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frame 10.03.2023 19:47

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270343)
Da verstehst Du was falsch: Es arbeiten einige Politiker ganz intensiv daran - die Trassen zu verhindern.

Cui bono ?

wenn das so ist, warum nennst du nicht Roß und Reiter und sagst wer das ist?

ICH weiss es tatsächlich nicht, ich höre nur dass die Norddeutschen so langsam genervt sind und den einheitlichen Strompreis in Deutschland abschaffen wollen.

twolf 10.03.2023 22:33

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2270416)
wenn das so ist, warum nennst du nicht Roß und Reiter und sagst wer das ist?

ICH weiss es tatsächlich nicht, ich höre nur dass die Norddeutschen so langsam genervt sind und den einheitlichen Strompreis in Deutschland abschaffen wollen.

Söder

frame 11.03.2023 14:04

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2270445)
Söder

Ist das so? Ja, ich lese was von der bayrischen Landesregierung bei Südlink (4GW) (wobei ich nicht verstehe was die mit der Trasse nach BaWü zu tun hat).

Aber da steht auch von vielen Bürgerinitiativen und einer "Hamelner Erklärung". Und einer geplanten Fertigstellung 2028. Was dann wohl 2032 oder später bedeutet.

Bei Südostlink (2GW) kann ich noch nichtmal einen echten geplanten Termin finden.

Und das sind die Projekte die die Ampelregierung "beschleunigt" und mit hoher politischer Priorität auf den Weg bringen will.

steve.hatton 12.03.2023 03:41

Zitat:

Zitat von frame (Beitrag 2270516)
Ist das so? Ja, ich lese was von der bayrischen Landesregierung bei Südlink (4GW) .....

?!? - Ja WAS liest Du denn ?

"Und da"....wo...."steht" ...was s ?

Die Hamelner Erklärung von 2014 ?

turboengine 12.03.2023 09:09

Zitat:

Zitat von twolf (Beitrag 2270445)
Söder

Da hast Du sicher Quellen dafür, oder?

M.E. überschätzt du da Söders Macht, auch wenn es bequem ist.

Widerstand leistete sein Vorgänger Seehofer. Und das war noch zur Zeit der Grundsatzdiskussion über Sinn oder Unsinn von Transport von Windstrom quer durchs Land. Derzeit gibt beim Netzausbau eher die “Deutschland-Geschwindigkeit” den Takt an.

https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...4.html?GEPC=s3

Das ist sicher nicht Söder alleine. Der ist viel zu opportunistisch um irgend eine Meinung längere Zeit durchzuhalten. Aber als Buhmann ist er immer gut. :top:

Mittlerweile liegen die Dinge anders: Die Windkraftanlagen wurden gebaut und die Investoren verdienen viel Geld. Jetzt muss halt noch die Allgemeinheit die notwendige Infrastruktur dafür finanzieren.

Nur wenige profitieren, viele müssen die Lasten durch Nähe ihres Hauses zu Windkraftanlagen und alle müssen die Kosten für bisher unnötige Stromleitungen tragen. Da kann Söder nichts dafür.

Das ist einfach ein grundlegender Designfehler der Energiewende, die nicht zur Geographie Deutschlands passt. Die Energiewende ist in der derzeitigen Form zum Scheitern verurteilt.

Wenn Du schon einen einzelnen Politiker schuldig sprechen willst, dann wäre der Delinquent sicher Jürgen Trittin mit seiner Eiskugel.

Zitat:

"Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet - so viel wie eine Kugel Eis.

KSO 12.03.2023 11:02

Ach komm, so lange uns unsere lieben Nachbarn aus Ost und West uns mit Atomstrom aushelfen, können wir uns immer mit dicken Eiern hinstellen und sagen, seht ihr, geht doch ohne fossile und atomare Energiequellen bei uns in Deutschland.

