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perser 13.02.2025 10:19

Zitat:

Zitat von bruno5 (Beitrag 2321622)
Die Kathedrale Saint-François-de-Salle ... beherbergt die größte Ansammlung von mit Trompe-l’oeil-Malereien bemalten Wänden in Europa. Diese Malereien gaukeln dem Betrachter ein reich verziertes Maßwerk an Decke und Wänden vor, das in Wirklichkeit gar nicht vorhanden sondern eben nur täuschend echt aufgemalt ist.




Das ist ja raffiniert! Ich hätte wirklich geglaubt, das wäre echtes Maßwerk! Man muss schon sehr genau hinschauen, um es auszumachen. Aber damals mussten sie halt auch schon sparen ;)

perser 13.02.2025 10:25

Zitat:

Zitat von Reisefoto (Beitrag 2321625)
Die Moschee von Djenné in Mali 1987:


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Ein furchteinflößendes Bauwerk! Ein Bild aus ziemlich selber Perspektive habe ich auch davon. Auch mit Leuten davor. Es war aber später, Anfang 2006. Damals kam man als Nichtmuslim, zumal aus dem Westen, nicht mehr in die Moschee hinein, weil einige Jahre zuvor irgendwelche US-Fotografen darin Bilder mit leicht bekleideten Models gemacht hatten. Auch insgesamt fand ich die Atmosphäre in Djenné eher abweisend gegenüber Fremden. Und vermutlich wird das nicht besser geworden sein.

ThunderAl 13.02.2025 11:02

Weiter geht es durch die Nacht, diesmal in Venedig (was auch zum alten Monatsthema Weltkulturerbe passt):


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bruno5 13.02.2025 11:43

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2321445)
Das sieht ja abenteuerlich aus! Muss ich mir unbedingt merken, wenn ich mal wieder Richtung Südtirol fahre. Wie kommt man denn dort hoch bzw. hinein? Über Leitern? Oder gibt es einen Zugang über die überhängende Felswand?

Danke für den Tipp!

Hallo Harald, entschuldige bitte, daß ich erst jetzt antworte. Ich habe Deine Frage glatt übersehen. :oops: Man kommt zur Einsiedelei San Colombano ohne große Probleme. Die Straße befindet sich auf der gegenüberliegenden Talseite. Das Auto in der Nähe zu parken ist schwierig. Evtl. mit dem Bus von Rovereto aus hochfahren. Man muß dann zu Fuß zum Talgrund hinuntergehen, den Bach überqueren und kann dann über eine enge und steile Treppe zur Einsiedelei hinaufgehen. Weitere Infos dazu und auch weitere Bilder findest Du hier.

kiwi05 13.02.2025 13:19

Zitat:

Zitat von perser (Beitrag 2321591)
...oder man übernachtet auf dem Mont Saint Michel. Dann hat man den ganzen Berg quasi für sich, hört seine eigenen Schritte im abendlichen Funzellicht der engen Gassen widerhallen. Wir wohnten eine Nacht bei La Mère Poulard, hatten ein kleines Mansardenzimmer und wurden zum Frühstück geradezu privat in einer jahrhundertealten runden Wohnküche, in der wohl schon die drei Musketiere ihren Morgenkaffee schlürften, bewirtet... ;)

Das ist natürlich die schönste und persönlichste Methode einen solchen Ort zu erleben und zu erspüren.:top:

Nebenbei bemerkt:
Wenn jemand mal ein Monatsthema moderieren will, bei dem er/sie auf nicht allzu rege Beteiligung „hofft“, wäre mein Vorschlag:
„Orte an denen Harald noch nicht war….“ :mrgreen:

bruno5 13.02.2025 14:54

Heute möchte ich einige Bilder von einer interessanten kleinen Kirche in dem Dorf Luckow im äußersten Nordosten Deutschlands zeigen. Es handelt sich um eine barocke Fachwerkkirche, die mit Hilfe von Holz und Lehm aus der Umgebung in den Jahren 1724 bis 1726 erbaut wurde und 1996 bis 1999 umfangreich restauriert wurde.

