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hpike 19.09.2017 11:33

Ich weiß so aus dem Stegreif nicht mehr ganz genau bei welcher Kamera es war, aber Minolta hat schon entweder bei der Dynax 8000i oder der Dynax7 mit dem Prädiktions-Autofokus geworben. Inweit die jetzt wirklich das gleiche oder ein ähnliches System benutzten, weiß ich natürlich nicht.

kromgi 19.09.2017 12:28

@Peter Antwort 30:
Ach so...
Das hatte ich mir jetzt fast gedacht,... Äpfel mit Birnen und so.
Die Vergleichsbedingungen sollten aber schon vergleichbar sein.... Dann schaun wa mal weiter ... Und der Schock kommt. :shock:

kiwi05 19.09.2017 13:58

???? Kannst du das mal umformulieren, daß ich es evtl. verstehe.
APS-C gegen 1" ist natürlich nicht dieselbe Voraussetzung, aber z.B. 200mm Brennweite sind 200mm Brennweite.
Und wenn ich am Nürburgring an einer Stelle, die ich schon oft besucht habe, mit der FZ1000 sofort deutlich weniger Ausschuss produziere als sonst mit der A77ii/SAL 70400Gii so ist das nicht eingebildet sondern Fakt....bei vergleichbaren Bedingungen.

fritzenm 19.09.2017 14:30

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 1945072)
... aber Minolta hat schon entweder bei der Dynax 8000i oder der Dynax7 mit dem Prädiktions-Autofokus geworben. Inweit die jetzt wirklich das gleiche oder ein ähnliches System benutzten, weiß ich natürlich nicht.

Da stellt sich zunächst natürlich die Frage, ob Minolta wirklich ALLE Technologie damals an Sony weitergegeben hat?

Andererseits, wenn man über solche Technologie verfügt hat, dann wäre zu vermuten, dass Minolta es in ihrem Einstiegsmodell in den DSLR-Markt, die KM7D, auch eingesetzt hätte. Nur war diese Kamera ja nicht unbedingt ein AF-Phänomen.

Es sei denn, die im Gegensatz zu den analogen Modellen nun erforderliche Rechenleistung, die nicht nicht mehr nur für den AF ausreichen musste, sondern auch für die ganze Bildinfo, hätte das überstiegen, was damals machbar war.

Wenn ich mich nicht täusche, hat es auch bei C/N noch etwas gedauert, bis man digital wieder auf dem AF-Niveau der vorherigen analogen Spitzenmodelle war.

fritzenm 19.09.2017 14:41

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 1945136)
....bei vergleichbaren Bedingungen.

Wobei dann schon fraglich ist, ob man bei verschiedenformatigen Sensoren nebst entsprechenden Objektiven noch von Vergleichbarkeit reden kann.

Ok, man kann die Ergebnisse vergleichen, in ihrem Aussehen, Erfolgsrate / Ausschussrate.

Aber von den bewegten Massen im Objektiv, den Fokussierwegen, die Frage ob alle Optimierungs-/Beschleunigungsmöglichkeiten genutzt werden, wie Fokusbegrenzung (am Objektiv; an der Kamera) unterscheiden sich die Systeme schon so stark, dass unter "operativen Aspekten" ein Performancevergleich problematisch wird. Schliesslich auch noch in der Frage der Blenden-Verschlusszeiten-Kombination, da die gleiche nominelle Blende an der Kamera mit dem kleineren Sensor mehr Tiefenschärfe produziert, also auch etwas mehr "Fehlfokustoleranz".

Trotzdem bleibt natürlich auch für die kleinformatigere Kamera die Herausforderungen, überhaupt den Fokus auf einem sich bewegenden Motiv passend nachzuführen.

hpike 19.09.2017 14:43

Zitat:

Zitat von fritzenm (Beitrag 1945145)
Da stellt sich zunächst natürlich die Frage, ob Minolta wirklich ALLE Technologie damals an Sony weitergegeben hat?

Das kann ich natürlich auch nicht sagen. Das weiß ich nicht.

Das mit der fehlenden Rechenleistung bei der KM7D wäre natürlich eine Möglichkeit, aber das dürfte ja heute kein Thema mehr sein.

kiwi05 19.09.2017 15:05

Zitat:

Zitat von fritzenm (Beitrag 1945148)

Ok, man kann die Ergebnisse vergleichen, in ihrem Aussehen, Erfolgsrate / Ausschussrate.

Als Benutzer beider Kamera interessiert mich in diesem Zusammenhang nur das Ergebnis. Und das ist häufiger mit der "simpleren" Kamera besser.
Wenn die A77ii/SAL70400Gii Kombi mal perfekt vorausberechnet, sind die Ergebnisse natürlich besser als mit der 1"Bridge.....aber sie produziert halt viel mehr Ausschuss.

fritzenm 19.09.2017 16:25

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 1945156)
... Und das ist häufiger mit der "simpleren" Kamera besser.

:D Obwohl ich dir da aus eigener Erfahrung durchaus zustimmen kann, gilt trotzdem "Minenfeldalarm". Denn wenn man die Aussage extrem interpretieren wollte, dann käme man zwangsläufig zur Bestätigung des Statements: "...das krieg ich mit meinem XYZ- Smartphone auch hin...". Da stelle ich doch lieber Unterschiede und Vorteile heraus... :D

kiwi05 19.09.2017 16:32

Da gebe ich dir Recht.
Auch in diesem Fall ist es sinnvoll das ganze nicht ausschnittsweise zu lesen, sondern komplett, um durch bestimmte Aussagen nicht falsche Schlüsse zu ziehen.

kromgi 19.09.2017 16:41

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 1945136)
???? Kannst du das mal umformulieren, daß ich es evtl. verstehe.

Punkt 1->
fritzenm schrieb:
Zitat:

Schliesslich auch noch in der Frage der Blenden-Verschlusszeiten-Kombination, da die gleiche nominelle Blende an der Kamera mit dem kleineren Sensor mehr Tiefenschärfe produziert, also auch etwas mehr "Fehlfokustoleranz".
Punkt 2 -> Zum anderen ist doch die angegebene Brennweite nur gerechnet auf KB und nicht echt. Allein das ergibt an sich doch schon eine viel höhe Tiefenschärfe...
Berichtigt mich bitte, wenn ich jetzt ´was durcheinanderbringe.:oops:

Natürlich ist das Ergebnis entscheidend, aber nicht nur das Ergebnis der Schärfe im Focus.
Bei der Bildqualität, bei den sichtbaren Details, beim Freistellen, evt. beim Dynamikumfang sollten schon Unterschiede sein.
Sonst hätten Profi-Kameras keine Daseinsberechtigung.


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