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-   -   Problem mit Monitor Kalibrierung (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=11982)

Tina 12.10.2004 08:55

Zitat:

Zitat von andys
Ich wünsche es mir, in Zukunft nicht mehr in dieser Form eingreifen zu müssen.

das wünsche ich mir allerdings auch :evil:

Die Story mit dem Hilfsarbeiter war ziemlich daneben, sorry. Btw...sind Hilfsarbeiter zwangsläufig dumm ? :?

Gebt es doch einfach auf, miteinander zu diskutieren. Keiner von Euch wird den anderen überzeugen können, also akzeptiert Eure Meinugen gegenseitig doch einfach.

Viele Grüße
Tina

Teddy 12.10.2004 09:34

@Andys

Konkrete Fragen:(absolut ernst gemeint!)
1.) In welchem Bereich haben denn dann die Tools wie Spyder & Co. ihre Berechtigung?
Sie sind doch preislich eindeutig dem ambitionierten Amateur zuzuordnen.

2.) Was sollte ein Amateur mit begrenzten finanziellen Mitteln tun, um seinem Wunsch
nach einigermassen farblich zwischen Monitor und Drucker abgestimmten Ergebnissen
genüge zu tun?

zum Drucker:
Es gibt, wie wir alle wissen, sehr sehr viele unterschiedliche Modelle.
Es gibt sehr sehr viele unterschiedliche (!) Tests zu vielen Druckern.
Es gibt viele unterschiedliche (!) persönliche Erfahrungen mit Druckern.
Jeder, der schonmal WinSofts Ausführungen hier gelesen hat, weiss, dass er für sich den
optimalen Drucker (Epson 2100) gefunden zu haben scheint und seine Überzeugung von
dessen Qualität hier kundtut.
Vielleicht habe ich es ja nur überlesen, aber von Dir wurde keine Alternative genannt.
Und das wäre doch wirklich hilfreich, zumal Du ja entsprechende berufliche Kenntnisse
hast und dir ein fundierter Tip dahingehend zuzutrauen ist.

Kritik ist immer nur so gut, wie die genannten Alternativen bzw. Verbesserungsvorschläge ;)

In diesem Sinne freue ich mich auch auf deine Tips.

Sunny 12.10.2004 11:05

@All,

Bei mir ist im PC-Raum immer!! die gleiche künstliche Belichtung, soll ich dann, wenn mein Spyder da ist, mit diesem Licht klaibrieren??

Klaus Bratz 12.10.2004 11:45

Wenn der Spyder da ist, ist es ein (klick-) Klacks, mal zur Probe und zum Vergleich zwei Profile herzustellen, die ja am Ende des Prozesses von dir einen Namen bekommen. Eins mit deiner Standardbeleuchtung und eins in Dunkelheit. Dann kannst du deine Meinung bilden.

Sunny 12.10.2004 11:47

Zitat:

Zitat von Klaus Bratz
Wenn der Spyder da ist, ist es ein (klick-) Klacks, mal zur Probe und zum Vergleich zwei Profile herzustellen, die ja am Ende des Prozesses von dir einen Namen bekommen. Eins mit deiner Standardbeleuchtung und eins in Dunkelheit. Dann kannst du deine Meinung bilden.

Hallo Klaus,

auf die Idee hätte ich ja auch kommen können :oops:

Klaus Bratz 12.10.2004 11:52

... und warum :oops: ???
hinterher - also wenn man was schon mal gemacht hat, geht es immer etwas schneller. :top:

Jan 12.10.2004 11:58

Hallo andys,
hier stehen konklrete Fragen. Könntest Du aufgrund Deiner Ausbildung / Erfahrung antworten?
Grüße, Jan

WinSoft 12.10.2004 16:28

Ein paar ganz persönliche Ergänzungen zur Monitor- und Drucker-Kalibrierung und -Profilierung:

1) DQ-Tool, Calibration von Photoshop, Adobe Gamma und die Beigaben von Fotowand.de (FT8-Karte, etc.) brachten bei MIR nicht das gewünschte Ergebnis. Erst ein Spyder profilierte optimal! Da man jedoch nicht das auf den Monitor zusätzlich fallende Umgebungslicht abtasten will, sollte man diese Messungen bei totaler Dunkelheit durchführen. Schließlich soll ja der Monitor und nicht das Umgebungslicht gemessen werden.

