![]() |
@Dat Ei: Es gibt weiß Gott schlimmere Drohungen… :)
Ich habe sie mir alle inzwischen zweimal angeschaut und bin noch dabei, sie auf mich wirken zu lassen… Ein wirklich starkes Bilderbuch! Und ähnlich, wie ich es auch einst in Indien erlebt habe, spielen die Leute wirklich mit – was für ihr in sich ruhendes Selbstbewusstsein spricht. Asiaten eben! Kannst Du etwas zur Kamera und zum Objektiv sagen? Und vermutlich hast Du keins in Schwarzweiß aufgenommen, sondern sie später nur so abgespeichert? Also gern noch mehr davon! |
Moin Harald,
vielen Dank für Dein Feedback. Zitat:
Zitat:
Die S/W-Konvertierung habe ich natürlich erst daheim gemacht. Dafür setze ich Nik Silver Efex ein. Neue Bilder werden vielleicht Ende des Jahres entstehen. Da stecken wir noch in den Planungen mit unserer Agentur. Dat Ei |
Hallo Dat Ei,
beeindruckende Porträts... Kannst du dich noch an das Gespräch mit der jungen Mutter erinnern? Ist es ohne weiteres möglich (ich war noch nie dort), als Fremder eine verheiratete Frau anzusprechen? Zweite Frage: Warum hast du dem Kricket-Foto den Sepialook verpasst? Ich dachte sofort an die Kolonialzeit. War das auch deine Assoziation? fragt Mainecoon |
Danke, Dat Ei, für Deine ausführlichen Antworten.
Zitat:
Zitat:
Was Du dann allerdings in der Fototasche trägst, nötigt mir Respekt ab: Vier Objektive! Vermutlich machst Du das professionell. Mir wäre es aber zu schwer, weshalb ich für Stadttouren inzwischen auch die A6000 viel benutze – und dann zwar auch drei oder vier Objektive dabei habe, aber nie auf einmal. Je nach Situation sind das mal das Zeiss 4/1670 oder Tamron 18-200 (als tägliches Immerdrauf), das 1,8/35 am Abend und das 2,8/20 für Situationen, wo man nicht groß auffallen will. |
Moin, moin,
Zitat:
Zitat:
Da es früher Morgen war, und mein Anliegen sehr offensichtlich und nicht zweideutig, habe ich mir auch nicht mal ansatzweise einen Kopf darum gemacht, ob es Ärger geben könnte. Ihre Innehalten im Türrahmen, Hochhalten des Kindes und Lächeln war international verständlich genug, dass sie mit dem Photo einverstanden sei. Zitat:
Dat Ei |
Moin Harald,
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Nein, zum Glück ist die Photographie nur ein Hobby. Ich kann und darf ihr nachgehen, aber ich muss ihr nachgehen, nicht erfolgreich sein und auch nicht Themen beackern, die mich nicht interessieren. Zitat:
Dat Ei |
Hallo, Dat Ei,
vielen Dank für die Erklärungen! Es dankt Mainecoon |
Der Iran ist ein Land, wo ich auf jeden Fall noch einmal hin möchte. Selten habe ich (jenseits aller offiziellen Politik und Religion) so umgängliche, selbstbewusste und offenherzige Menschen erlebt. Nahezu niemand hatte Probleme mit dem Fotografiertwerden. Immer wieder kamen stattdessen sogar Menschen auf uns zu, weil sie sich zusammen mit uns ablichten wollten – etwa mit ihrem eigenen Handy.
Einziger Nachteil für unsereinen: Nirgendwo bekommt er sein abendliches Schlummerbier. Zwar soll es ausreichend „schwarze Theken“ geben, meist im geschützten Privatbereich, aber die kennt man als Ausländer natürlich nicht. Auch in diesem absolut schrägen Teehaus Azedegan in einem Kellergewölbe unter einem großen Basar in Isfahan gibt es nur Nullpromilliges. Doch der Laden ist einfach eine Wucht – rappelvoll mit antikem Tand und Plunder. Hier der Chef in seiner Koje neben der Küche. ![]() → Bild in der Galerie Diese Frauen sprachen mich tuschelnd von hinten an, als ich unter einer Brücke in Isfahan Studentinnen fotografierte, die es sich im Schatten der Bögen bequem machten. „Ja, junge Mädchen fotografiert er, aber solche alten natürlich nicht…“, raunten sie mir glucksend zu. Und dann stellten sie sich blitzschnell in Pose… ![]() → Bild in der Galerie Ein etwas eitler Konfektionshändler im Basar neben der Freitagsmoschee von Isfahan. ![]() → Bild in der Galerie Die nächsten Bilder entstanden auch im Straßengeschehen von Isfahan. Ohne Tschador, schulterlangem Schal oder wenigstens einem Kopftuch sieht man praktisch keine Frau. Vor allem jüngere binden den Stoff dann aber so, dass man noch möglichst viel von Gesicht, Schmuck, Make-up und Frisur sehen oder zumindest erahnen kann. ![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie Vor allem Schülerinnen und Studentinnen – hier Mädchen in Shiraz bzw. in einer Moschee in Yazd – sind sehr aufgeschlossen gegenüber europäischen Besuchern. Und sie sprechen auch alle gut Englisch. ![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie Und Omis kämpfen sich derweil an die moderne Technik heran… ![]() → Bild in der Galerie … während ältere Herren lieber dem plauschenden Müßiggang frönen. ![]() → Bild in der Galerie Neugierig und ein wenig vorlaut sind Kinder und halbwüchsige Burschen wohl überall auf der Welt – hier Jungs in der Wüstenstadt Nain. ![]() → Bild in der Galerie ![]() → Bild in der Galerie Zum Schluss noch ein Bild aus dem abendlichem Yazd, eine der schönsten Städte des Iran mit einer noch weitgehend intakten Altstadt ![]() → Bild in der Galerie |
Nochmals: Gesichter aus Laos
|
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:39 Uhr. |