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Zitat von AGD
Das ist doch wirklich eine doofe Diskussion. Mach doch mal ein Foto bei Blende 16 und eins bei Blende 8 und frage nach welches mehr gefaellt.
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Die Moony-8 hab ich mir nicht aus den Fingern gesogen. Die stammt aus diversen Büchern über Astrofotografie. Natürlich ist das nur ein Anhaltswert. Jeder darf gerne Belichtungsreihen um diesen Wert herum machen und sich die beste Aufnahme heraus suchen. Es spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle. So schluckt Dunst eine Menge Licht.
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98% ist sicher richtig, aber pro Element, nicht pro Linse und 0.98^16 sind eben nur noch 73% also eine halbe Blende. Und bei schlechterer Verguetung ist die Blende schnell voll.
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Was ist denn der Unterschied zwischen Element und Linse? Du verwechselst das glaube ich mit Gruppen, also verkitteten Linsen. Da die Verluste an Glas-Luft-Flächen am größten sind, sind die Verluste bei einem Objektiv, das aus wenigen Gruppen besteht geringer als bei einem mit der gleichen Anzahl an frei stehenden Linsen. Jetzt schau dir doch mal an, wie typische Objektive aufgebaut sind...
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Das Qualitaetsoptik die Transmission beruecksichtigt ist sicher richtig. Deswegen mag Blende 16 eben fuer Qualitaetsoptik stimmen und Blende 8 fuer alles andere. Sigma beruecksichtigt die Transmission zum Beispiel bekannterweise nicht. Mein Minolta 24mm 2.8 ist in jedem Falle eine ganze Blende heller als mein Minolta 17-80mm bei BW 24. Gerade ausprobiert und beide Linsen sind von Minolta.
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Das könnte daran liegen, dass bei kleineren Blendenwerten die Ungenauigkeiten zunehmen. Blende 22 ist ja schon fast am Anschlag. Aber keine Sorge, ich werde das morgen mal mit 24mm FB und 24-105 Zoom ausprobieren.
Gerade einen Qucik-and Dirty-Test gemacht. Raumbeleuchtung, manuelle Belichtungseinstellung (warum wohl?) AF2,8/24 gegen AF3,5-4,5/24-105 beide bei Blende 22: kein signifikanter Unterschied. Das Zoom ist eher einen Touch heller als die Festbrennweite.
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