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Könnten wir jetzt bitte die persönlichen Angriffe einstellen und zu einem sachlichen Diskussionsstil zurückkehren?
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Als promovierter Ingenieur und Naturwissenschaftler komme ich zu einer ganz anderen Bewertung der Situation als Porty oder turboengine. Die Berufung auf Eure Tätigkeit untermauert nicht die Qualifikation Eurer Aussagen. Solche Spielchen sollten wir den Politikern überlassen. Hier wollen wir sachlich und ohne Ansehen der Person diskutieren.
Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Argumente weitgehend ausgetauscht wurden und die Weiterführung dieses Threads außer Nerverei nicht viel bringen wird (weder für die eine noch für die andere Seite). Heben wir unsere persönliche Energie doch für die nächste Diskussion über Rauschen, Megapixel und EVF auf! |
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Bei dieser Diskussion habe ich das Gefühl dass dieser Thread schon bedenkliche Strahlenwerte hat :flop: |
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Dannke für das Feedback. Nachdem ich bei eigentlich geschätzten Personen offenbar nur "bad feelings" auslöse, ziehe ich mich aus der Diskussion zurück.
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Ich wollte mich eigentlich hier raushalten, denn egal mit welchen Fakten man hier auch immer argumentieren wird, die Meinung der Aktivisten der jeweils fest eingefahrenen Lager wird man so und so nicht ändern. Das ist zum Glück ja auch nicht mehr nötig, die Entscheidung zum abschalten der Atomenergie ist ja nun in D unter Dach und Fach und wenn dann noch Einige ewig nachtreten ist das ihr gutes Recht, spielt aber keine Rolle mehr. Das Bild das insbesondere turboengine in diesem Thread aber abliefert finde ich nun aber endgültig schon kommentierungswürdig, denn es geht nun einiges entschieden zu weit: 1. Hat es mich sehr gestört, dass turboengine die Gelder für andere Disziplinen wie z.B. die Soziologie zummindest an den Rand der "Verschwendung" gerückt hat. Diese kleingeistige Haltung kann ich (selbst Dipl.-Ing. Univ.) in keinster Weise nachvollziehen. Eine gewisse geistige Offenheit sollte man sich schon bewahren. 2. Nachdem ich selbst im Bereich der Thermodynamik an der TUM sehr aktiv gearbeitet habe, stören mich natürlich auch die einfach wahllos und in diesem Fall auch sinnlos hingeschmissenen, selbstbeweihräuchernden Brocken wie etwa die "35% carnot Wirkungsgrad", sorry, ich lese diesen Quatsch nicht nochmal, das ist einfach totaler Unfug: Setzt man den Temperaturen (in Kelvin) des thermischen Systems der gängigen Reaktoren in die Formel ein landet man sowieso bei gänzlich anderen Werten, und ohne Angaben was alles bei einer Wirkungsgradangabe Berücksichtigung findet (Urangewinnung -aufbereitung, Transport, Lagerung, mechanische Verluste, thermische Verluste, Verluste beim Stromtransport zum Verbraucher, Umspannverluste, Endlageraufwendungen usw., usw.) macht eine solche Prozentangabe ohnehin gar keinen Sinn. Im übrigen erreicht man mit solaren Spiegelsystemen auch mühelos hohe Temperaturen und damit hohe, natürlich wiederum rein theoretische carnot Wirkungsgrade. 3. Für mich wäre allein, selbst wenn die Atomenergie ansonsten alle Aspekte optimal ohne Probleme zu bereiten (was mit Nichten der Fall ist) abdecken würde allein wegen der nicht zu lösenden Endlagerung niemals akzeptabel. Das verschieben des Themas Endlager um 20 Jahre auf die nächste (Politiker-) Generation ist der beste Beweis dass es da NIE und NIRGENDS eine Lösung geben wird. Wir laden da tausenden von folgenden Generationen ein Last auf die Schultern die nach meiner tiefsten Überzeugung nie hätte produziert werden dürfen, zumal uns, mit etwas Intelligenz, ja sinnvolle Alternativen offen stehen. Ja, turboengine und ich bin selbst Ingenieur und ich verwahre mich vehement gegen die von dir immer wieder anklingende Tendenz, dass Ingenieure die Sache ja besser verstehen und somit zwangsläufig pro Atomenergie seien. Auch die Mehrheit der Ingenieure ist nach meiner Einschätzung gegen Atomenergie und gerade weil sie es oftmals besser verstehen. Unser Professor für Sonnenenergie hat in den 80iger Jahren zu uns Stundenten gesagt: "Das muss jeder Ingenieur eben für sich selbst entscheiden, ob er mit >10000 DM im Monat nach Hause gehen will (also bei einem der großen Energiekonzerne und pro Atomkraft) oder sich in der alternativen Energie mit einem Bruchteil (damals etwa 2500-4000 DM) zufrieden geben will." Trotzdem war der Hörsaal voll. BG Hans |
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Neulich hörte ich einen Spruch der hier gut in diesen Thread reinpasst : Es gibt Ingenieure und Ingenieure und es gibt Inure - alle Spezies sind bei der Diskussion hier vertreten gewesen :roll: VG Mark |
"Tolle* Diskussion.
Mehr als die letzten paar Beiträge, die ich gelesen habe, muß man glaube ich dazu auch nicht lesen. Denn eigentlich ist die Frage ganz einfach zu beantworten: was sauber ist, das ist auch langfristig sauber und das, wo hinten, oben oder unten Dreck rauskommt vermüllt den Planeten und schadet seinen Bewohnern. Windkraft, Wasserkraft und Sonnenenergie sind sauber. Vom Rest sollte man sich verabschieden. Alle Rechtfertigungsdiskussionen für Dreckschleudern wie Kohlekraftwerke oder Strahlungsmüll produzierende AKWs sind Augenwischerei und dienen der Gewinnmaximierung verschiedener Interessengruppen und lassen sich mit höherwertigen Zielen wie der Wiedererlangung sauberer und gesunder Umwelt nicht vereinbaren. |
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