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cat_on_leaf 20.06.2012 10:40

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 1331850)
......sieht mir das fast so aus, als würde sich der Sensor ein kleines Stück hin und her bewegen... Ist das tatsächlich komplett auszuschliessen?

Ich glaube nicht, dass man das ausschliessen kann. Auch ich würde bei den Schilderungen des TO darauf tippen.

Erlanger 20.06.2012 12:05

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 1331850)
sieht mir das fast so aus, als würde sich der Sensor ein kleines Stück hin und her bewegen...

Hört sich in der Tat fast so an - aber das müsste dann eigentlich schon mehr Anwendern aufgefallen sein!?
Hab auch noch keine Sternspuraufnahmen mit meiner :a:77 gemacht - werde ich demnächst aber auch mal versuchen, wenn das Wetter es wieder erlaubt ;)

Was fällt mir sonst noch ein:
  • Könnte der Spiegel locker sein oder nicht richtig eingerastet?
  • Stabilisator definitiv ausgeschaltet?
  • Mit welcher Auflösung/Einstellungen bearbeitest und exportierst Du die jpgs aus Lightroom? Vielleicht schlägt Dir da die höhe Auflösung der :a:77 ein Schnippchen? Evtl. durch Schärfen, Entrauschen, Korrekturen?

g.t.wolf 20.06.2012 17:18

Den Spiegel habe ich noch ncht überprüft. Werde ich aber gleich mal nachholen.
Stabilisator mittlerwile 3 mal geprüft, definitiv aus.
Ich bearbeite die Bilder in Lightroom grundsätzlich in voller Auflösung und exportiere sie in der Regel auch so als jpg. Die Schärfung nehme ich meist nur moderat vor (allerhöchstens 80/0,8) und entrausche je nach Bedarf. Da ich momentan gerade in Nürnberg sitze und nicht zuhause, kann ich jetzt leider keine Angaben über dies spezielle Bild machen.

Auf jeden Fall mal ein herzliches Danke an alle, die sich diesem Problem bis jetzt angenommen haben.

germinal 21.06.2012 01:00

Bis zum Samstag habe ich hier wohl kein Wetter für so ein Experiment, aber dann versuche ich es mit meiner neuen 77.

aidualk 21.06.2012 06:55

Das "Experiment" müsste doch auch anders nachvollziehbar sein.
Es müssen ja nicht unbedingt Sterne sein: Irgend einen Punkt anvisieren, mit langer Belichtung und mehrfachen Aufnahmen hintereinander sollten sie dann entsprechend pixelgenau übereinander liegen können....
Ich hab das übrigens gestern abend versucht. Mit der A900 hab ich das problemlos hinbekommen. Beliebig viele exakt übereinander liegenden Bilder. Mit der A65 von Frau aidualk irgendwie nicht. Hier waren gelegentlich einige Pixel Abweichung zwischen den Bildern, und ich hab keine Ahnung warum (natürlich Stativ, SSS aus, Festbrennweite, manueller Fokus, Fernauslöser, SVA(A900), 2 Sekunden Vorauslöser (A65) )

Gepard 21.06.2012 08:56

Habe das gleiche mit meiner A77 probiert und auch bei einigen Aufnahmen einige Pixel Abweichung. Alles vom Stativ aus und mit Funkauslöser.

TONI_B 21.06.2012 10:14

Wenn sich das wirklich bei allen A77 bewahrheitet, so wäre die A77 bei dieser Art von Astroaufnahmen doch sehr eingeschränkt...:cry:

Zum Glück wird meine A700 gerade zur Astrokamera umgebaut (Entfernung des AA- und des IR-Filters).

Gepard 21.06.2012 10:48

Ich werde den Versuch heute Abend noch mal wiederholen, nicht das ich etwas übersehen habe.

EarMaster 21.06.2012 10:50

Zitat:

Zitat von aidualk (Beitrag 1332140)
Das "Experiment" müsste doch auch anders nachvollziehbar sein.
Es müssen ja nicht unbedingt Sterne sein: Irgend einen Punkt anvisieren, mit langer Belichtung und mehrfachen Aufnahmen hintereinander sollten sie dann entsprechend pixelgenau übereinander liegen können....

Naja, das schöne an Sternenspuren ist, dass man gleichzeitig auch noch ein zeitliches Element mit drinnen hat. Dadurch kann man thermische Effekte recht gut ausschließen, weil diese nicht die komplette Spur gleichförmig verschieben würden. Bei feststehenden Punkten könnte man das nicht so leicht ausschließen.

Ich könnte mir vorstellen, dass die :a:77 denkt ein paar ihrer Randpixel seien defekt oder aus dem Bildkreis geraten, weil sie nur schwarz liefern, und deswegen welche auf der anderen Seite dazunimmt, weil auf denen irgendwo ein Stück Stern zu sehen ist. Das wäre für diesen Einsatzzweck in der Tat unpraktisch (wobei die Verschiebung in diesem Fall recht einfach automatisch zu korrigieren sein müsste, da ja genug Referenzpunkte exisitieren).

Man 21.06.2012 11:36

Ich vermute nach wie vor die bewegliche Aufhängung des Sensors wegen SSS als Ursache.

Denkbar wäre z. B.
- der Sensor wird nach der Aufnahme absichtlich geringfügig bewegt, um zu vermeiden, dass sich die Position einarbeitet/verfestigt und sich damit das Losbrechmoment erhöht/ die Genauigkeit des SSS abnimmt
- die Aufhängung des Sensors ist sehr weich, um einen möglichst schnell reagierenden SSS zu ermöglichen. Die Fixierung des Sensors erfolgt erst mit der Aufnahme. Das hat den Vorteil, dass bei einer plötzlichen mechanischen Belastung, durch welche der Sensor bewegt wird (z. B. Sturz der kamera) nicht fast zwingend der SSS mechanisch beschädigt wird, da der SSS zu diesem Zeitpunkt nicht fest mit der SSS-Mechanig (Piezoelemente) verbunden ist.

Das sind aber alles nur (weit hergeholte) Vermutungen und damit eigentlich schon ein Fall für das Caffee. :oops:
Wissen müsste es der Hersteller - wurde dort schon mal gefragt?

vlG

Manfred


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