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Kurt Weinmeister 09.03.2022 10:48

Zitat:

Zitat von Crimson (Beitrag 2236479)
Auto zieht am Stammtisch mehr... hat einfach das größte Empörungspotential...

Oder auch nur, weil man es täglich auf dem Weg zur Arbeit sieht und auch sofort spürt.
Die Gasrechnung kommt einmal im Jahr und die kann ich zum Teil auch durch mein Verhalten beeinflussen. Ein Grad kühler und Pullover statt T-Shirt.
Beim Dieselpreis sprechen wir aber eher von 60-70 Cent. Das macht dann schon fast ein Hunni im Monat (bei obiger Rechnung) aus. Wenn jemand 2.000€ netto im Monat nach Hause trägt, ist das schon nicht unerheblich.

Kurt Weinmeister 09.03.2022 10:51

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2236494)
… die sich an den antirussischen Sanktionen beteiligen.

Oder eher an den Pro-Ukrainischen? Die Sanktionen sollen Putin und seinesgleichen treffen. Nicht das russische Volk.

perser 09.03.2022 11:01

Zitat:

Zitat von Kurt Weinmeister (Beitrag 2236496)
Oder eher an den Pro-Ukrainischen? Die Sanktionen sollen Putin und seinesgleichen treffen. Nicht das russische Volk.

Na ja, Stefan, was hat die Ukraine davon, wenn man Russland weniger Waren und Erdöl abnimmt, McDonald & Co dicht macht usw.? Natürlich treffen Sanktionen, die massiv die Wirtschaft eines Landes schädigen sollen und wollen (Baerbock: "Wir treiben Russland in den Ruin!") immer und überall und vor allem das Volk. Das war auch bei Syrien, dem Iran, Venezuela usw. so. Man will ja auch das Volk treffen, damit es dann womöglich gegen die eigene Regierung aufbegehrt. Das ist seit je die Logik westlicher Sanktionen...

turboengine 09.03.2022 11:04

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2236494)
Putin sprach bereits von "spiegelgleichen" Gegenmaßnahmen. Schauen wir denn mal...

Das nimmt in der Industrie doch keiner mehr ernst. Die sind eh pleite. Da zahlt keiner mehr per Vorkasse für Lieferungen aus Russland.
Das ist reine Propaganda für die eigenen Leute.

turboengine 09.03.2022 11:09

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2236498)
Na ja, Stefan, was hat die Ukraine davon, wenn man Russland weniger Waren und Erdöl abnimmt, McDonald & Co dicht macht usw.?

Man kann ja ein Z für Zu an den McDonald´s kleben.
Dafür gibt es nebenan leckere Piroggen aus heimischer Produktion. Ist eh viel ökologischer.

Kurt Weinmeister 09.03.2022 11:11

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2236498)
… was hat die Ukraine davon, wenn man Russland weniger Waren und Erdöl abnimmt …

Darüber ließe sich trefflich streiten. Aber das hat a.) dann nichts mehr mit diesem Thread zu tun und b.) würde es zu stark ins Politische abdriften.
Bevor hier die Moderation einschreiten müsste, würde ich das lieber hier gleich beenden.

perser 09.03.2022 11:24

Zitat:

Zitat von Kurt Weinmeister (Beitrag 2236501)
Aber das hat a.) dann nichts mehr mit diesem Thread zu tun und b.) würde es zu stark ins Politische abdriften.
Bevor hier die Moderation einschreiten müsste, würde ich das lieber hier gleich beenden.

:top::top:

Ich sehe es auch so. Wir haben dazu mal kurz unsere Meinungen ausgetauscht, und gut ist es... ;)

turboengine 09.03.2022 13:56

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2236490)
Was hat das KonTraG mit mit meiner Frage zu tun?

Du suchst die immer ein Fitzelchen heraus und stellst ein unspezifische Frage um ein Stöckchen hinzuhalten und Kommafehler zu finden.

Dann hat immer alles mit allem zu tun.

BeHo 09.03.2022 14:12

Nein, Du hattest geschrieben "Anstatt den Markt das Problem managen zu lassen wird ins fallende Messer gegriffen. Keine gute Idee.".

