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@Wild!:
Deinen Zynismus kannst Du Dir sparen. Wenn Du schon über einen zu langen Thread meckerst, dann halt Dich doch wenigstens Du mit Deinen unqualifizierten Bemerkungen raus, schon wird er kürzer. Ich habe eine vernünftige Frage gestellt und habe mir kompetente Antworten erhofft (die ich im übrigen auch bekommen habe). Im übrigen fotografiere ich schon seit über 20 Jahren und hab wahrscheinlich mehr Ahnung als so mancher hier - aber das ist eine andere Geschichte. Dies soll eine Kritik sein, die Dich vielleicht zum Nachdenken anregen soll, wie man mit Menschen umgeht. Ich hoffe es bewirkt etwas. Viele Grüße, Frank |
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-die Kamera profilieren (Farbprofil erstellen), -den Monitor, -den Drucker kalibrieren bzw. beim Druckdienst auf einen gemeinsamen korrekten Farbraum etc. einigen -etc. etc... =>Der Workflow muss eben stimmig sein. Und ich glaube kaum, wenn du keinen solchen Workflow hast, dass man wirklich annähernd die Farben eines Motivs richtig reproduzieren kann. Kann sein, dass deine anderen Kameras da näher an der Realität sind, aber bin mir sicher es ginge noch besser bei deinen Kameras und die Alpha und D5D könnte sicherlich dieselben oder gar bessere Ergebnisse mit den richtigen Einstellungen und Weißabgleich und Farbprofilierung erreichen. Für richtige Farbgenauigkeit bzw. korrekte Farben ist es alleine mit dem Weißabgleich mit der Kamera nichts getan, sondern ist vielmehr ein Schritt von vielen. Auch zeichnet jedes Kameramodell oder wenn nicht gar jede Kamera unterschiedliche Farben auf. Kalibrierung beginnt eben nicht nur am Monitor, sondern bereits schon an der Kamera. :( |
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Meiner Meinung nach ist dies ein eindeutiges Herstellerproblem, denn an allen anderen Kameras die ich besitze und besaß gab es das Problem nicht! Aber, damit hier nicht die Meinung entsteht, warum hat der die dann noch, im RAW und manuellen WB mit anschließender Bearbeitung sind die Ergebnisse sehr gut und es gibt schließlich noch viele andere Funktionen an den Cams, die Minolta/Sony ganz klar für mich favoritisieren. |
Immer dieses Jammern.
Also das Probloem vom Anfang ist gelöst, der Vergleich zum Vorgänger entkräftet, das zweite Beispielbild ist ebenfalls ungeeignet (fast keine Farben, weiße, grau oder schwarz helfem dem AWB nicht). Was bleibt, ist 1.) das Problem mit der ungeeingeten Einstellung Glühlampe, das kenne ich ähnlich von meiner Nikon, aber ein Workaround ist so einfach zu finden, dass es m.E. nicht weiter stört (Messung auf Graukarte/Eingabe einer geeigneten Farbtemperatur oder raw). 2.) das Problem mit dem Grün, ich denke, auch ohne Farmanagement sollte es möglich sein, einen Farbton halbwegs abzubilden. Ich würde es zunächst mit manuellem Weißabgleich probieren (oder das Auto nur klein im Bild haben, damit der AWB eine Chance hat), wenn das nicht hilft und Deines Erachtens die Mitbewerber das viel besser können, musst Du wechseln. Aber es könnte sein, dass dann bei Deinem nächsten Auto in rot oder violett ein entsprechendes Problem mit der Canon oder Nikon auftritt. Jan P.S.: Ich habe eine Nikon und lese in einem Nikonforum mit, leider gibt es auch da Probleme mit dem Weißabgleich, gerade bei Kunstlicht. Ich vermute, bei etwas längerer Beschäftigung mit Canon, Olympus, Panasonic, Pentax und vermutlich auch Leica oder Hasselblad wirst Du Probleme bekommen. Aber warum hängst Du das so hoch auf? Früher war es extrem aufwändig und teuer selber farbrichtige Abzüge von Dias oder Farbnegativen zu machen, aus den normalen Labors bekam man eigentlich nie die richtigen Farben. Dank EBV und bestenfalls mit Farbmanagement (aber halbwegs auch ohne) geht das heute viel leichter und besser. |
Mein Männe fotografiert mit Canon, eine Freundin mit Nikon und die haben in Räumen genau das gleiche Problem.
