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Echidna 18.01.2011 23:03

Zitat:

Zitat von konzertpix.de (Beitrag 1134326)
Pinselretuschen wie Staubflecken auf dem Sensor entfernen erledige aber auch ich per Export in Photoshop Elements. Das ist mit Sicherheit komfortabler und vor allem besser geeignet dafür.

Warum ist das komfortabler? :shock: Würde mich schon interessieren. Für einfache Retusche-Arbeiten mache ich nicht den Umweg über Photoshop. Der Retusche-Pinsel in Aperture funktioniert genau so gut und schlecht wie der Bereichsreparatur-Pinsel in PS. Und er hat sogar noch die Kanten-Erkennung.

Aperture 3.1.1 läuft stabil. Bei der Umstellung auf 3.0 hatte es Probleme gegeben. Hier hat Apple aber nachgebessert.

mrrondi 18.01.2011 23:12

Also meiner Meinung geben sich beider Programme nicht viel.
Das war bis jetzt so - aber der Preis von 63 Euro macht die Entscheidung
einfach.
Besonders was ich an Aperture klasse finde, was LR komplet fehlt -
eine direkte Anbindung für ein Fotobuch.
Die Qualität ist klasse - der Upload schnell und unkompliziert.

Eigentlich fast ein Kaufentscheidung mehr für einen MAC statt für einen PC.

konzertpix.de 18.01.2011 23:48

Zitat:

Zitat von Echidna (Beitrag 1134470)
Warum ist das komfortabler? :shock: Würde mich schon interessieren. Für einfache Retusche-Arbeiten mache ich nicht den Umweg über Photoshop. ...

Vielleicht nicht 100% das richtige Wort.

Aperture speichert die Rezeptur zum Ziel; jeder Pinselstrich muß bei weiteren nachfolgenden Änderungen mit einkalkuliert werden und das könnte das Arbeiten schnell ziemlich langsam machen - ich hab's mal mit einer der ersten 3er-Versionen probiert und dabei hing sich Aperture fast auf, weshalb ich diese Option bislang ausgespart habe. Hat Apple da nachgebessert?

PSE rechnet die Striche dagegen sofort ins Bild ein; auch der 100. Strich geht genauso flott wie der 1. über die Bühne. Das ist der Vorteil, den ich eben nutze. Im übrigen ist die kontextsensitive Retusche bei PSE9 schon eine tolle Sache und so nicht in Aperture implementiert.

Neonsquare 19.01.2011 01:47

Zitat:

Zitat von mintracer (Beitrag 1134203)
mag das mal jemand bestätigen oder auch gern dementieren??

Aperture 3 - instabil

es ist hart... aber sowas ist ein totales K.O. Kriterium für mich im Bezug auf apple / imac

Ich wollte dieses Jahr eigentlich komplett umsteigen... jedoch schreckt mich sowas ab... :roll:

Aperture ist ein mächtiges Tool. Es ist recht einfach, selbst die größten Macs damit ins Schwitzen zu bringen. Zum Teil liegt das daran, dass alle Operationen parallel ablaufen - so kann es passieren, dass im Hintergrund gerade über tausend Bilder eine Gesichtserkennung läuft, während man eigentlich gerade an einem anderen Bild Arbeitet. Der erfahrene User merkt das z. B. über das "Aktivitätendialog" in Aperture und pausiert oder stoppt Hintergrundaktionen bei Bedarf. Auch das Importieren und Exportieren von Bildern findet im Hintergrund statt - dabei muss man bedenken, dass Aperture erst beim Export wirklich ein Bild aus dem RAW und den gewählten Anpassungen berechnet – das ist sehr Rechenaufwändig. Last not least wird Aperture bei einem Bild langsamer, je mehr Anpassungen vorgenommen werden, da alle Anpassungen nicht-destruktiv sind und ständig in Echtzeit berechnet werden. Manche Anpassungen (z. B. "Definition", "Kanten glätten") sind dabei stärkere Ressourcenfresser als andere. Mit einem der letzten Updates wurden gerade diese Ressourcenfresser extrem (!!!) beschleunigt. Seitdem sind insbesondere auch die Pinsel gewaltig verbessert worden.

Einen Tipp nochmal, weil man es nicht oft genug sagen kann: Nicht benötigte Fenster (anderer Programme) sollten bei der Benutzung von Aperture geschlossen oder zumindest ausgeblendet werden werden. Jedes Fenster belegt Grafikkartenspeicher und dieser wird von Aperture neben dem normalen RAM extensiv genutzt.