Das impliziert, dass der Markt alles löst und sich die Politik heraushalten soll. Im Ernst?

Du hattest dann auch geschrieben "[...], dass schon von sich aus viele Marktteilnehmer kein Öl aus Russland mehr beziehen. Shell hat das heute publik gemacht, andere machen stillschweigend dasselbe."

Shell hat das heute publik gemacht? Aha. Garantiert hätten sie es auch gemacht, wenn es kein Embargo gäbe? Aber Sanktionen sind ja Deiner Meinung nach dann doch ok, aber man sollte nicht darüber reden. Aber veröffentlich werden müssen sie halt, und damit weiß es in kürzester Zeit prinzipiell jeder.

Mit anderen Worten: Ich verstehe Deine Argumentationen nicht.

Zu Blinken: So wie ich es verstanden habe, war/ist das Importverbot von russischem Öl in die USA schon beschlossene Sache.

turboengine 09.03.2022 14:50

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2236521)
Mit anderen Worten: Ich verstehe Deine Argumentationen nicht.

Andere verstehen schon. Aber nachdem dies nichts mit der Energiewende im engeren Sinne zu tun hat verfolge ich das auch nicht mehr weiter.

steve.hatton 09.03.2022 16:22

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2236480)
Wäre ja sehr schön aber wo steht das?

https://www.bruegel.org/2022/02/prep...t-russian-gas/

Ich lese da nur, dass die Regasifizierungsanlagen nicht voll genutzt werden.
...f.

Ich kann nur wiedergeben, was der Herr von Bruegel im TV sagte.

Selbst wenn die Zahlen stimmen, also 30% Auslastung, so muss das nicht heißen, dass mehr auf dem Markt verfügbar ist.

Über die Regelfähigkeit etc. der Gasleitungen weiß ich wenigbis gar nichts - wenn dann nur aus der Jugend, dass in Ingolstadt eine aus dem Süden ankommt - ob das hilft wenn in der Adria LNG-Schiffe anlegen, kann ich natürich nicht beurteilen.

Eine Umstellung von jetzt auf gleich wird aus den von Dir beschriebenen Rahmendaten nicht funktionieren -.

perser 09.03.2022 17:00

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2236475)
Die Benzinpreise finde ich zwar auch hoch, aber mal ehrlich, bei 20.000km Strecke* und 8 Litern Verbrauch auf 100 km sprechen wir bei 30ct Mehrpreis von nicht mal 500 € p.a.an Mehrbelastung im Jahr...

Mit Verlaub, lieber Steve, aber das ist schon sehr blauäugig gerechnet. Dass ich mehr als 20 000 km Strecke im Jahr mache, ist vielleicht noch mein privates Problem. Aber wenn ich sehe, dass ich vor meinem Urlaub Anfang Februar für den Liter E10 zwischen 1,68 und 1,74 € gezahlt habe und meine preiswerteste Tankstelle um die Ecke nun im Moment 2,26 € anzeigt, sind wir nach Adam Ries schon bei einem Plus von bis zu 58 Cent. Und wenn ich den Trend der letzten Tage verfolge, fürchte ich, dass das noch nicht das Ende der Preisspirale ist.

Ganz davon abgesehen, haben viele Familien, vor allem solche mit Kindern und/oder pflegebedürftigen Angehörigen, zwei Autos. Dann verdoppelt sich die Belastung also noch.

ha_ru 09.03.2022 18:39

Hallo,

wie schon gesagt kann man das pauschal nicht beantworten. Umso wichtiger ist es nicht die zu entlasten, die sich die Mehrbelastung leisten können (da gehöre ich dazu) , sondern die, die am Ende vom Geld noch zu viel Monat übrig haben. Denn wenn die Wirtschaft stottert, stottern auch die Staatseinnahmen

