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Da ist mir tobyasd zuvorgekommen. Ich habe auf eine Schmal- und eine Längsseite ein gaanz dünnes Stück selbstklebenden Filz (hatte ich mal im Sortiment mit Schaumgummistreifen zur Abdichtung analoger Kameras angeschafft) geklebt. Dadurch wird das mögliche Spiel eingeschränkt. Und dann auch mit Gummihandschuhen justiert. Der Versatz ist dadurch nur noch minimal. Auch bei mir liegt der AF reproduzierbar gleich minimalst neben dem Schnittbild. Trotzdem konnte ich z. B. bei Bildern mit 200er Brennweite (Tokina 24 - 200) auch bei starker Vergrößerung keinen Unterschied feststellen. Die Bilder sind grundsätzlich unschärfer als z. B. bei meinem 1.4/85 Takumar - vergrößert auf gleiche Bildgröße.
Gruß Helmut |
Hier noch mal der direkte Link: http://www.dyxum.com/columns/other/H...reen/gubbe.asp
Schaut Euch die Bilder doch mal an! Rainer |
Zitat:
Rainer |
Ja, was ich meinte war aber, ob ich korrigiere oder nicht - kein Unterschied in der Bildschärfe. Geht wohl in der allgemeinen Unschärfe dieses Zooms unter - als Preis für die Bequemlichkeit. Und, überprüft mit meinem 28 - 80 Tokina, der AF liegt offensichtlich ganz leicht daneben. Das Bild mit Korrektur ist schärfer.
Gruß Helmut |
So, heute ist meine Schnittbildscheibe eingetroffen :top:
Virtual-Village, war in weniger als einer Woche da. Der Einbau war spaßig, wer vorher im Forum die Einbauanleitung liest ist feige ;) Immerhin hab ich jetzt jede nur mögliche Einbauvariante durch. Kann den Schnittbildindikator wirklich nur empfehlen, ist eine echte Aufwertung für die Kamera. Und funktioniert tadellos. Abweichung zwischen AF und MF nach Schnittbild ist absolut marginal und konsistent über alle getesteten Linsen. Bin also rundum zufrieden. Wobei ich mir selbst bei den wirklich scharfen Festbrennweiten noch gar nicht mal sicher bin, ob nicht sogar der AF minimal daneben liegt. Scharf sind beide...AF und MF, aber zumindest im Moment glaube ich noch, dass MF mit Indikator einen winzigen Tick näher an der Wahrheit liegt. Auf jeden Fall ist die Abweichung des Indikators im Sucher so gering, dass man sich wirklich anstrengen muß, um sie im Sucher zu erkennen. Mal ein Tip für alle Mattscheibenbastler hier: Ich hab die Kamera zum Umbau mit dem Kopf nach unten in ein Reprostativ mit Kugelkopf und Schnellwechsler gespannt. Damit ist die Kamera zum einen bei der Arbeit gut und sicher fixiert, und man hat sie schnell in der Hand, wenn man durch den Sucher schauen muß. Ist auch sehr hilfreich beim etwas fummeligen justieren der Scheibe auf Mitte, welches mit einem feinen Uhrmacherschraubendreher und fertig eingebauter Scheibe (mit Spannrahmen) aber recht zügig geht....einfach die Klinge auf der richtigen Seite zwischen Kameragehäuse und Scheibe schieben und dann mittels leichter Drehung der Schraubendreherklinge in die richtige Richtung verschieben. Dauert mit mehrmaligem durch den Sucher schauen keine 10 Minuten, die komplette Aktion, wenn man wie ich erst einmal herauszubekommen versucht wie rum denn nun richtig rum ist ;) etwa 20 Minuten. Huach...jetzt hab ich endlich wieder eine richtige Spiegelreflex vor der Nase! :lol::lol::lol: Liebe Grüße Roland |
Zitat:
Ein Schnittbildindikator ist das, was ich an meinen AF-SLRs und DSLRs immer am Meisten vermisst habe. Aber weil damit bei all diesen Kameras die Spotmessung keine reproduzierbaren Messwerte mehr liefert, habe ich es letztlich aufgegeben. Es ist mir dann letztlich doch wichtiger, die Belichtung ausmessen zu können, und zwar mit allen Objektiven und nicht nur den ein oder zwei Exemplaren, bei denen der Spot-Messwert noch halbwegs stimmt. Ein Schnittbildindikator ist okay, so lange deine Kamera entweder nur Integralmessung hat oder die Spot- bzw. Mehrfeldmessung über einen Sensor unter dem Spiegelkasten (und einen zweiten halbdurchlässigen Spiegel) gemacht wird. Bei den üblichen AF-SLRs sitzt aber genau dort der AF-Sensor und der Belichtungssensor sitzt am Prisma, d.h. hinter der Mattscheibe. Also: Schade drum. |
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