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Die erste Konsequenz war doch bereits Winterkorns Rücktritt, damit hat er ja quasi die Verantwortung übernommen, er ist seinen Job los, auch wenn er nicht am Hungertuch nagt. Das ist doch ganz ähnlich wie bei Ministern, da gibt es auch eine "politische Verantwortung", unabhängig davon, ob sie am Fehlverhalten von Mitarbeitern nun Schuld tragen oder nicht. Über weitere Konsequenzen können nur der Aufsichtsrat, Gerichte oder das (sofern vorhanden) eigene Gewissen urteilen. |
Millionenrente für Ex-VW-Chef Martin Winterkorn als Dankeschön für systematischen Betrug, massiven Stellenabbau und Rekordverluste.
Es ist die dreiste Selbstbedienungsmentalität der Chefetagen, deren das Schicksal der abhängig Beschäftigten, Kunden, auch des Unternehmens letztendlich gleichgültig ist. Nachdem Winterkorn den VW-Konzern in Schutt und Asche hinterlassen hat, darf er sich laut Verträge und Stillhalteabkommen weiterhin ungeschoren und ungeniert bedienen. Seinen jetzigen Erstwohnsitz hat er in München bezogen. Klaus |
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Kannst Du mal erläutern, inwiefern sich M. Winterkorn "ungeniert bedient". Er bezieht die ihm laut Vertrag zustehenden Bezüge oder hast Du andere Informationen? Man kann bei aller berechtigten Empörung auch alles etwas tiefer hängen. Ich fände es ja ebenfalls besser und angemessen, er würde auf 70% der Gelder verzichten, aber so ist die Welt nun mal leider nicht. :shock: Ob VW (angesichts der Mrd.-Kosten dann wohl eher symbolischen) Schadenersatz von ihm fordern wird, wissen wir doch alle nicht. |
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Für die Zeit von Jan. bis Sept. 2016: Zitat:
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Die Macht liegt beim Verbraucher:
Würden morgen 100.000 VW-Kunden zum VW-Händler gingen und erklärten, dass ein VW, Skoda, Audi, Porsche, Seat, NSU, DKW etc. in Zukunft nicht mehr in Frage käme, weil der Konzern betrüge und die Mitverantwortlichen des Skandals noch fürstlich entlohne, so würde das möglicherweise Konsequenzen haben. Nachdem aber wohl 95% dieser potentiellen Kunden vom örtlichen Verkäufer mit einem "das machen die anderen Hersteller ebenso, sie wurden nur noch nicht erwischt" in Bezug auf den "Abgas-Skandal" eingelullt und ruhiggestellt werden können, kaufen sie weiterhin Modelle dieser Automarke(n) und belegen damit, dass es sehr wohl so funktioniert wie es VW vorlebt. An der Kasse werden die Entscheidungen getroffen ! |
Das ist doch bei allen Großkonzernen das Gleiche. Politiker in Österreich bekommen auch selbst wenn sie nur Bürgermeister waren 2 Renten.
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Hi Manfred,
so ist es mit Informationen welche man nicht hat oder nicht hören will, aber Hauptsache man kräht herum. Und was Skandale angeht, dann dürfte ich fast nirgendwo mehr kaufen, und was mach ich dann? |
Fast nirgendwo ist wohl übertrieben, aber es würden wohl einige "ausfallen".....
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Das "nirgendwo" war jetzt nicht nur auf Autokonzerne gemünzt.
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