Insbesondere Pendler mit vielen Personen (Heizkosten) im Haushalt. Da bei Lebensmitteln die Preise gerade auch stark anziehen wäre mein Vorschlag, sofort das Kindergeld zu erhöhen (den Kinderfreibetrag, der nur Gutverdienenden wie mir nützen, dagegen nicht). Für Pendler könnte man bei der Lohnsteuer einen entfernungsabhängigen Freibetrag bei der Lohnsteuer einführen und die KM-Pauschalen erhöhen. Der Staat nimmt schon durch die Umsatzsteuer auf die gestiegenen Spritpreise auch mehr ein. Der gestiegene Spritpreis entfaltent schon genügend Lenkungswirkung.

steve.hatton 09.03.2022 20:59

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2236531)
Mit Verlaub, lieber Steve, aber das ist schon sehr blauäugig gerechnet. Dass ich mehr als 20 000 km Strecke im Jahr mache, ist vielleicht noch mein privates Problem. Aber wenn ich sehe, dass ich vor meinem Urlaub Anfang Februar für den Liter E10 zwischen 1,68 und 1,74 € gezahlt habe und meine preiswerteste Tankstelle um die Ecke nun im Moment 2,26 € anzeigt, sind wir nach Adam Ries schon bei einem Plus von bis zu 58 Cent. Und wenn ich den Trend der letzten Tage verfolge, fürchte ich, dass das noch nicht das Ende der Preisspirale ist.

Ganz davon abgesehen, haben viele Familien, vor allem solche mit Kindern und/oder pflegebedürftigen Angehörigen, zwei Autos. Dann verdoppelt sich die Belastung also noch.

Nun gut, dann sind es 58ct, also doppelt so viel, wie ich berechnete, aber wenn eine Heizkostenvorauszahlung mal geschwind mehr als verdoppelt, ist das für die meisten Familien dramatischer.

Wenn eine Familie zwei Autos hat, fährt sie ja nicht doppelt so viel, oder?

Die steuerlichen Absetzbarkeiten halte ich für Humbug, da sie sehr spät bei Verbraucher ankommen, wenn dann benötigen Geringverdiener sofort eine Entlastung.

Und bitte nicht schon wieder eine Kindergelderhöhung, das ist eine Frechheit gegenüber kinderlosen Paaren, Rentnern und alleinstehenden.

Robert Auer 09.03.2022 22:23

Apropos Energiewende, z.B. bei meiner Gasheizung: mein Gasversorger hat die monatlichen Abschläge von 118€ auf 304€ angepasst. Ich verbrauche rd. 2.350 m3 Gas im Jahr und würde ja gerne in eine umweltfreundlichere Heizung investieren, aber ich weiß nicht in was, bzw. was wirklich zukunftsfähig ist.
  • Pellet-Heizung ist angeblich nicht (mehr) zukunftsträchtig
  • Fernwärme ist in meinem Wohngebiet noch nicht spruchreif und die Stadt verbietet dabei meine 3 (Not-)Kaminöfen
  • Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe (z.B. Vitocal 250-S) ist im Altbau nur für den Hybridbetrieb (= zur Ergänzung eines bestehenden Heizkessels mit einer Wärmepumpe) angesagt
  • Ein eigenes Blockheizkraftwerk ist für mich unwirtschaftlich und braucht zudem Gas
  • Für Solarpaneele ist meine Dachform und auch die Ausrichtung nicht optimal
  • Für Windstromanlage ist mein Haus & Wohnumfeld (Luftwirbel) nicht optimal
Habt ihr eine Idee?

Stechus Kaktus 09.03.2022 22:47

Beim unserem letzten Auto (Baujahr 2001, Verbrauch 7,5l E5) lagen die Spritkosten in der Zeit von 2003 bis 2016 bei 9,7 ct/km, das Maximum war im Jahr 2012 mit 12,25 ct/km.

Bei den hier aktuellen 2,08 €/l für E10 und dem im Winter überdurchschnittlichen Verbrauch liegen die Spritkosten unserer inzwischen auch schon 7 Jahre alten Familienkutsche bei 9,25ct/km.

Wer im Jahr 2022 mit 8l/100km unterwegs ist, sollte sich, unabhängig von der aktuellen Situation, mal überlegen, ob das Auto und/oder der Fahrstil zeitgemäß sind.

turboengine 09.03.2022 23:47

Zitat:

Zitat von Robert Auer (Beitrag 2236547)
Habt ihr eine Idee?

