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A7R III + LA-EA3 + Kenko MC4 1,4x Telekonverter + Sigma 105 HSM F2.8 Macro + Raynox DCR-250. Aufgehellt mit dem Godox V1 + Objektiv-Aufsteckdiffusor. Das geht bis maximal 3:1, ich kann allerdings nicht mehr sagen ob ich mit dem Fokus voll am Anschlag war, die kleine Springspinne war jedenfalls ziemlich winzig. ;) Der Ausschnitt ist auf ca. 3000x2000 Pixel gecroppt. |
klasse Foto ! Und das Freihand, Chapeau !!! :top:
In voller Auflösung betrachtet simuliert die Reflexion von weißem Reflektor und schwarzer Linse ja beinahe eine Pupille in den Frontaugen, dann schielt sie leicht :lol: Zitat usch Zitat:
1. Wenn sie gerade Beute bearbeiten sind sie abgelenkt. Dann kommt man bei entsprechend vorsichtiger Annäherung in Zeitlupe sehr gut an sie ran. 2. MF, Linse auf Minimaldistanz und ganz vorsichtig (siehe 1., nur diesmal in Superzeitlupe) annähern. Springspinnen sind als aktive Sichtjäger sehr neugierig und an ihrer Umgebung interessiert. Klar, könnte ja ein potentielles Opfer sein, oder auch eine Bedrohung. Das kann aber, je nach Köperhaltung, nicht gerade rückenschonend sein. 3. Meine Spezialmethode, nur für Freaks :lol:. Nr. 2 etwas erweitert, kurze Belichtungszeit oder Blitz erforderlich. Manchmal fotografiere ich einhändig und bewege die linke Hand langsam hinter meinem Kopf auf und ab. Die Spinne sieht eine unscharfe Bewegung und findet das überprüfenswert, ...oder haut einfach ab ;). Das schaut total bescheuert aus, aber die Erfolgsquote beträgt mit etwas Übung je nach Art zwischen 30-50 %. Beste Grüße Rainer |
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Für zu Hause verwende ich ein sehr festes und schweres ehemaliges Videostativ, auf dem ich eine Arca-Swiss Platte montiert habe. Trotz der der Stabilität habe ich bei der Vergrößerung auf dem Monitor Bewegungen sehen können, wenn ich nur das Gewicht von einem Bein aufs andere verlagert habe. Ich muss wohl mit meiner Vermieterin mal über Statik am Bau reden. :D Mit meinen bisherigen Möglichkeiten bin ich auf einen Maßstab von 2:1 gekommen: Sigma 105 Macro + Zwischenringe, Blickrichtung senkrecht: ![]() → Bild in der Galerie Das Bild ist ein Stack aus ca 20 Bildern, und da ist noch viel Potential für Verbesserung. So sieht man an bestimmten Stellen immer noch Unschärfe, und ich habe auch noch nicht rausgefunden, welche Einstellungen ich an der Kamera oder in der Nachbearbeitung nehmen kann, um die Blendwirkung der Sandkörner zu unterbinden. Insgesamt, wenn ich meine "primitive" Anordnung und Ausrüstung bedenke, bin ich mit dem Ergebnis aber schon zu 90% zufrieden. :) Diese Blendwirkung ist übrigens auch etwas, das mich bei normalen Fotos von Insekten stets stört, egal ob Makro oder nicht. Chitinpanzer und Insektenaugen können wirklich sehr stark blenden und zu stellenweiser Überbelichtung führen! Bisher umgehe ich das, indem ich Insekten nur noch im Schatten oder bei bewölktem Himmel fotografiere. Falls jemand Tips hat, wie das Problem auch bei Sonnenschein gelöst werden kann, wäre ich dankbar! |
Beim Aufbau habe ich nichts besonderes gemacht. Normales, mittelgroßes Stativ, Kamera schaut senkrecht nach unten. Die Objekte lagen auf einem Tisch.
Auslöseverzögerung war aktiviert (meine ich). Das Bild ist geblitzt, daher kann es bei der Aufnahme selbst keine Verwackelungen geben. Vielleicht ist bei uns der Boden auch stabiler... War auch nur gedacht, um mögliche Abbildungsmaßstäbe konkret zu zeigen. Stacking habe ich bisher für mich nicht zufriedenstellend hinbekommen. Dein Bild sieht doch recht brauchbar aus. Ich habe es schon mit toten Insekten versucht, aber durch die Perspektivveränderungen bei wechselndem Abstand habe ich immer Fehler an irgendwelchen Details gehabt. Irgendwie muss es gehen, aber ich habe es nicht hinbekommen. Daher hoffe ich auf eine Kamera mit (brauchbarem) Fokusbracketing. Die OM1 hat mich da beeindruckt, aber den Rest des Systems mag ich nicht so sehr. Und dass eine geeignete Beleuchtung einer der Knackpunkte ist, mit dem ich auch Schwierigkeiten habe, hatte ich ja schon geschrieben. Am besten finde ich bisher einen Diffusor, den man vorne über das Objektiv klemmen kann. Das klappt dann sogar mit dem eingebauten Blitz ganz ordentlich und der kostet nicht viel. Gruß, Johannes |
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Natürliches Licht bei bewölktem Himmel hat natürlich den Vorteil, dass es recht gleichmäßig ist und dadurch nicht die von dir angeführte Blendwirkung entsteht. Andererseits hatte ich oft das Gefühl, dass die Bilder dann etwas flau und dadurch eher unschärfer wirkten, als wenn mit einem Diffusor geblitzt wurde. Ist aber nur mein subjektiver Eindruck. |
Frage an den TO
Hallo,
Ich mische mich kurz auch mal in die Runde ein... an den TO: du möchtest ja mit einem Abbildungsmaßstab jenseits von 1:1 mir a-mount arbeiten. Genau dafür gibt es doch das Minolta AF 3x-1x Macroobjektiv. Das würde doch deine Wünsche im großen und ganzen erfüllen oder? Es kommt sogar mit Dreibein und Schlitten daher. Ich hatte dieses Objektiv selbst vor einer Weile und war von den Fähigkeiten sehr überrascht und auch überzeugt. Wäre das eine Option für dich? Gruß kiesrudi |
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Ich finde es auf die Schnelle gerade für 1.000 Euro gebraucht, und bei dem Gedanken, was das wohl mal neu gekostet hat, wird mir ein wenig schwindelig. Das ist für mich einfach zu viel. Besonders jetzt, da gestern der Kartenslot meiner a77ii den Geist aufgegeben hat, was nach meinen bisherigen Recherchen dann wohl einen Totalschaden bedeutet, da der Austausch des Mainboards sehr teuer wird. Ich bin auf den Kostenvoranschlag gespannt... |
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