Wo liegt das Problem, für wirklich farbtreue Aufnahmen einen manuellen Weißabgleich zu machen?? |
@Camobs:
Erst verstehen, dann blöd kommen! Eine Graukarte ist eine Karte, die einen genormten Farbton aufweist. Mit einer Aufnahme diese Farbtones kann man in der Nachbearbeitung die originale Lichtfarbe wieder entstehen lassen und Farbstiche vermeiden. Die Betonung liegt hier auf "Nachbearbeitung". Meine Graukarte ist über 25 jahre alt. Früher hab ich mein Densitometer über die Negative laufen lasssen (bei S/W-Filmen) bzw. meinen Wallner Farbcomputer mittels der obligatorischen Graukartenaufnahme die Farbmaske der Negativfilme herausrechnen lassen und die Lichtfarbe korrekt am Vergrößerer eingestellt, heute in PS nutze ich die Pipette. Schreibe mir nach deiner Fragestellung bitte nie wieder so einen Schwachsinn in einen Thread, auch wenn du ihn aufgemacht hast. Wenn man die Problematik des Weißabgleiches verstanden hat, wird man so fotografieren (!), dass selbst eine A700 in Mischlichtsituationen noch vernünftig mit automatischem Weißabgleich arbeitet. In meinem ersten Beitrag über meine damals neue A700 habe ich auch den Weißabgleich moniert. Meine alte A100 konnte das nach dem ersten Eindruck mit der A700 besser. Mittlerweile weis ich, das die A700 einen wesentlich besseren Weißabgleich hat, man muss ihr nur die Chance geben, vernünftig zu arbeiten. Die A700 ist und bleibt keine Knipserkamera. Sie ist zickig, aber darum auch sehr leistungsfähig, wenn man sie halbwegs verstanden hat. Kein, aber wirklich gar kein automatischer Weißabgleich arbeitet von vorneherein optimal. Geht auch gar nicht. Die Automatik ist ein Rechenmodell, in dem die Kamera versucht, das aufgenommene Motiv zu verstehen und zwischen Lichtquellen und Reflektionsflächen zu unterscheiden. Das kann kein Computer in Kameragröße letztendlich immer sicher. Ich fotografiere grundsätzlich immer mit der Automatik und korrigiere den Weißabgleich anhand grauer Motivflächen (grau reicht, egal welches) oder (wenn ich bei der Aufnahme schon weis, dass da nichts graues im Motiv ist) mit einer Graukartenaufnahme nach. Ganz ehrlich, ich nutze meine Graukarte nur sehr selten. Aber ich hab sie immer dabei. Und wenn du dich mal durch meine Bilder klickst, wirst du feststellen, dass ich mit dem Weisabgleich auch in schwierigsten Situationen keinerlei Probleme habe. Das war auch zu analogen Zeiten immer so. Fotografie hat sich noch nie auf das Betätigen des Auslösers beschränkt. Wer das glaubt, hat die ganze Geschichte nicht richtig verstanden. Das Werkzeug Kamera ist, wie jedes andere Werkzeug auch, eines, welches verstanden sein will. Auch den optimalen Dynamikumfang erhalte ich nie aus einer Kamera, mit der ich nur in der Automatikfunktion JPG's fotografiere. Wenn man nur automatisch arbeitet, dann muss man mit gewissen Einschränkungen eben leben. Liebe Grüße Roland |
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Hi Roland!
Deine Fachkenntnisse sind sehr hilfreich und die bezweifle ich auch gar nicht. Da ich wie gesagt fast ausschließlich in RAW fotografiere, war meine Frage glaube ich schon gerechtfertigt, da ich mit JPG´s out of cam wenig Erfahrung habe und einfach wissen wollte, ob das normal ist. Aber bekanntlich macht der Ton die Musik. Und mich in einem Beitrag als lernfaulen Idioten hinzustellen kann ich mir einfach nicht gefallen lassen. Da ich aber mit niemandem hier Ärger haben möchte, weil ich das Forum eigentlich sehr mag, ist die Sache für mich jetzt gegessen, also Schwamm drüber. Einverstanden? Viele Grüße, Frank |
Einfach hier lesen und gut ist.
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Es gibt inbesondere im Netz genügend Fotos von einer Nikon D3 wo bei Kunstlicht das AWB offenbar völig versagt hatte, alles farbstichig bzw. gelbstichig... :roll: Wer's nicht glaub sollte mal eine Nikon D3 in Aktion erlebt haben und mal unter verschiedensten Kunstlichtbedingungen austesten, farbstichig ist der AWB zum Teil bei jeden Hersteller. 2.) Es ist hier bloß kein theoretisches Gelaber sondern Praxiserfahrung eine Weißabgleichskarte zu nehmen und einen manuellen Weißabgleich zu erstellen oder eben einen Color Meter! 3.) Jan gebe ich völlig Recht und stimme ihm völlig zu: Zitat:
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