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:mrgreen: |
Nun ja, alles Licht, was je die Erde erreicht hat, ist tatsächlich eingesperrt, bzw korrekter: Durch Absorption (auch auf Film und Sensormaterial) in Wärme übergegangen.
Es ist nur hell, weil (vor allem die) Sonne (und andere Sterne) es permanent neu erzeugt (/en) und nachliefert (/n). Viele Grüße Ingo |
Jetzt bin ich erleichtert :top: ... ich dachte schon, die Fuji Fotografen .... :evil:
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irgendwie eine sehr typische Frage für unsere Zeit.
Das erinnert mich stark an die exponentielle Zunahme der verfügbaren Informationen in unserer Zeit, wodurch aber ja nicht unser Wissen steigt. Ähnlich würde ich sagen, dass es eigentlich nur ein lustiges Gedankenexperiment ist, wie viele Bilder möglich sind oder ob sie schon alle gemacht wurden, sondern die zentrale Herausforderung darin besteht, wie und nach welchen Kriterien ich aus dieser Vielfalt entscheiden "soll", wann ich den Auslöser zu drücken habe... Ich bin geneigt zu wetten, Donald Trump in Unterhose mit einem Döner in der Hand gehört zu der Anzahl aller möglichen Bilder, trotzdem hätte ich das ungerne auf meinem Apparat.... Für die kommende Sony A9RII wünsche ich mir also eine auf statistisch-qualitativer Auswertung begründete Motivklingel... |
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Und klar könnte man jetzt noch überlegen, dass alle doppelten Bilder nicht gezählt werden (und auch die, die für Menschliche Auge gleich sind), hätten wir vermutlich immer noch soooooo viele Bildmöglichkeiten. VERRÜCKT! |
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Gruß Wolfgang |
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Selbst wenn jedes Ding schon fotografiert wurde, können noch unendlich viele (wenn auch nicht unbedingt immer signifikant) andere Fotos davon gemacht werden. :cool: |
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Vielleicht noch ein Gedankenexperiment zu dem Thema.
1) Wenn ein 3-D-Motiv alleine für eine solch immense Vielfalt von 2-D-Abbildungen gut ist; und 2) Die Aufnahme durch das "Festhalten" des Moments eine Herauslösung aus dem Zeitfluss bedeutet, der Moment also "eingefroren" wird und somit ein Moment, der in der realen Welt praktisch sofort der Vergangenheit angehört, mit dem Zeitfluss mitgeführt wird, sich also durch das Erstellen weiterer Fotos ständig der "Datengehalt" des "Jetzt" im Zeitfluss vergrössert; kann es dann soweit kommen, dass der akkumulierte Informationsgehalt in 2-D-Abbildungen irgendwann den der realen 3-D-Welt übertrifft? Scheint irgenwie so, denn die reale Welt liesse sich durch drei Raumkoordinaten, verbunden mit einem Pfad auf der Zeitschiene definieren. Dagegen die Reduktion durch Projektion und das Einfrieren von Momenten durch die "Aufnahme" ermöglicht Massen an unterschiedlichen Darstellungen. - Und da jetzt noch nicht einmal die Backups berücksichtigt. :D |
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