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steve.hatton 15.01.2023 20:11

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2264618)
Schuld hat E.ON. Dann wäre ja zumindest die Schuldfrage abschließend geklärt. Und das ist ja das Wichtigste.

Das ist eine verkürzte Interpretation.

Schuld haben alle die die letzten 20 Jahre verschlafen haben.
Die nicht nur Energiekonzerne, sondern auch Politiker die behindert haben, die NGOs die behindert haben und und und.....wohl auch die Journaliste,n die die Dringlichkeit nicht mit der demensprechenden Vehemenz immer und immer wieder beschrieben und die Trägheit oder das Unterlassen nicht permanent angemahnt haben.

Kurt Weinmeister 15.01.2023 23:54

Zitat:

Zitat von raul (Beitrag 2264591)

Vielen Dank!
Ein Grund mehr, weiterhin Diesel zu nutzen.
Aber ich befürchte, das wird die Zukunft. Es gibt nur noch Geräte, die man mieten und die selbstverständlich eine stete Verbindung zum Hersteller haben muss. Natürlich nur, um bestmöglichen Service und Wartung anbieten zu können.

amateur 16.01.2023 07:49

Zitat:

Zitat von turboengine (Beitrag 2264605)
Gibt es auch ohne Ironie. Im oben verlinkten Artikel weist E.ON auf die derzeitigen Probleme hin - aber es wird weiterhin staatlicherseits ausgesessen da es sofort viel Geld kosten würde das zu verbessern:

Ich dachte, es braucht den Staat nicht und die Wirtschaft macht das besser alles alleine?

Stephan

Aperture22 16.01.2023 10:21

Aus der FAZ von heute
 
RENAISSANCE DER KERNKRAFT
Die Erderwärmung ist schlimmer als ein Endlager


https://www.faz.net/aktuell/politik/...-18600301.html

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen!

Gruss Michael

raul 16.01.2023 13:05

Zitat:

Zitat von Kurt Weinmeister (Beitrag 2264646)
Es gibt nur noch Geräte, die man mieten und die selbstverständlich eine stete Verbindung zum Hersteller haben muss. Natürlich nur, um bestmöglichen Service und Wartung anbieten zu können.

Ja, frag mal uns Informatiker! Wie schon im OCPP-Link unter "Kritik" ersichtlich, ist oft die IT-Security bei diesen hochgradig vernetzten Komponenten mangelhaft umgesetzt. Die Gefahr, sein Elektroauto also nur noch von der Netzagentur gedrosselt laden zu können, ist m.E. irrelevant gegenüber dem gezielten Angriff von Hackern, sei es aus dem Privatsektor oder von feindlich gesinnten Staaten. Je abhängiger wir insgesamt als Gesellschaft von derart anfälligen Systemen werden, desto größer ist der anrichtbare Schaden.

Naja, ich soll ja immer das Positive sehen: Wenigstens werde ich nicht arbeitslos.;)

Gruß,
raul

turboengine 16.01.2023 13:55

Zitat:

Zitat von raul (Beitrag 2264664)
Naja, ich soll ja immer das Positive sehen: Wenigstens werde ich nicht arbeitslos.;)

Das ist die richtige Einstellung. :top: Sage ich auch immer wenn die nächste nutzlose Regulierung eingeführt wird. Sie ernährt meine Kinder.

turboengine 16.01.2023 13:59

Zitat:

Zitat von amateur (Beitrag 2264649)
Ich dachte, es braucht den Staat nicht

Wenn der Staat z.b. die Kernkraftnutzung verbietet muss er ggf. diesen Unsinn wieder rückgängig machen.

loewe60bb 16.01.2023 19:20

Also:
Wenn der Staat das macht was Dir passt - dann ja?
Ansonsten - bitte ja kein Staat....

turboengine 16.01.2023 21:58

Zitat:

Zitat von loewe60bb (Beitrag 2264675)
Also:
Wenn der Staat das macht was Dir passt - dann ja?
Ansonsten - bitte ja kein Staat....

Ja, am besten so wenig Staat wie möglich. Und wenn der Staat seine eigene unsinnigen Entscheidungen zurücknimmt ist das OK. „Vorwärts immer - rückwärts nimmer“ hat schon mal nicht geklappt.

Es gibt genügend Bereiche wo es nur der Staat machen kann (hoheitliche Verwaltung, Planung, Genehmigung, Polizei, Militär) und wo er überlastet ist. Es hat schon genug Staat - aber an den falschen Stellen.

Es werden gerne die angenehmen Dinge gemacht - das Pflichtprogramm aber nicht. Temposünder sind leichter abzukassieren als Drogenhändler einzufangen.

Verbote für Heizungen und Kraftwerkstypen sind leichter ins Gesetz zu schreiben als die für den Ersatz notwendigen Infrastrukturen zu schaffen. Und wenn der Staat als Stadtwerk die Infrastruktur bewirtschaftet, muss auch er (bzw. die Bürger per Wahl der richtigen Leute) dafür sorgen, dass das Richtige passiert.

Wenn aber so wie in München per Bürgerentscheid (Beteiligung 18%) beschlossen wird zunächst die Heizkraftwerke anzuschalten und dann schauen wir mal - dann stinkt der Fisch vom Kopfe her. Dann sind auch die Wähler zu doof für Sachentscheidungen bei der Energieversorgung und der Regulator musste eingreifen.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen...2026-1.4510004

Was hat sich in München verändert? Das Kohle befeuerte Heizkraftwerk heisst jetzt KWK-Kraftwerk (Kraft-Wärme-Kopplung als Brückentechnologie).

https://www.swm.de/energiewende/kraft-waerme-kopplung

Aus Raider wird jetzt Twix…

„Brückentechnologie“ ist auch Schönfärberei. Ich trinke gerade mein „Brückenbier“. Oder auch zwei oder drei… :D

steve.hatton 16.01.2023 22:23

Da gebe ich Dir gerne recht - insbesondere was die Personalentscheidungen bei den Stadtwerken betrifft.


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