Wärmepumpe und dafür optimierte Heizkörper.
https://www.vogelundnoot.com/at/prod...aermepumpe.htm

turboengine 10.03.2022 00:11

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2236432)
USA will Ölimporte aus RUS einstellen.
Twitter-Meldung 8.3. 14:58 Uhr.

..und heute am 9.3. ist der Ölpreis um sage und schreibe 13% gefallen. Paradox?
Das Embargo selbst ist nicht das Problem sondern die Angst zu spät einzukaufen treibt die Preise. Ist die Entscheidung erst mal gefallen ist dann die Luft raus. Marktpsychologie.

ha_ru 10.03.2022 00:22

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2236543)
Und bitte nicht schon wieder eine Kindergelderhöhung, das ist eine Frechheit gegenüber kinderlosen Paaren, Rentnern und alleinstehenden.

Das sehe ich ganz anders. Denn
- Kinder kosten einen 6 stelligen Euro-Betrag bis sie in den Beruf wechseln (bitte auch den Mehrbedarf an Wohnraum usw. mit einrechnen)
- funktioniert ohne eine gesunde demografische Struktur unser Rentensystem nicht
- haben Rentnerhaushalte statistisch ein höheres Pro-Kopf-Nettohaushaltseinkommen als Erwerbstätige, wenn nur einer in der Familie erwerbstätig ist sieht es bei vielen ziemlich mau aus
- schlage ich ja die Abschaffung des Kinderfreibetrags vor

Man könnte argumentieren junge Erwachsene aus andern Ländern zur Zuwanderung zu bewegen, aber das wäre gegenüber den Ländern nur dann fair, wenn wir deren Ausbildungskosten übernehmen.

Ich sehe natürlich auch das zu viele Rentner in die Grundsicherung fallen und von Armut bedroht sind. Aber das eine kann nicht gegen das andere gesetzt werden.

Robert Auer 10.03.2022 00:55

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2236550)
Wärmepumpe und dafür optimierte Heizkörper.
https://www.vogelundnoot.com/at/prod...aermepumpe.htm

Danke für die Info!

flyppo 10.03.2022 01:13

Zitat:

Zitat von ha_ru (Beitrag 2236554)
Das sehe ich ganz anders. Denn
- Kinder kosten einen 6 stelligen Euro-Betrag bis sie in den Beruf wechseln

Ganz einfache sinnfreie Frage: Warum soll der Steuerzahler für diesen Mehrbedarf aufkommen?

BeHo 10.03.2022 01:17

Könnten wir Familienpolitik hier rauslassen?

Das hat nur marginal etwas mit Energiewende zu tun.

flyppo 10.03.2022 01:26

Klar, habe nicht damit angefangen.

BeHo 10.03.2022 01:32

Das habe ich auch nicht behauptet. Ich schrieb nicht von ungefähr "wir" und nicht "du". :)

flyppo 10.03.2022 02:11

Zitat:

Zitat von BeHo (Beitrag 2236559)
Das habe ich auch nicht behauptet.

:top:

Itscha 10.03.2022 10:11

Zitat:

Zitat von Robert Auer (Beitrag 2236555)
Danke für die Info!

So ganz ohne Aufwand, wie die in ihrer Werbung tun, wird es dann wohl nicht gehen. Man beachte die Steckdose, die jeder Heizkörper benötigt.
Aber interessant ist es schon.

perser 10.03.2022 10:13

Steve, ich bin sprachlos! Ich hatte von Dir bisher eine völlig andere Meinung. Aber was Du nun hier verkündest... :flop:

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2236543)
Wenn eine Familie zwei Autos hat, fährt sie ja nicht doppelt so viel, oder?

Oft schon, auch weil es eben nicht nur tägliche Touren zur Arbeit sind, sondern auch andere, um etwa Kinder oder pflegebedürftige Angehörige zu fahren.

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2236543)
Die steuerlichen Absetzbarkeiten halte ich für Humbug, da sie sehr spät bei Verbraucher ankommen, wenn dann benötigen Geringverdiener sofort eine Entlastung.