Eine Besonderheit der Kirche ist der Kanzelaltar, bei dem die Kanzel für die Predigten und der Altar zu einem Objekt vereint sind. In lutherischen Kirchen sollte damit zum Ausdruck gebracht werden, daß die Predigt von der Kanzel, d.h. die Auslegung von Gottes Wort, und die Feier des Abendmahls am Altar, gleichberechtigt im Zentrum des Gottesdienstes stehen.

Eine weitere Besonderheit ist das älteste Votivschiff Ostdeutschlands links neben dem Altar. Es zeigt eine mit Kanonen bestückte Fregatte, die vermutlich zur Zeit des Kirchenbaus von dessen Kapitän gestiftet wurde als Dank für überstandene Gefechte im Stettiner Haff.

Außerdem befinden sich in der Kirche noch Ölgemälde von zwei ehemaligen Luckower Pastoren. Gezeigt wird das Porträt des Pastors Friedrich August Clewe, Pfarrer in Luckow von 1878 bis 1902. Er war Garnisonspfarrer, was man an den Orden an seinem Talar erkennen kann. Bei unserem Besuch im Mai 2023 diente die Kirche gerade als Ausstellungsraum für Gemälde junger polnischer Künstler.


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kiwi05 13.02.2025 17:20

Ein ganz besonderes Bauwerk, in seiner Art einzig in Deutschland, stellt die Matthiaskapelle im Bereich der Oberburg bei Kobern-Gondorf dar.
Erbaut um 1230 mit 6-eckigem Zentralbau zeigt sie sowohl spätromantische, frühgotische als auch orientalische Einflüsse.


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Sir Donnerbold Duck 13.02.2025 18:34

Warum nicht mal einen Hinkelstein? Den Sinn und Zweck kennt zwar niemand mehr, aber zum Monatsthema dürften Menhire schon passen. Vor allem, wenn es sich wie hier beim Menhir Men Marz um ein christianisiertes Exemplar handelt.

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Und gleich noch zwei schöne Granitkreuze, wie man sie in der Bretagne so oft sieht:

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Gruß
Jan

embe 13.02.2025 19:06

Ahh, sehr gut,Ein Bild von einem christianisierten Menhir habe ich in meinen alten Aufnahmen aus der Bretagne gesucht, aber nichts gefunden.
:top: :D
Das ist ja ein häufiges Ereignis gewesen, zumindest bei der Christianisierung: Kultstätten, Heilige Orte oder auch Fest-Zeiten im Jahr von der alten Religion zu übernehmen und einen christlichen Stempel draufzuprägen.
Oder einen christlichen Tempel draus zu machen.
Die Kathedrale von Sevilla ist ein schönes Beispiel welches mir dazu einfällt.
[hier kommt dann noch ein Bild, nachher... :)]


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Die Hagia Sophia in Istanbul wäre ein anderes, wo mal das Christentum die 'alte' Religion war.

perser 13.02.2025 19:20

Sadhus in Indien und Nepal
 
Sehr schön, es kommt weiterhin viel Buntheit und Vielfalt ins "göttliche" Monatsthema... :D:top:

Da will ich denn auch noch etwas Farbe beisteuern.



Wer schon mal in einem hinduistischen Land war, kennt sie sicher vom Ansehen: asketische, bunt bemalte und gekleidete, zuweilen auch fast nackte Wander- oder Bettelmönche – so genannte Sadhu (deutsch: Guter Mann). Häufig handelt es sich um Mönche verschiedener hinduistischer Orden.

Es gibt Sadhus, die dem weltlichen Leben bereits völlig entsagt haben, andere sind dagegen sogar verheiratet. Oft bilden sie auch Gemeinschaften in Ashrams (klosterähnliche Meditationszentren), leben nahe von Tempeln, wo sie das spirituelle Leben studieren, oder wandern umher. Sie rauchen häufig zu meditativen Zwecken Haschisch oder Cannabis.

Hier Sadhus aus Nepal und Indien.



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Wer sich schon als junger Mann für ein Leben als Sadhu entscheidet, schließt sich einem Guru an, der ihn in die spirituelle Lehre sowie in Techniken von Askese und Meditation einführt, und dem er als Schüler dient. Anschließend legt er ein persönliches Gelübde ab, etwa: Armut, Fasten, Heimatlosigkeit, sexuelle Enthaltsamkeit, völlige Bedürfnislosigkeit…

Und meist sind sie recht freundlich, wenn man ihnen mit Respekt und Würde begegnet...


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