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Porty 19.02.2023 11:52

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2268210)
Gratuliere, dass ist bis jetzt in Deutschland tatsächlich noch niemand aufgefallen, dass man Energiespeicher auch entsprechend ans Netz anbinden muss. Ich hoffe Du bist noch nicht in Rente und kannst die Leute aufklären. :top:

Natürlich dürfte das jedem klar sein, der sich schon mal etwas mit Strom beschäftigt hat. Um so dämlicher ist die Förderung man sollte die Kosten für den Anschluss der Energiespeicher der Allgemeinheit aufdrücken. Man will ja schließlich (viel) Geld verdienen und nicht die Welt retten.
Und ich dachte, ich hatte mich klar ausgedrückt, aber bei manchen ist offensichtlich der Beißreflex zu stark, als das man auch nur eine Sekunde über das Geschriebene nachdenkt.:flop:

loewe60bb 19.02.2023 12:01

Wie immer, so hab´ ich mittlerweile auch hier die Erkenntnis gewonnen, dass jegliche Diskussion über das Thema sinnlos ist! (wie übrigens fast alle Diskussionen zu welchem Thema auch immer :shock:)

Es gibt halt die Fraktion, die zu Neuerungen/ Veränderungen bereit ist, auch wenn der Weg steinig, lang und voller Rückschläge/ Irrwege/ Teuerungen ist. Aber so ist das halt mal bei Änderungen und Betreten von "Neuland".

Und es gibt die Fraktion derer, die nichts ändern wollen, weil alles was kostet, angeblich nicht ausentwickelt ist und sowieso alles von der linkssozialistischen Chaosregierung gesteuert ist. Und aus der Komfortzone müsste man dann ja auch noch rauskommen.

Also was soll´s :zuck: ... auch diese Diskussion ist sinnlos. Also für mich beendet!

turboengine 19.02.2023 12:02

Zitat:

Zitat von berlac (Beitrag 2268209)
Da geht es auch um Forschung in Deutschland. Aber vor allem darum, dass es keine Praxiserfahrung gibt, vieles Theorie ist und der kommerzielle Einsatz bestenfalls Jahrzehnte braucht. Abso ich habe nichts gegen Forschung, aber als Lösung der Energieprobleme und auch der Sicherheits- und Endlagerprobleme von Atomkraftwerken, kann man das jetzt nicht hinstellen.

Diese Forschung war aber in Deutschland unerwünscht. Die Forschungsarbeit der Berliner wurde zu einem Innovationspreis nominiert, aus Gründen der Political Correctness (Nuklear geht gar nicht) unter nachträglicher Änderung der Regeln aus dem Wettbewerb geworfen. Ein Gerichtsurteil bestätigt das.

Zitat:

Die Forscher vom Institut für Festkörper-Kernphysik kämpfen für ihre Idee. Auch vor Gericht. Als ihr Reaktorkonzept 2013 vom Publikum für den Greentec Award nominiert, von dessen Jury jedoch nachträglich ausgeschlossen worden war – unter anderem wegen einer fehlenden Technikfolgenabschätzung durch anerkannte Experten – klagten die Wissenschaftler dagegen. Das Berliner Kammergericht gab ihnen Recht: Ihr Projekt hätte nicht aus dem Rennen geworfen werden dürfen.
Und eine Praxiserprobung in Deutschland? Träume weiter. So lange es keine Praxiserfahrung gibt, wollen wir das nicht… Deutschland ist aber dazu nicht das richtige Pflaster. Investiert wird nun in Kanada.
https://www.presseportal.ch/de/pm/100089023/100884236

https://dual-fluid.com/de/

Die satte Bräsigkeit mit der man die Zukunft verschläft ist schon bemerkenswert. Und alles was das grüne Idyll stört wird mit immer denselben Stereotypen wegargumentiert. Auf diese Art wäre noch nicht einmal das Rad erfunden worden solange die Endlagerfrage nicht endgültig geklärt ist und man gleichzeitig die Lösung derselben verhindert.

turboengine 19.02.2023 12:09

Zitat:

Zitat von loewe60bb (Beitrag 2268217)
Und es gibt die Fraktion derer, die nichts ändern wollen, weil alles was kostet, angeblich nicht ausentwickelt ist

Nein, es ist von vornherein physikalisch Unsinn. Die Energiedichte und Zuverlässigkeit von Sonne und Wind ist viel zu gering als dass diese alleine als Basis für die Energieversorgung eine dichtbesiedelten Industrielands geeignet ist.

Porty 19.02.2023 12:16

Es scheinen weder Solarzellen knapp zu sein noch kann man mit Solar kein Geld verdienen:
Ich hab gerade Werbung der Firma Greenovative aus dem Briefkasten geholt. Sie suchen Freiflächen für Solarparks ab 3 Hektar und werben mit 3000 € Pacht pro Hektar.
Als ob in Deutschland nicht schon genug Natur zugepflastert wurde.....
Und um den Ertrag so einer 3 Hektar- Anlage für 100 Stunden zu speichern, (das sind 4 Tage Mistwetter) braucht es einen 100 MWh- Speicher. Ob die den dann gleich mit einplanen?

frame 19.02.2023 12:30

Zitat:

Zitat von atlinblau (Beitrag 2268211)
Nein - gekauft!!!

Hmm, das ist doch mal eine Erklärung. Dann frage ich mich warum "wir" so verrückt sind auf die EU und immer mehr Kompetenzen nach Europa abgeben wollen wenn wir wissen dass der übergrosse Anteil der Regierungen der EU-Länder gekauft ist?

Dat Ei 19.02.2023 12:33

Moin, moin,

Solarzellen sind aktuell nicht das Problem, aber dafür Wechselrichter (und auch Akkuspeicher, welche für Solarparks nicht relevant sind). Wir haben nach einem guten halben Jahr Marktsondierung diese Woche unsere PV-Anlage in Auftrag gegeben.


Dat Ei

KSO 19.02.2023 14:36

Das war die falsche Entscheidung, Du hättest Dir einen Atomreaktor in der Keller stellen sollen!

Dat Ei 19.02.2023 14:59

Zitat:

Zitat von KSO (Beitrag 2268233)
Das war die falsche Entscheidung, Du hättest Dir einen Atomreaktor in der Keller stellen sollen!

Dafür fehlt aufgrund der Werkstatt der Platz...


Dat Ei

steffenl 19.02.2023 16:02

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2268219)
Nein, es ist von vornherein physikalisch Unsinn. Die Energiedichte und Zuverlässigkeit von Sonne und Wind ist viel zu gering als dass diese alleine als Basis für die Energieversorgung eine dichtbesiedelten Industrielands geeignet ist.

Tja, das wäre halt ein Plan gewesen, Stück für Stück das Alte ab und das Neue aufbauen. Aber Du hattest ja irgendwann schon mal geschrieben, dass nur das Alte ab, aber nichts Neues aufgebaut wird.
So entstehen dann die Diskussionen, wenn planlos agi(ti)ert wird.

Schätze, dass jetzt die Aufholjagd angesagt ist.

@altinblau: danke für die Ausführungen


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