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raul 07.05.2012 12:23

Hallo Thorsten,

ich halte es da mit Toni's Vermutung der Fokussierung. Schau dir mal in deiner mittigen Croptabelle die zweite Zeile an und achte auf den violetten Aufkleber hinten im Bokeh. Da sieht man deutlich bei ein und derselben Blende drei verschiedene Schärfen, beim Tamron ist das Ergebnis am schärfsten (wenn man das so nennen darf). Ich vermute daher auch, dass der Fokus beim Tamron in deinen Aufnahmen zu weit hinten liegt und würde das mit dem Schlitten mal testen.

Grüße,
raul

thedigital 07.05.2012 12:40

Verstehe was Du meinst.

Manuelles Nachfokussieren brachte keine bessere Schärfe außen.
Ich glaube, das, was Du anmerkst, kommt noch on top. Ich prüfe aber nochmal an den Originalbildern ...

Camobs 08.05.2012 22:19

@Toni_B: es ist viel geschrieben worden seit gestern; aber was ich sagen wollte: wenn ich merke, daß ein Objektiv irgendwo unscharf ist, dann schau ich schon, wo und an was es liegt - dann ziehe ich meine Konsequenzen draus.
Aber ich baue keine Test-Sets auf und überprüfe jedes Objektiv bis in die letzte Ecke nach irgendwelchen Schärfeabfällen bei Blende x,y,z, in der Mitte, an den Rändern und wenn es ginge vielleicht auch hinter dem Foto.... Bitte verzeih meinen Zynismus, aber mein Ding ist es eher ins Studio oder rauszugehen und zu fotografieren.

Viele Grüße,
Frank

Tikal 08.05.2012 22:40

Zitat:

Zitat von Camobs (Beitrag 1315403)
... Aber ich baue keine Test-Sets auf und überprüfe jedes Objektiv ...

Sorry, das ich mich einklinke. Das generelle Problem ist die Unsicherheit und Angst davor, irgendwelche Probleme zu haben, die man nicht auf dem ersten Blick merkt. Man möchte halt vermeiden, von Anfang an einen (sagen wir mal jetzt) Backfokus zu haben, der nur bei geringer Schärfeebene stört (nur ein Beispiel). Es wäre bei ansonsten schönen Fotos dann doch etwas schade, vor allem weil es vermeidbar gewesen wäre.

Aber solche aufwendigen, für extremen Situationen und 100% Ansichten sind vielleicht übertrieben. Ob das in diesem Fall übertrieben ist, möchte ich nicht beurteilen. Das muss jeder selbst wissen und sollte durchgeführt werden, wenn das Gewissen es verlangt. Dabei spielt es meiner Meinung nach überhaupt keine Rolle, ob die Tests aussagekräftig und korrekt gemacht sind.

rudluc 08.05.2012 22:54

Zitat:

Zitat von Camobs (Beitrag 1315403)
Bitte verzeih meinen Zynismus, aber mein Ding ist es eher ins Studio oder rauszugehen und zu fotografieren.

Dann merkst du natürlich erst nach Ablauf einer 14-tägigen Umtauschfrist oder gar nach Ablauf der Garantie, auf einmal und durch Zufall, dass eine Ecke des neuen und sündhaft teuren Objektivs, die bisher nie durch eine abbildungstechnisch anspruchsvolle Struktur ernsthaft gefordert worden ist, eine grottige Abbildungsleistung liefert.
Tja, dann ist es zu spät für eine Reklamation und du darfst dann nochmal über deine geäußerte Einstellung nachdenken.

Wenn du nur ausdrücken willst, dass man vor lauter Testen nicht das Fotografieren vergessen soll, dann stimme ich dir natürlich voll zu. Aber auch dann ist es gut, die Schwächen der eigenen Objektive hinreichend zu kennen, sie in seinen fotografischen Entscheidungen bewusst zu umgehen oder einfach zu wissen, auf welche Stärken man sich bei welchen Exemplaren 100%ig verlassen kann.
Nein, ich sehe das Testen der eigenen Objektive als einen Erkenntnisgewinn und es ist nichts Verwerfliches daran, Zynismus hin oder her.

