITUNG gelungen sind oder ob AUFWÄNDIGE BILDMANIPULATION erforderlich ist. |
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