Kennst Du solche Familien? Weißt Du, wie gerade Familien mit Kindern, die jeden Monat genau kalkulieren müssen, auf die jährliche Steuerrückzahlung warten? Oft bestreiten sie davon dann den Jahresurlaub oder wichtige Anschaffungen.

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2236543)
Und bitte nicht schon wieder eine Kindergelderhöhung, das ist eine Frechheit gegenüber kinderlosen Paaren, Rentnern und alleinstehenden.

Hierzu fehlen mir schlicht die Worte! Armes Deutschland! So schaffen wir uns wirklich noch selbst ab. Irgendwann ist da keiner mehr, der Steuern zahlen und Renten erarbeiten kann. Warum haben wir denn diese ganzen Debatten um ein immer höher angesetztes Renteneintrittsalter?!

Ganz abgesehen davon, dass auch Alleinstehende und Rentner Kinder (und Enkel) haben und schon allein deshalb diese völlig verquere Sicht auf solche bescheidenen staatlichen Beihilfen, wie es das Kindergeld darstellt, nicht teilen.

frame 10.03.2022 10:39

Zitat:

Zitat von Kurt Weinmeister (Beitrag 2236495)
Die Gasrechnung kommt einmal im Jahr und die kann ich zum Teil auch durch mein Verhalten beeinflussen. Ein Grad kühler und Pullover statt T-Shirt.

Das klingt mal wieder ganz schön zynisch - glaubst du wirklich dass jemand der auf's Geld schauen muss heute noch soviel heizt dass er im T-Shirt in der Wohnung sitzt? Und nicht heute schon im pullover? Die meisten Leute die ICH kenne schauen schon seit vielen Jahren auf die Heizkosten, heizen nur die Zimmer wo es wirklich benötigt wird zu zeiten wo sie auch jemand nutzt. Da ist nichts mit wir machen einfach mal alles NOCH kühler.

Ditmar 10.03.2022 10:53

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2236531)
… oder pflegebedürftigen Angehörigen, zwei Autos. Dann verdoppelt sich die Belastung also noch.

Wieso braucht es für Pflegebedürftige Eltern die man betreut zwei Autos? :roll:

Fotorrhoe 10.03.2022 10:59

Zitat:

Zitat von Ditmar (Beitrag 2236578)
Wieso braucht es für Pflegebedürftige Eltern die man betreut zwei Autos? :roll:

Weil der berufstätige Teil der Eltern zur Arbeit muss und der Pflegende für die Fahrt zu den Eltern, Einkauf, Arzt? Und das alles flexibel und den Familienbedürfnissen (ggf. Kinder) angepasst?

Crimson 10.03.2022 11:38

Die Bedeutung des Problems ist schon angekommen: click

Ditmar 10.03.2022 11:42

Zitat:

Zitat von Fotorrhoe (Beitrag 2236579)
Weil der berufstätige Teil der Eltern zur Arbeit muss und der Pflegende für die Fahrt zu den Eltern, Einkauf, Arzt? Und das alles flexibel und den Familienbedürfnissen (ggf. Kinder) angepasst?

Ok :oops:, wir haben noch nie ein Zweitfahrzeug genutzt, Trotz Pflege der Eltern etc., auch nicht als ich noch auf dem Land gewohnt habe.
Und in Berlin braucht es sicher kein Zweitfahrzeug, auch nicht mit den von Dir beschriebenen Szenario.

Kurt Weinmeister 10.03.2022 11:50

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2236575)
Das klingt mal wieder ganz schön zynisch

So sollte es nicht rüberkommen. Und wieso "mal wieder"?

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2236575)
Die meisten Leute die ICH kenne ...

Ich kenne offensichtlich auch andere und da lässt sich durchaus noch etwas machen.
Aber pauschal kann man das für jedes Individuum eh nicht sagen.

berlac 10.03.2022 12:31

Zitat:

Zitat von Ditmar (Beitrag 2236583)
Und in Berlin braucht es sicher kein Zweitfahrzeug, auch nicht mit den von Dir beschriebenen Szenario.