Zitat:

Zitat von konzertpix.de (Beitrag 1134507)
Vielleicht nicht 100% das richtige Wort.

Aperture speichert die Rezeptur zum Ziel; jeder Pinselstrich muß bei weiteren nachfolgenden Änderungen mit einkalkuliert werden und das könnte das Arbeiten schnell ziemlich langsam machen - ich hab's mal mit einer der ersten 3er-Versionen probiert und dabei hing sich Aperture fast auf, weshalb ich diese Option bislang ausgespart habe. Hat Apple da nachgebessert?

Aber Hallo! :) Das war einer der gewaltigsten Speedups seit es Aperture gibt. Sämtliche Pinsel - einschließlich dem Retuschepinsel sind massiv beschleunigt worden. Es ist natürlich immer noch eine Abhängigkeit von der Menge der Änderungen vorhanden, aber es hat sich echt einiges getan.

Zitat:

Zitat von konzertpix.de (Beitrag 1134507)
PSE rechnet die Striche dagegen sofort ins Bild ein; auch der 100. Strich geht genauso flott wie der 1. über die Bühne. Das ist der Vorteil, den ich eben nutze. Im übrigen ist die kontextsensitive Retusche bei PSE9 schon eine tolle Sache und so nicht in Aperture implementiert.

Ein weiterer Tipp: Du kannst die Retuscheanpassung ja auch kurz per Checkbox abschalten, wenn Du die Ergebnisse einer anderen Anpassung schneller sehen möchtest. Ansonsten finde ich den Retuschepinsel in Aperture eigentlich sehr gelungen und auch die automatische Kontextnutzung recht intelligent. Ich hab auch schon ganze Gärtner samt Rasenmäher aus Bildern gestempelt. :lol:
Es kann natürlich sein, dass die Automatismen da im neuen PSE da noch intelligenter sind, aber Aperture ist da meiner Meinung nach wirklich sehr gut. Ich bin auch immer wieder überrascht wie spielerisch schnell man mit den Pinseln und der Kantenerkennung Masken machen kann.

Echidna 19.01.2011 10:42

Zitat:

Zitat von Neonsquare (Beitrag 1134560)
Ich bin auch immer wieder überrascht wie spielerisch schnell man mit den Pinseln und der Kantenerkennung Masken machen kann.

Das kann man eigentlich nur betonen! Da braucht man noch nicht einmal die Umrisse eines Objektes pixelgenau zu umfahren. Durch die Kantenerkennung verbunden mit der wahlweisen Beschränkung auf Lichter, Mittelwerte oder Schatten, geht die partielle Bearbeitung eines Bildteiles locker und zügig von der Hand.

Neonsquare 19.01.2011 15:50

@Echidna
Ich mache mittlerweile sogar Freistellen vor weißem bzw. schwarzen Hintergrund einfach in Aperture per aufgepinselter Gradationskurve. Wenn Aperture jetzt noch einen "Transparenzpinsel" hätte, dann wäre nochmal ein weiterer Bereich für externe Programme für mich gestorben.

Echidna 20.01.2011 12:59

Na ja, ein bisschen vom gewünschten Transparenzpinsel hast Du bereits mit der "Feather-"Funktion der Pinsel. :D

Neonsquare 20.01.2011 13:12

Ich meine eigentlich einen Pinsel, mit dem man Bildbereiche Transparent malen kann.

eac 23.01.2011 00:22

Mal ne kleine Frage an die Aperture Experten: Gibts da eigentlich auch ne brauchbare Doku für? Dieses kleine Aperture Grundlagen Heftchen, daß man sich bei Apple runterladen kann, ist wahrscheinlich nicht ausreichend, um zum Experten zu mutieren.

@Scott Kelby: Hör auf meine Stimme ... du wirst sehr sehr müde ... deine Augen fallen zu ... du beschließt, ein Aperture 3 Buch zu schreiben.

Welchen Verlag soll ich reich machen? Irgendwelche Empfehlungen?

Ackbar 23.01.2011 00:38

Ich nutze zwar Aparture nicht, aber habe diese Videos für einige andere Programme und sie waren eigentlich durchweg sehr gut.
http://www.video2brain.com/de/products-566.htm

Geht m.M.n. auch oft schneller als ein Buch zu lesen und es kommt nicht so schnell zu einem Misverständnis oder der Suche nach der richtigen Schaltfläche.


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