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In Rio bin ich mal mit der vollen Ausrüstung samt Stativ durch die Marinewerft getigert. Hatte gedacht, ist eine feine Abkürzung, musst nicht außenherum. Es hat ca. 20 Minuten gedauert, bis ich wieder nach draußen komplimentiert wurde, ohne Kontrolle, ohne Begleitung, einfacher Wegweiser für den trotteligen Touristen. In Xi'an hat mir der Hotelpage einen billigen Transfer zum Flughafen über seinen Kumpel verschafft. Wie es sich herausstellt, war der Polizist und wollte mir zeigen, was abgeht. Also waren wir mit Blaulicht unterwegs, zunächst auf der richtigen, dann auf der entgegenkommenden, dann wieder auf der richtigen Spur. Als wir ankommen, will er Erinnerungsfoto am Flughafen haben. Gerne, sag ich, wenn ich auch was vom Flughafen mitbekomme. War kein Problem. Neulich, Südafrika, Kapgegend, Hafeneinfahrt. U-Boot tuckert herein. Die ganze Touristen- und Fotografenmeute reißt die Gerätschaften hoch. Polizei fährt vorbei, nix passiert. usw. usf. Die einzigen, die sich bisher blöd angestellt haben, sind die Amerikaner und die Deutschen. Amerikaner aus Hybris, Deutsche aus Formalität, wenn man das mal so pauschalisieren will. Aber das sind vielleicht auch persönlich Erfahrungen und nicht zu verallgemeinern... |
Auch keine Scheu
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da halte ich es wie du. Dass ich aus Respekt vor meinen Mitmenschen keinem mit der Kamera ins Gesicht fahre versteht sich auch. Ich habe aber Bedenken nach einem Gespräch mit der Security einfach weiterzumachen. Der könnte sich nämlich nicht ernst genommen fühlen und je nach Charakter der Meinung sein, ein Exempel statuieren zu müssen. Das sind mir die Bilder dann auch nicht wert. Werde mich auf die Linie schlagen, dass ich die Kamera nur noch zum Fotografieren aus der Tasche nehme und nicht mehr offen durch die Gegend trage. Gruß rudi |
Privatgelände - öffentliches Gelände
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da liegt ja mein Problem begraben. Wenn ich mein Geld dort hintrage darf ich ungehindert kommen. Wenn ich mich meiner Lust am Fotografieren hingebe, ist es plötzlich Privatgelände. Klingt jetzt ein bisschen hart. Aber auf den Punkt gebracht sehe ich es so, auch wenn alle Beteiligten ausgesprochen nett zu mir waren. Im Nachhinein gesehen stelle ich auch fest, dass ich nie auf den Gedanken gekommen wäre, dass ich mich in einem Einkaufszentrum auf Privatgelände befinde. Das war ganz klar ein falscher Ansatz von mir. Gruß rudi |
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Da war's mir sogar zu blöd das Bild noch heimlich zu machen :roll: ciao Frank |
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Gruß: Joachim |
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Cheers, Sven |
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Die Freigabe von "privatem Grund" zur öffentlichen Nutzung ist nicht genereller Art. Da kann nicht jeder machen was er selbstz für "normal" hält, zumal wenns andere betrifft. Sie ist frei zur Nutzung als Einkaufstrasse oder was auch immer. Nicht mehr. ich kann da auch nicht rein und sagen, ich sei Mopeedfahre oder Fußballer und müsse nun in den Gängen... "Sondernutzung" ist davon nicht umfasst. Und Fotografieren kann stören und rechte beeinträchtigen. Quintessenz: Kein Jurist wird Dir erklären, dass das Fertigen und Veröffentlichen von Fotos aus einer privaten Shopping Mall zulässig sei, wenn keine ausdrückliche Erlaubnis vorliegt oder nur weil kein ausdrückliches Verbot vorliegt. |
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Ich habe mich nicht als eingeschnappte teutonische Dampfwalze benommen sondern bin wortlos weitergezogen. Eingeschnappt war ich erst hinterher als ich drüber nachgedacht habe :roll: Eigentlich war ich eher amüsiert denn das Ding war mehr hässlich als sonstwas. ciao Frank P.S.: Wir gehen übrigens sehr gerne in Strassburg rum und knipsen ein bisschen in die Schaufenster (weil die oft sehr hübsch dekorieren) und bisher hat noch nie jemand was gesagt deswegen ... |
versuch mal, hier auf einem flohmarkt teile eines standes zu fotografieren (ohne personen !), selbst wenn ein zu verkaufendes teil separat steht auf dem boden, wirst du in der regel sofort probleme bekommen :lol:
zu deinem strasbourg - beispiel : glück gehabt, aber nicht rechtens (was mich manchmal aber auch nicht abhält ) |
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