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Ich verstehe überhaupt nicht wo das Problem ist. Das Bild ist in seiner Komposition wirklich gut und hätte fast schon gestellt sein können. Die Personen auf dem Bild sind insgesamt einfach nur Beiwerk einer Situation, die das Zeitgeschehen dokumentiert. In GB wird nun mal gesoffen bis zum Umfallen. Warum soll man das nicht öffentlich zeigen? Weil dieser Sittenverfall irgendjemandem vielleicht nicht gefällt?
Ich finde eine Presse gut, die keine Selbstzensur ausübt. Ich erwarte objektive Berichterstattung und nicht die Darstellung einer Welt, wie sie der Chefredakteur gerne präsentiert. Die Presse in Deutschland ist mir da oft zu zahm, teilweise zu politisch und kommt mir bei einigen Themen gleichgeschaltet vor. Darüber zu streiten ob das Foto nun echte Kunst ist oder nicht, wäre für mich eine akademische und nutzlose Diskussion. Das Bild gefällt mir und das reicht. |
Ich kann den Hype schon nachvollziehen. Das Motiv selbst ist dabei doch eigentlich nachrangig. Die Kompositiion ist erstklassig, alle Personen wirken wie in einem klassischen Gemälde arrangiert Das Eingangsposting "so einfach ist das also" zeugt von reichlich Unverständnis für gestalterische Fragen von situativer Fotografie.
Stephan |
Ich finde das Foto weder unethisch noch "einfach". Es ist eine selten saubere Komposition, Dynamik und Handlung, das Bild lebt und atmet wortwörtlich.
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Zitat:
Aber du hast recht, es ist interessant, was da alles herein interpretiert wird. Gruß Wolfgang |
Und wer definiert, was Kunst ist?
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Originalposting wurde inzwischen geändert...
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Sorry, hatte es doch noch mal um umformuliert, weil ich es selbst zu heftig fand.
Gruß Wolfgang |
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Ich weiß nicht, was alle an dem Bild so verwerflich finden. Das einzige "verwerfliche" was ich sehen kann, ist ein mutmaßlich betrunkener Mann. Wie verwerflich man das nun finden möge, hängt von den eigenen Maßstäben und der eigenen Scheinheiligkeit ab. Das Bild ist deshalb gut, weil die Situation gut getroffen ist. Das lässt es wie arrangiert wirken, ähnlich wie ein Gemälde, das eine Gesamtszene aus vielen Einzelsituationen komponiert. Die Ästhetik des Bildes ist eben eher journalistischer Natur. Sicherlich vielleicht nicht die Form von Ästhetik, die man sich als Hochglanzdruck an die Wand hängt. Wie man die Tatsache, dass das Bild gemacht wurde, an sich verwerflich finden kann, ist mir nun völlig unverständlich. Sicher gibt es ein Recht am eigenen Bild. Doch wenn man jeden immer erst ein Model Release unterschreiben ließe, wäre die ganze bildjournalistische und dokumentarische Photographie hinfällig. Meint ihr der Vietcong auf diesem Photo wurde vorher noch nach seiner Einwilligung gefragt? |
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