In Berlin braucht es im Zweifelsfall noch nicht einmal ein Auto. Aber probiere Dir mal vorzustellen, dass nicht jeder in Berlin wohnt. :D

steve.hatton 10.03.2022 13:20

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2236553)
..und heute am 9.3. ist der Ölpreis um sage und schreibe 13% gefallen. Paradox?
Das Embargo selbst ist nicht das Problem sondern die Angst zu spät einzukaufen treibt die Preise. Ist die Entscheidung erst mal gefallen ist dann die Luft raus. Marktpsychologie.

Genau das ist das Problem, nich Angebot und Nachfrage, denn die sind ja gleich geblieben....und damit sind wir wieder beim Thema: Cui bono?

Itscha 10.03.2022 13:20

Zitat:

Zitat von Ditmar (Beitrag 2236583)
Ok :oops:, wir haben noch nie ein Zweitfahrzeug genutzt, Trotz Pflege der Eltern etc., auch nicht als ich noch auf dem Land gewohnt habe.
Und in Berlin braucht es sicher kein Zweitfahrzeug, auch nicht mit den von Dir beschriebenen Szenario.

Es kommt wohl drauf an, WO Du auf dem Land wohnst, und was die Familienmitglieder beruflich machen. Wenn Mutti oder Vati mit einem Auto den ganzen Tag weg ist, bleibt dem Rest der Familie nur ein zweiter Wagen. Jedenfalls in unserer Gegend, wo in manchen Dörfern der Bus ein- oder zweimal am Tag fährt.

steve.hatton 10.03.2022 13:22

Zitat:

Zitat von ha_ru (Beitrag 2236554)
...
Ich sehe natürlich auch das zu viele Rentner in die Grundsicherung fallen und von Armut bedroht sind. Aber das eine kann nicht gegen das andere gesetzt werden.

Wird aber praktiziert.

Ernst-Dieter aus Apelern 10.03.2022 13:30

So ,unser Golf von 2004 geht nun weg.Dann haben wir nur noch ein Auto und dadurch fallen sicherlich einige unnötige Fahrten meinserseits weg.Die Benzinpreise gehen hier stramm auf die 2,50 Euro für Super zu. Ostern beiben wir zuhause und fahren nicht zum Timmendorfer Strand, wo wir sehr preiswert beim Neffen meiner Frau wohnen könnten.
E-Auto kommt in 4-5 Jahren zu uns falls es uns noch gibt und wir fit sind.

Robert Auer 10.03.2022 13:31

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2236588)
In Berlin braucht es im Zweifelsfall noch nicht einmal ein Auto. Aber probiere Dir mal vorzustellen, dass nicht jeder in Berlin wohnt. :D

Das man mit gutem ÖPNV ohne Auto auskommt, gilt auch für andere Großstädte. In Karlsruhe habe ich auch bereits in den 80-90ern zweimal das Auto abgeschafft. Das erste Mal als ich in die Innenstadt gezogen bin und obwohl ich einen TG-Platz mitgekauft hatte. Und das zweite Mal, als ich in ein Bergdorf (Hohenwettersbach =Stadtteil von KA) umgezogen bin und ich dann zweimal umsteigen musste, um zur Arbeit zu kommen. Allerdings war ich alleinstehend und nutzte das Auto ohnehin nur für größere Transporte. Wenn man weiter pendeln muss oder mit Kind und Kegel sieht es auch in großen Städten schnell mal anders aus. Also, man kann das nicht generell beantworten.

BeHo 10.03.2022 13:44

Zitat:

Zitat von Ernst-Dieter aus Apelern (Beitrag 2236596)
[...]Ostern beiben wir zuhause und fahren nicht zum Timmendorfer Strand, wo wir sehr preiswert beim Neffen meiner Frau wohnen könnten.[...]

Mit dem Bus nach Haste, dann weiter mit der WFB nach Hannover, von dort per ICE/RE/RB mit Umstiegen in Lüneburg und Lübeck zum Bhf Timmendorfer Strand. Dauer zwischen viereinhalb und fünfeinhalb Stunden. ;)


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