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Nein, das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Denn sollte wirklich Streuung in der Emulsion eine Rolle spielen, würde man den Effekt eher stärker sehen.
Sind aber natürlich nur alles Vermutungen... EDIT: Hab ein wenig gegoogelt zum Thema Sphärochromatismus... http://www.telescope-optics.net/seco...chromatism.htm http://www.maa.mhn.de/Scholar/chromatic_aberration.html http://www.optics1.com/pdfs/removing_mystique.pdf http://www.brayebrookobservatory.org...chromatism.htm http://www.lensrentals.com/blog/2010...ly-aberrations http://jkellerphoto.com/blog/2012/02...erochromatism/ |
Soooo, nach einigen Tagen Abstinenz habe ich heute eine Blendenreihe zur Beurteilung der Bildschärfe sowohl im Zentrum als auch in den Bildecken geschossen.
Die 100% Crops findet ihr - natürlich - im Blogeintrag. |
erst mal vielen Dank für die Bemühungen des Threaderstellers beim Testen des Nokton.
Ich habe mir dieses Objektiv ebenfalls gegönnt und war zunächst etwas enttäuscht. Ich muss gestehen, dass ich aufgrund der doch recht euphorischen Beschreibung des Objektives (die ich nicht hier sondern über Google fand) in dem Blog fast gewillt war, meines für unzureichend zu erklären und zurück zu geben. Hier in diesem Thread fand ich dann Klaus' Bilder, die mit den Leistungen meines Objektives eher vergleichbar sind. Auffällig (bei mir) ist eine Neigung zum "Ghosting" oder "Glow" bei großen Blenden, auftretend meist leicht vor der Schärfeebene. Zu sehen ist das nicht unbedingt auf jedem Motiv. Das Objektiv ist wunderbar geeignet, es abhängig vom Motiv entweder als schlecht oder als gut zu beurteilen - ja nach Intension ;-) Die Fähigkeiten reichen bei weitem nicht an die eines Sigma 35 f1.4 heran, aber das Sigma ist mir für die A7 einfach zu groß und die Blendeneinstellung am Adapterring (ich habe ein Nikon-Exemplar) zu fummelig. Viele Grüße Andreas |
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Rainer |
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→ Bild in der Galerie → Bild in der Galerie → Bild in der Galerie |
@Rainer: Nach allem was ich so gehört und gelesen habe scheint der Bereich um 35mm bereits als nicht mehr soo kritisch zu gelten, aber wenn man sich die Konstruktion mal zur Hand nimmt und betrachtet, wie nah die (konkave!) Hinterlinse (Durchmesser ca. 25mm) bereits am Sensor liegt, dann kommen einem gewisse Bedenken, stimmt ;).
---------- Post added 08.02.2014 at 00:41 ---------- Danke für Deine Tipps und Beispielbilder, Klaus. Ich habe das Objektiv erst seit 2 Tagen und bin über Testaufnahmen nicht hinaus gekommen, aber ich sehe genau wie Du EBV-technisch etwas größeren Handlungsbedarf (mutmaßlich selektiv und nicht "über alles"). Ich denke, ich werde mich, wenn es das Motiv zulässt, auch nicht (wie beim Sigma) auf Offenblende verlassen und zusätzlich, noch Aufnahmen mit etwas weiter geschlossener Blende vorsehen, wobei man bei der A7 bereits in der Lupenansicht die Leistung live am Motiv durchaus schon ganz gut beurteilen kann. [EDIT] Das Mövenmotiv sieht sehr schön plastisch aus. Das liebe ich an dieser Brennweite (in Kombination mit großer Blende) :) |
Sean Reid hat gerade heute einen Vergleich von 21mm-Objektiven (Ultron 1,8/21, Skopar 4/21, Elmar 2,8/21) einmal an der A7R und dann der M240 auf seiner Bezahlseite veröffentlicht.
Die Unterschiede sind wesentlich extremer als ich das jemals erwartet hätte. Das symmetrische, winzige Skopar ist an der M ordentlich, das Elmar auch, beide an der A7R sehr mäßig. Das "moderne" Ultron an der M auch im Randbereich allererste Sahne, an der A7R im Randbereich erheblich schwächer. Und die A7R hat ja schon eine spezielle Mikrolinsenanordnung, die solche Objektive "unterstützen" soll. Klar 21er sind schon extrem weitwinklig, aber das Nokton ist das einzige 35er mit Blende 1,2 überhaupt und sicherlich auch keine ganz alltägliche Konstruktion. Ich würde mal vermuten, dass ein 1,4/35er oder 1,4/40er Nokton an der A7R große Probleme haben dürfte. Ich besitze ein Nokton 1,2/35 Version I. An der M9 ist es richtig schön (mal von starken Farbsäumen bei Offenblende abgesehen), an der E-M5 ist das nix und die hat gerade mal einen Crop-2-Sensor. Mein Eindruck ist der, dass der Sensor (Mikrolinsenanordnung, Dicke und Beschaffenheit des IR-Sensors) der Kamera einen extremen Einfluß auf die Abbildungsleistung (Farbverschiebungen, Schärfe im Randbereich) hat. Spiegelreflex-Weitwinkel müssen starke Retrofokuskonstruktionen sein, da ist das naturgemäß alles ziemlich unkritisch. Darum ging es mir bei meiner Bemerkung. Rainer ---------- Post added 08.02.2014 at 01:02 ---------- Zitat:
Rainer |
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Das scheint wohl so zu sein - und so wie es aussieht sind selbst die schrägen Mikrolinsen der A7r recht kompromissbehaftet. Sie funktionieren sicher nur optimal bei darauf abgestimmter Objektivrechnung (wobei diese Rechnung natürlich auch an einer A7 ohne "r" funktionieren sollte). Es wird halt langsam Zeit für den sphärischen Bildsensor ;) |
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