Panflam 12.03.2023 15:40

Zitat:

Zitat von KSO (Beitrag 2270571)
Ach komm, so lange uns unsere lieben Nachbarn aus Ost und West uns mit Atomstrom aushelfen, können wir uns immer mit dicken Eiern hinstellen und sagen, seht ihr, geht doch ohne fossile und atomare Energiequellen bei uns in Deutschland.

„Fossile“ mußt du aus deinem Satz streichen denn es wissen alle, daß wir (Deutschland), die Klimawende-Voranteiber! … weiter auf fossile Energiequellen bauen (und keiner weiß wie lange).

Gruß Jörg

frame 12.03.2023 16:21

Zitat:

Zitat von Panflam (Beitrag 2270588)
„Fossile“ mußt du streichen denn es wissen alle, daß wir (Deutschland), die Klimawende-Voranteiber! … weiter auf fossile Energiequellen bauen (und keiner weiß wie lange).

Gruß Jörg

Ohne fossile? Wir verstromen derzeit 13000 Tonnen alleine an Kohle. Pro Stunde. Und schalten gleichzeitig Atomkraftwerke ab. Und wollen gleichzeitig das Weltklima retten. Das kannst du dir nicht ausdenken.

Übrigens sind jetzt auch die britischen Grünen FÜR Nuklearenergie - fühlt man sich als deutscher Antiatomideologie nicht langsam einsam auf der Welt?

https://www.theguardian.com/environm...nuclear-option

steve.hatton 12.03.2023 16:44

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270561)

Nur wenige profitieren, viele müssen die Lasten durch Nähe ihres Hauses zu Windkraftanlagen und alle müssen die Kosten für bisher unnötige Stromleitungen tragen. Da kann Söder nichts dafür.

Das ist einfach ein grundlegender Designfehler der Energiewende, die nicht zur Geographie Deutschlands passt. Die Energiewende ist in der derzeitigen Form zum Scheitern verurteilt.

Wenn Du schon einen einzelnen Politiker schuldig sprechen willst, dann wäre der Delinquent sicher Jürgen Trittin mit seiner Eiskugel.

Alle profitieren letztendlich, wenn es funktioniert, weil weniger CO2, weniger rediaktiver Müll etc.

Was schöner ist, ein Windrad vor derm Haus oder ein Strommast mit dementsprechenden Leitungen darüber oder ein Kühlturm im Genick...das mag jeder selbst entscheiden.

Der Designfehler liegt nicht in der Geographie Deutschland, sodern im Unterlassen des Notwendigen. Offenbar bewegte ide AKW-Romantik einige die TRassen zu verneinen oder gar zu behindert, um den status quo zu erhalten - hatten wir hier alles schon. Einer allein war´s sicher nicht, aber wenn dieser eine die Trassen wirklich vorantreiben würde, würde deutlich mehr passieren.

Ernergie wird seltenst dort erzeugt wo sie gebraucht wird - Gundremmingen als großer Industriestandort - eher weniger. Auch AKWs stehen i.d.R. nicht innerhalb der Industriemetropolen, sodern weit ab an Flüssen.

Die Leitungen wurden schon immer gebaut, da notwenig - bisher nicht notwendig waren die Leitungen in und um Gundremmingen auch vor dem Bau des AKWs auch.
Da dauerte es offenbar nicht gar so lange, die notwendige Instrastruktur zu schaffen - politischer Wille ?
Nur eben Überland und nicht unter der Erde und seltenst so ausglegt, dass man "theoretisch überall" genug Stom hat.

Wo Du sicher recht hast ist, der zeitliche Versatz, erst abschlaten ud dann Ersatz schaffen oder Leitungen - das it weniger klug. Allerings ist der Widerstand heute gegen die Leitungen geringer und bisher war er wohl von der AKW-Romantik getragen

Der Nachbar des Kohlekraftwerks sieht bisher unnötge Stromleitungen wohl eher nicht so unnötig.

Es ist schon ein Trauerspiel dass D in 20 Jahren kein Kabel verlegen kann!

Und Trittin kann nichts dafür, dass 20 Jahre nichts passierte, was die Energiewende erleichtern/ermöglichen würde....ich komme mir vor wie beim Rosenkranz.

