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erwinkfoto 14.11.2011 02:49

Moment mal, das war KONICA-minolta, die die Kamerasparte an die Wand gefahren hat... ;)

Conny1 14.11.2011 11:40

Zitat:

Zitat von jrunge (Beitrag 1249397)
Tja, nur meine beiden D7Ds haben mehr als fünfmal soviele Auslösungen wie meine A700, bei der A700 musste ich die Spiegelmechanik nach 6000 Auslösungen reparieren, bei den D7Ds kenne ich diesen Fehler nicht. Und nein, ich nutze die 5 Bilder/s der A700 äußerst selten. ;) Vielleicht doch nur ein Konstruktionsfehler? :evil: Wie bei den Einstellrädern? :roll:
Eigentlich nur gut, dass Sony keine Spiegelmechanik mehr bauen muss. :lol:

Jürgen, Du sollst es zuerst erfahren.

Künftige Sony Modelle sollen nur noch mit Fingersensoren statt Einstellrädern ausgestattet werden, da Sony der Überzeugung ist, damit diesen Anachronismus aus der Fotoindustrie wirkungsvoll ersetzen zu können. Mit derlei berührungssensitiven Elementen habe man einschlägige Erfahrung in allen Sparten des Elektronikkonzerns.
Die geschädigten A700 Kunden sollen auf Antrag durch einen oder auch mehrere „Tamagotchi Familitchi“ entschädigt werden (je nach Häufigkeit des erneuten Auftretens des Produktionsfehlers und dessen kostenpflichtiger Reparatur). Man wolle sich da sehr kulant bei der Vergabe zeigen. Der Versand solle noch vor Weihnachten 2013 erfolgen, die Nachnahmegebühren seien allerdings vom Empfänger zu entrichten. Das alles ist Sony. :top:

Tom 14.11.2011 14:02

Zitat:

Zitat von Shooty (Beitrag 1249356)
Es ist nunmal ein Mechaniches Bauteil das abnutzung unterliegt ...

Nö, das Teil (Rastnase) wird i.d.R. genau einmal beansprucht, bei der Montage.
Dann ist der Blechrahmen an Position und hält den Spiegel.

Wenn die Nase nun abbricht, gibt es folgende Möglichkeiten:

- Materialfehler -> verantwortlich Sony bzw. deren Lieferant
- Materialermüdung -> Konstruktionsfehler, verantwortlich Sony
- Montagefehler -> verantwortlich Sony
- Manipulation jedweder Art (das schließe ich hier mal aus) -> verantwortlich der Manipulateur

jrunge 14.11.2011 16:42

Zitat:

Zitat von Conny1 (Beitrag 1249456)
Jürgen, Du sollst es zuerst erfahren.

Künftige Sony Modelle sollen nur noch mit Fingersensoren statt Einstellrädern ausgestattet werden, da Sony der Überzeugung ist, damit diesen Anachronismus aus der Fotoindustrie wirkungsvoll ersetzen zu können. Mit derlei berührungssensitiven Elementen habe man einschlägige Erfahrung in allen Sparten des Elektronikkonzerns.
...:top:

Rolf ich danke für diese Info. :top:
Ähnliches hatte ich auch schon gelesen, in Anlehnung an den feststehenden Folienspiegel sollten die Einstellräder ebenfalls feststehend sein und sensorisch auf eine Kombination aus gemessener Körpertemperatur und Oberflächenfeuchtigkeit des Zeigefingers reagieren und damit die richtigen Werte zum Gelingen des Fotos vollautomatisch einstellen. :cool:

Entschuldigung für's OT, aber das erheitert vielleicht ein wenig das Thema Konstruktionsfehler. ;)

jrunge 14.11.2011 16:45

Zitat:

Zitat von oskar13 (Beitrag 1249400)
Bei Minolta war halt alles besser. Die wussten sogar wie man die Camerasparte an die Wand fährt.:mrgreen:

Mal schauen, ob Sony dazu auch 77 Jahre benötigt. Das erlebe ich dann alllerdings nicht mehr. :mrgreen:

Tom 14.11.2011 17:48

Das schaffen die schneller, daran habe ich wenig Zweifel...

Shooty 14.11.2011 19:23

Zitat:

Zitat von Tom (Beitrag 1249496)
Nö, das Teil (Rastnase) wird i.d.R. genau einmal beansprucht, bei der Montage.
Dann ist der Blechrahmen an Position und hält den Spiegel.

