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Der Park von dem ich rede, hat keine Gehege und man muss die Tiere suchen, fast wie draussen. Nur ist das Gelände begrenzt und man weiss, dass sie da irgendwo sind.
Ist eine fertige, reglementierte Ansitzhütte, im Winter vorbereitete ideale Abnsitzäste für die Vögel denn "wilder"? Wo ist die Grenze? |
Die Grenzen sind fließend. Bei mir im Revier gibt es nur eine Ansitzhütte von der er sich lohnen könnte. Ich sage bewusst könnte, weil wirklich fotografieren kann man da nicht. Die Bretter des Fußbodens dort, sind so verlegt, das sie sich sofort und bei jeder Bewegung durchbiegen und schwingen. Das ist erstens ein unangenehmes Gefühl und zweitens, da kann man weder freihändig fotografieren, noch vom Einbein oder gar vom Stativ aus, ist das für mich absolut unmöglich. Keine Ahnung ob die das mit Absicht so gemacht haben um Fotografen zu verhindern, keine Ahnung, jedenfalls unmöglich von dort aus zu fotografieren. Es gibt noch einen zweiten Unterstand, aber der ist sehr hoch über dem Boden, da ist eine richtig große Stahltreppe und der Turm ist bestimmt 10m hoch. Da kann man zwar besser stehen, aber wer will schon aus so einer Höhe Tiere fotografieren? Also ich nicht, ich bevorzuge Augenhöhe. Keine Ahnung was sich der NABU bei diesen Ansitzen gedacht hat. Ja, so gesehen ist heute fast alles grenzwertig. Das werfen von Fischen aufs Wasser um Seeadler und Milane anzulocken, genauso wie Luder auszulegen, um Bussarde oder sonstwas anzulocken. Genauso wie Mais und andere Getreide und Nussarten für andere Tiere wie Wildschweine, Eichhörnchen, keine Ahnung Füchse, Dachse und was es sonst noch so alles gibt, ich maße mir da kein Urteil an. Ich war jedenfalls das letzte mal in einem Zoo 2003 in der Stuttgarter Wilhelma und noch früher, in besagtem Wildpark, ansonsten bin ich ausschließlich Wildlife unterwegs. Auch wenn ich dafür nicht Hunderte von Kilometern weit fahre, sondern hier im Umkreis von 20km bleibe.
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So soll das ja auch sein, jeden sein Plesierchen. Der eine das, der andere das.:top:
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Zitat:
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Seeehr schön aufgedröselt! :top: Ich denke (und hoffe), mit dieser Klassifizierung sollten alle, die hier regelmäßig Bilder hochladen, gut leben können (statt immer wieder aufs Neue die alten Debatten hochzukochen).
Danke, Hans-Werner! |
Hans Werner
Genau so.:top: |
Kann man so sehen, muss man nicht..
zumal auch beeinflusste Natur wildlife ist. zB meine Käuze ziehen ihren Nachwuchs in einer künstlichen Röhre hoch, kollege hat quasi das gleiche ensemble aber in einem natürlichen Loch eines obstbaumes, beide stellen werden beobachtet und gepflegt... Ich definiere es für mich daher anders: Kann das Tier selbstständig und jederzeit weg, ist es widllife (beeinflusst oder unbeeinflusst kann man da nochmal unterscheiden, ja klar) Kann es das nicht, ist es nicht wildlife, damit fällt der wildpark oder zoo eben sofort raus. der dort herumfliegende Buchfink dagegen wieder nicht Übeigens ist das eh müssig, wenn ich an florida denke, kann ich an einen dortigen reiher mit dem handy rangehen, hier brauche ich dann schon eher aufwändige tarnung. Ein mornellregenpfeiffer in skandinavien ist viel einfacher zu erwischen als der goldregenpfeiffer hier, die ziesel in Assutria sind ja fast handzahm usw... |
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Fenster mit Zucker?
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@eric: Ich denke, Deine Beispiele lassen sich problemlos in Hans-Werners Kategorien einordnen.
Künstliche Brutröhre bedeutet noch nicht beeinflusste Natur, wohl aber, wenn die Käuzlein zugefüttert werden - und sei es nur, um sie für ein Foto herauszulocken. Andernfalls ist es klar Wildlife. Und auch Mornellregenpfeifer oder Reiher in den Everglades sind Wildlife, solange sie dort keiner (auch kein Besucher) anfüttert. Es ist sicher ein Grenzfall, wenn Tiere keine oder nur wenig Scheu vor Menschen haben, aber eben auch keine beeinflusste Natur. Vergleichbar etwa den Robben, Pinguinen usw. auf Galapagos, den Falklandinseln oder Südgeorgien. Auch an habituierte Flachlandgorillas im Kongo-Regenwald komme ich deutlich dichter heran als an Fuchs oder Reh hier in heimischer Flur. |
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