Rudolf

dreilandpictures 08.05.2012 23:39

Zitat:

Zitat von rudluc (Beitrag 1315409)
Dann merkst du natürlich erst nach Ablauf einer 14-tägigen Umtauschfrist oder gar nach Ablauf der Garantie, auf einmal und durch Zufall, dass eine Ecke des neuen und sündhaft teuren Objektivs, die bisher nie durch eine abbildungstechnisch anspruchsvolle Struktur ernsthaft gefordert worden ist, eine grottige Abbildungsleistung liefert.
Tja, dann ist es zu spät für eine Reklamation und du darfst dann nochmal über deine geäußerte Einstellung nachdenken.

Wenn du nur ausdrücken willst, dass man vor lauter Testen nicht das Fotografieren vergessen soll, dann stimme ich dir natürlich voll zu. Aber auch dann ist es gut, die Schwächen der eigenen Objektive hinreichend zu kennen, sie in seinen fotografischen Entscheidungen bewusst zu umgehen oder einfach zu wissen, auf welche Stärken man sich bei welchen Exemplaren 100%ig verlassen kann.
Nein, ich sehe das Testen der eigenen Objektive als einen Erkenntnisgewinn und es ist nichts Verwerfliches daran, Zynismus hin oder her.

Rudolf

Dem kann ich zu 100% beistimmen!
Es bringt schon was wenn man weiss bei welchen Brennweiten und Blenden ein Objektiv das Maximum bietet.
Habe überigens heute mein Tamron 17-50 bekommen und bin gespannt wie es sich im Verhältniss zum Minolta 17-35 schlägt.
Paar Testbilder habe ich heute schon gemacht.
Fazit: Brauchbar!
Ob es besser ist wie das Minolta? Also in der Brennweite, sicher.
Aber sonst??
Das Minolta ist einfach wirklich sehr scharf!

Grüsse

Thomas

TONI_B 09.05.2012 07:23

Zitat:

Zitat von Camobs (Beitrag 1315403)
@Toni_B: es ist viel geschrieben worden seit gestern; aber was ich sagen wollte: wenn ich merke, daß ein Objektiv irgendwo unscharf ist, dann schau ich schon, wo und an was es liegt - dann ziehe ich meine Konsequenzen draus.

Nur stellt sich halt die Frage, ob beim TO wirklich DAS Objektiv unscharf ist, oder ob schlicht und einfach ein Fehlfokus bei so mancher Aufnahme vorliegt. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich mit meinen Einwänden darstellen. Und welche Konsequenzen willst du aus einem falsch durchgeführten Tests ziehen? Objektiv weggeben, obwohl es möglicherweise doch eine gute optische Leistung bringt?

Metalspotter 09.05.2012 08:59

Zitat:

Zitat von Camobs (Beitrag 1315403)
Aber ich baue keine Test-Sets auf und überprüfe jedes Objektiv bis in die letzte Ecke nach irgendwelchen Schärfeabfällen bei Blende x,y,z, in der Mitte, an den Rändern und wenn es ginge vielleicht auch hinter dem Foto.... Bitte verzeih meinen Zynismus, aber mein Ding ist es eher ins Studio oder rauszugehen und zu fotografieren.

Dazu kommt ja noch, das die meisten "Haushaltstests" eh nicht richtig taugen.

Zitat:

Zitat von rudluc
Dann merkst du natürlich erst nach Ablauf einer 14-tägigen Umtauschfrist oder gar nach Ablauf der Garantie

Wenn ich innerhalb der Garantie/Gewährleisung merke, das die Linse nicht richtig fokussiert, dann kann ich die doch immer noch einschicken und justieren lassen.
Die 14 Tage Umtauschrecht bringen doch nur den Vorteil, das man ein anderes Objektiv bekommt, welches im schlechtesten Fall auch wieder falsch justiert ist.
Und damit geht das Spiel von vorn los.

Und mal ehrlich, wenn ich in 24 Monaten Benutzung bei einem Objektiv nicht feststelle, das es nicht richtig justiert ist, dann wird es mich auch weiterhin nicht stören.

Tom 09.05.2012 09:53

Zitat:

Zitat von Metalspotter.de (Beitrag 1315465)
...wenn ich in 24 Monaten Benutzung bei einem Objektiv nicht feststelle, das es nicht richtig justiert ist, dann wird es mich auch weiterhin nicht stören.

Wobei Du je nach Einstellung des Verkäufers bereits nach 6 Monaten in Beweisnöte geraten kannst...

Metalspotter 09.05.2012 13:27

Da interessiert mich der Verkäufer doch gar nicht, da geh, bzw. schick, ich direkt zum Hersteller.
Hat bisher immer gut geklappt.


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