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ABER: jetzt stell Dir mal oberhalb des a6700-Nachfolgers eine APS-C-Kamera mit - sagen wir - 40 mp vor, dazu auch noch richtig schnell und vor allem in einem großen Gehäuse. Für einen UVP gut 3.000,- €. Warum 40 mp? Ganz einfach: hochgerechnet auf Vollvormat entspräche das grob einem 100 mp-Sensor. Wie cool wäre das denn? Du hast zwar den kleineren Sensor, aber dennoch die feine Auflösung - und Datenmengen, die noch händelbar sind. NIcht nur für Makrofotografen wäre das ein Traum. Und Du gewöhnst die Kundschaft an teure APS-C-Kameras. Ja, ein eher unwahrscheinliches Szenario, aber ein wie ich finde spannendes Gedankenexperiement. |
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Ich habe vor Jahren in der Gründungsberatung gesarbeitet, und wir hatten unter anderem irgendwann mal einen relativ jungen ALG-II-Empfänger als Kunden, bei dem wir im Auftrag des Jobcenters den Businessplan auf Tragfähigkeit prüfen sollten (wg. Gründungsförderung durch das Jobcenter). Die Idee des jungen Mannes war (ohne in die Details zu gehen) grottenschlecht durchdacht und der Businessplan eine noch größere Katastrophe. Aber dieser junge Mann war felsenfest davon überzeugt, dass er Erfolg haben wird. Auf mein Nachfragen nach dem Warum stellte sich Folgendes heraus: In der Schule war erst erst ziemlich, hat aber dann mit staatlicher Finanzierung Nachhilfe- und Förderunterricht erhalten. Das hat tatsächlich dafür gesorgt, dass er erfolgreich einen Schulabschluss erwerben konnte. Wir lernen: "mit staatlicher Förderung wird man erfolgreich."). Dann hat er eine Ausbildung begonnenen, war praktisch auch ganz gut, hatte aber in der Berufsschule wieder Schwierigkeiten mit dem Lernstoff. Also hat er erneut geförderte Nachhilfe- und Förderunterricht erhalten und hat tatsächlich auch die Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen Die bereits gemachte Lernerfahrung wird bestätigt: "mit staatlicher Förderung wird man erfolgreich." Also war für ihn ganz logisch: Erfolgsfaktot wird auch bei seiner Selbstständigkeit die staatliche Förderung sein. Es geht ja auch nicht anders, denn in der Vergangenheit war es ja auch immer die staatliche Förderung, die ihn hat erfolgreich werden lassen. Es läuft halt jetzt auch fast parallel zu damals. |
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Von der Auflösung her gesehen sind eine α7CR im APS-C-Modus und eine α6700 absolut gleichwertig. Das war früher eben nicht der Fall, als bei den KB-Sensoren im APS-C-Modus nur noch 11 Megapixel übrig blieben, während die "echten" APS-C-Kameras 24 MP hatten. Von daher ist halt das Argument hinfällig, mit einem APS-C-Sensor hätte man im Tele-Bereich einen Vorteil. Um den Preis ging es hier gar nicht. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass sie die α7CR zu einem Preis deutlich näher an der α6700 anbieten könnten, wenn sie wollten. Selbst wenn man davon ausgeht, dass der KB-Sensor aufgrund der doppelten Fläche in der Herstellung gut doppelt so viel kostet wie der APS-C-Sensor, würde das keinen Preisunterschied von 2200 € rechtfertigen. |
[QUOTE=DerGoettinger;2336587]
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Du schneidest bei gleichem Abstand zum Objekt bei APS-C eventuell Details am Rand weg und musst dann weiter zurück gehen. Dann hast Du Auflösungsverlust. APS-C lohnt nur noch, wenn man billig und kompakt unterwegs sein will, Und das kann Sony mit der 6700 perfekt. |
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Und ja, ich stimme Dir zu, die Parallelen zu den Debatten über APS-C bei Sony sind auffallend. Das ist jedenfalls mein Eindruck als Leser, der nie A-Mount und nie APS-C-E-Mount verwendet hat. |
Bei den Sony-APSC Kameras scheint mit der 6700 erst einmal Schluss zu sein. Technisch schein mir diese Modell auch ausgereizt zu sein, es sei denn, man packt das so viel neue Technik rein, dass so ein Modell in den Preisbereich der aktuellen E-Vollautomaten kommt.
Und ob das dann noch so kompakt geht, wage ich zu bezweifeln. Daher wohl eher nicht. Ich denke, APSC wird bei Sony den selben Weg gehen wie A-Mount. Nur etwas langsamer. Sony hat ja zwischenzeitlich mit der RX10-Reihe Kameras auf den Markt gebracht, die in Sachen Bildqualität APSC durchaus das Wasser reichen kann. Meine A7 ist teildefekt und so habe ich mir bis zur endgültigen Entscheidung eine RX10 besorgt und bin sehr angetan. Die würde ich anhand meiner Bedürfnisse einer APSC jederzeit vorziehen. Der Erfolg dieser Modellreihe scheint Sony recht zu geben, nicht weiter in APSC zu investieren. Ich meine, Sony wäre technisch durchaus in der Lage gewesen, einen modernen Nachfolger der DSC-R1 mit aktuellen APSC-Sensor zu bauen. Das Sony stattdessen einen hochmodernen 1er Sensor einsetzt, sollte zu denken geben. Daher mein Fazit: APSC hat bei Sony seinen Zenith überschritten und wird langsam, aber sicher sterben. |
Und wo du die RX 10 ansprichst, ich finde es schade, dass das Konzept nicht weitergeht.
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Es gibt nicht wenige Sony-Fotografen die eine RX10x neben ihrer Vollformat betreiben und sich mit Bedacht dafür entschieden und nicht APSC gewählt haben, obwohl sie dafür reichlich Objektive hätten. Gerade diese Gruppe hätte eine Weiterentwicklung der RX10 Reihe begrüßt. Vielleicht gerade, weil APSC für sie keinen wirklichen Mehrwert hat. |
[QUOTE=Dirk Segl;2336589]
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