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Orbiter1 23.04.2020 14:22

Zitat:

Zitat von a1000 (Beitrag 2134039)
Schwedisches Gesundheitssystem.
Sie haben 1100 Intensivbetten für das ganze Land.
Also nicht gerade viel. Außerdem haben sie zu wenig Propofol (für Beatmung wichtig), sie müssen dafür mit Tierärzten kooperieren.
Patienten über 80 Jahre werden nicht beatmet. Die Ärzte haben die Anweisung bekommen zu "priorisieren", also Patienten mit Vorerkrankungen oder über 80 "aussortieren".
Ob das ein gutes Gesundheitssystem ist?

Quelle : Lanz heute Abend, ein deutscher Chefarzt in Schweden.

Wie man den Zahlen aus Schweden entnehmen kann sind nicht einmal die Hälfte der Intensivbetten belegt. Und da werden Patienten ab 80 Jahren nicht mehr beatmet? Interessant finde ich die Zahlen zu Kindern. Kitas und Schulen bis zur 10. Klasse waren und sind in Schweden offen. Infizierte unter 10 Jahren gab es insgesamt 83 (= 0,5% aller Infizierten). Tote unter 20 Jahren gab es gar nicht, zwischen 20 und 30 Jahren gab es 4 Tote, zwischen 30 und 40 Jahren gab es 7 Tote (von insgesamt ca 2.000 Toten). Da kann man dann schon überlegen ob man evtl Kitas und Grundschulen doch offen lassen kann. Die Schließung hat ja auch nicht unerhebliche Nachteile.

felix181 23.04.2020 14:37

Zitat:

Zitat von Orbiter1 (Beitrag 2134131)
Wie man den Zahlen aus Schweden entnehmen kann sind nicht einmal die Hälfte der Intensivbetten belegt.

Wenn das so sein sollte, dann sind aber alle von anderen Forumskollegen oben Erklärungen bezüglich Schweden unsinnig - dann scheint die Rate bei den Toten mehr oder weniger eine willkürliche Zahl zu sein, die zufällig in einem Land besser und in einem anderen Land schlechter ist (vorausgesetzt beide Gesundheitssysteme sind nicht überlastet).

Hüggel 23.04.2020 14:44

"Als zuverlässig gelten ELISA-Tests, wenn die Anzahl der falsch-positiven Ergebnisse möglichst gering ist. Die Antikörpertests, die bereits in Laboren genutzt werden, haben eine Fehlerquote von ungefähr zwei bis drei Prozent - auf 100 Tests kommen mindestens zwei falsch-positive Ergebnisse."

Das ist schon sehr spezifisch.

Quelle
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundhe...virus1232.html

KSO 23.04.2020 15:30

Das Problem mit großen Läden, Markthallen und besonders Einkaufzentren ist, dass man zwar den Zugang insgesamt beschränken kann, aber ob dann alle Leute sich in einer Abteilung mit den schönsten Pflanzen, einem Stand mit dem besten Spargel oder vor einem besonders hippen Shop treffen, kann keiner mehr steuern.

Zu bitter es ist, aber eigentlich gehören Einkaufszentren geschlossen, sie haben jahrelang ja auch vereinzelt liegenden Shops die Kundschaft weggefischt, jetzt sind sie halt mal im Nachteil.

hajoko 23.04.2020 20:33

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 2134105)
Ja etwas anderes wie humanitäre Zwecke, wäre mir nie in den Sinn gekommen.



Und Waffen :shock: schon gleich gar nicht :shock:. Wir leben doch nicht in einer Diktatur. Ich kann auch ehrlich gesagt nicht glauben, das mir das hier jemand unterstellt hätte, das Waffen im Spiel sein müssten, derjenige wäre ja komplett mit dem Klammerbeutel gepudert, der mir so ein Denken unterstellt. :shock:

Das habe ich dir auch gar nicht unterstellt! Habe dir ja zugesprochen. Diese Waffenformulierung war allgemein orientiert, nicht an dich.
In unserer Regionalzeitung war gestern zu lesen, dass BW Mitarbeiter in einem Pflegeheim mit aushelfen.

felix181 23.04.2020 20:40

Ich hab das Problem, dass ich leider nur Pfeife rauche - könnte das zuwenig sein?

https://www.mdr.de/brisant/corona-ni...rkung-100.html

Porty 23.04.2020 20:54

Zitat:

Zitat von felix181 (Beitrag 2134176)
Ich hab das Problem, dass ich leider nur Pfeife rauche - könnte das zuwenig sein?


Studie sponsert by Gauloises?


Hab auch irgendwo gelesen, dass Alkohol ab 40%, innerlich angewendet, helfen soll. Mindestens 250 ml nach dem Frühstück einzunehmen.
Muss mal mit meinen Chef reden......:roll::lol:

hpike 23.04.2020 21:03

Zitat:

Zitat von hajoko (Beitrag 2134174)
Das habe ich dir auch gar nicht unterstellt! Habe dir ja zugesprochen. Diese Waffenformulierung war allgemein orientiert, nicht an dich.
In unserer Regionalzeitung war gestern zu lesen, dass BW Mitarbeiter in einem Pflegeheim mit aushelfen.

Ich hab dich schon verstanden, alles gut, wollte nur nochmal speziell drauf hinweisen was ich wie gemeint habe. Alles gut.;)

Crimson 23.04.2020 21:27

Du hast (z.B. hier) gemeint, die Bundeswehr u.a. für Ordnungsaufgaben einzusetzen - und das wäre ein sehr heftiges Verbiegen des Grundgesetzes und was ganz anderes als "humanitäre Zwecke". Soviel zum Thema "gemeint zu haben".

Btw. die Polizei ist aktuell gerade im Bereich Hundertschaften zumindest in NRW (eine Tochter ist da) massivst unterfordert.

minfox 23.04.2020 21:40

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 2134105)
JUnd Waffen :shock: schon gleich gar nicht :shock:. Wir leben doch nicht in einer Diktatur.

Zitat:

Zitat von hpike (Beitrag 2129442)
aber grundsätzlich habe ich nichts gegen den Einsatz der Bundeswehr. (...) Selbst wenn sie als Ordnungsmacht eingesetzt werden würde, ja und? Letztendlich wäre es mir persönlich egal, ob mir ein Polizist sagt, halt Stopp hier geht es nicht weiter, oder ob es ein Soldat wäre. (...) Es wäre ja kein Militärputsch, sondern lediglich eine Unterstützung der bereits vorhandenen Kräfte.

:?: Merkwürdig.


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