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-   -   Energiewende wird abgewürgt (https://www.sonyuserforum.de/forum/showthread.php?t=114906)

chri$ti@n 08.03.2023 12:28

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270080)
Heizt Du mit einer Schaltanlage? Lies nochmal genau… :D

Danke für die Klarstellung. Umso mehr wird klar, dass solche EU-Verordnungen nicht an den Konsumenten gerichtet sein können.

turboengine 08.03.2023 12:29

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270110)
In Deinen Augen mag das wenig bis gar nichts sein, aber es ist doch sehr weit von "0" entfernt.

Süß. Du lässt Dir halt Deinen schönen Glauben nicht nehmen.

Solareinspeisung ist irrelevant gegenüber der konventionellen Produktion und kann diese im Winter keinesfalls ersetzen. Wieviel Solar müsstest Du den zubauen, dass der kleine gelbe Streifen die Grösse der konventionellen Produktion auch im Winter annimmt? Reicht da die Fläche von Deutschland? Und was macht man mit dem ganzen Strom im Sommer?

Das ist doch die Lebenslüge der Energiewende: das konsequente Ignorieren physikalischer Tatsachen und Kompensation mit Glaube und Haltung.

chri$ti@n 08.03.2023 12:35

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270112)
Solareinspeisung ist irrelevant gegenüber der konventionellen Produktion und kann diese im Winter keinesfalls ersetzen.

Wobei der Ausgangspunkt eigentlich PV und " Solarthermie" war. Ist aber deswegen egal, weil nach meinem Wissensstand bei Solarthermie der Ertrag ja noch geringer ist!

turboengine 08.03.2023 12:39

Zitat:

Zitat von chri$ti@n (Beitrag 2270114)
Wobei der Ausgangspunkt eigentlich PV und " Solarthermie" war. Ist aber deswegen egal, weil nach meinem Wissensstand bei Solarthermie der Ertrag ja noch geringer ist!

Ich hatte Solarthermie in meinem Haus in Deutschland - da ist im Winter tote Hose und im Sommer explodiert Dir förmlich der Kollektor.

chri$ti@n 08.03.2023 12:45

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270106)
Daher ist die spezifische Emission der Stromerzeugung bei 580 g/kWh. Da ist selbst eine Ölheizung noch besser Als eine Wärmepumpe mit COP 3,5.

Klaus, kannst du uns das vorrechnen?

Ich bin mir zwar sicher, dass deine Grundaussage ("WP ist nicht so umweltfreundlich, wie uns alle weiß machen wollen") korrekt ist, aber ich käme doch auf ein anderes Ergebnis (zumindest bei COP 3.5). Ich will mich aber auch nicht mit der fehlerhaften Rechnung blamieren ;)

turboengine 08.03.2023 12:58

Zitat:

Zitat von chri$ti@n (Beitrag 2270117)
Klaus, kannst du uns das vorrechnen?

https://www.sonyuserforum.de/forum/s...postcount=3684

Bitte Video von Prof. Ganteföhr anschauen.


Bild in der Galerie

In dem von mir gezeigten Zeitraum ist der Energiemix noch schlechter als die Werte im Video. Daher meine Aussage.

steve.hatton 08.03.2023 13:03

Da gebe ich Dir recht - aber wenn jemand unpräzise Äußerungen oder kurze Tweets von Politikern, wegen eines Mangels an Ausführlichkeit kritisiert und dann ein "0" plakativ in den Ring wirft......hierauf bezog sich mein EInwand.

Grundsätzlich sind wir uns schon einig
Zu viel PV im Sommer die keiner "verbrauchen" kann und zu wenig im Winter wenn man sie mehr braucht.

Ersatz der fossilen durch regen. Energien ist so lange ein Traum, wie nicht ausreichend Speicher vorhanden sind.

Mein Ansatz ist aber eher kleinteiliger:

Nimm das neu gebaute Einfamilienhaus, welches mit PV und Speicher und evtl LWP oder E-Heizung rechnerisch autark wäre (faktisch natürlich nicht - es benötigt immer den Stromversorger für "Minderertragszeiten" - das wird in Zukunft dann mehr kosten, wie beim Tante Emma laden die "vergessene Butter" auch etwas mehr kostete....bis sie weg war.).

Hiermit könnte man peu a peu die gesamte Wohnraumheizungs-Emissionen reduzieren. Nicht auf "0" aber deutlich reduzieren.

Ich glaube weder bei E-Mobilität noch bei der Nutzung regenerativen Energien für die Heizung von gewerblichen und wohlwirtschaftlichen Gebäuden definitiv nicht an einen 100%en Ersatz innerhalb der nächsten 30 oder auch 50 Jahre !

Aber das typisch deutsche Bashing/Denken/Fordern, wenn 100% nicht sofort möglich sind ist das Ganze Mist, halte ich für wenig hilfreich.

Frei nach Konfuzius: Jeder Reise beginnt mit einem ersten Schritt.

Vieles wird sich Schrittweise wandeln und wahrscheinlich sind hier Verbote sogar weniger Zielführend als die massive Förderungen von individuellen, objektorientierten Maßnahmen. Aber eben auch hier nicht wie wild LWP fördern - egal für welche Abriss-Laube.

Das erinnert mich alles viel zu sehr an die 50% Sonder-Afa (Abschreibung) nach der Wiedervereinigung - jedes zweite Kuhkaff im Osten hatte plötzlich mehr Bau- und Supermärkte als eine Städt hier im Westen.

Die Gießkanne ist m.E. meist das falsche Instrument.

Deshalb Einsparungen durch persönliches Handeln einerseits und technischen Fortschritt nutzen, wo er sinnvoll genutzt werden kann.

Bin gestern vom Stammtisch mal wieder mit beschaulichen 120km/h auf der Autobahn heimgesegelt - wegen der 5 Minuten potenzieller Zeitersparnis, muss ich nicht 5 Liter mehr verblasen....

steve.hatton 08.03.2023 13:05

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270115)
Ich hatte Solarthermie in meinem Haus in Deutschland - da ist im Winter tote Hose und im Sommer explodiert Dir förmlich der Kollektor.

Für den sprichwörtlichen Waschlappen hätte es wahrscheinlich doch noch gereicht. (Duck und wech...)

Sorry, vergessen Ironie als solche zu kennzeichnen....

twolf 08.03.2023 13:20

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2270108)
Du erzählst schon wieder mal von Sachen von denen Du offensichtlich keine Ahnung hast. Bei einem Altbau ohne Flächenheizungen kommst Du mit einem Bivalenzpunkt von -20 Grad zu einer total überdimensionierten Anlage - zumal wenn das Gebäude in einer Gegend mit milden klimatischen Verhältnissen wie in der Ortenau steht.



https://www.wegatech.de/ratgeber/wae...bivalenzpunkt/

Bivalenzpunkt von -20 Grad? Den zusamenhang habe ich nicht Hergestellt!

turboengine 08.03.2023 13:20

Zitat:

Zitat von steve.hatton (Beitrag 2270123)
Für den sprichwörtlichen Waschlappen hätte es wahrscheinlich doch noch gereicht. (Duck und wech...)

Ja, für 17 Grad Frischwassertemperatur. Erfrischend.


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