Natürlich wäre es einfacher 20 KKWs laufen zu lassen....das ist sicher:cool:
Ertrag für die Betrieber und Müll für die Allgemeinheit.

turboengine 12.03.2023 22:47

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270596)
Was schöner ist, ein Windrad vor derm Haus oder ein Strommast mit dementsprechenden Leitungen darüber oder ein Kühlturm im Genick...das mag jeder selbst entscheiden.

Um ein einziges KKW zu ersetzen brauchst Du ca. 1500 WKA der 5MW Grösse.
Entscheide selbst über den Sinn Deines Statements.

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270596)
Alle profitieren letztendlich, wenn es funktioniert, weil weniger CO2, weniger rediaktiver Müll etc.

Bisher hat die Energiewende eine sehr bescheidene CO2-Einsparung bei der Stromproduktion und im Vergleich zum Ausland praktisch nichts beim Primärenergieverbrauch bewirkt. Dafür riesige Kosten erzeugt.

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270596)
Der Designfehler liegt nicht in der Geographie Deutschland, sodern im Unterlassen des Notwendigen. Offenbar bewegte ide AKW-Romantik einige die TRassen zu verneinen oder gar zu behindert, um den status quo zu erhalten - hatten wir hier alles schon. Einer allein war´s sicher nicht, aber wenn dieser eine die Trassen wirklich vorantreiben würde, würde deutlich mehr passieren.

Da betätigst Du Dich jetzt aber heftig als Spindoktor. Du weisst sehr wohl, wo die Verzögerungen herkommen. Das ist doch unseriös das genau einer Person zuzuschieben.

https://youtu.be/kxL8b2ywpSE

Auch im Al—Wazir-Hessen ist es nicht anders.

Über das Land verteilte Kraftwerke benötigen weniger Hochspannungstrassen. Das ist “dezentrale Stromversorgung” im Gegensatz zur Windenergie. Die Leistung einer Windanlage geht mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit. Es ist kein Wunder dass in Süddeutschland daher viel weniger günstig ist als an der Küste.

https://youtu.be/vfTMET5bNfk

Hier ist der Gegner der gute Herr Aiwanger und Bürgermeister und Bürger und und und…
Und Herr Aiwanger wollte mehr Gaskraftwerke - ist halt schon drei Jahre her.

Und Herr Trittin kann sehr wohl etwas für die Situation jetzt. Schon damals wurde gewarnt, dass nur Wind und Solar nicht funktionieren kann.
Sogar zehn Jahre später kam er immer noch mit seinen Lügen daher:

Zitat:

Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hatte am Wochenende die Mehrkosten für die Verbraucher für einen raschen Atomausstieg mit 1,50 Euro pro Haushalt und Monat beziffert. Trittin berief sich dabei auf Schätzungen des Bundeswirtschaftsministeriums, wonach mit Mehrkosten von insgesamt drei Milliarden Euro zu rechnen sei. Einige Experten hatten zuvor gewarnt, durch Atomausstieg und schnellen Ausbau erneuerbarer Energien könne der Strompreis insgesamt um bis zu 70 Prozent steigen.
https://www.stern.de/politik/deutsch...g-3195552.html

Die Warnungen werden deutlich übertroffen. Wie heist es so schön: Das Leben ist kein Ponyschlecken…

Und auch die Grünen sind gegen die Stromtrassen:

Zitat:

Der Streit um die beiden Höchstspannungsleitungen von Norddeutschland in den Freistaat hat längst auch die Öko-Partei erfasst. Bisher haben prominente Grüne wie Ludwig Hartmann, der Chef der Landtagsfraktion, oder Christian Magerl, der Vorsitzende des Umweltausschusses, nie einen Zweifel daran gelassen, dass sie die SuedLink-Trasse und die Gleichstrompassage Süd-Ost für notwendig erachten, wenn die Energiewende gelingen soll. Das ist die offizielle Partei-Linie
https://www.sueddeutsche.de/bayern/e...enen-1.2448753


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