Doppel nö ;)
Es wird jedesmal seitlich Druck auf die Nase ausgewirkt wenn sie das eingerastete Bauteil am Platz halten soll, also wirkt bei jedem einzelnen Auslösen eine Kraft auf das Teil.
Das kannst drehen und wenden wie du willst. Is halt so. :top:

Wenns die Nase wegschießt hat das Material also nimmer gehalten, ist ermüdet oder wie auch immer.
Ich sehe da keinen Konstruktionsfehler ... und wieso das Material so gewählt wurde das es bei dieser belastung brechen kann und die Nase abfliegt ... was weis ich .. wird schon nen Grund haben.
Bin kein Kamerakonstrukteur und Erlaube mir daher keine Meinung dazu zu habe.

jrunge 14.11.2011 19:34

Zitat:

Zitat von Shooty (Beitrag 1249640)
... und wieso das Material so gewählt wurde das es bei dieser belastung brechen kann und die Nase abfliegt ... was weis ich .. wird schon nen Grund haben.
Bin kein Kamerakonstrukteur und Erlaube mir daher keine Meinung dazu zu habe.

Na klar hat das einen Grund: Wie schon zu lesen war, fliegt das abgebrochene Teil zwischen die Verschlusslamellen, dann kann der Verschlus auch gleich mit verkauft werden. Also kein Konstruktionsfehler, sondern ein innovativer Kamerahersteller hat an der richtigen Stelle gespart, um seinem Servicepartner Aufträge zu verschaffen. :crazy: :mrgreen:
Fuktioniert allerdings bei SLTs so nicht mehr. :itchy:

Tom 14.11.2011 21:08

Zitat:

Zitat von Shooty (Beitrag 1249640)
Doppel nö ;)
Es wird jedesmal seitlich Druck auf die Nase ausgewirkt wenn sie das eingerastete Bauteil am Platz halten soll, also wirkt bei jedem einzelnen Auslösen eine Kraft auf das Teil.
Das kannst drehen und wenden wie du willst. Is halt so. :top:

Wenns die Nase wegschießt hat das Material also nimmer gehalten, ist ermüdet oder wie auch immer.
Ich sehe da keinen Konstruktionsfehler...

Das ist Deine Sicht der Dinge, meine sieht anders aus.
Wenn durch Benutzung gewisse Materialeigenschaften (Dauerscherfestigkeit) überbeansprucht werden (Materialermüdung eben) und das Teil vorzeitig den Geist aufgibt (also vor Erreichen der Lebensdauer des Klappspiegelmechanismus und des Verschlusses), dann ist das eindeutig ein Konstruktionsfehler.
So wie damals der zu weiche Verschlußnocken an der D7. Und das gehört auch genauso reguliert.
Aber Sony legt ja erwiesenermaßen wenig Wert auf Kundenbindung, also sei's drum...:flop:

Zitat:

Zitat von Shooty (Beitrag 1249640)
... und wieso das Material so gewählt wurde das es bei dieser belastung brechen kann und die Nase abfliegt ... was weis ich .. wird schon nen Grund haben.

Mögliche Gründe hatte ich oben genannt. Such Dir einen aus.
Am wahrscheinlichsten: am Material gespart.


Zitat:

Zitat von Shooty (Beitrag 1249640)
Bin kein Kamerakonstrukteur und Erlaube mir daher keine Meinung dazu zu habe.

OK, deine nicht vorhandene Meinung hast Du ja hier zur Genüge kundgetan.

Ich erlaube mir dagegen eine maschinenbauerisch gestützte Meinung zu haben, zu äußern, und dabei zu bleiben... ;)


Zitat:

Zitat von jrunge (Beitrag 1249645)
Wie schon zu lesen war, fliegt das abgebrochene Teil zwischen die Verschlusslamellen, dann kann der Verschlus auch gleich mit verkauft werden. Also kein Konstruktionsfehler, sondern ein innovativer Kamerahersteller hat an der richtigen Stelle gespart, um seinem Servicepartner Aufträge zu verschaffen. :crazy: :mrgreen:

:top:
Das nennt man auch konstruktive Lebensdauerbegrenzung... :lol:

André 69 14.11.2011 21:34

Hallo,

... ich gebe zu, daß ich etwas enttäuscht bin was die Lebensdauer eines solchen Gerätes betrifft. Auf der anderen Seite ist es aber auch kein Auto wo es genügend sicherheitsrelevante Teile gibt - und damit auch schon mal einen Rückruf.
Aber aus einem solchen Defekt muss man nicht gleich eine Grundsatzdebatte führen!
Hier im Forum herrscht doch eh selektive Wahrnehmung - kein Mensch wird alle virtel Jahre schreiben, daß es seiner Cam noch gut geht ;) - aber jeder Fehler wird wahrgenommen.
Auch wenn ich zugebe schon anderer Mütter Töchter angeschaut zu haben, so bekommt Sony von mir warscheinlich noch eine 2. Chance mit der A77, aber erst wenn die leidlichen Abstürze Geschichte sind! Ich kaufe keine Beta-Produkte!
Da ich meine Objektive mit bedacht gewählt habe, hätte ich zwar Aufwand, aber vermutlich wenig Verlust - aber so weit denke ich noch nicht.

Gruß André


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