2) Noch schlimmer sieht es beim Drucker aus! Trotz verschiedener fertiger Profile aus unterschiedlichen Quellen und erst recht nach eigenen Versuchen mit Versuch und Irrtum (und hohen Kosten für Tinte und Papier!) fand ich kein befriedigendes Druckbild, was nicht einmal auch nur annähernd zufriedenstellte, geschweige denn mit dem Monitorbild überreinstimmte. Erst die Profilierung mit einem (sehr teuren) Handspektrometer brachte die gewünschten Druckergebnisse. Auch hier sollte man jedes Fremdlicht vermeiden und die Messungen bei totaler Dunkelheit vornehmen. Mit restlichem Fremdlicht auf der Farbfelderkarte erhält man ein anderes Profil!

3) Beim Papier gibt es durchaus Vorlieben. Hochglanz ist auf dem Epson Stylus Photo 2100 nicht optimal (matte Farbflächen). Erst der 6-Farben-Epson R800 schmiert nach dem Druck eine Glossy-Soße übers Bild und erweckt damit eine nur scheinbar brauchbare Hochglanzoberfläche. Das totmatte Epson Archival Matte Paper bietet eine ursprünglich nicht erwartete Brillanz und Schärfe bei tiefstem Schwarz. Ein solches Schwarz habe ich bei Hochglanzausdrucken noch nicht gesehen, absolut spiegelungsfrei unter jedem beliebigen Betrachtungswinkel.

hansauweiler 12.10.2004 18:32

Hallo !
Da wir ja mittlerweile weit vom Thema dieses threads -meiner Frage nach Problemen mit dem spyder- entfernt sind, auch noch eine "off topic"
Feststellung von mir:
Auch ich verwende Archival Matte Papier auf Epson 2100 und kann die optischen Eindrücke von Winsoft voll bestätigen (matt- hochglanz)
um meine A4 Ausdrucke aufzubewahren stecke ich sie in "glasklare" Plastikhüllen aus PP.
Die Dinger gibt es im Laden in 100er Packs für wenig Geld zb.:von Herlitz
wenn ich die Bilder in der Hülle Leuten zeige, ist die Standardantwort:
Und solche Fotos kann man selber machen ?
Bei echtem Interesse nehme ich die "Glanzbilder" aus der Hülle und finde Erstaunen über das "edle Fotopapier"
Motive, Farben, Papieroberflächen, Qualität, sind sehr subjektive Dinge.
HANS

andys 12.10.2004 19:32

Zitat:

Zitat von Tina
Zitat:

Zitat von andys
Ich wünsche es mir, in Zukunft nicht mehr in dieser Form eingreifen zu müssen.

das wünsche ich mir allerdings auch :evil:

Die Story mit dem Hilfsarbeiter war ziemlich daneben, sorry. Btw...sind Hilfsarbeiter zwangsläufig dumm ? :?

Gebt es doch einfach auf, miteinander zu diskutieren. Keiner von Euch wird den anderen überzeugen können, also akzeptiert Eure Meinugen gegenseitig doch einfach.

Viele Grüße
Tina

Hallo Tina,

Ich möchte nicht Winsoft überzeugen. Er hat seine Methode gefunden mit der er seine Ergebnisse erreicht. Das ist ja auch in Ordnung. Die Wenigsten haben aber den Rechner, vor allem den Monitor, den er hat. Da sind die Vorraussetzungen ganz anders. Ich habe auch einen relativ jungen sehr guten Sony Monitor und weiß von daher, dass die Vorraussetzungen für seine Arbeitsweise super sind.
Nur für den Anwender der einen Labtop hat, für die, die alte Einheiten haben, möchte ich drauf hinweisen, dass sie mit der Methode nicht zum gewünschten Ziel kommen werden. Ich möchte nur die anderen drauf hinweisen, seid vorsichtig mit seinen Lösungen. Die Probleme müssen anders gelöst werden.


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