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felix181 28.04.2020 16:11

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2135230)
Zwangsinvestition für weitere Lockungen, das kann ja wohl nicht sein.
Klingt nicht nachhaltig.

Ich glaube nicht das jemand dazu gezwungen wird und Nachhaltigkeit in diesen Zeiten verlangt ja wohl auch niemand.
Wenn es eine Möglichkeit per App gäbe den Virus zusätzlich einzudämmen dann wäre das doch grossartig - hat man halt eine zusätzliche App am Handy zu den vielen zum Teil sinnlosen anderen

Orbiter1 28.04.2020 16:23

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2135230)
Zwangsinvestition für weitere Lockungen, das kann ja wohl nicht sein.
Klingt nicht nachhaltig.

Ein einziger PCR-Test, den man ohne Symptome selbst bezahlen muss, kostet ja auch bereits zwischen 50 bis 100 €. Und wenn man sich am nächsten Tag ansteckt hilft einem das Ergebnis auch nicht viel weiter. Mir wäre es durchaus ein paar Euro wert wenn ich per SMS die Info erhalten würde dass ich mich während einer kritischen Zeitdauer in der Nähe eines einem Corona-Infizierten aufgehalten habe. In so einem Fall kann man dann entsprechend reagieren.

kiwi05 28.04.2020 16:28

Ich habe auch nicht für mich gesprochen, frage mich aber ob der Aussagekraft der App-Ergebnisse, wenn nicht jeder oder nur ein Bruchteil der Bevölkerung die App einsetzen kann.

felix181 28.04.2020 16:56

Zitat:

Zitat von kiwi05 (Beitrag 2135238)
Ich habe auch nicht für mich gesprochen, frage mich aber ob der Aussagekraft der App-Ergebnisse, wenn nicht jeder oder nur ein Bruchteil der Bevölkerung die App einsetzen kann.

Ich glaube zwischen "Jeder" und "ein Bruchteil" liegt der reale Wert der Sinn macht - ich denke, wenn 50% der Menschen mitmachen ist schon sehr viel gewonnen.

Es geht übrigens um keine "Aussagekraft", sondern schlicht um die Vermeidung von Ansteckungen, wenn man weiss mit einer entsprehcenden Person Kontakt gehabt zu haben.

felix181 28.04.2020 18:22

Hier habe ich noch einen ganz interessanten Gedankenaustausch zum Thema "Schwedischer Weg" gefunden. Ich finde diesen "Briefwechsel" sehr interessant zu lesen - man muss ja nicht gleich alle Gedankenansätze teilen...

https://www.addendum.org/coronavirus...rtin-sprenger/

Reisefoto 29.04.2020 08:09

Es gibt schon eine Corona-App - aus Hannover. Bisher scheint sie allerdings nur für Apple verfügbar zu sein, für Android habe ich jedenfalls keinen Download gesehen:
https://www.geohealthapp.de/

Tagesschau.de schreibt dazu:
Zitat:

In dieser Woche kam die in Hannover entwickelte Tracing-App "GeoHealth" auf den Markt. Die setzt jedoch auf die GPS-Technik, welche nur mit großem Aufwand auf Genauigkeiten von unter zwei Metern kommt. Da eine Coronavirus-Infektion nach Einschätzung von Virologen in einem Abstand von mehr als 1,5 Meter sehr unwahrscheinlich ist, ist diese Methode nur bedingt geeignet. Die Entwickler werben für ihren Ansatz als Übergangslösung, bis eine von der Regierung unterstützte App zur Verfügung steht. "Ich kann nichts inhaltliches zu der App sagen", erklärte der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums, Hanno Kautz, auf Anfrage.
https://www.tagesschau.de/inland/cor...g-app-101.html

kiwi05 29.04.2020 08:14

Nach dieser Verlängerung der Reisewarnung bleibts weiter steinig....

Ernst-Dieter aus Apelern 29.04.2020 08:57

Die Rolling Stones zum Thema mit Living in a Ghost Town, die neue Single.Ich finde den Titel richtig gut und er trifft das Thema.
https://www.youtube.com/watch?time_c...ature=emb_logo

HaPeKa 29.04.2020 09:58

Die Corona Tracing App scheint sich als Rohrkrepierer zu entpuppen. Streitpunkt beim Projekt, das zur Trennung der geeint scheinenden Parteien geführt hat, ist einmal mehr die Uneinigkeit bezüglich der Datenspeicherung, zentral oder dezentral.

Ursprünglich setzte man ja auf eine dezentrale Lösung (die Schweizer Entwickler der ETH und der EPFL, das EU Parlament, Google und Apple favorisieren diese Variante). Das heisst, alle zustande gekommenen Kontakte werden nur auf dem Handy lokal gespeichert und nach einer bestimmten Zeit gelöscht. Erst wenn der Handynutzer erkranken sollte, wird das der App mitgeteilt und diejenigen, die er angesteckt haben könnte, kontaktiert.

Nun haben sich jedoch innerhalb des Projektteams einige mit der zentralen Speicherung angefreundet (die durchaus auch Vorteile hat), was zum Eklat und zur Spaltung des Projektteams geführt hat. Für viele der Initianten des Projekts ist das ein absolutes No-Go, was ich nachvollziehen kann.

Wie immer: Sobald Daten zentral gespeichert werden, ist unklar, wer sie einsehen kann, wer sie verarbeiten kann, wie lange sie zur Verfügung stehen und last but not least, sie können geklaut werden.

Ich bezweifle sehr, dass es schon ab dem 11.05. eine europaweit einheitliche App geben wird, die das Corona-Tracing in akzeptabler Form durchführen kann. Und wenn es mehrere Systeme geben sollte, dann haben sich die Datensammler einmal mehr in's Knie geschossen ...

Glaubenskrieg um Corona-App: Streit verzögert Einführung

Orbiter1 29.04.2020 10:05

Zitat:

Zitat von HaPeKa (Beitrag 2135333)
Ich bezweifle sehr, dass es schon ab dem 11.05. eine europaweit einheitliche App geben wird, die das Corona-Tracing in akzeptabler Form durchführen kann. Und wenn es mehrere Systeme geben sollte, dann haben sich die Datensammler einmal mehr in's Knie geschossen ...

Glaubenskrieg um Corona-App: Streit verzögert Einführung

Der verlinkte Artikel ist doch bereits 1 Woche alt. Inzwischen ist doch klar dass es eine Lösung mit dezentraler Datenspeicherung geben wird. Da man aber eine Weile auf Basis zentraler Datenspeicherung entwickelt hat gibt es weitere Verzögerungen. Wenn die App Ende Mai zur Verfügung steht wäre das eine positive Überraschung.


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